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All die Jahre

Roman

(74)
Nora Flynn ist 21, als sie mit ihrer jüngeren Schwester aus Irland nach Amerika auswandert, um ihrem Verlobten zu folgen und Theresa eine Ausbildung zu ermöglichen. Doch Theresa wird schwanger, und Nora trifft eine folgenschwere Entscheidung. Fünfzig Jahre später hat Nora vier erwachsene Kinder: John, Bridget, Brian und Patrick, ihren Ältesten, der Nora beständig Sorgen bereitet und trotzdem ihr Liebling ist. Theresa lebt als Nonne in einem Kloster, als Patricks Tod die Schwestern nach Jahrzehnten des Schweigens wieder zusammenführt – und sie zwingt, sich mit dem auseinanderzusetzen, was ihr Leben für immer verändert hat. Nach „Sommer in Maine“ ein neuer großer Familienroman von J. Courtney Sullivan.
Portrait
J. Courtney Sullivan, Autorin und Journalistin, lebt in New York und schreibt u.a. für New York Times, Chicago Tribune, Elle und Men's Vogue. Ihr Roman Maine, der 2013 unter dem Titel Sommer in Maine bei Deuticke erschien, war in den TOP 10 der besten Bücher 2011 des Time Magazines. Außerdem bei Deuticke erschienen: die Romane Die Verlobungen (2014) und All die Jahre.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Erscheinungsdatum 29.01.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783552063730
Verlag Paul Zsolnay Verlag
Dateigröße 1433 KB
Übersetzer Henriette Heise
Verkaufsrang 51.061
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

Brigitta Jahn, Thalia-Buchhandlung Darmstadt

Nora zieht das ungeplante Kind ihrer jüngeren Schwester in den 50ern auf.Die daraus resultierenden Probleme werden realistisch in dieser warmherzigen Familiengeschichte erzählt.
Nora zieht das ungeplante Kind ihrer jüngeren Schwester in den 50ern auf.Die daraus resultierenden Probleme werden realistisch in dieser warmherzigen Familiengeschichte erzählt.

„Warmherzige, kluge Familiengeschichte...“

Kathrin Leibrock, Thalia-Buchhandlung Jena

Nora und Theresa, zwei Schwestern aus Irland, die in den 50er Jahren nach Amerika auswandern und ihren Zwänge aus Glauben und Konventionen auch dort nicht entfliehen können.Die damit einhergehende Sprachlosigkeit und Verklemmtheit münden in ein Leben voller düsterer Familiengeheimnisse , die über den Nachkommen wie eine dunkle Wolke schweben und deren Leben bestimmen. Nora und Theresa, zwei Schwestern aus Irland, die in den 50er Jahren nach Amerika auswandern und ihren Zwänge aus Glauben und Konventionen auch dort nicht entfliehen können.Die damit einhergehende Sprachlosigkeit und Verklemmtheit münden in ein Leben voller düsterer Familiengeheimnisse , die über den Nachkommen wie eine dunkle Wolke schweben und deren Leben bestimmen.

„All die Jahre“

Tina Dammer, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Die fesselnde Familiengeschichte erzählt das Schicksal einer irischen Einwandererfamilie in die USA. Im speziellen dreht es sich um zwei sehr unterschiedliche Schwestern und deren Familiengeheimnisse. J. Courtney Sullivan schildert einmal die Vergangenheit und die weichenstellenden Ereignisse und berichtet ebenso über die Gegenwart der beiden Frauen. Spannende Figuren und flüssiger Schreibstil zeichnen diesen tiefsinnigen Roman aus. Die fesselnde Familiengeschichte erzählt das Schicksal einer irischen Einwandererfamilie in die USA. Im speziellen dreht es sich um zwei sehr unterschiedliche Schwestern und deren Familiengeheimnisse. J. Courtney Sullivan schildert einmal die Vergangenheit und die weichenstellenden Ereignisse und berichtet ebenso über die Gegenwart der beiden Frauen. Spannende Figuren und flüssiger Schreibstil zeichnen diesen tiefsinnigen Roman aus.

Ulrich Kienast, Thalia-Buchhandlung Wolfsburg

Portrait zweier Schwestern, mit Einfühlungsvermögen und leisen Humor wird ihr Schicksal geschildert. Niveauvoll und unterhaltsam, schönes Geschenk. Portrait zweier Schwestern, mit Einfühlungsvermögen und leisen Humor wird ihr Schicksal geschildert. Niveauvoll und unterhaltsam, schönes Geschenk.

