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Die Exterritorialitätsrechte der Schweiz in China (1918–1946)

Dissertationsschrift

Schweizer Asiatische Studien / Etudes asiatique suisse. Monographien / monographes Band 46

Yufang Zhou

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Beschreibung

Nach dem Opiumkrieg (1840-1842) wurde das chinesische Kaiserreich gezwungen, den westlichen Mächten die Exterritorialitätsrechte zu gewähren, damit die dort lebenden Staatsangehörigen der Rechtssprechung der Konsularvertretung in China unterstellt werden konnten. Entgegen anderen europäischen Staaten ergriff die Schweiz nie die Initiative zu konsularischen und diplomatischen Beziehungen. Die Schweiz liess ihre Bürger aufgrund zunehmender Handelsinteressen in China dem Schutz der Grossmächte unterstellen. Auf diese Weise genossen die Chinaschweizer die gleichen Vorrechte wie die Bürger der Grossmächte. Erst im Ersten Weltkrieg empfanden die Schweizer in China den Schutz der Grossmächte als unbefriedigend.

Die vorliegende Studie leistet einen Beitrag zur Geschichte der schweizerisch-chinesischen Beziehungen in der Zeit von 1918 bis 1946. Zentrales Thema der Arbeit sind die Exterritorialitätsrechte in China, welche die Entwicklung der diplomatischen Beziehungen der Schweiz mit China grundlegend prägen. Der Erwerb und die Rückgabe dieser Rechte unter dem Druck der internationalen Lage werden eingehend dargestellt. Die Arbeit beleuchtet auf eindrückliche Weise die Besonderheiten der damaligen Schweizer Aussenpolitik mit China.

«Die Dissertation von Yufang Zhou behandelt ein wichtiges Thema der schweizerischen Überseegeschichte, zu der nur wenige Publikationen erscheinen. [...] Das fundierte Werk basiert hauptsächlich auf Quellen des Bundesarchivs Bern und auf Unterlagen aus dem Nachlaß von Ferdinand von Salis, dem engagierten Schweizer Botschafter in Tokio, dessen Anliegen es war, die diplomatische Vertretung der Schweiz in China vertraglich zu regeln.» (Stefan Sigerist, Jahrbuch für Europäische Überseegeschichte)

Die Autorin: Yufang Zhou, geb. 1949 in China, kam nach mehrjähriger Tätigkeit als Lektorin an der «Shanghai International Studies University» über einen akademischen Austausch 1983 in die Schweiz. An den Universitäten Fribourg und Zürich bildete sie sich in Germanistik, Linguistik und Schweizer Geschichte weiter. Anschliessend Studium in Zeitgeschichte an der Universität Fribourg. Parallel zu ihrer Tätigkeit als Übersetzerin bei mehreren Schweizer Firmen auf dem Gebiete des Maschinenexportes, promovierte die Autorin im Jahre 2001 in Zeitgeschichte mit der vorliegenden Arbeit. Zur Zeit engagiert sie sich für Handelsbeziehungen der Schweiz mit China und arbeitet als Dolmetscherin u.a. beim Bund.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 296
Erscheinungsdatum 27.08.2003
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-906770-68-0
Verlag Peter Lang AG, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Maße (L/B/H) 22,1/15,7/1,7 cm
Gewicht 430 g

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  • Aus dem Inhalt: Die Exterritorialitätsrechte im Freundschaftsvertrag der Schweiz mit China – Der lange Weg zum Freundschaftsvertrag – Beweggründe für einen Vertrag – Die Initiative von Salis’ – Die Zusicherung der Exterritorialitätsrechte für die Schweiz – Die Besonderheiten des Freundschaftsvertrages – Die Stellungnahme der Schweiz zum Verzicht auf ihre Rechte – Die einseitige Erklärung Chinas über das Ende der Exterritorialitätsrechte – Verzicht auf die Exterritorialitätsrechte der Schweiz – Japans Druck auf die Schweiz – Die Schweiz im Dilemma.