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Der Himmel über unseren Träumen

Roman

(15)
Ein großer Nachkriegsroman über die Aufbruchsstimmung in den 50er Jahren, aber auch über die Schatten der Nazizeit, die noch prägend waren.

Ein berührender Roman von der Bestseller-Autorin Heidi Rehn über eine junge Frau mit jüdischen Wurzeln, die im München der Nachkriegszeit als Architektin Karriere machen will.
München in den frühen fünfziger Jahren: Mit der Rückkehr in ihre geliebte Heimatstadt erfüllt sich für die junge Architektin Vera Cohn ein Traum. Sie will den Wiederaufbau mitgestalten und ihre Sehnsucht nach einer friedlicheren Zukunft verwirklichen, auch wenn dies das Land ist, in dem ihr und ihrer Familie so viel Leid widerfahren ist. Außerdem will sie beweisen, dass Frauen als Architektinnen genauso viel leisten können wie Männer.
Als sie und ihr Kollege Arthur sich ineinander verlieben, scheint ihr Glück perfekt. Voller Elan schmieden die beiden Zukunftspläne. Doch Vera, die gerade aus dem Exil zurückgekehrt ist, kann nicht vergessen. Die Vergangenheit steht zwischen ihnen – und die Frage nach der Schuld, die Arthur und seine Familie auf sich geladen haben …
Rezension
"Heidi Rehn ist wieder das Kunststück gelungen, mit einer glaubwürdigen heldin über eine Zeit zu erzählen, die die meisten von uns nur aus Erzählungen kennen. Spannend, voller Gefühl und gut recherchiert. Ein gelungener Mix, absolut lesenswert."
Ruhr Nachrichten, 30.05.2018
Portrait

Heidi Rehn wurde 1966 in Koblenz/ Rhein geboren und wuchs in einer Kleinstadt am Mittelrhein auf. Zum Studium der Germanistik, Geschichte, BWL und Kommunikationswissenschaften kam sie nach München. Nach dem Magisterexamen war sie zunächst als Dozentin an der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig, anschließend war sie PR-Beraterin in einer Agentur. Seit mehr als zehn Jahren arbeitet sie als freie Journalistin und Autorin. Zusammen mit ihrer Familie lebt sie mitten in ünchen. 2014 erhielt sie den "Goldenen Homer" für den besten historischen Beziehungs- und Gesellschaftsroman.

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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 448 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.02.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783426439739
Verlag Knaur eBook
Dateigröße 903 KB
Verkaufsrang 1.102
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Ansprechende Unterhaltung.Geschickt verknüpft die Autorin die Aufbruchstimmung in den 50er Jahren in Deutschland mit dem persönlichen Schicksal einer jungen,selbstbewussten Jüdin. Ansprechende Unterhaltung.Geschickt verknüpft die Autorin die Aufbruchstimmung in den 50er Jahren in Deutschland mit dem persönlichen Schicksal einer jungen,selbstbewussten Jüdin.

„Lese- Highlight Sommer 2018 “

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Deutschland zur Wirtschaftswunderzeit! Der Krieg ist vorbei, die Wirtschaft im Aufschwung – doch in den Köpfen ist die Veränderung noch nicht durchgängig angekommen. Im Fokus dieses Romans ist Vera Cohn, die aus dem Exil zurückgekehrte Tochter eines Juden. Sie hat nur ein Ziel: Als Architektin möchte sie nichts anderes als ihre nach dem Krieg arg zerstörte Heimat München wieder aufzubauen und heimatlos gewordenen Menschen ein Obdach zu verschaffen. Als Frau bedarf da einiges an Kraft, um sich in der Männerwelt zu behaupten. Dann ist da noch ihre große Liebe: Arthur, selbst Architekt. Ein Mann, der seine Vergangenheit verschweigt. Ist er ein Nazi gewesen? Eine Verbindung zu einer Jüdin damit fast unmöglich? Lesen Sie selbst!
Ein wunderbarer Schmöker, in den man sich so schnell verliert, den damaligen Zeitgeist deutlich spürt. Berührend, voller Dramatik und Überraschungen.
Deutschland zur Wirtschaftswunderzeit! Der Krieg ist vorbei, die Wirtschaft im Aufschwung – doch in den Köpfen ist die Veränderung noch nicht durchgängig angekommen. Im Fokus dieses Romans ist Vera Cohn, die aus dem Exil zurückgekehrte Tochter eines Juden. Sie hat nur ein Ziel: Als Architektin möchte sie nichts anderes als ihre nach dem Krieg arg zerstörte Heimat München wieder aufzubauen und heimatlos gewordenen Menschen ein Obdach zu verschaffen. Als Frau bedarf da einiges an Kraft, um sich in der Männerwelt zu behaupten. Dann ist da noch ihre große Liebe: Arthur, selbst Architekt. Ein Mann, der seine Vergangenheit verschweigt. Ist er ein Nazi gewesen? Eine Verbindung zu einer Jüdin damit fast unmöglich? Lesen Sie selbst!
Ein wunderbarer Schmöker, in den man sich so schnell verliert, den damaligen Zeitgeist deutlich spürt. Berührend, voller Dramatik und Überraschungen.

