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Die Verwandlung

Erzählung

Kafka beendete die Niederschrift dieser "kleinen Geschichte", die er auch selbst einmal als "ausnehmend ekelhafte Geschichte" bezeichnete, in der Nacht vom 6. Dezember zum 7. Dezember 1912. Er beschreibt hier minutiös die Folgen der Verwandlung des Handelsreisenden Gregor Samsa in eine Tiergestalt und somit die unterschiedlichsten Elemente der Gegenwelt des Menschlichen. Im Jahr 1914 von der "Neuen Rundschau" abgelehnt, erschien diese "Wanzengeschichte" - so vom Verleger Kurt Wolff genannt - erstmals 1915 in der Oktoberausgabe der "Weissen Blätter" und im selben Jahr als Einzeldruck für den "Jüngsten Tag". Heute ist sie als Schullektüre aus dem Deutschunterricht nicht mehr fortzudenken. Im Nachwort dieses Heftes befinden sich Hinweise zu Leben und Werk Kafkas sowie sprachliche Erläuterungen.
Portrait
Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn jüdischer Eltern in Prag geboren. Nach einem Jurastudium, das er 1906 mit der Promotion abschloss, trat Kafka 1908 in die "Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt" ein, deren Beamter er bis zu seiner frühzeitigen Pensionierung im Jahr 1922 blieb. Im Spätsommer 1917 erlitt Franz Kafka einen Blutsturz; es war der Ausbruch der Tuberkulose, an deren Folgen er am 3. Juni 1924, noch nicht 41 Jahre alt, starb.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Geheftet
Seitenzahl 53
Erscheinungsdatum 2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-87291-186-5
Verlag Hamburger Lesehefte
Maße (L/B/H) 20/6,8/0,7 cm
Gewicht 52 g
Unterrichtsfächer Deutsch
Schulbuch (Geheftet)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
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7
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1

Ein toller Kafka!
von Pauline Krause aus Bonn am 26.03.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Allgemeines Titel: Die Verwandlung Autor: Franz Kafka Format: Taschenbuch Verlag: Klett Seitenzahl: 57 Inhalt Eines Morgends wacht Gregor Samsa als hässlicher, menschengroßer Käfer auf und bringt das gesamte Leben der Familie durcheinander. Auch er selbst muss erstmal mit der veränderten Situation umgehen, er verliert... Allgemeines Titel: Die Verwandlung Autor: Franz Kafka Format: Taschenbuch Verlag: Klett Seitenzahl: 57 Inhalt Eines Morgends wacht Gregor Samsa als hässlicher, menschengroßer Käfer auf und bringt das gesamte Leben der Familie durcheinander. Auch er selbst muss erstmal mit der veränderten Situation umgehen, er verliert seine Arbeit und seine Familie will nichts mehr mit ihm zu tun haben. Meine Meinung Ich habe vor ungefähr einem Jahr "Der Prozess" von Kafka gelesen und war total begeistert. Die Geschichte war total abgefahren, der Schreibstil gewöhnungsbedürftig, aber faszinierend. Die Verwandlung fiel mir deutlich leichter, denn der Schreibstil war nicht ganz so anspruchsvoll, dafür war die Handlung wieder sehr verrückt. Auch fanden sich viele Parallelen zum Prozess, was mir besonders gut gefallen hat. Die meisten Menschen verfluchen Kafka, ich kann es verstehen, denn so einfach ist er nicht, aber wenn man bedenkt, dass er ein Meister der offenen Enden und Fragen ist, dann kann man ihn gar nicht hassen. Letztendlich hat er mich mit vielen Fragen zurückgelassen auf die ich, wie beim Prozess, nie eine Antwort bekommen werde. Fazit Es verdient 4/5 Sternen. Zwar es war es ein sehr guter Roman, aber er war mir irgendwie zu kurz und es blieb zu viel offen. Das was vorhanden war, war toll, man hätte aber mehr draus machen können.

Super gut.
von einer Kundin/einem Kunden aus Solingen am 04.10.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

- Alle wichtigen Informationen sind enthalten. - Alles ist gut strukturiert (Zusammenfassung, Interpretation, Erzählperspektiven, etc.) - Super Qualität. - Gute Interpretationshilfe für Hausaufgaben und Klausuren.

Selbstbildnis
von Daniela Ammann aus Wien am 08.02.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Samsa ist wohl das, was man einen redlichen Bürger nennt. Er arbeitet gewissenhaft und fleißig, ist zuverlässig, ist eine Stütze für seine Familie. Bis er sich plötzlich über Nacht in eine Käfer verwandelt. Die Familie ist entsetzt und versucht anfangs noch eine Lösung zu finden, sperrt ihn dann aber einfach nur weg. Die langsam... Samsa ist wohl das, was man einen redlichen Bürger nennt. Er arbeitet gewissenhaft und fleißig, ist zuverlässig, ist eine Stütze für seine Familie. Bis er sich plötzlich über Nacht in eine Käfer verwandelt. Die Familie ist entsetzt und versucht anfangs noch eine Lösung zu finden, sperrt ihn dann aber einfach nur weg. Die langsame Entfremdung und die dauerhafte Isolation führen schließlich dazu, dass Samsa aufgibt und stirbt. Ein leiser Weckruf des eigenen Selbstbildnis. Wie reagiert man, wenn ein Bildnis eines Menschen sich ändert? Natrülich nicht so extrem, wie es bei Samsa geschehen ist und doch macht es einen nachdenklich. Wie reagieren Freunde? Die Familie? Definitiv eines der großen Werke der österreichischen Literatur und absolute Lesepflicht.