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Fireman

(ungekürzte Lesung)

Joe Hill

(19)
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Beschreibung

Eine weltweite Pandemie ist ausgebrochen, und keiner ist davor gefeit: Alle Infizierten zeigen zunächst Markierungen auf der Haut, bevor sie urplötzlich in Flammen aufgehen. Die USA liegt in Schutt und Asche, und inmitten des Chaos versucht die Krankenschwester Harper Grayson, sich und ihr ungeborenes Kind zu schützen. Doch dann zeigt auch sie die ersten Symptome. Jetzt kann sie nur noch der »Fireman« retten – ein geheimnisvoller Fremder, der wie ein Racheengel durch die Straßen New Hampshires wandelt und scheinbar das Feuer kontrollieren kann.

Joe Hill wurde 1972 in Neuengland geboren. Für seine Kurzgeschichten, die in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien erschienen, wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem "Ray Bradbury Fellowship", dem "Bram Stoker Award" und dem renommierten "World Fantasy Award". Er lebt mit seiner Frau und seinen drei Kindern in New Hampshire. Seine Bücher erscheinen im Heyne Verlag, zuletzt der Roman Christmasland..
David Nathan, 1971 in Berlin geboren, begann bereits mit zehn Jahren erste Synchronrollen zu sprechen und agierte darüber hinaus in diversen Film- und Theaterrollen. Er ist Dialogbuchautor und -regisseur, und als deutsche Stimme von Hollywood-Größen wie Christian Bale, Johnny Depp oder Paul Walker in zahlreichen Kinofilmen zu hören. Mit seiner prägnanten, dunklen Stimme ist er einer der gefragtesten Hörbuchsprecher Deutschlands.

Produktdetails

Verkaufsrang 13784
Abo-Fähigkeit Ja
Family Sharing Nein i
Medium MP3
Sprecher David Nathan
Spieldauer 1506 Minuten
Erscheinungsdatum 09.05.2017
Verlag Random House Audio
Format & Qualität MP3, 1506 Minuten, 1159.03 MB
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Originaltitel The Fireman (William Morrow)
Übersetzer Ronald Gutberlet
Sprache Deutsch
EAN 9783837139204

Buchhändler-Empfehlungen

Eine Seuche, die „The Walking Dead“ in nichts nachsteht !!!

Vanessa Szymiczek, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Die Erde wird von einer Seuche namens Dragonscale befallen. Bei Menschen, die sich mit der Krankheit anstecken entstehen schwarze verschnörkelte Linien über den ganzen Körper verteilt und es besteht die Gefahr, das sie sich selbst entzünden. Harper arbeitet in einem Krankehaus und hilft dabei Infizierte zu versorgen, bis durch eine Kettenreaktion von Selbstentzündungen das Krankenhaus zerstört wird. Sie schafft es zu fliehen steckt sich jedoch mit Dragonscale an, bevor sich jedoch Symtome der Krankheit zeigen wird sie von ihrem Mann Jakob schwanger. Als Harper bemerkt das sie krank ist will sie für ihr ungeborenes Baby weiterleben. Jakob flieht vor ihr und der Krankheit hat jedoch Angst sich selbst angesteckt zu haben und macht sie dafür verantwortlich, dabei verfällt er in einen gefährlichen Wahn und will sich mit ihr zusammen umbringen. Harper setzt sich erfolgreich gegen Jakob zur Wehr, bis ihr der Fireman zur Hilfe kommt und sie rettet. Er bringt sie in ein Camp voller Infizierter und Harper will ihr Kind dort bekommen. Jedoch ist das Camp nicht so sicher wie es auf den ersten Blick scheint und es gibt auch noch Jakob der sie und den Fireman nicht vergessen hat ...

Kaike Lösche, Thalia-Buchhandlung Bremen

Apokalypse der anderen Art. Tolle Idee, leider etwas langatmig und sehr distanziert erzählt.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
8
8
2
0
1

von einer Kundin/einem Kunden aus Ludwigsburg am 22.08.2018
Bewertet: anderes Format

1+ für die Idee und das unheimliche Gefühl, das einen beim Lesen beschleicht. Allerdings hätten es meiner Meinung nach ein paar Seiten weniger auch getan.

von einer Kundin/einem Kunden aus Ludwigshafen am 27.10.2017
Bewertet: anderes Format

Es bricht eine Seuche aus...und nur ein Mann scheint immun zu sein. Der Sohn von Stephen King steht seinem Vater in Sachen Schreiben in nichts nach. Spannend bis zum Schluß!