„Von Irland nach Amerika“

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Nora und Theresa sind Schwestern, die ebenso unterschiedlich wie unzertrennlich scheinen. Nora, die ältere, ruhigere und verantwortungsvollere bewundert insgeheim Theresa, die von der Natur mit einem besseren Aussehen, mehr Talent und viel Temperament ausgestattet wurde. Als sich 1957 für die 21 jährige Nora die Chance ergibt, der Enge des irischen Dorfes und der Armut zu entfliehen, lässt sie sich mit ihrer Schwester auf das Abenteuer Auswanderung in die USA ein. Schon auf der langen Reise über den großen Teich wird klar, dass Nora den Wildfang Theresa nicht unter Kontrolle bekommt. 50 Jahre später: Theresa, die Nonne und Nora, das Oberhaupt einer Großfamilie sind zerstritten und treffen nach Jahrzehnten des Schweigens aufeinander.
Anders als Frank McCourt, der uns in seinem autobiografischen Roman "Die Asche meiner Mutter" aufs Schmerzllichste das ganze Elend einer armen irischen Familie vor Augen führte, beschäftigt sich J. Courtney Sullivan weniger mit den äußeren Umständen, sondern lässt uns sofort am Innen- und Seelenleben ihrer Charaktere teilhaben. Zudem gibt es in ihren Roman Familiengeheimnisse, die sich wie in einem Showdown, am Ende des Buches, während einer Beerdigung dramatisch zuspitzen. Die Autorin hat einen sehr sensiblen Roman geschrieben, der mich gerade durch seinen leisen Tönen überzeugt hat. Dies ist umso bemerkenswerter, da viele große (irische) Themen, wie Religion, Alkoholismus, Lebensfreude und Familie eine Steilvorlage für die schriftstellerische Brechstange hätten sein können. Toller Roman!
Nora und Theresa sind Schwestern, die ebenso unterschiedlich wie unzertrennlich scheinen. Nora, die ältere, ruhigere und verantwortungsvollere bewundert insgeheim Theresa, die von der Natur mit einem besseren Aussehen, mehr Talent und viel Temperament ausgestattet wurde. Als sich 1957 für die 21 jährige Nora die Chance ergibt, der Enge des irischen Dorfes und der Armut zu entfliehen, lässt sie sich mit ihrer Schwester auf das Abenteuer Auswanderung in die USA ein. Schon auf der langen Reise über den großen Teich wird klar, dass Nora den Wildfang Theresa nicht unter Kontrolle bekommt. 50 Jahre später: Theresa, die Nonne und Nora, das Oberhaupt einer Großfamilie sind zerstritten und treffen nach Jahrzehnten des Schweigens aufeinander.
Anders als Frank McCourt, der uns in seinem autobiografischen Roman "Die Asche meiner Mutter" aufs Schmerzllichste das ganze Elend einer armen irischen Familie vor Augen führte, beschäftigt sich J. Courtney Sullivan weniger mit den äußeren Umständen, sondern lässt uns sofort am Innen- und Seelenleben ihrer Charaktere teilhaben. Zudem gibt es in ihren Roman Familiengeheimnisse, die sich wie in einem Showdown, am Ende des Buches, während einer Beerdigung dramatisch zuspitzen. Die Autorin hat einen sehr sensiblen Roman geschrieben, der mich gerade durch seinen leisen Tönen überzeugt hat. Dies ist umso bemerkenswerter, da viele große (irische) Themen, wie Religion, Alkoholismus, Lebensfreude und Familie eine Steilvorlage für die schriftstellerische Brechstange hätten sein können. Toller Roman!

„Eine schwerwiegende Entscheidung.“

Christina Andraschke, Thalia-Buchhandlung Erlangen, Arcaden

J. Courtney Sullivan liefert nach „Sommer in Maine“ erneut einen großen, mitreißenden Familienroman ab. Eine einzige Entscheidung wirkt sich durchgehend auf das Leben der beiden aus Irland in die USA ausgewanderten Schwestern aus. Unbedingt lesen und mitfiebern. J. Courtney Sullivan liefert nach „Sommer in Maine“ erneut einen großen, mitreißenden Familienroman ab. Eine einzige Entscheidung wirkt sich durchgehend auf das Leben der beiden aus Irland in die USA ausgewanderten Schwestern aus. Unbedingt lesen und mitfiebern.

