Die lachenden Ungeheuer

Roman

Denis Johnson

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Beschreibung

Aufwühlend, schnell und dunkel – ein außergewöhnlicher Spionageroman

Roland Nair und Michael Adriko haben sich lange nicht gesehen. Vor zehn Jahren, während des Bürgerkriegs, haben sie in Sierra Leone zusammen viel Geld verdient. Noch heute nennt der eine den anderen Freund. Und doch spielen beide ein doppeltes Spiel.

Kurz nach dem Wiedersehen machen sie sich gemeinsam mit Adrikos Verlobter auf den Weg in ein Dorf, irgendwo im Grenzland zwischen Uganda und dem Kongo. Dort soll die Hochzeit stattfinden. Aber die Reise führt geradewegs ins Herz der Finsternis.

Denis Johnsons Sätze sind immer brillant, aber in den Zwischenräumen, den Grauzonen dieser Geschichte übertrifft er sich selbst.

Denis Johnson, 1949 in München als Sohn eines amerikanischen Offiziers geboren, galt nach neun Romanen und der legendären Story-Sammlung «Jesus‘ Sohn» als einer der wichtigsten Autoren der amerikanischen Gegenwartsliteratur. Für sein Vietnamkriegsepos «Ein gerader Rauch» wurde ihm der National Book Award verliehen, die Novelle «Train Dreams» stand – wie auch «Ein gerader Rauch» – auf der Shortlist des Pulitzer-Preises. 2017 erhielt er posthum für sein Gesamtwerk den Library of Congress Prize for American Fiction. Er lebte zuletzt in Idaho, USA, und starb im Mai 2017..
Bettina Abarbanell, geboren in Hamburg, lebt als Übersetzerin – u.a. von Jonathan Franzen, Denis Johnson, Rachel Kushner, Elizabeth Taylor und F. Scott Fitzgerald – in Potsdam. Ihr Werk wurde vielfach ausgezeichnet, etwa mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Übersetzerpreis.  

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 15.05.2018
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Seitenzahl 272
Maße (L/B/H) 19/11,3/2,5 cm
Gewicht 218 g
Auflage 1. Auflage
Originaltitel The Laughing Monsters
Übersetzer Bettina Abarbanell
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-26984-4

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Was ist Wahrheit, was ist Lüge?
von Xirxe aus Hannover am 18.03.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Nair, ein Hauptmann im Nato-Geheimdienst, und Adriko, Ex-Kindersoldat unter Idi Amin und ein Mann für alle Fälle, haben sich viele Jahre nicht gesehen, doch noch immer immer bezeichnet jeder den andern als Freund. Adriko hat einen Plan, den er jedoch seinem Freund nur bruchstückweise erzählt; und eine Verlobte, die er in seinem ... Nair, ein Hauptmann im Nato-Geheimdienst, und Adriko, Ex-Kindersoldat unter Idi Amin und ein Mann für alle Fälle, haben sich viele Jahre nicht gesehen, doch noch immer immer bezeichnet jeder den andern als Freund. Adriko hat einen Plan, den er jedoch seinem Freund nur bruchstückweise erzählt; und eine Verlobte, die er in seinem Heimatdorf in Uganda heiraten will - mit Nair an seiner Seite. Aber auch Nair spielt nicht mit offenen Karten: Er soll seinen Freund überwachen - er hat selbst keine Ahnung weshalb. Und nebenbei hat er noch ein kleines Geschäft laufen, von dem er Adriko nichts erzählt. Gemeinsam brechen sie in Freetown, Sierra Leone, auf. Auf nach Uganda, zum Fuß der Berge 'Die lachenden Ungeheuer'. Es ist eine abenteuerliche Reise, die die Drei unternehmen. Derart abenteuerlich, dass sie sie fast das Leben kostet - und das nicht nur einmal. Es geht um geschmuggeltes Uran, geklaute Informationen, Spionage, Freundschaft, Liebe, Verrat - und Afrika. So unübersichtlich die Geschichte manchmal wirkt, man nicht weiß, wer gegen oder wer mit wem, so unübersichtlich ist dieses Afrika, das Denis Johnson in diesem Buch beschreibt, das zurecht nicht als Krimi oder Thriller bezeichnet wird. Denn es ist von allem ein bisschen. Der Autor lässt seinen Ich-Erzähler Nair stellenweise ebenso verworren erzählen wie sich auch die Geschichte zeitweise darstellt. Doch mich hat es nicht gestört, denn es passt exakt zu den Geschehnissen in Sierra Leone und noch besser zu denen in Uganda, wo sie unter anderem von Rebellen gefangen gehalten werden oder anderswo eine Göttin im Baum sitzt. Eine düstere, fesselnde Lektüre aus einem ebenso düsteren, faszinierenden Afrika.


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