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Auf dem Strom

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Fünf Tage auf dem Strom sind mehr als ein ganzes Leben.

Als der Missionar Friedrich Ganse nach einer Reise nach Bujora zurückkehrt, ist seine Frau Eva tot und seine Tochter Gertrud lebensgefährlich erkrankt. Der herbeigeeilte Schamane des afrikanischen Dorfes hilft Gertrud mit seinen Heilkünsten, und doch sieht er nur einen Weg, das Leben des Kindes zu retten: Vater und Tochter müssen die lange Fahrt mit dem Boot flussabwärts auf sich nehmen, damit Gertrud im Krankenhaus behandelt werden kann. Fünf Tage und fünf Nächte ist er mit dem Kind unterwegs. Unterbrochen wird ihre Fahrt mit dem Boot durch kurze Landgänge, bei denen der Missionar die Anwohner des Flusses kennenlernt und ihre Hilfe erfährt. Es wird eine gefährliche Reise, die ihn für immer verändert. Und Gertrud das Leben rettet.

Portrait
Hermann Schulz, geboren in Ostafrika, leitete über Jahrzehnte den Peter Hammer Verlag. Reisen führten ihn in mehr als fünfzig Länder. Seit 1998 veröffentlicht er eigene Bücher für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Mehrere seiner Bücher waren für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 144
Altersempfehlung 12 - 14
Erscheinungsdatum 09.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-64038-1
Reihe Reihe Hanser
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 21,6/14,1/2 cm
Gewicht 311 g
Abbildungen Bilder von Wolf Erlbruch
Illustrator Wolf Erlbruch
Buch (gebundene Ausgabe)
14,95
inkl. gesetzl. MwSt.
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Schwere Zeiten lassen einen über sich hinauswachsen
von claudi-1963 aus Schwaben am 23.05.2018

"Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt." (Hippokrates) Der Missionar Friedrich Ganse lebt mit seiner Familie in einem abgelegenen afrikanischen Dorf. Als er eines Tages von einer Reise in seine Missionsstation zurückkommt, ist seine Frau Eva tot und seine Tochter Gertrud lebensgefährlich... "Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt." (Hippokrates) Der Missionar Friedrich Ganse lebt mit seiner Familie in einem abgelegenen afrikanischen Dorf. Als er eines Tages von einer Reise in seine Missionsstation zurückkommt, ist seine Frau Eva tot und seine Tochter Gertrud lebensgefährlich krank. Der Heiler des Dorfes hilft Gertrud, so gut er kann, rät aber Friedrich sie ins Krankenhaus in die Stadt zu bringen. Doch diese 5-tägige Bootsfahrt ist nicht ungefährlich, nicht nur die Hitze, sondern noch weit schlimmere Gefahren drohen ihnen. Den während der Fahrt sind sie Gewittern, reißenden Stromschnellen, Krokodilen, Schlangen und vielen anderen Gefahren ausgeliefert. Immer wieder müssen sie in den Nächten bei Dörfern anhalten, um auszuruhen. Doch dadurch bekommt er auch viel Hilfe von andern Stämmen und Einwohnern Afrikas. Auch wen er vielen Dingen skeptisch gegenüber steht, nimmt er doch jede Hilfe gerne an, den seine Angst auch noch Tochter Gertrud zu verlieren ist groß. Während der Fahrt versucht er immer wieder Gertrud wachzuhalten und erzählt ihr dabei aus seinem Leben. Diese Bootsfahrt wird ihn für immer verändern, dabei kommt er seiner Tochter so Nahe wie nie zuvor. --- Meine Meinung: Eine Geschichte mitten aus dem Leben eines Missionars erwartete mich in diesem Buch. Die Kurzinfo hat mich neugierig auf diese Geschichte gemacht. Autor Hermann Schulz, dessen Vater selbst Missionar, beschreibt hier in diesem Roman teils biografisch, teils fiktiv. So finden sich dadurch so einige reale Begebenheiten, wie man am Ende des Buches entnimmt. Der Autor nimmt mich mit in ein kurzes Abenteuer mitten in der Einöde Afrikas. So spürte ich gut die Ängste und die Sorgen eines Vaters um sein Kind, nachdem er schon die Frau an dieser Krankheit verloren hat. Aber Schulz zeigt mir auch die Gastfreundschaft der Einwohner auf, die trotz Sprachbarrieren stets hilfsbereit sind. Gleichzeitig spürt man aber auch ein wenig das Hadern Ganses mit seinem Glauben aber auch mit Gott, weil er das Gefühl hat als Missionar versagt zu haben. Bei den Erzählungen über seine Vergangenheit bekam ich dann auch noch einen Einblick in seine Jugend auf dem elterlichen Bauernhof. Durch die Kürze des Buchs blieben zwar am Ende wenig Fragen offen, aber vielleicht hätte das eine oder andere Erlebnis durchaus mehr Tiefe haben können. Umrahmt wird das ganze mit einfachen Bildern in Naturfarben von Wolf Erlbruch, was sehr gut zu der Geschichte passt. Ein Jugendbuch, das einen in das Abenteuer Afrika eintauchen lässt und 4 von 5 Sterne von mir bekommt.