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Engelskinder

Kriminalroman

Ruth Galloway 6

(11)
Der 6. Fall für die forensische Archäologin Dr. Ruth Galloway.
Die Arme auf dem Rücken gefesselt, ein rostiger Eisenhaken statt der linken Hand, so liegt die Tote in ihrem Grab. Als Dr. Ruth Galloway unter dem Gemäuer einer Burg ein Skelett aus viktorianischer Zeit freilegt, glaubt sie, die Gebeine der berüchtigsten Mörderin von Norfolk gefunden zu haben. Zahlreiche Schauermärchen ranken sich um "Mother Hook", die Kinder bei sich aufgenommen und dann getötet haben soll. Doch während der Untersuchung kommen der forensischen Archäologin Zweifel an ihrer Schuld. Zur gleichen Zeit verschwindet ein Kind aus der Nachbarschaft. Offenbar will jemand mit allen Mitteln ein jahrhundertealtes Geheimnis hüten …
Rezension
Ruth Galloway, Expertin für Funde aus römischer Zeit, ist etwas ganz Besonderes. Spectator
Portrait
Griffiths, Elly
Elly Griffiths lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Brighton. Bisher sind sechs Krimis mit der forensischen Archäologin Dr. Ruth Galloway und DCI Harry Nelson erschienen: 'Totenpfad', 'Knochenhaus', 'Gezeitengrab', 'Aller Heiligen Fluch', 'Rabenkönig' und 'Engelskinder'.

Handels, Tanja
Tanja Handels, geboren 1971 in Aachen, lebt und arbeitet in München, übersetzt zeitgenössische britische und amerikanische Literatur, u.a. von Zadie Smith, Anna Quindlen, Erica Jong und William Finnegan, und ist auch als Dozentin für Literarisches Übersetzen tätig.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 26.06.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-27162-5
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 18,8/12,3/3 cm
Gewicht 335 g
Originaltitel The Outcast Dead
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Tanja Handels
Verkaufsrang 5.019
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Spannender Krimi, in dem die Autorin alle Register zieht. Schon längst ist diese Reihe ein muss für mich. Für alle Fans von Simon Beckett und Minette Walters. Spannender Krimi, in dem die Autorin alle Register zieht. Schon längst ist diese Reihe ein muss für mich. Für alle Fans von Simon Beckett und Minette Walters.

„Weiter geht’s mit den Ausgrabungen“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ruth Galloway ist ein besonderer Charakter in der Spannungsliteratur, der mir bei jedem Lesen immer viel Freude macht. Die alleinerziehende, gebildete und immer mit dem Hauch des Selbstzweifels belegte Protagonistin stolpert mal wieder in einen Fall, der ihr persönlichstes Umfeld betrifft und für reichlich Aufregung sorgt. Der besondere Fokus auf die forensische Archäologie macht die Geschichten um Ruth Galloway einzigartig und spannend. Die liebevoll skurrille Figurensammlung geht ans Herz und schafft eine besondere Atmosphäre - ich freu mich jedes mal darauf neues aus dem Leben der Figuren zu erfahren und verfolge gespannt ihre Verwicklungen. Ein wirklich tolles Buch, das man in der entsprechenden Reihenfolge lesen sollte, weil es unmittelbar an ein wichtiges vorangegangenes Ereignis anknüpft. Die Reihe an sich kann ich eh jedem ans Herz legen, also einfach von vorn anfangen oder hier weiter lesen - aber unbedingt lesen! Ruth Galloway ist ein besonderer Charakter in der Spannungsliteratur, der mir bei jedem Lesen immer viel Freude macht. Die alleinerziehende, gebildete und immer mit dem Hauch des Selbstzweifels belegte Protagonistin stolpert mal wieder in einen Fall, der ihr persönlichstes Umfeld betrifft und für reichlich Aufregung sorgt. Der besondere Fokus auf die forensische Archäologie macht die Geschichten um Ruth Galloway einzigartig und spannend. Die liebevoll skurrille Figurensammlung geht ans Herz und schafft eine besondere Atmosphäre - ich freu mich jedes mal darauf neues aus dem Leben der Figuren zu erfahren und verfolge gespannt ihre Verwicklungen. Ein wirklich tolles Buch, das man in der entsprechenden Reihenfolge lesen sollte, weil es unmittelbar an ein wichtiges vorangegangenes Ereignis anknüpft. Die Reihe an sich kann ich eh jedem ans Herz legen, also einfach von vorn anfangen oder hier weiter lesen - aber unbedingt lesen!

