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Die Akte Baader

Biografischer Roman

Andreas Baader wächst ohne Vater bei Mutter, Tante und Großmutter auf. Früh zeichnen sich trotz verzweifelter Bemühungen der Mutter schulische Probleme und berufliches Scheitern ab. Baader schlittert in die Kriminalität, bewegt sich gern in der halbseidenen Münchener Schickeria, um dann in Berlin einen Politisierungsschub zu erfahren. Mit der Kommune 1 und der Kaufhausbrandstiftung 1968 vollzieht sich sein Weg vom Rebell zum Revolutionär. Mit der Gründung der linksrevolutionären Roten Armee Fraktion (RAF) wird er zum Staatsfeind Nr. 1!
Portrait
Stefan Schweizer wurde in Ravensburg geboren. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Stuttgart und in Pittsburgh/USA. Nach der Promotion und dem Zweiten Staatsexamen arbeitete der Autor im Bildungswesen. 2017 zog er nach Potsdam, wo er sich voll und ganz dem Schreiben zuwandte. Schweizer ist erfolgreicher Autor von Sachbüchern über Terrorismus, Politik und Geschichte, aber auch im Bereich Literatur- und Kulturwissenschaft. Seine große Leidenschaft gilt aber dem Schreiben von Kriminalromanen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 313
Erscheinungsdatum 07.02.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8392-2200-3
Reihe Zeitgeschichtliche Kriminalromane im GMEINER-Verlag
Verlag Gmeiner Verlag
Maße (L/B/H) 21,1/13,4/3 cm
Gewicht 395 g
Auflage 2018
Verkaufsrang 54.274
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
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Objektiv und einwandfrei recherchiert
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Münstereifel am 16.03.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Der biographische Roman Die Akte Baader stammt aus der Feder von Stefan Schweizer. Das Buch zeichnet sich durch eine objektive Wahrnehmung sowie akribische Recherche aus. Andreas Baader war ein Gründungsmitglied der RAF 1. Generation. Selbstverliebt und voller Egozentrik verstand er es, seine Umwelt so ganz nach seinem Geschmack zu manipulieren.... Der biographische Roman Die Akte Baader stammt aus der Feder von Stefan Schweizer. Das Buch zeichnet sich durch eine objektive Wahrnehmung sowie akribische Recherche aus. Andreas Baader war ein Gründungsmitglied der RAF 1. Generation. Selbstverliebt und voller Egozentrik verstand er es, seine Umwelt so ganz nach seinem Geschmack zu manipulieren. Er wuchs bei seiner Mutter und Großmutter auf. Der Vater wurde im 2. Weltkrieg vermisst. Es gab keine Autoritätsperson, die ihm gewachsen war. Sachlich und ohne Vorurteile beschreibt Herr Schweizer den Werdegang Baaders. Es ist nicht unsere Aufgabe heute, nach so vielen Jahren zu entschlüsseln, warum er so geworden ist. Die Schuld der Mutter zu geben, ist zu einfach. Das Nachwort erläutert noch einmal, wie der Autor die Sache sieht und was er sich beim Schreiben dachte. In meinen Augen war Baader war ein kranker Narzisst, aber wie die Anwälte zu dem Verein hielten und ihn und seine Anhänger sogar im Gefängnis unterstützten, das verstehe ich absolut nicht. Auch diese Tatsache muss stets ein Thema sein. Für mich unvorstellbar, dass Schily sogar Minister der Bundesrepublik werden konnte. Viele Tatsachen sind erst seit wenigen Jahren bekannt und wurden in dem Buch Die Akte Baader von Stefan Schweizer sachlich und ohne Pathos einbezogen. Nach dem Lesen des Buches schaute ich mir eine Dokumentation an, die vor vielen Jahren im RBB ausgestrahlt wurde. Dort kam unter anderem ein Mann zu Wort, der über Gudrun Ensslin und ihre Eltern richtete. Ja, er richtete. Er war nämlich der Meinung, dass nur die Tatsache, dass Gudrun im Haushalt eines evangelischen Pfarrers aufwuchs, zu ihrer Radikalisierung führte. Für ihn war also ausschließlich die Zugehörigkeit zur evangelischen Religion der Grund für Mord und Totschlag. Es ist nicht zu fassen, wie krude die Gedanken einiger Leute sind. Für mich ist das Buch Die Akte Baader ein Muss für alle, die sich für die deutsche Geschichte interessieren. Die RAF hielt nicht nur das „Volk“ sondern auch die Verantwortlichen der Regierung in Atem. Helmut Schmidt durchlebte seine schlimmsten Momente als Kanzler und die Passagiere der Landshut erholten sich nie von dem traumatischen Erlebnis.