„Nora und Theresa Flynn“

Ingrid Böhmer-Pietersma, Thalia-Buchhandlung Kleve

Ende der fünfziger Jahre wandern zwei irische Schwestern eher unfreiwillig nach Amerika aus. Vor diesem Hintergrund entwickelt sich auf zwei Zeitebenen ein großartiger Familienroman mit ganz vielen Facetten. Einzigartig wird der Roman vor allem durch die lebendige, detailreiche Beschreibung der Charaktere - man sieht sie alle förmlich vor sich; fühlt mit. Familie, dieses besondere Geflecht, in dem das Gleichgewicht immer wieder neu austariert werden muss, in dem es unerwartete Geheimnisse gibt.
Atmosphärisch dicht und berührend!!
Ende der fünfziger Jahre wandern zwei irische Schwestern eher unfreiwillig nach Amerika aus. Vor diesem Hintergrund entwickelt sich auf zwei Zeitebenen ein großartiger Familienroman mit ganz vielen Facetten. Einzigartig wird der Roman vor allem durch die lebendige, detailreiche Beschreibung der Charaktere - man sieht sie alle förmlich vor sich; fühlt mit. Familie, dieses besondere Geflecht, in dem das Gleichgewicht immer wieder neu austariert werden muss, in dem es unerwartete Geheimnisse gibt.
Atmosphärisch dicht und berührend!!

„Familiengeheimnisse“

Beate Mildenberger, Thalia-Buchhandlung Pforzheim

1958 - zwei Schwestern wandern von Irland nach Amerika, nach New York aus. Was passiert, wenn irischer Glauben, Traditionen und Erziehung auf das moderne amerikanische Leben trifft ?
Nach "Sommer in Maine " wieder eine genauso stark erzählte und bewegende Familiengeschichte.
1958 - zwei Schwestern wandern von Irland nach Amerika, nach New York aus. Was passiert, wenn irischer Glauben, Traditionen und Erziehung auf das moderne amerikanische Leben trifft ?
Nach "Sommer in Maine " wieder eine genauso stark erzählte und bewegende Familiengeschichte.

„Familien und ihr Leben....“

Simone Büchner, Thalia-Buchhandlung Coburg

Für die Schwestern Nora und Theresa gibt es im Irland der späten 50er Jahre keine Zukunft. Von ihrer Auswanderung in die USA erhoffen sich beide ein besseres, glücklicheres Leben. Angekommen in der neuen Heimat, heiratet Nora. Theresa bleibt ledig und wird ungewollt schwanger. Schließlich trifft Nora eine folgenschwere Entscheidung. Es werden viele Jahre und ein Todesfall ins Land gehen, bevor die Schwestern wieder aufeinander treffen. Eine packende Familiengeschichte, die Gegenwart mit der Vergangenheit geschickt verknüpft, emotional und tragisch, geschrieben in einem flüssig und leicht zu lesenden Schreibstil, jedoch ohne oberflächlich zu sein. Mein Lesetipp für alle, die Familiengeschichten mit Tiefgang mögen! Für die Schwestern Nora und Theresa gibt es im Irland der späten 50er Jahre keine Zukunft. Von ihrer Auswanderung in die USA erhoffen sich beide ein besseres, glücklicheres Leben. Angekommen in der neuen Heimat, heiratet Nora. Theresa bleibt ledig und wird ungewollt schwanger. Schließlich trifft Nora eine folgenschwere Entscheidung. Es werden viele Jahre und ein Todesfall ins Land gehen, bevor die Schwestern wieder aufeinander treffen. Eine packende Familiengeschichte, die Gegenwart mit der Vergangenheit geschickt verknüpft, emotional und tragisch, geschrieben in einem flüssig und leicht zu lesenden Schreibstil, jedoch ohne oberflächlich zu sein. Mein Lesetipp für alle, die Familiengeschichten mit Tiefgang mögen!

„Dramatisch und tief berührend“

Julia Joachimmeyer, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Ein bewegender Familienroman um zwei höchst unterschiedliche Schwestern, die das Irland der 50er Jahre verlassen um in Boston ihr Glück zu suchen. Einfühlsam und außergewöhnlich! Ein bewegender Familienroman um zwei höchst unterschiedliche Schwestern, die das Irland der 50er Jahre verlassen um in Boston ihr Glück zu suchen. Einfühlsam und außergewöhnlich!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Die Geschichte zweier Schwestern, erzählt über die Jahrzenhte hinweg. Wer "Sommer in Maine" mochte wird auch hier nicht enttäuscht. Die Geschichte zweier Schwestern, erzählt über die Jahrzenhte hinweg. Wer "Sommer in Maine" mochte wird auch hier nicht enttäuscht.

