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Hain

Geländeroman

(5)

Drei Reisen unternimmt die Ich-Erzählerin in Esther Kinskys Geländeroman. Alle drei führen sie nach Italien, doch nicht an die bekannten, im Kunstführer verzeichneten Orte, nicht nach Rom, Florenz oder Siena, sondern in abseitige Landstriche und Gegenden – nach Olevano Romano etwa, einer Kleinstadt in den Hügeln nordöstlich der italienischen Hauptstadt gelegen, oder in die Valli di Comacchio, die Lagunenlandschaft im Delta des Po, halb von Vögeln beherrschte Wasserwelt, halb dem Wasser abgetrotztes Ackerland. Zwischen diesen beiden Geländeerkundungen im Gebirge und in der Ebene führt die dritte Reise die Erzählerin zurück in die Kindheit: Wie bruchstückhafte Filmsequenzen tauchen die Erinnerungen an zahlreiche Fahrten durch das Italien der Siebzigerjahre auf, dominiert von der Figur des Vaters.

Esther Kinskys Streifzüge und Wanderungen – im Gedächtnis ebenso wie gehend oder fahrend in der Gegenwart – sind Italienische Reisen eigener Art. Sie erkunden mit allen Sinnen äußeres Terrain und führen doch ins Innere, zu Abbrüchen der Trauer und des Schmerzes und zu Inseln des Trostes. Der einfühlsame, präzise Blick der Reisenden entlockt jedem Gelände, was eigentlich im Verborgenen liegt: Geheimnis und Schönheit.

Portrait

Esther Kinsky wurde 1956 in Engelskirchen geboren und lebt in Berlin. Für ihr umfangreiches Werk, das Übersetzungen aus dem Polnische, Russischen und Englischen ebenso umfasst wie Lyrik, Essays und Erzählprosa, wurde sie vielfach ausgezeichnet.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 287 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 12.02.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783518757024
Verlag Suhrkamp
Dateigröße 2429 KB
eBook
20,99
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Buchhändler-Empfehlungen

Claudia Engelmann, Thalia-Buchhandlung Korbach

Eine lautmalerische italienische Reise der Erzählerin in Gegenwart und Vergangenheit: Literatur, die 2018 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse belohnt wurde Eine lautmalerische italienische Reise der Erzählerin in Gegenwart und Vergangenheit: Literatur, die 2018 mit dem Preis der Leipziger Buchmesse belohnt wurde

„Sehr lesenswert!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Traumwandlerisch schön beschreibt Esther Kinsky ihre Italien-Fahrt auf den Spuren ihrer Kindheitserinnerungen mit dem Vater. Sehr lesenswert! Traumwandlerisch schön beschreibt Esther Kinsky ihre Italien-Fahrt auf den Spuren ihrer Kindheitserinnerungen mit dem Vater. Sehr lesenswert!

„Allein in Gedanken“

Florian Bader, Thalia-Buchhandlung Jena

Ein sehr idyllischer und nachdenklicher Roman der sich nicht auf viel Handlung, sondern auf die Gedankenwelt der Protagonistin, kurz nach dem Verlust einer von ihr geliebten Person konzentriert. Sicherlich nicht für jeden etwas, aber wenn man, so wie die Hauptfigur, vielleicht gerade selbst in einer persönlichen Krise steckt, einen Blick wert. Ein sehr idyllischer und nachdenklicher Roman der sich nicht auf viel Handlung, sondern auf die Gedankenwelt der Protagonistin, kurz nach dem Verlust einer von ihr geliebten Person konzentriert. Sicherlich nicht für jeden etwas, aber wenn man, so wie die Hauptfigur, vielleicht gerade selbst in einer persönlichen Krise steckt, einen Blick wert.

„Hinterbliebene“

Kristina Urban, Thalia-Buchhandlung Berlin

"Sollte es wirklich ungeöffnete Traumkapseln geben, die darauf warteten, im Schlaf aufzugehen, was würde mit ihnen geschehen, wenn ein Riss Licht, Töne, Farben der ungeträumten Welt eindringen ließe?" aus "Hain"

Die Erzählerin bezeichnet sich nach dem Tod von M. und dem Tod des Vaters als Hinterbliebene und unternimmt Reisen und Streifzüge durch italienisches Gelände.
Dabei teilt sie mit dem Leser Erinnerungen und Gedanken der Gegenwart und lässt doch auch noch dem Leser Platz, sich seine eigenen Gedanken zu bilden und in eigenen Erinnerungen zu verweilen.
"Sollte es wirklich ungeöffnete Traumkapseln geben, die darauf warteten, im Schlaf aufzugehen, was würde mit ihnen geschehen, wenn ein Riss Licht, Töne, Farben der ungeträumten Welt eindringen ließe?" aus "Hain"

Die Erzählerin bezeichnet sich nach dem Tod von M. und dem Tod des Vaters als Hinterbliebene und unternimmt Reisen und Streifzüge durch italienisches Gelände.
Dabei teilt sie mit dem Leser Erinnerungen und Gedanken der Gegenwart und lässt doch auch noch dem Leser Platz, sich seine eigenen Gedanken zu bilden und in eigenen Erinnerungen zu verweilen.

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