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Verbales Judo

Die sanfte Kunst der Überzeugung

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Mit diesem Longseller aus den USA lernt der Leser, wie er die größten Kommunikationsfehler durch einfache, leicht zu merkende Strategien vermeiden kann. Verbales Judo ist die Kunst, auf jeden Schlagabtausch perfekt vorbereitet zu sein. Effektiver zuhören und sprechen, andere durch Empathie für sich einnehmen, Konflikte entschärfen und einvernehmlich mit dem Partner oder dem Chef eine Lösung finden: All das und noch viel mehr verspricht George J. Thompson. Mit diesen Tipps muss man keinen Konflikt mehr scheuen!
Portrait
George J. Thompson ist ein früherer Englischprofessor und hat einen schwarzen Gürtel in Karate. Verbales Judo hat er erfunden und als Polizeibeamter in einer Großstadt auch gleich einem Härtetest unterzogen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 14.05.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86882-925-9
Verlag Mvg Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/14,8/2,7 cm
Gewicht 412 g
Verkaufsrang 81.337
Buch (Taschenbuch)
16,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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"Hör auf, mich mit deinem verbalen Judo-Sch ? zu manipulieren!"
von Dr. M. am 12.08.2018

Bei diesem erbosten Vorwurf seiner Frau hätte dem Autor eigentlich ein Licht aufgehen müssen. Aber leider blieb es dunkel, denn sonst wäre sein Buch etwas anders geworden. Als ihm dieser Satz während eines Ehestreits an den Kopf geworfen wurde, hat sich Thompson wahrscheinlich zu Hause genau so verhalten, wie... Bei diesem erbosten Vorwurf seiner Frau hätte dem Autor eigentlich ein Licht aufgehen müssen. Aber leider blieb es dunkel, denn sonst wäre sein Buch etwas anders geworden. Als ihm dieser Satz während eines Ehestreits an den Kopf geworfen wurde, hat sich Thompson wahrscheinlich zu Hause genau so verhalten, wie er das auf der Straße zu tun pflegte. Als Polizist musste es ihm in erster Linie darum gehen, eine heikle Situation zu deeskalieren. Wie man so etwas anstellt und dabei ruhig und entspannt bleibt, kann aus diesem eigentlich hervorragenden Buch lernen. Allerdings muss man sich dazu klarmachen, dass es sich in den meisten Fällen um verbale Manipulationstaktiken handelt, die den Betreffenden dazu bringen sollen, dass er ohne Gewaltanwendung seine Waffe niederlegt, aus einem Auto aussteigt oder Geiseln freilässt, um nur die heftigsten Situationen zu nennen. Hierbei tritt ein Polizist professionell als Vertreter einer Ordnungsmacht auf, die das Ziel hat, möglichst ohne Schaden zu verursachen, eine angespannte Situation zu entkrampfen. Was der Autor in seinem gesamten Text nicht versteht, ist, dass man als Privatperson in einem Streit in einer völlig anderen Rolle steckt. Gewöhnlich merken intelligente Menschen in einem Streit sehr schnell, wenn jemand sie zu manipulieren versucht. Und dann geht das Ganze nach hinten los. Eben genau so wie im häuslichen Streit bei Familie Thompson. Da dieses Buch nicht für Polizisten allein, sondern wohl eher für ein breiteres Publikum verfasst wurde, hätte sein Autor diesen wesentlichen Unterschied gleich zu Beginn deutlich machen müssen. Das tut er jedoch nicht, was dem ganzen Buch leider etwas schadet, denn ihm fehlt aus diesem Grund eine klare Struktur für den Alltagsgebrauch. Da Thompson dann auch noch sehr viele Beispiele aus seiner Tätigkeit als Streifenpolizist zum Besten gibt, wird dieser grundsätzliche Mangel noch verschärft. Im Alltag ist man in einer anderen Situation und muss deshalb ganz anders vorgehen. Das bedeutet jedoch nicht, dass man aus diesem Buch nichts lernen kann. Ganz im Gegenteil. Allerdings hat man es nicht ganz so leicht, weil Thompson diesen schwerwiegenden Unterschied nicht überall herausarbeitet. Nimmt man dies hin, dann kann man dem Text beispielsweise entnehmen, wie man jemanden in seinem Redefluss unterbricht, ohne dass man ihn aggressiv macht. Oder dass es überhaupt nicht darauf ankommt, was man für Argumente hat, wenn man sich nicht in die Welt des anderen hineindenken kann und so sieht, wie man die eigene Sichtweise so formulieren muss, dass sie auch verstanden wird. Thompson stellt zahlreiche funktionierende Methoden vor, wie man, ohne einen Streit zu eskalieren, wenigstens versuchen kann, zum Gegenüber überhaupt verbal durchzudringen. Und er zählt ständig Methoden auf, die mit Sicherheit eskalierend wirken, aber leider ständig angewendet werden. Insofern ist der Text tatsächlich sehr lehrreich, wenn man sich die Mühe macht, ihn von seinem akuten Polizistenkontext zu lösen.