„Die Zeit des Neubeginns“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Heidi Rehn ist inzwischen eine Konstante in meinem Lesejahr. Jedes Jahr gibt es einen neuen Roman von ihr. Und ich freue mich jedes Mal wieder auf die Lektüre. Darauf, was ich dieses Mal von ihr über unsere jüngere Geschichte lernen darf. Und darauf, welche Figuren aus früheren Romanen in dem aktuellen wieder auftauchen. Ein kleiner Tipp am Rande. ;-) Gucken Sie sich noch einmal die beiden Romane „Tanz des Vergessens“ und „Spiel der Hoffnung“ an.

Zum Inhalt muss ich Ihnen dieses Mal gar nicht viel erzählen. Der Hauptstrang wurde schon richtig wiedergegeben. Doch es gibt in dieser Geschichte nicht nur Vera und Arthur, sondern auch noch Arthurs besten Freund Ludger, mit dem er schon aus Kindertagen befreundet ist. Und Ludgers Verlobte Ysabel. Diese vier Freunde bilden den Kern der Geschichte. Es gibt dann noch einige weitere wichtige Personen, auf die ich aber nicht näher eingehen will. Die lernen Sie am besten selbst kennen, wenn Sie das Buch lesen.

Als ich den Klappentext des Buches gelesen hatte, hatte ich kurz ein wenig Angst, dass das Buch so ähnlich ist wie die letzten beiden Romane von Lilli Beck („Glück und Glas“ und „Wie der Wind und das Meer“), dem 2. Teil der Geschichte von Carmen Korn „Zeiten des Aufbruchs“ oder dem letzten Buch von Peter Prange „Unsere wunderbaren Jahre“. Doch die Geschichte entwickelt sich ganz anders als die vorher genannten. Heidi Rehn siedelt ihre Geschichte nämlich nur in 2 Jahren an – 1954/55, und das macht die Geschichte deutlich intensiver. Mich hat diese Geschichte gefangengenommen, aber auch sehr zum Nachdenken gebracht. Vera kehrt mit ihren Eltern aus dem amerikanischen Exil zurück. Und sie kehrt in die Stadt zurück, an die sie ihre schönsten Erinnerungen hat – München. Ihre Mutter ist da ganz anders. Sie möchte München nie wiedersehen, denn das war der Ort, aus dem sie vertrieben wurden. Vera möchte am Wiederaufbau ihrer Stadt mitarbeiten und sie bekommt als Architektin auch sofort eine Möglichkeit dazu. Doch privat ist sie einsam. Es sind ihr nur ihr Freund Constantin uns dessen etwas ältere Cousine Charlotte aus der Vergangenheit geblieben. Doch durch ihre Arbeit in einem Architekturbüro lernt sie Arthur und dessen Clique kennen und wird schnell ein Teil davon. Doch wer sind diese Menschen in der Zeit des 3. Reichs gewesen? Was haben sie damals gemacht?

Nachdem ich dieses Buch ausgelesen hatte, haben mich einige Themen umgetrieben. Zum einen die Themen, wie die Menschen die Zeit des Krieges überlebt und überwunden haben. Wie schnell haben sich in den fünfziger Jahren die Menschen verlobt. Und wie wenig wussten sie eigentlich voneinander. Denn über die Zeit des 3. Reichs wurde nach Möglichkeit nicht gesprochen. Gerade diejenigen, die am Ende des Krieges junge Erwachsene waren, haben einen Schnitt gemacht. Es gab ein Leben vor dem Kriegsende. Das war vorbei. Und es gibt ein neues Leben. Und doch kommt irgendwann der Moment, wo die Vergangenheit wichtig wird. Wie können sie dann damit umgehen. Und dann die Frage, wie die Menschen, die den Krieg in Deutschland überlebt haben, mit den Menschen umgehen, die aus dem Exil zurückgekommen sind. Wie viele Menschen haben einen Persilschein bekommen, obwohl sie diesen gar nicht verdient hätten. Wie viele Nazis durften danach einfach wieder daran anknüpfen, wo sie vor dem Krieg aufgehört hatten.

