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Streets of London

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More than forty contemporary photographers provide fresh perspectives on the capital, from iconic landmarks to hidden details. Many of the photographers have dedicated online followings.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Mendo
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 04.05.2018
Sprache Deutsch, Englisch, Französisch
ISBN 978-3-96171-117-8
Verlag TeNeues Calendars & Stationery GmbH & Co. KG
Maße (L/B/H) 29,2/22,5/2,7 cm
Gewicht 1526 g
Abbildungen 30 schwarz-weiße und 120 farbige Abbildungen
Buch (gebundene Ausgabe)
50,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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"Unter die Oberfläche sehen"
von Dr. M. am 21.06.2018

So überschreibt Mikel van den Boogaard seinen einführenden Textbeitrag zu diesem Bildband. Er vereint zahlreiche und ganz verschiedenen Ansichten von Londons Straßen, aufgenommen von Besuchern und Einheimischen. Nach van den Boogaards Ansicht zeigt dieses Buch die "Essenz von London". Nun weiß man nicht gleich, was die Essenz einer Stadt... So überschreibt Mikel van den Boogaard seinen einführenden Textbeitrag zu diesem Bildband. Er vereint zahlreiche und ganz verschiedenen Ansichten von Londons Straßen, aufgenommen von Besuchern und Einheimischen. Nach van den Boogaards Ansicht zeigt dieses Buch die "Essenz von London". Nun weiß man nicht gleich, was die Essenz einer Stadt sein soll. Und wahrscheinlich werden verschiedene Menschen, selbst wenn sie diesen Begriff definieren könnten, ihn ganz unterschiedlich ausfüllen was London angeht. In London lägen ? so van den Boogaard ?"trostlose Viertel neben bahnbrechender Architektur und romantisch-heimeligen Häuschen". Die Extreme wären überall. "Und die Vielfalt (der) Menschen ist die Kraft, die sie vereint", schreibt er seinen angesichts solcher hochtrabender Phrasen vielleicht etwas verblüfften Lesern. Da ich mich weder in der Vielfalt der Londoner Bevölkerung, noch in der Essenz dieser Stadt wirklich auskenne, blieb mir nur die Betrachtung der Fotografien, die, abgesehen von einigen Ausnahmen, von wirklich guter Qualität sind und entweder Impressionen aus der Stadt vermitteln oder die Londoner Architektur lobpreisen. Gelegentlich findet man auch Bilder, bei denen der Fotograf nicht lange überlegen konnte. Er wusste intuitiv, dass dieses Motiv etwas Einmaliges ist und musste einfach abdrücken. Was er in diesem Augenblick tatsächlich gedacht hat, weiß er wahrscheinlich oft selbst nicht. Selbstverständlich wird ihm sein Gehirn hinterher eine rationale Erklärung für sein Tun zurechtbasteln. Und genau so ergeht es dem Betrachter solcher Fotografien. Erst kommt die unmittelbare (emotionale) Wahrnehmung, und erst dann versucht man sich rational zu erklären, was man da eigentlich sieht. Der ganze Band lebt von Kontrasten. Von geometrischen und farblichen. Oder vom Gegensatz von Kleinem und Großem, von Menschen und der gewaltigen Baumasse. Einsamkeit und Gleichförmigkeit, die es selbstverständlich auch in London gibt, verbinden sich in diesem Band nur gelegentlich mit buntem Treiben und Herumgewusel. Es überwiegt der Eindruck von leeren Straßen und langen Tunneln, in den sich manchmal der Schatten eines Menschen bewegt. Dieser Bildband beschreibt nicht London in seinen Sehenswürdigkeiten, sondern versucht Eindrücke zu präsentieren, die die Fotografen bei ihren Streifzügen durch die Stadt gewannen. Merkwürdig für den Betrachter könnte jedoch sein, dass man nur wenige Menschen zu Gesicht bekommt. Vom rein ästhetischen Gesichtspunkt ist dieser Band recht gelungen. Während man bei seinem Vorgänger "Streets of New York" das Amateurhafte einiger der jungen Fotografen nicht übersehen konnte, erweisen sich die Bilder in diesem Band von einem ganz anderen Niveau. Interessant ist bei aller Vielfalt der 45 Fotografen, dass sie ziemlich ähnliche Ansätze wählen, um ihre Eindrücke festzuhalten. Wie man daran sehen kann, ist es nicht die Vielfalt, die Menschen zusammenbringt, sondern ihre Gleichheit.