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Zone C

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Crystal Meth ist ein Gemisch aus Ephedrin, Abflussreiniger und Batteriesäure. Eine Droge ohne Anspruch, härter und billiger als Kokain, und damit passend für den Osten Deutschlands. Sten lebt dort mit seiner depressiven Mutter in einer Kleinstadt und sein Alltag wird bestimmt vom Konsum der Droge und Erinnerungen an seine Freundin Asic, die zum Studieren in den Westen gegangen ist. Da Asic seither nichts mehr von sich hören lässt, verliert sich Sten immer mehr in kalten, unverbindlichen Beziehungen. Halt auf seiner ziellosen Suche findet er nur in dem unbeschwerten Verhältnis zu seinem Freund Monti, der scheinbar naiv und sorglos in den Tag hinein lebt. Was Sten nicht weiß: Monti birgt ein dunkles Geheimnis, und er selbst befindet sich näher am Abgrund, als ihm bewusst ist.
Ein verstörendes Porträt einer Jugend, die, geprägt durch ihr marodes Umfeld, an der Wirklichkeit zu zerbrechen droht.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 01.01.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95791-071-4
Verlag Unsichtbar
Maße (L/B/H) 18/11,8/2,7 cm
Gewicht 210 g
Verkaufsrang 127.141
Buch (Taschenbuch)
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Sprachgewaltige Abschreckung vor dem kristallinen Abstieg
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 26.06.2018

Zone C, ein Werk mit tiefen Abgründen, gespeist aus einem unglücklichen Umfeld, trister Einsamkeit sowie dem Protagonisten, der darunter leidet und im Drogensumpf versackt. Hierbei verstrickt sich dieser immer tiefer in sein Unglück. Es scheint zweifelhaft, ob er da jemals wieder herauskommt. Außerdem hat ihn sein einziger Lichtblick im... Zone C, ein Werk mit tiefen Abgründen, gespeist aus einem unglücklichen Umfeld, trister Einsamkeit sowie dem Protagonisten, der darunter leidet und im Drogensumpf versackt. Hierbei verstrickt sich dieser immer tiefer in sein Unglück. Es scheint zweifelhaft, ob er da jemals wieder herauskommt. Außerdem hat ihn sein einziger Lichtblick im Leben verlassen. Wie es dazu kam und was aus ihm danach geworden ist, beschreibt der Autor vom ersten bis zum letzten Wort auf eine sehr ausdrucksstarke sowie fesselnde Weise. Dabei vermittelt Sebastian Caspar mit diesem Debütroman sehr eindrücklich, welche geistigen wie körperlichen Schäden der regelmäßige Konsum von Crystal Meth typischerweise bei Menschen verursacht. Zone C ist somit Aufklärung und ein spannendes Leseerlebnis zugleich.

Grenzen finden
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 11.02.2014
Bewertet: Paperback

„Zone C“, der Roman von Sebastian Caspar, ist für mich ein Roman über die Generation, die in der Wendezeit in der Pubertät steckte. In einer Zeit, in der der Jugendliche an den Grenzen rütteln will, sind keine da. Die Eltern mit sich beschäftigt, kein Halt, kein Vorbild, keine Perspektiven…... „Zone C“, der Roman von Sebastian Caspar, ist für mich ein Roman über die Generation, die in der Wendezeit in der Pubertät steckte. In einer Zeit, in der der Jugendliche an den Grenzen rütteln will, sind keine da. Die Eltern mit sich beschäftigt, kein Halt, kein Vorbild, keine Perspektiven… alles ist möglich. Der Protagonist Sten lässt sich treiben, Partys, Langeweile, Drogen, keine Konsequenzen, Kälte, Verfall… und dann ist da noch sein mysteriöser, kindlicher Freund Monti (eine Facette von Sten?). Seine Liebe zu Asic, die Weggegangen ist zum Studieren, ist nur eine Erinnerung, ein Strohhalm zu Geborgenheit. Die Zone C liegt in der Zone, in uns, in den in den 1970ern im Osten geborenen. Ich mag die Sprache, mit der Sebastian Caspar schreibt. Sie ist anders, poetisch, bilderreich und doch rau. All die Bilder sind eine Flut, wenn man sich drauf einlässt, gleicht das Lesen einem Rausch.