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Die Untermieter

Rena Moises

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Beschreibung

Nicht eine Sekunde hat Hedda es bereut, sich die Leute ins Haus geholt zu haben. Denn immer nur alleine sein, das hält kein Mensch aus. Freunde hat sie keine. Um der drohenden Einsamkeit zu entfliehen, kommt sie schließlich auf die glorreiche Idee, in ihrer Wohnung ein Zimmer unterzuvermieten. So ziehen dann sehr unterschiedliche und auch interessante Menschen in Heddas bescheidene kleine Wohnung ein, wie die temperamentvolle Laura, eine Opernsängerin aus der ‚Zauberflöte‘ oder der charmante Eduard, der darauf brennt, die Großstadt zu erkunden. Doch die Glückseligkeit, die Hedda mit jedem neuen Untermieter anfangs immer wieder empfindet, ebbt schnell ab, wenn ihre Untermieter Verhaltensweisen zeigen, mit denen sie so gar nicht klar kommt und sie sich in ihrer eigenen Wohnung bedroht fühlt. Abgründe aus ihrer Vergangenheit tun sich auf. Um dem zu entfliehen, entwickelt Hedda ungewöhnliche Strategien, um sich möglichst schnell ihrer rücksichtslosen Untermieter zu entledigen.
Denn eines ist klar: Diese Untermieter müssen weg!

Rena Moises lebt und liebt das Leben in Hamburg. Mit ihrem Debüt „Die Untermieter“ dankt sie allen Untermietern, die bei ihr gewohnt haben. Mit einigen verbindet sie mittlerweile eine enge Freundschaft. Initialzündung für den Kriminalroman gaben ihr allerdings Erlebnisse mit jenen Untermietern, die, hätte sie je die Neigung besessen, sie sicher zu Mordgelüsten hingerissen hätten. Doch so gaben sie ihr Gelegenheit, wunderbare Charakterstudien zu betreiben und, neben aller Fiktion, auch einige reale Situationen in den Krimi einzubauen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 29.11.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7450-5961-8
Verlag Epubli
Maße (L/B/H) 19/12,5/2,1 cm
Gewicht 430 g
Auflage 7. Auflage

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Der Feind im Zimmer nebenan
von LaberLili am 12.06.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

"Die Untermieter" ist kein Kriminalroman; dies ist so viel mehr ein Psychodrama, in dessen Zentrum die zwar längst erwachsene Hedda steht, die weiterhin von den unbewältigten Traumata ihrer Kindheit heimgesucht wird und darüber hinaus nun in ihrem ganz eigenen kleinen Mikrokosmos eingebunden immer psychotischer wird. Als Leser b... "Die Untermieter" ist kein Kriminalroman; dies ist so viel mehr ein Psychodrama, in dessen Zentrum die zwar längst erwachsene Hedda steht, die weiterhin von den unbewältigten Traumata ihrer Kindheit heimgesucht wird und darüber hinaus nun in ihrem ganz eigenen kleinen Mikrokosmos eingebunden immer psychotischer wird. Als Leser bleibt man dabei immer ganz nah an Hedda, in der kleinen abgeschotteten Welt, welche diese um sich herum kreiert hat bzw. stets zu entwickeln versucht. Von ihren Untermietern erwartet sie nicht einfach nur Geselligkeit, eine Abgrenzung zur totalen Einsamkeit, sondern auch, dass diese sich ebenfalls vollauf auf Heddas ureigene kleine Welt einlassen und sich nicht zudem auffällig sozial in die Außenwelt einbinden (lassen), obschon Hedda sie durchaus auch als eine Art Bindeglied in den Trubel vor der eigenen Wohnungstür ansieht. Das ist natürlich von vornherein zum Scheitern verurteilt, da ihre Untermieter selbstverständlich noch ihre eigenen Leben weiterleben, neben ihren Stärken auch (in Heddas Augen oftmals unerträgliche) Schwächen zeigen und zwar zuweilen gerne mit ihr plauschen, aber sich eben nicht so von Hedda kontrollieren lassen, wie diese es gerne tun würde und sich darum für Hedda so als unberechenbar entpuppen, dass sie sich gezwungen sieht, selbst berechnend zu agieren anstelle das Mietverhältnis einfach mal aufzukündigen. Man sieht hier sehr viele Mitbewohner kommen, und ebenso viele gegangen werden. Denn niemand zieht hier von sich aus... Ich fand es eine recht lesenswerte, langsame Erzählung; viel Neues passierte zwar nie; die Muster blieben gleich und am Spannendsten war es noch zu erfahren, wodurch der nächste Mitbewohner nun Heddas Unmut auf sich ziehen würde. Erstaunlich fand ich, dass man offiziell nicht zeitig genug auf die Schicksale eines jeden Mitbewohners Heddas aufmerksam wurde bzw. dass wiederholt Bewohner dieser Wohnung "tragischen Schicksalen" zum Opfer fielen. Das letzte Kapitel fand ich zunächst äußerst konfus; generell erschien mir der Schluss hier etwas zu schnell abgehandelt zu sein angesichts der vorherigen Bedächtigkeit; aber der letzte Absatz war dann doch reichlich selbsterklärend und söhnte mich ein bisschen mit meinen vorherigen Kritikpunkten aus. Auf der psychologischen Ebene fand ich es zudem eh eine interessante Geschichte, die zum Gedankenanregen und Analysieren einlädt; grade auch, wer sich für psychisch angeknackste bis komplett gebrochene Protagonisten begeistern kann, dem würde ich diesen Roman durchaus weiterempfehlen. Aber man sollte halt definitiv keinen Kriminalroman oder eine Geschichte mit extraviel Thrill erwarten!

