Es geht uns gut

Roman

Arno Geiger

(4)
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Beschreibung


Der Bestseller jetzt in neuer Rechtschreibung

Philipp Erlach hat in der Wiener Vorstadt das Haus seiner Großmutter geerbt, und die Familiengeschichte sitzt ihm nun im Nacken. Arno Geiger erzählt sie so, als wäre jeder Tag der Vergangenheit unsere Gegenwart. Er schildert das Schicksal von Alma und Richard, die 1938 gerade Ingrid bekommen und nichts mit den Nazis zu tun haben wollen. Vom 15-jährigen Peter, der 1945 mit den letzten Hitlerjungen durch die zerbombten Straßen läuft. Von Ingrid, die mit dem Studenten Peter eine eigene Familie gründen will, und von Philipp, dem Sohn der beiden. Arno Geiger erweckt ein trauriges und komisches Jahrhundert zum Leben.

"...vom ersten Satz an verfällt man Geigers berückend leichter, genau beobachtender Erzählweise und den erfrischend normalen Charakteren."
Buchwoche 07.07.2007

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 09.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14650-0
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12,1/2,7 cm
Gewicht 399 g
Verkaufsrang 39246

Buchhändler-Empfehlungen

Ein bisschen wie "Buddenbrooks" im Poststrukturalismus

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Essen

In "Es geht uns gut" erzählt Arno Geiger die Geschichte einer Familie, allerdings nicht chronologisch. Gibt es in der deutschsprachigen Literatur eine prägendere Familienchronik als "Buddenbrooks"? Ich wüsste keine. Und "Es geht uns gut" entthront Thomas Manns Werk sicherlich nicht. Trotzdem ist es ziemlich mitreißend. Gerade der Aspekt des Nicht-Chronologischen verleiht dem Roman ein großes Überraschungspotenzial, denn es lässt sich nicht voraussagen, wem wir wann im Buch und in welcher Lebensphase wiederbegegnen werden. Ohne zu viel vorwegnehmen zu wollen: Ich erwartete z.B. nicht, dass Peter zwischendurch in den Mittelpunkt gerückt würde. Gerade dieses leicht Experimentelle hebt "Es geht uns gut" ins Literarische - im Vergleich etwas zu Carmen Korns Jahrhundert-Trilogie, die gut recherchiert und eloquent geschrieben ist, aber selten wirklich zu überraschen vermag. "Es geht uns gut" war 2005 der erste Preisträger des Deutschen Buchpreises, und wenn mich auch "Du stirbst nicht" und "Die Hauptstadt" mehr mitrissen, wurde der Preis in gute Hände gelegt.

Seiner Sterne würdig

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung

Dieses Buch hat es verdient gelobt zu werden. Es spannt den geschichtlichen Bogen zwischen Frühling 1938 und Sommer 2001. Zentrum ist das Haus der Familie, welches bewohnt und entrümpelt, wo geliebt und gehasst wird. Die Eltern, ihre Kinder und Enkel kommen zu Wort. Sie und das Haus spiegeln die Veränderungen der Zeit wider. Der Autor wechselt häufig Zeit und Perspektive. Mir hat besonders gefallen, dass ich in der einen Zeit leicht schon mal "voraus lesen" konnte, um dann zurückzublättern und in der anderen Zeit den nächsten Handlungsstrang aufzunehmen. Ein sprachlich sehr schönes Buch, voller Menschen, die die Irren und Wirren der Zeiten auf ihre Art meistern.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Eine alte Villa in Wien.
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankenthal am 17.06.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein brillanter Familienroman, sprachgewaltig, intelligent und großartig geschrieben. Wie viel Familiengeschichte doch in einer alten Villa stecken kann. Zu Recht mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet.

Österreichische Literatur
von einer Kundin/einem Kunden am 01.05.2015
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Eine interessante Lebensgeschichte über 3 Generationen. Eigentlich dreht es sich um die Villa der Familie Erlach in Wien, von 1938 - 2001. Die Lebensgeschichte der Familienmitglieder ist die Geschichte des Hauses. Eine, durch den Krieg geprägte, Geschichte der ältesten Generation. Eine, durch den Aufbruch geprägte, Geschichte de... Eine interessante Lebensgeschichte über 3 Generationen. Eigentlich dreht es sich um die Villa der Familie Erlach in Wien, von 1938 - 2001. Die Lebensgeschichte der Familienmitglieder ist die Geschichte des Hauses. Eine, durch den Krieg geprägte, Geschichte der ältesten Generation. Eine, durch den Aufbruch geprägte, Geschichte der zweiten Generation und eine, durch Resignation bestimmte Geschichte, der erbenden Generation. Faszinierend zu lesen. Macht neugierig wie es weitergeht und fast ein wenig traurig ob der vergebenen zwischenmenschlichen Beziehungen.


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