Das Ende der Antike

Geschichte des spätrömischen Reiches

Beck'sche Reihe Band 2151

Hartwin Brandt

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Beschreibung

Hartwin Brandt beschreibt in dem Band Das Ende der Antike in konziser, gut lesbarer und anregender Form die Geschichte der Spätantike von 284 bis 565 n. Chr. Neben der knappen und klaren Vermittlung der Ereignisgeschichte liegt ein besonderes Anliegen des Autors darin, die Aktualität der Antike in der Moderne aufzuzeigen. Dies gilt um so mehr, als die Ausbreitung des Christentums, das Spannungsverhältnis zwischen kirchlicher und weltlicher Macht, die Kodifizierung des Rechts, die Rezeption antiker Kultur in den germanischen Nachfolgereichen und das Weiterwirken antiken städtischen Lebens auch das mittelalterliche und neuzeitliche Europa beeinflusst und geprägt haben. Das Ende der Antike lässt zahlreiche Zeitzeugen in gut verständlichen Übersetzungen zu Wort kommen und verschafft so dem Leser einen unmittelbaren Zugang zu den Eigenheiten und Problemen dieser spannungsreichen, von mannigfaltigen Umbrüchen bestimmten "Wendezeit" zwischen Antike und Mittelalter. Die für viele Jahrzehnte in der Forschung als Zeit des Niedergangs begriffene Spätantike erscheint hier als eine Epoche eigener Dignität, in welcher die Wurzeln des modernen Europas gründen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 22.11.2017
Verlag C.H.Beck
Seitenzahl 121
Maße (L/B/H) 18/11,6/1,2 cm
Gewicht 137 g
Auflage 5. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-71842-7

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Das Ende ist auch wieder ein Anfang
von einer Kundin/einem Kunden am 24.10.2012
Bewertet: Taschenbuch

Der Anfang vom Ende ist zeitgleich auch der Übergang in eine neue Zeit. Die Zeit der Spätantike ist eine Zeit der Spannungen und des Umbruchs. Der Vormarsch des Christentums ist nicht mehr aufzuhalten. Alle Reformversuche der römischen Herrschaft beginnen auf allen Ebenen zu bröckeln, und somit ist der Weg frei für eine neue R... Der Anfang vom Ende ist zeitgleich auch der Übergang in eine neue Zeit. Die Zeit der Spätantike ist eine Zeit der Spannungen und des Umbruchs. Der Vormarsch des Christentums ist nicht mehr aufzuhalten. Alle Reformversuche der römischen Herrschaft beginnen auf allen Ebenen zu bröckeln, und somit ist der Weg frei für eine neue Religion. Die innen- und außenpolitischen Spannungen des Römischen Kaiserreichs tun ein Übriges dazu. Ganze Landschaften werden von den Römern kampflos aufgegebenen, die Menschen vor Ort überlässt man Ihrem Schicksaal. Die Völkerwanderung, die bald darauf einsetzten, wird tut hierzu noch ein Übriges. Die Welt, wie Sie die Menschen zu diesem Zeitpunkt kennen, ist nun zu Ende, eine neue Zeit bricht an. Der deutsche Geschichtswissenschaftler Hartwin Brandt versucht diese Phase der Geschichte kurz und knapp näher zu bringen. Eine etwas wissenschaftliche Einführung, die einen Überblick geben will, dies gelingt ihr meist auch. Ich würde es als Grundlage einer wissenschaftlichen Arbeit heranziehen, als erste Einführung zum Thema, stellenweise eher etwas schwerlich nachzuvollziehen.


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  • Die Spätantike - Spätzeit und Frühzeit

    Diokletian und die Tetrarchie (284 - 305): Ein Neuanfang

    Konstantin der Große (306 - 337): Durchbruch und Aufbruch

    Die Konstantinsöhne (337 - 361): Rückschritte

    Julian (361 - 363): Grandioses Scheitern

    Valentinian I. und Valens (364 - 378): Übergang und Einbruch

    Theodosius der Große (379 - 395): Das Ende der Einheit?

    Von Theodosius I. zu Theoderich (395 - 526): Das Ende des Westreiches

    Von Theodosius I. zu Justinian (395 - 565): Von Rom nach Byzanz

    Ende und Anfang: Auf dem Weg nach Europa

    Zeittafel

    Literaturhinweise

    Abbildungsverzeichnis

    Register