„Schicksal zweier Schwestern“

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Großartiger Roman über zwei Schwestern, die Ende der 50er Jahre von Irland in die USA auswandern müssen und ihr Glück ganz anders finden als sie es erwarten. Ein interessanter Einblick in die irische Gemeinde Bostons, die Geheimnisse auch über Generationen bewahren kann. Und eine Geschichte darüber, dass Geheimnisse in Familien ein Eigenleben führen. Nicht immer zum besten der Beteiligten. Großartiger Roman über zwei Schwestern, die Ende der 50er Jahre von Irland in die USA auswandern müssen und ihr Glück ganz anders finden als sie es erwarten. Ein interessanter Einblick in die irische Gemeinde Bostons, die Geheimnisse auch über Generationen bewahren kann. Und eine Geschichte darüber, dass Geheimnisse in Familien ein Eigenleben führen. Nicht immer zum besten der Beteiligten.

„Blick zurück nach vorn“

Sabine van Ahlen, Thalia-Buchhandlung Münster

Mit ihrem Roman "Sommer in Maine" hatte sich J. Courtney Sullivan schon einmal als kluge und empathische Erzählerin einer Familiengeschichte erwiesen. Auch ihr neues Buch widmet sich den komplizierten Gefühlslagen und Verstrickungen innerhalb einer Familie, die im Kern allerdings die Geschichte zweier sehr unterschiedlicher Schwestern ist, deren Konflikte und ein bedeutungs-schweres Geheimnis das Leben der gesamten Familie prägt.
Es ist daneben auch ein beinahe klassischer Auswandererroman, der die zumindest äußerlich typische Geschichte irischer Emigranten im New York der 50er Jahre erzählt. Aber jede typische Geschichte bekommt ihre individuelle Note durch die Menschen, die sie erleben. So ist Nora, die ältere der beiden Schwestern, ein pflichtbewußter, eher zurückhaltender und ängstlicher Mensch, der nur selten wagt aus den von christlicher Sitte und Anstand geprägten Bahnen auszubrechen. Ganz anderes als ihre Schwester Theresa, die die Verheißungen der Neuen Welt, diese ungewohnte und gefährliche Freiheit fern der irischen Kleinstadtenge
genießt und auskostet. Als sie ungewollt schwanger wird, holt sie ebendiese geistige und moralische Enge wieder ein, und ihr Leben ändert sich auf niederschmetternde aber auch ganz erstaunliche Weise. Während nämlich ausgerechnet sie, die quirlige und lebendige Theresa, sich in die Abgeschiedenheit eines Klosters zurückzieht, wächst ihr Sohn bei der gestrengen Nora und ihrem Mann in deren ständig wachsender Familie auf. Außer den Schwestern, deren Kontakt untereinander schließlich gänzlich abbricht, und Noras Mann weiß niemand - am allerwenigsten der ebenso liebenswerte wie unangepasste und aufsässige Patrick selbst - von dieser Geschichte. Aber wie lange kann und darf man ein solches Geheimnis bewahren, wie lange man mit seinen Gefühlen und seinem Gewissen die Zügel anlegen?
"All die Jahre" ist ein Roman, in dem man sich verlieren kann, in den man völlig eintaucht und sich mitnehmen lässt in eine fremd-vertraute Welt. J. Courtney Sullivan schreibt mit großer Leichtigkeit und taucht doch tief ein in die durchaus nicht immer einfache Psyche ihrer Figuren zu denen sie offensichtlich eine große Zuneigung empfindet, seien sie auch noch so schwierige Charaktere. Auch wenn man manchmal sehr geneigt ist, alle einmal kräftig durchzuschütteln, lernt man die Beweggründe ihrer Entscheidungen und ihres Handelns doch verstehen.
Und neben dem Familiendrama ist dieser Roman auch eine zeitgeschichtliche und psychologische Darstellung des Fremdseins in einem anderen Land, eine Darstellung der Entwurzelung, des Verlusts der eigenen Identität und des verzweifelten Versuchs, sie zu bewahren. So hält sich Nora verbissen an alte irisch-katholisch Werte und Regeln, von denen sie um so weniger lässt, je mehr sie erkennen muss, dass ihre Kinder inzwischen typische Amerikaner und längst keine Iren mehr sind. Und Theresa ihrerseits taucht nach ihrem so dramatisch gescheiterten amerikanischen Freiheitstaumel in die beschützende und trotz der Beschränkung befreiende Welt der Gottesverklärung ein, und kehrt so zumindest teilweise in die geborgene Welt der Religion und Heiligenlegenden ihrer Kindheit zurück.
Es ist diese melancholisch-ironische Darstellung der Widersprüchlichkeiten gelebten Lebens, das diesen Roman so besonders und so lesens- und liebenswert macht. Spätestens in den Osterferien sollten Sie sich Zeit dafür nehmen.
Mit ihrem Roman "Sommer in Maine" hatte sich J. Courtney Sullivan schon einmal als kluge und empathische Erzählerin einer Familiengeschichte erwiesen. Auch ihr neues Buch widmet sich den komplizierten Gefühlslagen und Verstrickungen innerhalb einer Familie, die im Kern allerdings die Geschichte zweier sehr unterschiedlicher Schwestern ist, deren Konflikte und ein bedeutungs-schweres Geheimnis das Leben der gesamten Familie prägt.
Es ist daneben auch ein beinahe klassischer Auswandererroman, der die zumindest äußerlich typische Geschichte irischer Emigranten im New York der 50er Jahre erzählt. Aber jede typische Geschichte bekommt ihre individuelle Note durch die Menschen, die sie erleben. So ist Nora, die ältere der beiden Schwestern, ein pflichtbewußter, eher zurückhaltender und ängstlicher Mensch, der nur selten wagt aus den von christlicher Sitte und Anstand geprägten Bahnen auszubrechen. Ganz anderes als ihre Schwester Theresa, die die Verheißungen der Neuen Welt, diese ungewohnte und gefährliche Freiheit fern der irischen Kleinstadtenge
genießt und auskostet. Als sie ungewollt schwanger wird, holt sie ebendiese geistige und moralische Enge wieder ein, und ihr Leben ändert sich auf niederschmetternde aber auch ganz erstaunliche Weise. Während nämlich ausgerechnet sie, die quirlige und lebendige Theresa, sich in die Abgeschiedenheit eines Klosters zurückzieht, wächst ihr Sohn bei der gestrengen Nora und ihrem Mann in deren ständig wachsender Familie auf. Außer den Schwestern, deren Kontakt untereinander schließlich gänzlich abbricht, und Noras Mann weiß niemand - am allerwenigsten der ebenso liebenswerte wie unangepasste und aufsässige Patrick selbst - von dieser Geschichte. Aber wie lange kann und darf man ein solches Geheimnis bewahren, wie lange man mit seinen Gefühlen und seinem Gewissen die Zügel anlegen?
"All die Jahre" ist ein Roman, in dem man sich verlieren kann, in den man völlig eintaucht und sich mitnehmen lässt in eine fremd-vertraute Welt. J. Courtney Sullivan schreibt mit großer Leichtigkeit und taucht doch tief ein in die durchaus nicht immer einfache Psyche ihrer Figuren zu denen sie offensichtlich eine große Zuneigung empfindet, seien sie auch noch so schwierige Charaktere. Auch wenn man manchmal sehr geneigt ist, alle einmal kräftig durchzuschütteln, lernt man die Beweggründe ihrer Entscheidungen und ihres Handelns doch verstehen.
Und neben dem Familiendrama ist dieser Roman auch eine zeitgeschichtliche und psychologische Darstellung des Fremdseins in einem anderen Land, eine Darstellung der Entwurzelung, des Verlusts der eigenen Identität und des verzweifelten Versuchs, sie zu bewahren. So hält sich Nora verbissen an alte irisch-katholisch Werte und Regeln, von denen sie um so weniger lässt, je mehr sie erkennen muss, dass ihre Kinder inzwischen typische Amerikaner und längst keine Iren mehr sind. Und Theresa ihrerseits taucht nach ihrem so dramatisch gescheiterten amerikanischen Freiheitstaumel in die beschützende und trotz der Beschränkung befreiende Welt der Gottesverklärung ein, und kehrt so zumindest teilweise in die geborgene Welt der Religion und Heiligenlegenden ihrer Kindheit zurück.
Es ist diese melancholisch-ironische Darstellung der Widersprüchlichkeiten gelebten Lebens, das diesen Roman so besonders und so lesens- und liebenswert macht. Spätestens in den Osterferien sollten Sie sich Zeit dafür nehmen.