Und ein weiteres faszinierendes Thema ist die Architektur. Ich habe während der Lektüre manches Mal Bilder bei Google gesucht. Und ich war dann ganz erstaunt, dass die Häuser, die ich persönlich ganz furchtbar finde, in den 50er Jahren total chic, modern und etwas total Tolles und Erstrebenswertes waren. Dies ist gerade auch in Bezug auf Denkmalsschutz ausgesprochen interessant.

Und das letzte große Thema dieses Romans ist die Rolle der Frau in dieser Zeit. Vera ist ihrer Zeit ein wenig voraus. Sie möchte unbedingt in ihrem Beruf erfolgreich sein. Nur Hausfrau und Kinder kommen für sie nicht in Frage. Doch anscheinend scheint gerade das im Moment dem Wunsch ganz vieler Frauen zu entsprechen. Und wenn man dann als Frau in seinem Beruf erfolgreich sein möchte, hat man viele Kämpfe auszustehen und mit vielen Vorurteilen zu kämpfen.

Auch dieses Mal hat Heidi Rehn es geschafft, dass ich aus ihrem Roman ganz viel Stoff zum Nachdenken mitnehmen konnte. Und dabei ist die Lektüre nicht schwer zu lesen, sondern ausgesprochen unterhaltsam. Dieser Roman ist eine tolle Ergänzung zu den weiter oben erwähnten Büchern. Und ich bin schon sehr gespannt, wohin uns die Autorin 2019 mitnimmt!
Heidi Rehn ist inzwischen eine Konstante in meinem Lesejahr. Jedes Jahr gibt es einen neuen Roman von ihr. Und ich freue mich jedes Mal wieder auf die Lektüre. Darauf, was ich dieses Mal von ihr über unsere jüngere Geschichte lernen darf. Und darauf, welche Figuren aus früheren Romanen in dem aktuellen wieder auftauchen. Ein kleiner Tipp am Rande. ;-) Gucken Sie sich noch einmal die beiden Romane „Tanz des Vergessens“ und „Spiel der Hoffnung“ an.

Zum Inhalt muss ich Ihnen dieses Mal gar nicht viel erzählen. Der Hauptstrang wurde schon richtig wiedergegeben. Doch es gibt in dieser Geschichte nicht nur Vera und Arthur, sondern auch noch Arthurs besten Freund Ludger, mit dem er schon aus Kindertagen befreundet ist. Und Ludgers Verlobte Ysabel. Diese vier Freunde bilden den Kern der Geschichte. Es gibt dann noch einige weitere wichtige Personen, auf die ich aber nicht näher eingehen will. Die lernen Sie am besten selbst kennen, wenn Sie das Buch lesen.

Als ich den Klappentext des Buches gelesen hatte, hatte ich kurz ein wenig Angst, dass das Buch so ähnlich ist wie die letzten beiden Romane von Lilli Beck („Glück und Glas“ und „Wie der Wind und das Meer“), dem 2. Teil der Geschichte von Carmen Korn „Zeiten des Aufbruchs“ oder dem letzten Buch von Peter Prange „Unsere wunderbaren Jahre“. Doch die Geschichte entwickelt sich ganz anders als die vorher genannten. Heidi Rehn siedelt ihre Geschichte nämlich nur in 2 Jahren an – 1954/55, und das macht die Geschichte deutlich intensiver. Mich hat diese Geschichte gefangengenommen, aber auch sehr zum Nachdenken gebracht. Vera kehrt mit ihren Eltern aus dem amerikanischen Exil zurück. Und sie kehrt in die Stadt zurück, an die sie ihre schönsten Erinnerungen hat – München. Ihre Mutter ist da ganz anders. Sie möchte München nie wiedersehen, denn das war der Ort, aus dem sie vertrieben wurden. Vera möchte am Wiederaufbau ihrer Stadt mitarbeiten und sie bekommt als Architektin auch sofort eine Möglichkeit dazu. Doch privat ist sie einsam. Es sind ihr nur ihr Freund Constantin uns dessen etwas ältere Cousine Charlotte aus der Vergangenheit geblieben. Doch durch ihre Arbeit in einem Architekturbüro lernt sie Arthur und dessen Clique kennen und wird schnell ein Teil davon. Doch wer sind diese Menschen in der Zeit des 3. Reichs gewesen? Was haben sie damals gemacht?

