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Ausgestorben, um zu bleiben

Dinosaurier und ihre Nachfahren

Sie beherrschten die Kontinente über 170 Millionen Jahre, mehr als tausendmal länger, als es Menschen gibt, und sie waren die gewaltigsten Wesen, die je auf irdischem Boden wandelten. Ist es zu glauben, dass über Dinosaurier zwar ganze Jugendbuchbibliotheken existieren, aber kein einziges aktuelles Buch, das sich an ein erwachsenes Publikum richtet? Kenntnisreich und amüsant zeigt Bernhard Kegel, dass das Bild, das man sich von den Vorzeitechsen machte, sich immer wieder gewandelt hat, seit der britische Anatom Richard Owen ihnen vor etwa 170 Jahren ihren Namen gab. Neue Fossilfunde, wissenschaftliche Erkenntnisse und technische Errungenschaften zeigen, dass sie mehrere zum Teil drastische Metamorphosen durchliefen, von der kriechenden Rieseneidechse zum aufrecht stehenden Drachen wurden, vom schwerfälligen Kaltblüter zum dynamischen und intelligenten Jäger und zuletzt von der beschuppten Echse zum gefiederten Riesenhuhn. Denn heute wissen wir, dass viele Dinosaurier Federn hatten und unsere Vögel allesamt ihre Nachfahren sind. Bernhard Kegels Entdeckungsreise in die Welt der Paläontologie und in die Wissenschafts-, Kultur- und Filmgeschichte ist ebenso überraschend wie spannend.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Erscheinungsdatum 16.04.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783832184032
Verlag DUMONT Buchverlag
Dateigröße 13922 KB
Verkaufsrang 53.782
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Buchhändler-Empfehlungen

Stefanie Schmidt, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Für Dino-Fans wie mich gibt es keine Alternative zu diesem hervorragend recherchierten und toll geschriebenen Buch, das vollgestopft mit Infos vor allem erwachsene Leser beglückt. Für Dino-Fans wie mich gibt es keine Alternative zu diesem hervorragend recherchierten und toll geschriebenen Buch, das vollgestopft mit Infos vor allem erwachsene Leser beglückt.

„Dinosaurier und ihre Nachfahren – was Sie noch nicht wussten“

Daniela Julia Parau, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe


Endlich! Ein Dinosaurier-Buch für alle über 12-Jährigen. Und nicht nur irgendein schnödes Sachbuch, das mit Fachbegriffen um sich wirft, von denen einem der Kopf schwirrt.
Bernhard Kegel hat ein großes Talent trockene Theorie in spannende und unterhaltsame Geschichten zu verpacken. Ein überaus gut recherchiertes, lehrreiches und wirklich spannendes Buch – über Dinos, deren Vettern und Nachfahren, aber auch über die Paläontologie und die ein oder andere Kuriosität.
Wenn Sie noch kein Dinosaurier-Fan sind, dann werden Sie es nach diesem Buch sein!

Endlich! Ein Dinosaurier-Buch für alle über 12-Jährigen. Und nicht nur irgendein schnödes Sachbuch, das mit Fachbegriffen um sich wirft, von denen einem der Kopf schwirrt.
Bernhard Kegel hat ein großes Talent trockene Theorie in spannende und unterhaltsame Geschichten zu verpacken. Ein überaus gut recherchiertes, lehrreiches und wirklich spannendes Buch – über Dinos, deren Vettern und Nachfahren, aber auch über die Paläontologie und die ein oder andere Kuriosität.
Wenn Sie noch kein Dinosaurier-Fan sind, dann werden Sie es nach diesem Buch sein!