Alexandra Herrmann, Thalia-Buchhandlung Sulzbach

...leben die Protagonisten mit einem Familiengeheimnis, das nicht nur eine Generation unwissentlich beeinflusst... Sehr klar und präzise geschriebener Familienroman, ...leben die Protagonisten mit einem Familiengeheimnis, das nicht nur eine Generation unwissentlich beeinflusst... Sehr klar und präzise geschriebener Familienroman,

„so viele schweigende Jahre...“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Ein bewegender Familienroman , der die ganze Tragweite einer einzigen früheren Entscheidung beschreibt und das ganze Ausmaß von Zusammengehörigkeit erfasst. Mit starken Figuren, widerstreitenden Emotionen und klugen, tiefen Gedanken setzt man sich als Leser auf fast jeder Seite auseinander und bleibt so bis zur letzten spannenden Seite bei den Schwestern Nora und Theresa. Ein herzzerreißendes aber auch wunderschönes Buch.... Ein bewegender Familienroman , der die ganze Tragweite einer einzigen früheren Entscheidung beschreibt und das ganze Ausmaß von Zusammengehörigkeit erfasst. Mit starken Figuren, widerstreitenden Emotionen und klugen, tiefen Gedanken setzt man sich als Leser auf fast jeder Seite auseinander und bleibt so bis zur letzten spannenden Seite bei den Schwestern Nora und Theresa. Ein herzzerreißendes aber auch wunderschönes Buch....