Nachdem ich dieses Buch ausgelesen hatte, haben mich einige Themen umgetrieben. Zum einen die Themen, wie die Menschen die Zeit des Krieges überlebt und überwunden haben. Wie schnell haben sich in den fünfziger Jahren die Menschen verlobt. Und wie wenig wussten sie eigentlich voneinander. Denn über die Zeit des 3. Reichs wurde nach Möglichkeit nicht gesprochen. Gerade diejenigen, die am Ende des Krieges junge Erwachsene waren, haben einen Schnitt gemacht. Es gab ein Leben vor dem Kriegsende. Das war vorbei. Und es gibt ein neues Leben. Und doch kommt irgendwann der Moment, wo die Vergangenheit wichtig wird. Wie können sie dann damit umgehen. Und dann die Frage, wie die Menschen, die den Krieg in Deutschland überlebt haben, mit den Menschen umgehen, die aus dem Exil zurückgekommen sind. Wie viele Menschen haben einen Persilschein bekommen, obwohl sie diesen gar nicht verdient hätten. Wie viele Nazis durften danach einfach wieder daran anknüpfen, wo sie vor dem Krieg aufgehört hatten.

Und ein weiteres faszinierendes Thema ist die Architektur. Ich habe während der Lektüre manches Mal Bilder bei Google gesucht. Und ich war dann ganz erstaunt, dass die Häuser, die ich persönlich ganz furchtbar finde, in den 50er Jahren total chic, modern und etwas total Tolles und Erstrebenswertes waren. Dies ist gerade auch in Bezug auf Denkmalsschutz ausgesprochen interessant.

Und das letzte große Thema dieses Romans ist die Rolle der Frau in dieser Zeit. Vera ist ihrer Zeit ein wenig voraus. Sie möchte unbedingt in ihrem Beruf erfolgreich sein. Nur Hausfrau und Kinder kommen für sie nicht in Frage. Doch anscheinend scheint gerade das im Moment dem Wunsch ganz vieler Frauen zu entsprechen. Und wenn man dann als Frau in seinem Beruf erfolgreich sein möchte, hat man viele Kämpfe auszustehen und mit vielen Vorurteilen zu kämpfen.

Auch dieses Mal hat Heidi Rehn es geschafft, dass ich aus ihrem Roman ganz viel Stoff zum Nachdenken mitnehmen konnte. Und dabei ist die Lektüre nicht schwer zu lesen, sondern ausgesprochen unterhaltsam. Dieser Roman ist eine tolle Ergänzung zu den weiter oben erwähnten Büchern. Und ich bin schon sehr gespannt, wohin uns die Autorin 2019 mitnimmt!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
11
3
1
0
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Schöne Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Bruchsal am 31.10.2018

Habe dieses Buch sehr gerne gelesen. Bin selbst in dieser Zeit aufgewachsen dadurch war es sehr interessant für mich. Empfehlenswert auf jeden Fall.

Eine bewegende und berührende Familiengeschichte
von zauberblume am 19.06.2018
Bewertet: Einband: Paperback

