Warenkorb
if (typeof merkur !== 'undefined') { $(document).ready(merkur.config('COOKIECONSENT').init); }

The Hunter

Kriminalroman

Parker Band 9


Der coolste Verbrecher der US-Kriminalliteratur

Er hat keinen Vornamen, scheinbar keine Biografie und ist ein Perfektionist – als Verbrecher. Doch vor zehn Monaten wurde Parker bei einem Waffendeal von seiner eigenen Frau verraten, die mit Mal Resnick, einem Großmaul aus dem Verbrechersyndikat, gemeinsame Sache machte. Parker überlebte nur knapp. Und jetzt ist er zurück in New York: Ein einsamer Jäger, der nach allen Regeln der Kunst abrechnen will.

Portrait
Richard Stark ist ein Pseudonym des amerikanischen Schriftstellers Donald E. Westlake (1933-2008). Er erhielt zahlreiche Preise, u.a. dreimal den berühmten »Edgar Award«, und wurde von den Mystery Writers of America zum »Grand Master« ernannt. Für ›Fragen Sie den Papagei‹ erhielt Richard Stark den Deutschen Krimipreis 2009, stellvertretend für sein Gesamtwerk.
… weiterlesen
  • Artikelbild-0
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 20.07.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-21737-8
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12,1/2 cm
Gewicht 189 g
Übersetzer Nikolaus Stingl
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
9,95
9,95
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Ihr Feedback ist anonym. Wir nutzen es, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Wenn Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kundenservice wenden.

Weitere Bände von Parker

mehr

Buchhändler-Empfehlungen

Kevin Beckmann, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Ein knallharter Noir-Krimi über einen betrogenen Gangster, der auch vor der Mafia nicht Halt macht. Grandiose Revenge-Story mit einem ebenso brutalen, wie sympathischen Helden.

Claudius Kaboth, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Ob Lee Marvin, Mel Gibson oder Jason Statham ist völlig/fast egal: der richtige Parker steckt hier drin! Hardboiled Klassiker mit leichten Camp-Einflüssen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
3
2
0
0
0

Devianter Charme
von Lesendes Federvieh aus München am 08.10.2018

Parker ist ein wahrer Perfektionist, der scheinbar keine Biografie besitzt - er ist der perfekte Verbrecher. Und er ist tot. Zumindest sollte er das sein, denn seine Frau hat ihn vor zehn Monaten bei einem Waffendeal verraten, indem sie mit Mal Resnick, einem Großmaul aus dem Verbrechersyndikat, gemeinsame Sache machte und mehrm... Parker ist ein wahrer Perfektionist, der scheinbar keine Biografie besitzt - er ist der perfekte Verbrecher. Und er ist tot. Zumindest sollte er das sein, denn seine Frau hat ihn vor zehn Monaten bei einem Waffendeal verraten, indem sie mit Mal Resnick, einem Großmaul aus dem Verbrechersyndikat, gemeinsame Sache machte und mehrmals auf ihn schoss, nur um kurz darauf das Versteck anzuzünden. Nur knapp entrann Parker damals dem Tod und nun ist er zurück in New York, um nach allen Regeln der Kunst des Verbrechens Rache zu nehmen. Bereits der Klappentext von "The Hunter" brachte mich zum Schmunzeln, obgleich die Thematik eigentlich die entgegengesetzte Reaktion hervorrufen sollte. Doch genau jener Gegensatz ist es, der diesen bereits 1962 erschienenen Kriminalroman so positiv aus dem regen Angebot an Werken dieses Genres hervorhebt. Ohne groß Zeit mit Erklärungen zu verlieren, befindet man sich mitten im Geschehen und begleitet den gehörnten Auftragskiller Parker auf seinem blutigen Rachefeldzug gegen diejenigen, die ihn bei seinem letzten Coup so schamlos hintergangen haben. Dabei macht er weder Halt vor seiner Ehefrau, noch lässt er sich davor abschrecken es mit dem größten Verbrechersyndikat Amerikas aufzunehmen und das alles in seiner charakterlich repräsentativen Lässigkeit. Trotz des ein oder anderen Rückschlages lässt Parker sich nicht aus der Ruhe bringen und bleibt seinem waghalsigen Plan treu, wobei er sich stets auf dem schmalen Grad zwischen Arglosigkeit und Arroganz bewegt. An dieser Stelle sollte auch der grandiose Schreibstil gewürdigt werden, mit welchem der Erzähler in wenigen Worten einen unnachahmlichen Charakter voller deviantem Charme und kriminellem Einfallsreichtum skizziert. Trotz des zugrunde liegenden brutalen Ausgangsszenarios versprüht die Handlung jede Menge Witz und Esprit ohne klamaukig zu sein. Wenn man das Buch gelesen hat, versteht man, weshalb der bekannte Filmregisseur Quentin Tarantino "The Hunter" als Klassiker bezeichnet, der ihn stark beeinflusst habe. Besonders nach diesem genialen Ende, bei dem ich wegen der Koffergeschichte herzhaft lachen musste, freue ich mich auf die weiteren Bände der Parker-Reihe.