„Zwei Schwestern aus Irland in Amerika “

Lisa Kohl, Thalia-Buchhandlung Hagen

Ich war begeistert von der Ruhe und der Liebe mit der J. Courtney Sullivan von ihren Figuren erzählt.
Von zwei Schwestern, die in den 1950er Jahren aus Irland nach Amerika reisen. Zwei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die aber im Tiefsten miteinander verbunden sind: Durch einen Sohn, von der einen geboren und von der anderen großgezogen.
Ein lebenskluger und vielschichtiger Familienroman, den Sie unbedingt lesen sollten!
Ich war begeistert von der Ruhe und der Liebe mit der J. Courtney Sullivan von ihren Figuren erzählt.
Von zwei Schwestern, die in den 1950er Jahren aus Irland nach Amerika reisen. Zwei Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten, die aber im Tiefsten miteinander verbunden sind: Durch einen Sohn, von der einen geboren und von der anderen großgezogen.
Ein lebenskluger und vielschichtiger Familienroman, den Sie unbedingt lesen sollten!

„Zwei Schwestern und eine Lebenslüge“

Andrea Pehle, Thalia-Buchhandlung Leer

Grundsätzlich ist das Thema von "All die Jahre" aus der Feder J. Courtney Sullivan interessant und vielversprechend: Zwei Schwestern wagen 1957 einen Neuanfang in den Vereinigten Staaten und kehren ihrer geliebten Heimat Irland den Rücken. Während die konservative Nora mit sich ringt, ob sie den Iren Charly wirklich heiraten soll und in einer Näherei schuftet, schleicht sich die lebensfrohe Theresa nachts aus dem Haus um tanzen zu gehen. Selbstverständlichkeit verliebt sie sich, doch diese Liebe steht unter keinem guten Stern und nur kurze Zeit später lässt Theresa alles hinter sich um für immer im Kloster zu leben. Dabei beeinflusst sie, ohne es zu wollen auch Noras Zukunft maßgeblich...
"All die Jahre" ist nicht wirklich ein Pageturner, allerdings hatte dieser Roman auch viele starke Momente..
Grundsätzlich ist das Thema von "All die Jahre" aus der Feder J. Courtney Sullivan interessant und vielversprechend: Zwei Schwestern wagen 1957 einen Neuanfang in den Vereinigten Staaten und kehren ihrer geliebten Heimat Irland den Rücken. Während die konservative Nora mit sich ringt, ob sie den Iren Charly wirklich heiraten soll und in einer Näherei schuftet, schleicht sich die lebensfrohe Theresa nachts aus dem Haus um tanzen zu gehen. Selbstverständlichkeit verliebt sie sich, doch diese Liebe steht unter keinem guten Stern und nur kurze Zeit später lässt Theresa alles hinter sich um für immer im Kloster zu leben. Dabei beeinflusst sie, ohne es zu wollen auch Noras Zukunft maßgeblich...
"All die Jahre" ist nicht wirklich ein Pageturner, allerdings hatte dieser Roman auch viele starke Momente..

„Hoffnungen“

Elke Meißner, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Nora und Theresa suchen das Glück und Arbeit in Amerika der 50iger Jahre - mit Hoffnungen, Wünschen, unbändiger Lebenslust.
Theresas Unbedachtheit lässt aber vieles, wenn nicht gar ihr gesamtes Leben anders verlaufen als geplant.
Jahrzehnte später haben Theresa und Nora die Pflicht ihr Schweigen zu brechen und sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen.
Courtney Sullivan ist ein beeindruckender Roman gelungen - Lebensentwürfe und Entscheidungen werden in Frage gestellt, überdacht, nach Versöhnung wird gesucht.
Nora und Theresa suchen das Glück und Arbeit in Amerika der 50iger Jahre - mit Hoffnungen, Wünschen, unbändiger Lebenslust.
Theresas Unbedachtheit lässt aber vieles, wenn nicht gar ihr gesamtes Leben anders verlaufen als geplant.
Jahrzehnte später haben Theresa und Nora die Pflicht ihr Schweigen zu brechen und sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen.
Courtney Sullivan ist ein beeindruckender Roman gelungen - Lebensentwürfe und Entscheidungen werden in Frage gestellt, überdacht, nach Versöhnung wird gesucht.