In ihrem neuen Roman "Der Himmel über unseren Träumen" entführt uns die Autorin in die 50er Jahre. Hier dürfen wir mit wirklich tollen Protagonisten eine aufregende Zeit erleben. Nun zur Geschichte: Die junge Vera Cohn kehrt keine 10 Jahre nach Ende des Krieges aus dem Exil in ihre Heimatstadt München... In ihrem neuen Roman "Der Himmel über unseren Träumen" entführt uns die Autorin in die 50er Jahre. Hier dürfen wir mit wirklich tollen Protagonisten eine aufregende Zeit erleben. Nun zur Geschichte: Die junge Vera Cohn kehrt keine 10 Jahre nach Ende des Krieges aus dem Exil in ihre Heimatstadt München zurück. Ihr gelingt es in einem renommierten Architektenbüro eine Stelle zu ergattern. Vera will endlich beweisen was in ihr steckt und ihre dunkle und bedrückende Vergangenheit endlich hinter sich lassen. Denn diese Erinnerungen sind viel zu schmerzlich. Dann scheint ihr Glück vollkommen, sie verliebt sich in ihren Kollegen Arthur. Gemeinsam schmieden sie Zukunftspläne. Doch immer wieder holt Vera die Vergangenheit ein, sie kann einfach nicht vergessen. Und dann scheint Arthur etwas zu verbergen. Zerbricht ihre junge Liebe an Arthurs Vergangenheit? Arthur hüllt sich in Schweigen..... Wow! kann ich da nur sagen. Jetzt habe ich dieses beeindruckende Buch beendet und die Geschichte hat sich in meinem Kopf festgesetzt. Vieles, was man nur aus Büchern oder dem Geschichtsunterricht kennt, erwacht wieder zum Leben und führt zu einem Gänsehautfeeling. Die Autorin bringt einem Vergangenes wieder so nahe und in meinem Kopfkino läuft ein richtiger Film ab. Der Schreibstil der Autorin ist einfach wieder spitzenmäßig. Der Roman ist so spannend, gefühlvoll und berührend. Auch sind die Protagonisten wieder wunderbar beschrieben. Ich sehe jeden Einzelnen bildlich vor mir. Allen voran Vera, die in diesem Roman die tragende Rolle spielt. Mutig wagt sie einen Neuanfang, kehrt aus dem Exil zurück und versucht all die grausamen Schicksalsschläge, die ihre Familie erleiden mußte zu vergessen. Als Architektin setzt sie sich durch, was ja zur damaligen Zeit, in der die Frauen am liebsten am Herd und zuhause gesehen wurden, nicht einfach war.( Manche Gepflogenheiten habe ich mit Staunen gelesen, weil man es sich wirklich nicht vorstellen kann) Aber sie hat gekämpft, eine willensstarke Frau. Und dann ist da die zarte Liebe, die sie mit Arthur verbindet. Aber irgendein dunkles Geheimnis in Arthurs Vergangenheit schwebt wie eine dunkle Wolke über ihnen. Gelingt es den beiden die Schatten der Vergangenheit zu bekämpfen. Ich habe die jungen Leute bewundert, wie sie um ihre Träume kämpfen und gehofft, dass sie in Erfüllung gehen. Für mich ist diese großartige Geschichte ein absolutes Lesehighlight, ein Bestseller, ein Meisterwerk. Besonders gefällt mir auch die Aufmachung des Buches und die Innenseiten, die uns die Geschichte noch näher bringt. Selbstverständlich vergebe ich für diese Traumlektüre 5 Sterne und freue mich auf das nächste Buch der Autorin

Zeitreise in das München der 1950er Jahre
von einer Kundin/einem Kunden aus Seevetal am 14.06.2018
Bewertet: Einband: Paperback

Starke, emanzipierte Frauenfiguren zu erschaffen, darauf versteht sich Heidi Rehn. In ihrem neuen Buch ?Der Himmel über unseren Träumen? nimmt sie die Leser mit auf eine Zeitreise in das München der 1950er Jahre. Die junge jüdischstämmige Architektin Vera kehrt aus dem amerikanischen Exil in ihre Heimatstadt zurück. Viele Straßenzüge liegen noch... Starke, emanzipierte Frauenfiguren zu erschaffen, darauf versteht sich Heidi Rehn. In ihrem neuen Buch ?Der Himmel über unseren Träumen? nimmt sie die Leser mit auf eine Zeitreise in das München der 1950er Jahre. Die junge jüdischstämmige Architektin Vera kehrt aus dem amerikanischen Exil in ihre Heimatstadt zurück. Viele Straßenzüge liegen noch in Trümmern, und Vera brennt darauf, den Wiederaufbau mitzugestalten. Doch neben der Aufbruchstimmung, die im ganzen Land herrscht, erlebt Vera auch Intrigen und den Einfluss alter Seilschaften. Niemand möchte über die Vergangenheit reden, niemand die Frage nach Schuld und Sühne, Vergeben und Vergessen stellen. Die Menschen wollen nur noch nach vorne blicken und am Wirtschaftswunder teilhaben. Dennoch leiden viele ganz offensichtlich unter den Kriegsfolgen. Vera ahnt, dass auch Arthur etwas belastet, der Kollege, in den sie sich verliebt. Wo und wie hat er diese unheilvollen Jahren verbracht? War er womöglich ein Anhänger des damaligen Regimes? Was verschweigt er ihr? Heidi Rehn hat eine mitreißende, versöhnliche, zum Nachdenken anregende Geschichte geschrieben. Die Charaktere wie auch die Zeitumstände sind subtil und überzeugend gezeichnet, und die Leser erfahren manches, was so nicht in den Geschichtsbüchern steht. Ein unterhaltsames, spannendes, lesenswertes Buch!