„Es gibt ihn noch...“

Matthias Kesper, Thalia-Buchhandlung Paderborn

....den klassischen englischen Krimi! Zum Beispiel diesen der Engländerin Elly Griffiths, geschrieben in einer wohlgeformten Sprache, mit kleinen sarkastischen Seitenhieben, sehr sehr spannend und ohne überzogene Action - fast so, wie im richtigen Leben...
Der Roman spielt auf zwei zeitlichen Ebenen, es geht um eine rätselhafte Serie von frühem Kindstod, immer in der gleichen Familie, später dann auch um zwei sehr merkwürdige Kindesentführungen. Es ermittelt gewohnt souverän, DDCI Nelson und sein Team.
Der zweite Handlungsstrang dreht sich um die Archäologin und Forensikerin Ruth Galloway, die bei Ausgrabungsarbeiten auf das Skelett von Englands schlimmster Kindermörderin, "Mother Hook", stößt. Zusammen mit einem Historiker, dessen Spezialgebiet das viktorianische England ist, versucht sie, eben jene Mother Hook zu rehabilitieren, weil sehr viele Hinweise darauf hindeuten, daß die arme Frau einem Justizirrtum zum Opfer fiel, und zu Unrecht gehängt wurde!
Wunderbar verwebt die Autorin beide Handlungsläufe zu einem perfekten britischen Krimi!

Ein Zitat von Frank Barker, Fachmann für das viktorianische England:
"Die Viktorianer faszinieren mich einfach. Sie waren längst nicht so zugeknöpft, wie alle glauben. Das war immerhin die Zeit von Dickens. David Friedrich Strauß erklärte den Menschen, dass die Bibel nicht die Wahrheit sagt, Charles Darwin erklärte ihnen, dass sie vom Affen abstammen, und die britische Königin trauerte um ihren Mann und hörte für den Rest ihres Lebens nicht mehr damit auf. Kein Wunder, dass alle eine Schraube locker hatten!"
....den klassischen englischen Krimi! Zum Beispiel diesen der Engländerin Elly Griffiths, geschrieben in einer wohlgeformten Sprache, mit kleinen sarkastischen Seitenhieben, sehr sehr spannend und ohne überzogene Action - fast so, wie im richtigen Leben...
Der Roman spielt auf zwei zeitlichen Ebenen, es geht um eine rätselhafte Serie von frühem Kindstod, immer in der gleichen Familie, später dann auch um zwei sehr merkwürdige Kindesentführungen. Es ermittelt gewohnt souverän, DDCI Nelson und sein Team.
Der zweite Handlungsstrang dreht sich um die Archäologin und Forensikerin Ruth Galloway, die bei Ausgrabungsarbeiten auf das Skelett von Englands schlimmster Kindermörderin, "Mother Hook", stößt. Zusammen mit einem Historiker, dessen Spezialgebiet das viktorianische England ist, versucht sie, eben jene Mother Hook zu rehabilitieren, weil sehr viele Hinweise darauf hindeuten, daß die arme Frau einem Justizirrtum zum Opfer fiel, und zu Unrecht gehängt wurde!
Wunderbar verwebt die Autorin beide Handlungsläufe zu einem perfekten britischen Krimi!

Ein Zitat von Frank Barker, Fachmann für das viktorianische England:
"Die Viktorianer faszinieren mich einfach. Sie waren längst nicht so zugeknöpft, wie alle glauben. Das war immerhin die Zeit von Dickens. David Friedrich Strauß erklärte den Menschen, dass die Bibel nicht die Wahrheit sagt, Charles Darwin erklärte ihnen, dass sie vom Affen abstammen, und die britische Königin trauerte um ihren Mann und hörte für den Rest ihres Lebens nicht mehr damit auf. Kein Wunder, dass alle eine Schraube locker hatten!"

Alexandra Gerhard, Thalia-Buchhandlung Köln

Neues von der forensischen Archäologin Ruth. Wieder spannend, wieder düster...und die menschlichen Dramen kommen auch nicht zu kurz. Vielleicht irgendwann eine Fernsehserie?! Neues von der forensischen Archäologin Ruth. Wieder spannend, wieder düster...und die menschlichen Dramen kommen auch nicht zu kurz. Vielleicht irgendwann eine Fernsehserie?!