Julia Weßbecher, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Wunderbare und sehr spannende Familiengeschichte! Eine echte Entdeckung eines anspruchsvollen Schmökers. Wunderbare und sehr spannende Familiengeschichte! Eine echte Entdeckung eines anspruchsvollen Schmökers.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
74 Bewertungen
Übersicht
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23
1
0
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Sehr berührendes Buch!
von einer Kundin/einem Kunden aus Lohr a. Main am 26.04.2018
Bewertet: gebundene Ausgabe

Die 21jährige Nora und ihre 17jährige Schwester Teresa leben in Irland. 1957 wandern die beiden aus und folgen Noras Verlobten nach Amerika. Theresa wird unerwartet schwanger. Theresa geht ins Kloster und übergibt Nora ihr Kind. Diese zieht Patrick wie ihren eigenen Sohn auf und hat auch drei eigene Kinder... Die 21jährige Nora und ihre 17jährige Schwester Teresa leben in Irland. 1957 wandern die beiden aus und folgen Noras Verlobten nach Amerika. Theresa wird unerwartet schwanger. Theresa geht ins Kloster und übergibt Nora ihr Kind. Diese zieht Patrick wie ihren eigenen Sohn auf und hat auch drei eigene Kinder mit ihrem Mann. Nora hatte jahrelang keinen Kontakt zu ihrer Schwester, erst ein tragisches Ereignis führt dazu, dass sich die beiden wiedersehen. Das Buch spielt abwechselnd in der Vergangenheit und in der Gegenwart und wird einmal aus Noras und das andere Mal aus Theresas Sicht erzählt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist sehr berührend geschrieben und hat mich vom Anfang bis zum Ende in seinen Bann gezogen. Nach und nach wurden die Geheimnisse der Familie gelüftet und so konnte ich immer mehr über die einzelnen Personen der Familie erfahren. Insgesamt ein toller Familienroman, der mir sehr schöne Lesestunden bereitet hat.

Was hätte sein können
von einer Kundin/einem Kunden am 19.04.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Eigentlich fängt alles damit an, dass Nora und ihre jüngere Schwester Theresa Ende der 1950er Jahre von Irland nach Amerika auswandern. Nora, um ihren Verlobten Charlie zu heiraten und Theresa, um eine Ausbildung als Lehrerin zu beginnen. Der Roman selbst beginnt allerdings 2009, als Noras ältester Sohn Patrick bei... Eigentlich fängt alles damit an, dass Nora und ihre jüngere Schwester Theresa Ende der 1950er Jahre von Irland nach Amerika auswandern. Nora, um ihren Verlobten Charlie zu heiraten und Theresa, um eine Ausbildung als Lehrerin zu beginnen. Der Roman selbst beginnt allerdings 2009, als Noras ältester Sohn Patrick bei einem Autounfall stirbt. Der Verlust des Sohnes veranlasst Nora zurückzublicken, auf das, was ist und auf das, was war bzw. was hätte sein können. Die Ereignisse aus Gegenwart und Zukunft wechseln ab, sodass sich zwei Handlungsstränge ergeben. In der Gegenwart kann man dabei eine nachdenkliche Nora erleben, in der Vergangenheit eher eine schüchterne, zurückhaltende. Während des Lesens entsteht allerdings nie der Eindruck eines Rückblicks, beide Handlungsstränge sind für sich gegenwärtig, wodurch der Eindruck einer Nacherzählung vermieden wird. Zusätzlich entsteht so eine gewisse Nähe zwischen dem Leser und Nora, da die in der Vergangenheit stattfindende Handlung direkt erzählt wird und nicht über einen Rückblick innerhalb der Geschichte. J. Courtney Sullivan verknüpft die Ereignisse aus Gegenwart und Vergangenheit dabei so geschickt, dass der Leser Noras Handlungen der Gegenwart anhand der Ereignisse der Vergangenheit nachvollziehen kann und sich aus der Kombination der Handlungsstränge ein ganzes Bild ergibt. Nora ist kein einfacher Charakter, sie ist weder besonders sympathisch, noch besonders unsympathisch. Dennoch entsteht beim Lesen eine gewisse Nähe zu ihr, nicht nur weil sie die Protagonistin ist, sondern auch, weil ihre Handlungen menschlich und nachvollziehbar sind. Das macht auch den Roman stellenweise etwas trocken, eine Schwäche, die der Schreibstil der Autorin und die Konstruktion des Textes allerdings wieder gut zu machen wissen. Ein Rückblick und ein tödlicher Unfall markieren den Beginn von "All die Jahre" und führen den Leser erst langsam und dann mit einem Knall an die Handlung heran. Durch die Nähe zur Protagonistin wird der Leser somit sofort auf der emotionalen Ebene angesprochen. Die Ansprache auf emotionale Ebener hält jedoch nicht lange an. Dafür wird jedoch bereits zu Beginn deutlich, dass sich das vollständige Bild erst im Laufe des Romans nach und nach zusammensetzt. ?All die Jahre? ist dabei allerdings kein Buch, dass man in einem Rutsch verschlingt, sondern eher ein langsamerer Text den man portionsweise liest. Das liegt nicht an einem etwaigen zähen Erzählstil, sondern vielmehr daran, dass sich die Ereignisse nach und nach entfalten und so an Tiefe gewinnen.

