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Der Gedankenspieler

CD Standard Audio Format, Lesung

(4)
Am Anfang ist Stillstand. Johannes Wenger, ein achtzigjähriger alleinstehender Architekt, ist gestürzt und seither auf den Rollstuhl angewiesen. Das kratzt an seinem Selbstbild, macht den Alltag mühsam und lässt Raum für Melancholie. Sein junger Hausarzt Dr. Mailänder jedoch hält dagegen und Wenger am Leben, holt ihn zurück in die Welt und lädt ihn mit seiner Familie zu einem gemeinsamen Osterurlaub ein. Wie der grantige Alte darauf reagiert, sich der sechsjährigen Tochter des Arztes zuwendet und immer wieder zurückweicht, ist meisterhaft erzählt.

Mit viel Gefühl, genauem Blick und voller Selbstironie nimmt Härtling seine Leser mit in die Mühsal des Alters, um ihnen dann zu zeigen, welch großes Glückspotenzial auch diese Lebensphase innehat.

Die gleichnamige Buchausgabe ist bei Kiepenheuer & Witsch erschienen.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Markus Hoffmann
Anzahl 4
Erscheinungsdatum 09.03.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783833738722
Verlag Jumbo Neue Medien
Spieldauer 320 Minuten
Verkaufsrang 6.444
Hörbuch (CD)
12,99
bisher 17,99

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Buchhändler-Empfehlungen

„Bewegende Lektüre “

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Als Peter Härtling im Juli 2017 im Alter von 83 starb, war das Manuskript seines Romans "Der Gedankenspieler" noch unveröffentlicht. Um so mehr dürfen wir uns freuen ein großartiges und ungemein authentisches Abschiedswerk in den Händen zu halten.
Härtling erzählt in schonunglos offener, schroffer und liebenswerten Weise, wie er selbst (hier in Person des 80-jährigen Griesgrams Johannes Wenger) das Altwerden in all seinen Facetten empfindet. Ein ernstes Thema, das Härtling mit einer angenehmen Leichtigkeit und Selbstironie aufgreift. Dieser nahe gehende Roman macht etwas mit uns LeserInnen, berührt auf eine sanfte Art, ruft unterschiedliche Emotionen hervor: Von Rührung über gar Mitleid, von Verständnis über Missverständnis bis zum Unverständnis, von traurigen und dann wieder richtig lustigen Momenten, vom Abwenden und vom bedingungslosen Zuwenden, von Hilflosigkeit, von Freundschaft und Liebe .. um hier nur einige zu nennen.
Ein schönes Buch, allen die mit alternden Menschen umgehen zu empfehlen, denn es hilft diese Menschen besser zu verstehen und mag den Umgang mit ihnen und ihren speziellen Macken erleichtern. Ein aufrichtiges und nachhaltiges Buch, an das man gern nach dem Lesen zurückdenkt.
Als Peter Härtling im Juli 2017 im Alter von 83 starb, war das Manuskript seines Romans "Der Gedankenspieler" noch unveröffentlicht. Um so mehr dürfen wir uns freuen ein großartiges und ungemein authentisches Abschiedswerk in den Händen zu halten.
Härtling erzählt in schonunglos offener, schroffer und liebenswerten Weise, wie er selbst (hier in Person des 80-jährigen Griesgrams Johannes Wenger) das Altwerden in all seinen Facetten empfindet. Ein ernstes Thema, das Härtling mit einer angenehmen Leichtigkeit und Selbstironie aufgreift. Dieser nahe gehende Roman macht etwas mit uns LeserInnen, berührt auf eine sanfte Art, ruft unterschiedliche Emotionen hervor: Von Rührung über gar Mitleid, von Verständnis über Missverständnis bis zum Unverständnis, von traurigen und dann wieder richtig lustigen Momenten, vom Abwenden und vom bedingungslosen Zuwenden, von Hilflosigkeit, von Freundschaft und Liebe .. um hier nur einige zu nennen.
Ein schönes Buch, allen die mit alternden Menschen umgehen zu empfehlen, denn es hilft diese Menschen besser zu verstehen und mag den Umgang mit ihnen und ihren speziellen Macken erleichtern. Ein aufrichtiges und nachhaltiges Buch, an das man gern nach dem Lesen zurückdenkt.

„Ein letzter großer Roman.“

Christina Andraschke, Thalia-Buchhandlung Erlangen, Arcaden

Peter Härtlings letzter, autobiographischer Roman hat mich nachhaltig beeindruckt. Sehr viel Gefühl und eine große Portion Selbstironie machen Härtlings Roman über die Mühsal des Alters zu einem kleinen Meisterwerk. Peter Härtlings letzter, autobiographischer Roman hat mich nachhaltig beeindruckt. Sehr viel Gefühl und eine große Portion Selbstironie machen Härtlings Roman über die Mühsal des Alters zu einem kleinen Meisterwerk.

„Ein liebenswerter Hagestolz.“

Petra Kurbach, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Ein feiner letzter Roman von Peter Härtling. Je öfter ich an die Geschichte denke, desto mehr gefällt sie mir. Ein alter Hagestolz lernt, dass ein Umfeld aus Menschen, die einem unvoreingenommen begegnen, doch gut tun kann. Bewegend der Austausch mit den historischen Figuren, der tief in das Gemüt des Joahnnes Wenger blicken lässt.
Ein feiner letzter Roman von Peter Härtling. Je öfter ich an die Geschichte denke, desto mehr gefällt sie mir. Ein alter Hagestolz lernt, dass ein Umfeld aus Menschen, die einem unvoreingenommen begegnen, doch gut tun kann. Bewegend der Austausch mit den historischen Figuren, der tief in das Gemüt des Joahnnes Wenger blicken lässt.

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