Leider ein bisschen zu lang...
von Jill von Letterheart aus Berlin am 16.08.2017
Bewertet: Einband: Paperback

Vor ein paar Jahren bin ich über Joe Hill gestoßen, dass Stephen King seinem Sohn das Schreiben mit in die Wiege gelegt hat, war mir vorher einfach nicht bewusst. Mit Christmasland konnte mich der Autor absolut begeistern, ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Seite weggesuchtet und war hin und hergerissen zwischen F... Vor ein paar Jahren bin ich über Joe Hill gestoßen, dass Stephen King seinem Sohn das Schreiben mit in die Wiege gelegt hat, war mir vorher einfach nicht bewusst. Mit Christmasland konnte mich der Autor absolut begeistern, ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Seite weggesuchtet und war hin und hergerissen zwischen Faszination und Schrecken. Kurz darauf habe ich mich an seiner Comic Reihe Locke & Key versucht, allerdings schnell gemerkt, dass die nun wirklich meine Grenzen überschreitet. Ich bekomme immer noch Gänsehaut, wenn ich nur daran denke. Als ich dann von dieser Neuerscheinung gehört habe, bin ich vor Vorfreude im Dreieck gesprungen. „…Na gut, in gewisser Weise sterben wir alle mitten in einer guten Geschichte. In unserer eigenen Geschichte. Oder in der Geschichte unserer Kinder. Oder unserer Enkel. Der Tod ist eine ziemliche Zumutung für alle, die spannende Geschichten mögen.“ Trotz meiner Vorfreude, oder vielleicht auch genau deshalb, ist mir der Einstieg ein bisschen schwer gefallen. Geschmäcker sind natürlich unterschiedlich, doch ich bin Anfangs einfach nicht in den Erzählstil reingekommen. Ich persönlich mag die Ich-Perspektive sehr gerne, kann mich aber dennoch auch von einem „Erzähler“ überzeugen lassen. Hier war es mir allerdings ein wenig zu monoton und gleichzeitig sehr hochgestochen. Gerade in Kombination, mit dem teilweise sehr derben und harten Inhalt. Nach sage und schreibe 350 Seiten konnte ich mich dann auch richtig auf die Geschichte einlassen, was ja aber bei insgesamt 960 Seiten noch ein kleiner Teil ist… Und nein, das wäre nicht nötig gewesen. Mindestens zu einem Drittel hätte die Geschichte sicherlich gekürzt werden können, ohne das inhaltlich etwas verloren geht. Der Vergleich zu den kurzen Textstellen, in denen mal etwas wirklich spannendes passiert und den unsagbaren Längen dazwischen war einfach nicht verhältnismäßig. Sie hatte jedenfalls nicht vergessen, dass Ekel und Lust ziemlich nahe beieinanderlagen. Den Klappentext fand ich ja wirklich vielversprechend, die Umsetzung war dann jedoch ein kleines bisschen anders als erwartet. Nicht schlecht, einfach nur anders. Bei der Länge gab es natürlich mehr als genug detailreiche Schilderungen, die wohl selbst mir jetzt die Möglichkeit geben würden, eine Dragonscale-Pandemie zu überstehen. Medizinische Hintergründe finde ich bei solchen Geschichten aber wirklich sehr interessant! Außerdem lassen sie, gut recherchiert, das Ganze einfach authentischer wirken. „Es sind zwei Seuchen, die sich ausbreiten. Das eine ist Dragonscale, das andere Panik.“ Die Beschaffenheit der Charaktere sind für mich ebenso wichtig, wie die Handlung. In dystopischen Geschichten, bin ich hier immer besonders gespannt. Es sind einfach Situationen, die die Menschen an ihre Grenzen treiben und meist das schlechteste in ihnen herausholt. So natürlich auch hier. Nicht nur einmal habe ich einen Charakter vollkommen falsch eingeschätzt und wäre wohl in jede nur erdenkliche Falle gelaufen. Die ganze Gesellschaft trieft nur so vor Intrigen und Selbstsucht, allerdings sind auch diese Ausschnitte leider oftmals einfach untergegangen. Vor allem Harper war eigentlich eine sehr solide Protagonistin. Nicht meine Heldin, aber sehr realistisch gehalten. Quasi Mary Poppins beim Weltuntergang. Die Anspielung auf diesen Film fand ich an der einen oder anderen Stelle ein bisschen übertrieben, obwohl ich den Film selbst absolut liebe. Der Fireman ist eigentlich ein großes Mysterium geblieben. Die Erzählperspektive hat sich eigentlich nur an die Sicht von Harper geknüpft und das große Phänomen…tja, ist zum Teil auch eins geblieben. Und soll ich euch was verraten? Trotz der 950 Seiten, kann ich ihn mir immer noch nicht bildlich vorstellen. Die Nebencharaktere fand ich dafür umso faszinierender, was nicht bedeutet, dass sie mir sympathischer waren. Aber vielleicht einfach ein bisschen facettenreicher. „Tja, wer hätte gedacht, dass die Zukunft sich fast genauso wie die Vergangenheit anhört?“ FAZIT Auch wenn Fireman nicht wirklich eine Enttäuschung war, so konnte es aber auch nicht meine Erwartungen erfüllen. Die Idee ist super und auch die Umsetzung mal etwas anderes, allerdings muss man sich einfach durch zu viele Längen kämpfen, als dass der Spannungsbogen gehalten werden könnte. Wer auf detailreiche Dystopien steht und auch auf viel Action verzichten kann, der ist mit diesem Buch bestens aufgehoben!


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