Familienbande
von KrimiElse am 05.04.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

?All die Jahre? von Courtney J. Sullivan ist eine berührende irische Familiengeschichte mit zwei Schwestern, Nora und Theresa, im Mittelpunkt, die in den 1950er Jahren gemeinsam aus Irland nach Amerika auswandern. Das Buch beginnt mit dem Tod von Noras ältestem Sohn Patrick und endet mit seinem Begräbnis. Mit vielen Rückblicken... ?All die Jahre? von Courtney J. Sullivan ist eine berührende irische Familiengeschichte mit zwei Schwestern, Nora und Theresa, im Mittelpunkt, die in den 1950er Jahren gemeinsam aus Irland nach Amerika auswandern. Das Buch beginnt mit dem Tod von Noras ältestem Sohn Patrick und endet mit seinem Begräbnis. Mit vielen Rückblicken und aus den unterschiedlichen Blickpunkten der beiden Schwestern sowie von Noras drei übrigen Kindern erfährt man deren Geschichte. Nora Flynn ist 21 Jahre alt, als sie mit ihrer jüngeren Schwester das rückständige Irland in Richtung Amerika verlässt, um dort ihren Verlobten zu heiraten. Sie sorgt für Theresa seit die Mutter vor Jahren starb, und versucht ihr auch in der Neuen Welt einen bestmöglichen Start zu ermöglichen. Aber Theresa wird schwanger, Nora trifft folgenschwere Entscheidungen für sie, was die beiden Schwestern entzweit und Theresa ins Kloster treibt. Erst durch Patricks Tod kommen die beiden wieder zusammen und setzen sich mit ihrem Leben auseinander. Mit unglaublicher Lust am Fabulieren, mäandernd und voller Sinn für gute Familiengeschichten erzählt Sullivan vom für mich unvorstellbar kargen Leben in Irland, von den irisch dominierten Straßenzügen in Großstädten der USA, vom Familienzusammenhalt und Ausbruchsversuchen und von damals herrschenden Konventionen. Für mich erstaunlich authentisch und glaubhaft nachvollziehbar begleite ich die Figuren durch das rückständige Irland mit arrangierten Ehen wegen Landzugewinn, mit aus heutiger deutscher Sicht unglaublicher Normalität und Akzeptanz von Alkoholismus und Bevormundung der Mädchen und Frauen durch die Familienbande. Ebenso spannend und gespickt mit sehr vielen interessanten Details bewegt man sich durch die Enklaven der irischen Einwanderer in Amerika, die ganze Straßenzüge beherrschen, neu ankommende Familienmitglieder aufnehmen und versorgen und trotz des Willens nach Anpassung in der moderneren großstädtischen Welt an alten irischen Traditionen verbiestert und irischer als die Iren zu Hause festzuhalten. Es ist einfach eine wunderbare Art des Erzählens, die mich nicht zuletzt wegen der vielen interessanten Charaktere sehr schnell in ihren Bann gezogen hat und völlig gefangen hielt. Vorsichtig und allmählich öffnen sich Nora und Theresa des Leser, halten Überraschungen bereit, die für Spannung sorgen. Nebencharaktere sind nicht nur schmückendes Beiwerk und die verschiedenen Sichtweisen des Buches vermitteln einen nachhaltigen und glaubhaften Eindruck des Lebens der Familie. Andeutungen und Schweigen, Geheimnisse und Rückzug, kurze Blicke hinter den Vorhang dienen bis zum Schluss der Spannung einer Geschichte, die viele Überraschungen parat hält. Unlösbare Familienbande und der Versuch des Ausbechens, Bevormundung, Verzeihen und Verlust, Trauer, Glück und fast nicht tragbare Bürde stehen in diesem Buch so eng beieinander, sind so glaubhaft dreidimensional beschrieben, dass es manchmal beim Lesen schmerzt. Es ist einfach ein wunderbares, für mich rundum gelungenes Buch mit einer interessanten, bedrückenden und zugleich hoffnungsvollen Familiengeschichte, das ich ganz ausdrücklich zum Lesen empfehle.