„Endlich ein Dinosaurierbuch für Erwachsene.“

Stefanie Schalles, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Spätestens seit den Jurassic Park Filmen kennt sie jeder - die Dinosaurier. Nicht nur die Kleinen sind fasziniert von den ausgestorbenen Giganten sondern auch Erwachsene, mich eingeschlossen. Da ist es schön endlich mal ein Buch gefunden zu haben in dem die Geschichte der Paläontologie anschaulich und mit ein wenig Humor erklärt wird. Mich hat das Buch jedenfalls überzeugt und kann es jedem empfehlen der mehr über diese faszinierenden Wesen erfahren möchte. Spätestens seit den Jurassic Park Filmen kennt sie jeder - die Dinosaurier. Nicht nur die Kleinen sind fasziniert von den ausgestorbenen Giganten sondern auch Erwachsene, mich eingeschlossen. Da ist es schön endlich mal ein Buch gefunden zu haben in dem die Geschichte der Paläontologie anschaulich und mit ein wenig Humor erklärt wird. Mich hat das Buch jedenfalls überzeugt und kann es jedem empfehlen der mehr über diese faszinierenden Wesen erfahren möchte.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
4 Bewertungen
Übersicht
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Dinosaurier für ein erwachsenes Zielpublikum
von einer Kundin/einem Kunden am 02.06.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Dinosaurier. Alleine der Name löst in den meisten Menschen von uns schon ein Gefühl der Erfrucht aus. Diese gigantischen Tiere lebten lange bevor es uns Menschen auf der Erde gab. Über die Weltmeere und über alle Kontinente hinweg haben sie sich ausgebreitet und die Welt in Besitz genommen. Über... Dinosaurier. Alleine der Name löst in den meisten Menschen von uns schon ein Gefühl der Erfrucht aus. Diese gigantischen Tiere lebten lange bevor es uns Menschen auf der Erde gab. Über die Weltmeere und über alle Kontinente hinweg haben sie sich ausgebreitet und die Welt in Besitz genommen. Über 170 Millionen Jahre beherrschten Sie die Erde, bevor sie völlig überraschend von der Bildfläche verschwanden. An ihrer Stelle traten die Säugetiere, die bis heute bestehen. Daher ist es, so Autor Berhnahrd Kegel, doch eigentlich verwunderlich, dass es eine Vielzahl an Büchern zum Thema „Dinosaurier“ gibt, jedoch sind alle halbwegs aktuellen Ausgaben für die Zielgruppe Kinder und kein einziges für ein erwachsenes Publikum. Und genau an diesem Punkt setzt sein neues Buch an. Wie kann man die großen Urzeitriesen aus dem Erdmittelalter einem erwachsenen Zielpublikum näherbrigen? Herr Kegel beginnt sein Buch mit einem historischen Abriss über den Beginn der Saurierforschung vor knapp 180 Jahren. Die ersten fossilen Überreste wurden in einem Steinbruch in Großbritannien gefunden. Die Bergmänner wussten damals nicht so recht was sie mit diesem „überdimensionalen Unterkiefer einer Echse“ anfangen sollen. Selbst die führenden Forscher ihrer Zeit waren sprachlos. Gerade noch hatte man sich vom kirchlichen Weltbild, dass die Welt kaum älter als 10.000 Jahre ist, verabschiedet und plötzlich kamen die Überreste von Tieren zum Vorschein, die scheinbar aus der grauen Vorzeit stammen. Kann es wirklich sein, dass diese ausgestorbenen Vierbeiner die Welt vor den Menschen beherrschten? Alleine hier sieht man schon wie gewaltig sich die Paläontologie seit dem Beginn der Dinosaurierforschung verändert hat. Zu Beginn der 1840er Jahre hatten die Wissenschafter der damaligen Zeit nur vier Arten zu bestimmen. Den Unterkiefer eines Mosasaurus, mehrere großteils vollständige Skelette von Iguanodon, sowie zwei fast vollständig erhaltene Skelette von Ichitosaurus, sowie Plesiosaurus. Für die Biodiversität eines Ökosystems, so schreibt Kegel, ist das doch relativ überschaubar. Zu Beginn des 19ten Jahrhunderts kamen jedoch ein ganze Reihe neue Entdeckungen hinzu, was den Stammbaum der Dinos stark erweiterte. Wurden die Dinosaurier in der Anfangszeit der Forschung als plumpe, schwerfällige Geschöpfe (ähnlich eines Nashorns) dargestellt, war dies auch lange Zeit der Wissensstand der Oberschicht. Doch die Wissenschaft bleibt nicht stehen und bis in die 1920er Jahre waren bereits über 120 verschiedene Dinosaurier bekannt. Danach folgten zwei Weltkriege und das breite Intresse der Weltöffentlichkeit blieb aus. So ist es nicht verwunderlich, dass die neuesten Erkenntnisse der Forschung nur eingeweihten Wissenschaftlern bekannt sind. Wussten Sie etwa, dass viele Dinosaurierarten Federn hatten? Erst ein Fund Anfang der 2000er Jahre im Süden Chinas konnte dies bestätigen - vermutet wurde dies jedoch schon länger. Heute sind der modernen Paläontolgie 627 Arten sicher, sowie eine unbekannte Art an weiteren Tieren bekannt. Da hier nur Knochefragmente oder Bruchstücke erhalten sind, ist noch nicht sicher ob es sich um eigene und vielleicht sogar neue Arten handelt. Außerdem wissen wir heute (auch dank des Buches von Herrn Kegel), dass gerade die größeren Vertreter der Dinos, etwa der Tyrannosaurus Rex, ihren langen Schwanz nicht schwerfällig hinter sich herzogen, sondern ihn sehr schwungvoll bewegen konnten. Auch die Vorstellung von der Art der Fortpflanzung oder der Nahrungsaufnahme hat sich in den letzten Jahren in der Wissenschaft erneut drastisch verändert. Jede Generation an Paläontologen, so schreibt Kegel, hat ihre eigenen Methoden Wissen über die Dinos zu lukrieren und diese sind in den darauffolgenden 20 Jahren bereits wieder veraltet. Ein wirklich tolles Buch, das mit vielen Klischees aufräumt, gewaltige Wissenslücken schließt und bildliche Falschdarstellungen der letzten 180 Jahre ins richtige Licht rückt. Toll!