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Streets of New York

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Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Mendo
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 15.02.2018
Sprache Deutsch, Englisch, Französisch
ISBN 978-3-96171-083-6
Verlag TeNeues Calendars & Stationery GmbH & Co. KG
Maße (L/B/H) 29,2/22,2/3 cm
Gewicht 1531 g
Abbildungen 25 schwarz-weiße und 130 farbige Abbildungen
Verkaufsrang 78.967
Buch (gebundene Ausgabe)
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"Kein Ort der Welt ist so schwierig einzufangen ?"
von Dr. M. am 10.06.2018

"Weil jeder Zentimeter schon dokumentiert worden ist", geht dieser Satz aus der Einführung weiter. Der Herausgeber dieses Bandes hat ? so seine weitere Erklärung ? deshalb Wochen damit verbracht im Internet auf verschiedenen Plattformen nach "Künstlern" zu suchen, "die sich heimlich durch die Straßen der Stadt bewegen, versteckt hinter... "Weil jeder Zentimeter schon dokumentiert worden ist", geht dieser Satz aus der Einführung weiter. Der Herausgeber dieses Bandes hat ? so seine weitere Erklärung ? deshalb Wochen damit verbracht im Internet auf verschiedenen Plattformen nach "Künstlern" zu suchen, "die sich heimlich durch die Straßen der Stadt bewegen, versteckt hinter ihren Kameras, im Versuch, sich unsichtbar zu machen". Zugegeben, ich liebe solche geistlosen Sätze. Leider kommen sie sehr oft in solchen Einführungen vor und offenbaren, dass sich deren Autoren in einer sonderbaren Welt merkwürdiger Wahrnehmungen bewegen. Wenn man sich in diesem Fall zuerst die Bilder ansieht, ohne sich durch solche textlichen Manipulationsversuche beirren zu lassen, dann hat man die Chance, der eigenen Wahrnehmung zu folgen. Und die sagt mir, dass hier Amateure am Werke waren. Das soll nicht heißen, dass dieser Bildband nicht auch schöne Fotografien enthält. Ein Amateur, selbst wenn er technisch gesehen gut fotografieren kann, sieht ein Motiv, hat eine emotionale Eingebung und macht seine Bilder. Er begreift jedoch nicht, ob nun intuitiv oder ganz bewusst, dass der zukünftige Betrachter diese Eingebung nicht hatte und sie auch nicht kennen kann. Während es einem Künstler gelingt, seine Augenblickssicht bis zum Betrachter zu transportieren, kommt sie bei einem Amateur nicht bis dorthin. Im schlimmsten Fall geht es diesem Betrachter dann wie beim Ansehen fremder Urlaubsbilder, zu denen er keine Beziehung aufbauen kann, weil er damit eben keine Erinnerungen zu verbinden vermag. Nun ist dieser Bildband aus meiner Sicht keineswegs schlecht. Die hier versammelten Fotografen beherrschen durchaus ihr Handwerk. Man findet viele schöne Fotos mit Motiven, die man kennt und schon auf die eine oder andere Art gesehen hat. Einige Fotografien "von oben" bieten eine Perspektive, die zum Teil über die übliche Sichtweise hinausgeht. So wie der Blickwinkel sich jedoch auf abseitige Motive bewegt, sinkt die Qualität der Bilder recht deutlich. Manchmal ahnt man vielleicht, was der Fotograf sich bei ihnen möglicherweise gedacht haben könnte, bei anderen ist man eher ratlos. Kurz gesagt: Dieser Band vereint Bilder von 40 Fotografen, ist nicht schlecht und oft auch ganz gut. Aber zum Jubeln besteht kein Anlass.