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Wer einmal aus dem Blechnapf frißt

Roman

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Wer einmal aus dem Blechnapf frißt erschien erstmals 1934. In diesem Werk verarbeitet Hans Fallada detailliert und facettenreich seine Erfahrungen im Gefängnis.
»Eine der ersten Taten der Nazis war es, dass sie dieses Buch vom Blechnapf auf die schwarze Liste setzten. Eine der ersten Taten des neuen demokratischen Deutschlands ist es, dieses Buch wieder zu drucken. Dies scheint mir beinahe symbolisch: jede Zeile in diesem Roman widerstreitet der Auffassung, die von den Nationalsozialisten über den Verbrecher gehegt und durchgeführt wurde an ihnen. Jetzt ist wieder Platz für Humanität, für eine Humanität, die wohl frei ist von jeder Gefühlsduselei, die aber des Satzes eingedenk bleibt: ihr lasst den Armen schuldig werden ...«
Hans Fallada, 1945
Portrait
Hans Fallada
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 560
Erscheinungsdatum 01.02.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86820-452-0
Verlag Nikol Verlagsges.mbH
Maße (L/B/H) 19,3/13,4/4,8 cm
Gewicht 636 g
Verkaufsrang 48.484
Buch (gebundene Ausgabe)
7,95
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Buchhändler-Empfehlungen

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

Tragikomödie um einen kleinen Verbrecher und eine große. gesellschaftliche Kritik. Immer wieder lesenswert. Tragikomödie um einen kleinen Verbrecher und eine große. gesellschaftliche Kritik. Immer wieder lesenswert.

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Dieser bekannte Roman Falladas stellt eine einzige Rüge an den Umgang der Gesellschaft mit Delinquenz dar. So etwas wie echte Sozialisierung ist laut Fallada unmöglich. Bissig. Dieser bekannte Roman Falladas stellt eine einzige Rüge an den Umgang der Gesellschaft mit Delinquenz dar. So etwas wie echte Sozialisierung ist laut Fallada unmöglich. Bissig.

„Was für ein toller Roman“

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

Fallada hat ganz sicher in diesem Roman viele eigene Erfahrungen verarbeitet. Selbst verhaftet, eingesessen, von der Gesellschaft verachtet, versucht man nach der Strafe wieder Fuß zu fassen. Aber ist das wirklich möglich, wenn man niemanden hat, der einen auffängt, einen unterstützt ? Falladas Held scheitert am Schluß nicht an sich selbst, sondern an der Gesellschaft.Nur noch im Gefängnis findet er Halt und auch so etwas wie Geborgenheit. Ein Roman heute noch so aktuell wie früher. Fallada hat ganz sicher in diesem Roman viele eigene Erfahrungen verarbeitet. Selbst verhaftet, eingesessen, von der Gesellschaft verachtet, versucht man nach der Strafe wieder Fuß zu fassen. Aber ist das wirklich möglich, wenn man niemanden hat, der einen auffängt, einen unterstützt ? Falladas Held scheitert am Schluß nicht an sich selbst, sondern an der Gesellschaft.Nur noch im Gefängnis findet er Halt und auch so etwas wie Geborgenheit. Ein Roman heute noch so aktuell wie früher.

Kundenbewertungen

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lehrreich
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 17.10.2012
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Auch in diesem Buch schildert Hans Fallada das Schicksal eines Menschen, der aufgrund einer fünfjährigen verbüßten Freiheitsstrafe diskriminiert wird. Der mit größter Willenskraft ein anerkannter, freier Mensch sein will, aber durch die Verachtung und Verurteilung seiner Umwelt letztlich glücklich ist, als er wieder im Gefängnis landet. Die Geschichte... Auch in diesem Buch schildert Hans Fallada das Schicksal eines Menschen, der aufgrund einer fünfjährigen verbüßten Freiheitsstrafe diskriminiert wird. Der mit größter Willenskraft ein anerkannter, freier Mensch sein will, aber durch die Verachtung und Verurteilung seiner Umwelt letztlich glücklich ist, als er wieder im Gefängnis landet. Die Geschichte spielt in den 20ger Jahren, ist aber heute ebenso brisant.

Wer einmal aus dem Blechnapf frisst. Ein Fallada-Klassiker
von Gisela Busemann aus Leer (Ostfriesland) am 05.07.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich freue mich, dass alle bekannten Werke des Schriftstellers Hans Fallada, so viele Jahre nach seinem Tod ( 1893 – 1947) neu aufgelegt wurden. Ich habe sie bereits schon vor vielen Jahren gelesen. Aber es ist für mich eine besondere Freude und ein Bedürfnis sie noch mal... Ich freue mich, dass alle bekannten Werke des Schriftstellers Hans Fallada, so viele Jahre nach seinem Tod ( 1893 – 1947) neu aufgelegt wurden. Ich habe sie bereits schon vor vielen Jahren gelesen. Aber es ist für mich eine besondere Freude und ein Bedürfnis sie noch mal zu lesen. Auch jungen Leuten möchte ich seine Bücher empfehlen, denn er hatte die besondere Gabe, mit einfachen Worten, klar und prägnant dem Leser das Leben des einfachen Mannes aufzuzeichnen. In dem Klassiker „Wer einmal aus dem Blechnapf frisst“ erzählt Fallada die Geschichte des Pechvogels Kurfalt. Als er nach einer verbüßten Gefängnisstrafe wieder in die Freiheit entlassen wird, ist er von dem Wunsch und Gedanken beseelt, dass sein Leben von nun ab in geordneten Bahnen verlaufen wird. Er muss jedoch feststellen, dass die Gesellschaft indirekt für neue kriminelle Vergehen mit verantwortlich ist, denn er erhält nicht die Chance, sich zu beweisen. Er bleibt ein Versager und ein Nichts. Er strampelt sich ohne Erfolg ab und ist glücklich und froh, als er erneut im Knast landet. Ich persönlich hatte immer ein großes Mitgefühl und Verständnis für den kleinen Ganoven. Und war sehr traurig, dass er am Leben letztendlich scheiterte. Wer die Biografie Falladas kennt, der übrigen als Rudolf Ditzen geboren ist, weiß dass dieser selber fast alle Facetten des menschlichen Versagens durchlebt hat. Vom Drogenmissbrauch, Unterschlagungen, Alkoholsucht und anderen Vergehen, er hat wohl nichts ausgelassen. Also weiß er, wovon er erzählt, wenn der Knast - Alltag so eindringlich schildert wird. Wie den auch sei, für mich ist Hans Fallada einer der besten deutschen Schriftsteller.

Noch ein Klassiker
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 12.05.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Und auch hier ein Klassiker,den man immer wieder lesen kann und auch lesen sollte.Glücklicherweise wieder neu aufgelegt,erfahren wir die Geschichte des Menschen Kufalt.Er,der geborene Verlierer,nirgends zuhause.Niemand nimmt ihn ernst und wahr.Die Zerrissenheit und Sehnsucht dieses Mannes wird so lebendig beschrieben.Ich bin immer wieder fasziniert davon.