Muss man wirklich nicht gelesen haben
von Lesefieber am 02.03.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Der Roman beginnt mit dem Alltag und der Einsamkeit von Hedda. Seit sie ihren Job verloren hat, versinkt sie immer mehr in Depressionen, bis sie sich dazu entschließt, einen Untermieter aufzunehmen. Dabei erklärt die Autorin das Verhalten und die Emotionen der Hauptfigur mit Rückblicken in deren Vergangenheit. Hedda hatte eine t... Der Roman beginnt mit dem Alltag und der Einsamkeit von Hedda. Seit sie ihren Job verloren hat, versinkt sie immer mehr in Depressionen, bis sie sich dazu entschließt, einen Untermieter aufzunehmen. Dabei erklärt die Autorin das Verhalten und die Emotionen der Hauptfigur mit Rückblicken in deren Vergangenheit. Hedda hatte eine traumatische Kindheit und wurde misshandelt und vernachlässigt. Sie kommt mit Menschen nicht klar und ist unfähig mit schwierigen Situationen umzugehen. Wenn einer ihrer Untermieter ein Fehler begeht, bringt sie ihn um. Dabei scheint das anfangs nicht absichtlich zu passieren, aber dann erkennt man immer mehr die psychopathischen Züge hinter diesem Verhalten. Dieses versucht Rena Moises mit ihrer Kindheit zu erklären, das kommt aber mehr küchenpsychologisch daher. Wenn mich das Ende nicht so brennend interessiert hätte, hätte ich das Buch nicht bis zum Schluß gelesen. Wobei ich die letzten 100 Seiten in 30 min quergelesen hatte. Die Autorin erzählt seitenweise von irgenwelchen Zimmersuchenden und beschreibt detailiert die Eigenheiten der Untermieter. Das war langweilig und zäh. Anscheinend hat sie auf diese Weise Erlebnisse wiedergegeben, die sie selber als Vermieterin hatte. Mir war das zu ausführlich und zu viel und hat nicht zu einem Krimi gepasst.

Ausgefeiltes und erschütterndes Psychogramm
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 27.06.2017
Bewertet: Taschenbuch

Hoffnung auf Hoffnung geht zu Scheiter - aber das Herz hofft immer weiter (F. Rückert)... Als Hedda im Zuge von Rationalisierungsmaßnahmen ihre Arbeitsstelle verliert, öffnet sie ihre liebevoll gestaltete kleine Wohnung für eine Untermieterin. Und dann für eine weitere und wieder für eine und wieder und wieder - auch ein Mann i... Hoffnung auf Hoffnung geht zu Scheiter - aber das Herz hofft immer weiter (F. Rückert)... Als Hedda im Zuge von Rationalisierungsmaßnahmen ihre Arbeitsstelle verliert, öffnet sie ihre liebevoll gestaltete kleine Wohnung für eine Untermieterin. Und dann für eine weitere und wieder für eine und wieder und wieder - auch ein Mann ist mal dabei. Aber kein Untermieter passt zu Hedda. Wie gut, dass sie so früh gelernt hat, sich zu wehren. Zunehmend beklemmend liest sich Heddas Dasein als Vermieterin. Mit jedem neuen Untermieter erklärt sich ihre ganz persönliche Ausgestoßenheit mehr - aber nur der Leserin. Hedda selbst ist sich ihrer Empfindungen sicher und handelt gnadenlos folgerichtig. Und auch, wenn sie es besser weiß: Die Leserin ist froh, wenn Hedda endlich ihren Frieden findet. Denn sie ist keine Täterin - oder? Rena Moises schreibt nicht subtil, dennoch kommt man ihrer Geschichte von Hedda mit kopfschüttelndem Verständnis erst nach und nach auf die Spur. Fesselnd!


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