Letzte Chance für Parker
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 04.06.2015
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Es ist wohl die letzte Chance für Parker - und für uns, die wir ALLE Parker-Romane ungekürzt lesen wollen. Wenn der Funke wieder nicht überspringen sollte und das Buch kein Geschäft für den Verlag ist, dann war's das wohl mit weiteren Parker-Romanen. Schon vor Jahren hat der Verlag begonnen, die neuesten Parker-Romane herauszuge... Es ist wohl die letzte Chance für Parker - und für uns, die wir ALLE Parker-Romane ungekürzt lesen wollen. Wenn der Funke wieder nicht überspringen sollte und das Buch kein Geschäft für den Verlag ist, dann war's das wohl mit weiteren Parker-Romanen. Schon vor Jahren hat der Verlag begonnen, die neuesten Parker-Romane herauszugeben. "The Hunter" ist der erste von 24 Romanen, den Donald Westlake unter dem Pseudonym Richard Stark ab 1962 geschrieben hat. Damals war Westlake/ Stark noch ein "Anfänger" und dieses Buch eines seiner ersten. Wortkarg und eindeutig "hardboiled" hat Stark sein Buch angelegt. Später sind die Bücher etwas umfangreicher geworden und Parker hat auch eine sanftere Seite bekommen. Richard Stark schreibt so sparsam wie möglich, vieles wird nur angedeutet - und trotzdem entsteht beim Lesen ein reichhaltigeres Bild als in anderen Büchern. Man fühlt sich tatsächlich an die Filme von Quentin Tarantino erinnert, wenn manche Figuren geradezu absurde Gespräche führen, was die Länge der Gespräche betrifft oder den Inhalt. Stark ist einer der Größten in der Kriminalliteratur: Drei (!) "Edgar-Awards" und ein "Grand-Master" zeigen, mit wem man es zu tun hat. So viele Preise hat sonst keiner bekommen. Er ist ein Gigant, bei dem bereits in der Anfangsphase jeder Satz sitzt, wie man an diesem Buch sieht. Auch die Übersetzung von Nikolaus Stingl ist hervorragend gelungen und zum ersten Mal seit 1968 gibt es das ohnehin eher dünne Buch in voller Länge, ohne Zensur und Weglassungen. 1967 ist dieses Buch erstmals verfilmt worden: als "Point Blank" mit Lee Marvin, der statt Hunter allerdings den Rollennamen Walker trägt. Ein Klassiker, der in keiner DVD-Sammlung fehlen sollte. 1999 gab es ein Remake mit Mel Gibson als Porter statt Parker) in "Payback". In Buchform erspart man sich mit dieser Neuausgabe die Kosten für die alte Version "Payback. Das Buch zum Film", für die antiquarisch verrückte Preise verlangt wurden. Also: endlich ein richtiger Krimi, "hardboiled", ohne Kompromisse, mit dem Thema Rache und Selbstjustiz, ein Buch für Leute "mit Eiern".