„Geheimnisvolles Skelett aus viktorianischer Zeit“

Jutta Huppert

Ich liebe diese Reihe um die forensische Archäologin Ruth Galloway. Die Autorin verknüpft immer ein historischen Fall, dem die Protagonistin nachgeht mit einem aktuellen Kriminalfall, in dem sie mit der örtlichen Polizei zusammenarbeitet. Im aktuellen Band wird bei Ausgrabungen ein Skelett aus viktorianischer Zeit gefunden, um das sich düstere und morbide Legenden ranken. Mit Hilfe eines Historikers bringt sie Licht in die Geschichte.
Gleichzeitig löst sie mehrere Fälle von Kindesentführungen auf.
Diese Krimis leben unter anderem auch von der stimmungsvollen Schilderung der Örtlichkeit, Salzmoore, Nebel und Einsamkeit.
Ich liebe diese Reihe um die forensische Archäologin Ruth Galloway. Die Autorin verknüpft immer ein historischen Fall, dem die Protagonistin nachgeht mit einem aktuellen Kriminalfall, in dem sie mit der örtlichen Polizei zusammenarbeitet. Im aktuellen Band wird bei Ausgrabungen ein Skelett aus viktorianischer Zeit gefunden, um das sich düstere und morbide Legenden ranken. Mit Hilfe eines Historikers bringt sie Licht in die Geschichte.
Gleichzeitig löst sie mehrere Fälle von Kindesentführungen auf.
Diese Krimis leben unter anderem auch von der stimmungsvollen Schilderung der Örtlichkeit, Salzmoore, Nebel und Einsamkeit.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
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3
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Mother Hook
von Bibliomarie aus Düsseldorf am 14.01.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Elly Griffiths ist eine Autorin, die ich sehr schätze und ihre Hauptfigur, die forensische Anthropologin, Dr. Ruth Galloway ist eine Frau nach meinen Geschmack. Inzwischen liegt mit „Engelskinder“ das siebte Buch vor und auch dieses Mal hat mich die Geschichte absolut überzeugt. Dr. Galloway findet bei Sicherungsgrabungen ein Frauenskelett. Der... Elly Griffiths ist eine Autorin, die ich sehr schätze und ihre Hauptfigur, die forensische Anthropologin, Dr. Ruth Galloway ist eine Frau nach meinen Geschmack. Inzwischen liegt mit „Engelskinder“ das siebte Buch vor und auch dieses Mal hat mich die Geschichte absolut überzeugt. Dr. Galloway findet bei Sicherungsgrabungen ein Frauenskelett. Der Fundort am Richtplatz, die Art der Beisetzung und eine Besonderheit am Skelett, nämlich ein Eisenhaken statt der linken Hand, deuten auf „Mother Hook“ hin, eine sogenannte Babyfarmerin im viktorianischen England. Die Frau wurde wegen vielfachen Kindsmord gehenkt und ihre Geschichte ist in Literatur und Liedgut eingegangen, wie bei uns der „schwarze Mann“. Gleichzeitig beschäftig sich DCI Nelson mit einem verdächtigen Fall von plötzlichem Kindstod. Der Mutter verstarb schon zum dritten Mal ein Baby und Faserspuren in Mund und Nase lassen einen furchtbaren Verdacht bei Nelson keimen, aber die Beweislage ist dürftig und die Presse und die Öffentlichkeit stehen auf Seiten der verzweifelten Frau. Ich bin immer wieder fasziniert, wie geschickt die Autorin aktuelle Fälle mit historischen Begebenheiten verknüpft und dadurch eine ganz besondere Spannung erzielt. Dabei zwingt sie die Leser zur Stellungnahme. Auch Ruth hat ihre Tochter bei einer Tagesmutter, ist sie deshalb eine schlechtere Mutter als Liz, die sich ganz ihren Kindern widmete und doch ihren Tod nicht verhindern konnte? Waren die Babyfarmerinnen des frühen 19. Jahrhunderts die Vorläuferinnen unserer Tagesmütter? Während Ruth historischen Fällen von Kindesmord und Verwahrlosung nachgeht, muss Nelson sich der gleichen Problematik in der Gegenwart annehmen. Pikant ist das Verhältnis zwischen Ruth und Nelson, denn er ist der Vater ihrer Tochter, entstanden aus einem verzweifelten One Night Stand, den beide nicht vergessen können. Die berufliche Zusammenarbeit ist immer in labilem Gleichgewicht. Elly Griffiths kann wunderbar Stimmung erzeugen, mit ihr tauche ich immer wieder in vergangene Zeitalter, wobei in diesem Fall die viktorianische Ära nicht ganz so geheimnisvoll wirkt, wie die keltische Atmosphäre der früheren Bücher. Der Figurenkosmos um Ruth ist mir inzwischen schon vertraut, aber auch Neuentdecker werden keine Probleme haben in die Geschichte zu finden. Der Sog entwickelt sich schon nach kurzer Zeit. Wieder ein ausgezeichneter, klassischer Kriminalroman, den ich nur empfehlen kann.

Ein sehr gelungener 6. Teil
von MissRichardParker am 26.09.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Als die Überreste einer Frau auftauchen ist Ruth sich sicher, dass es sich um Mother Hook handelt. Eine grausame Kindsmörderin des 19. Jahrhunderts. Ein Fernsehteam wird aufmerksam auf den Fund und bald steckt Ruth mitten in den Dreharbeiten. Doch Sie hat grosse Zweifel dass Mother Hook wirklich schuldig war. Als... Als die Überreste einer Frau auftauchen ist Ruth sich sicher, dass es sich um Mother Hook handelt. Eine grausame Kindsmörderin des 19. Jahrhunderts. Ein Fernsehteam wird aufmerksam auf den Fund und bald steckt Ruth mitten in den Dreharbeiten. Doch Sie hat grosse Zweifel dass Mother Hook wirklich schuldig war. Als bald darauf ein Kind verschwindet wird allen klar, dass jemand versucht, das Geheimnis um Mother Hook zu schützen. Auch der 6. Fall von Dr. Ruth Galloway hat mich überzeugt. Mehr noch als die Vorgänger. Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gepackt und die Spannung hat sich bis zum Schluss stets aufrecht erhalten. Die Autorin versteht es, die Leser in Ihren Bann zu ziehen und mit Ruth und Ihren Kollegen und Freunden mitzuleiden und mitzulachen. Es ist immer wieder eine wahre Freude die Weiterentwicklung der Charaktere zu beobachten und zu erleben. Ein Lesegenuss für alle Ruth Galloway-Fans und die, die es noch werden möchten. ((ich finde allerdings, dass es besser ist, die Vorgängerbücher schon zu kennen, dann macht es mehr Spass))

Engelskinder
von Manuela Hahn am 29.07.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Inhalt: Ein spektakulärer Knochenfund beschäftigt die forensische Anthropologin Elli Griffiths, sie findet das Grab Jemima Greens, genannt Mother Hook, diese soll mehrere der ihr anvertrauten Kinder getötet haben. Elly und der amerikanische Historiker Frank, der gemeinsam mit ihr für die Fernsehreihe "Mörderische Frauen" engagiert wurde, zweifeln an der Schuld... Inhalt: Ein spektakulärer Knochenfund beschäftigt die forensische Anthropologin Elli Griffiths, sie findet das Grab Jemima Greens, genannt Mother Hook, diese soll mehrere der ihr anvertrauten Kinder getötet haben. Elly und der amerikanische Historiker Frank, der gemeinsam mit ihr für die Fernsehreihe "Mörderische Frauen" engagiert wurde, zweifeln an der Schuld der Frau. DCI Nelson, hat es währenddessen mit dem Tod eines Kindes in der Gegenwart zu tun, der kleine David starb wie zuvor schon seine Brüder plötzlich und unerwartet. Tragische Zufälle oder doch Mord? Kurz darauf wird die kleine Poppy aus dem Elternhaus entführt und dann verschwindet auch noch Michael, der Sohn einer Kollegin DCI Nelsons. Da habe ich zielsicher zum letzten Band einer Reihe gegriffen, Engelskinder ist der 6. Band um die forensische Anthropologin Ruth, die mir allerdings schon aus dem ersten Band Totenpfad (erschienen 2011) bekannt war, so wusste ich wenigstens etwas aus ihrer Vorgeschichte. Elly Griffiths verknüpft die Geschehnisse um Mother Hook geschickt mit der Gegenwart, in beiden Fällen spielen Babysitter eine große Rolle, die die ihnen anvertrauten Kinder scheinbar mehr lieben als die eigenen Eltern. Die Autorin verzichtet auf Blut und Gewalt, das grauseligste ist wohl die Beschreibung von Jemima Greens Überresten, sie spielt eher mit der Urangst aller Eltern, die diese befällt wenn sie nicht persönlich auf ihre Kinder aufpassen können, sondern sie aus welchen Gründen auch immer in Obhut einer fremden Person geben müssen, dabei geht es nicht nur um die Angst den Kindern könnte etwas zustoßen sondern auch um die Angst das die Bindung zwischen Babysitter und Kind zu eng wird. Elly Griffiths hat diese Angst geschickt beschrieben, wie sie es auch versteht die Protagonisten und Örtlichkeiten bildlich dazustellen ohne ihre Leser mit langatmigen Beschreibungen zu erschlagen. Ich schrieb ja schon das es sich bei Engelskinder um den 6. Band einer Reihe handelt, so das mir trotz geschickt eingestreuter Hinweise auf die vorigen Bände, besonders auf das etwas komplizierte Beziehungsgeflecht, die eine oder andere Information fehlte, aber das störte Lesevergnügen in keinster Weise und ich hätte ja die anderen Bücher vorher lesen können. Mir hat Engelskinder ausnehmend gut gefallen, das Buch ist unblutig, Dialogreich und sehr spannend, absolut Lesenswert.