Sehr guter Einblick
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 14.03.2019

Mir hat der biografische Roman über Andreas Baader sehr gut gefallen. Er gibt einen sehr guten Einblick in die Gedanken und Gefühle von Baader und zeigt eindrücklich, wie die RAF entstanden ist. Baader agiert äußerst manipulativ und erschreckend kaltblütig. Er will im Mittelpunkt stehen und alles kontrollieren, egal auf... Mir hat der biografische Roman über Andreas Baader sehr gut gefallen. Er gibt einen sehr guten Einblick in die Gedanken und Gefühle von Baader und zeigt eindrücklich, wie die RAF entstanden ist. Baader agiert äußerst manipulativ und erschreckend kaltblütig. Er will im Mittelpunkt stehen und alles kontrollieren, egal auf wessen Kosten das geht. Mir sind viele Zusammenhänge deutlicher geworden. Der massive Drogenkonsum war mir bisher unbekannt. Entsetzt war ich auch darüber, wie mit den Terroristen umgegangen wurde. In Stammheim hatten sie in Gefängnis ein ziemlich freies Leben. Im Buch wird deutlich wie die Mitglieder immer radikaler werden und mit welchen Mitteln sie arbeiten (Manipulation, Macht, Druck, Drohung), um ihre Ziele zu erreichen. Menschlichkeit ist da nicht mehr erkennbar und durch Mobbing drängen sie schließlich Ulrike in den Suizid. Oft haben mich die Gedanken, Pläne und das Verhalten vor allem von Baader sprachlos gemacht. Da er bereits in der Kindheit und Jugend auffällig wäre, hätte man vielleicht früher einschreiten und Grenzen setzen können. Außerdem habe ich mich gefragt, was passiert wäre, wenn die Aktionen, Baader und Co aus dem Gefägnis zu holen, doch Erfolg gehabt hätten. Was wäre dann noch alles passiert?.

"Vom Rebell zum Revolutionär"
von einer Kundin/einem Kunden aus Magdeburg am 30.12.2018

"Andreas Baader wächst ohne Vater bei Mutter, Tante und Großmutter auf. Früh zeichnen sich trotz verzweifelter Bemühungen der Mutter schulische Probleme und berufliches Scheitern ab. Baader schlittert in die Kriminalität, bewegt sich gern in der halbseidenen Münchener Schickeria, um dann in Berlin einen Politisierungsschub zu erfahren. Mit der Kommune... "Andreas Baader wächst ohne Vater bei Mutter, Tante und Großmutter auf. Früh zeichnen sich trotz verzweifelter Bemühungen der Mutter schulische Probleme und berufliches Scheitern ab. Baader schlittert in die Kriminalität, bewegt sich gern in der halbseidenen Münchener Schickeria, um dann in Berlin einen Politisierungsschub zu erfahren. Mit der Kommune 1 und der Kaufhausbrandstiftung 1968 vollzieht sich sein Weg vom Rebell zum Revolutionär. Mit der Gründung der linksrevolutionären Roten Armee Fraktion (RAF) wird er zum Staatsfeind Nr. 1!" - soweit der Klappentext. Stefan Schweizer wurde in Ravensburg geboren. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Stuttgart und in Pittsburgh/USA. Nach der Promotion und dem Zweiten Staatsexamen arbeitete der Autor im Bildungswesen. 2017 zog er nach Potsdam, wo er sich voll und ganz dem Schreiben zuwandte. Schweizer ist erfolgreicher Autor von Sachbüchern über Terrorismus, Politik und Geschichte, aber auch im Bereich Literatur- und Kulturwissenschaft. Seine große Leidenschaft gilt aber dem Schreiben von Kriminalromanen. (Quelle: Klappentext) Der Autor nennt sein Buch einen "biografischen Roman", für mich eine etwas problematische Bezeichnung. Die von Andreas Baader bekannten Lebensdaten werden hier zusammen mit fiktiven Ergänzungen zu einer Geschichte zusammengefügt. Da ich die Hochzeit der RAF erlebt habe, habe ich das Buch doch mehr als Biografie gelesen, auch wenn mir durchaus bewusst war und ist, dass z.B. die Dialoge fiktiv sein müssen. Mich hat gestört, dass einige der Protagonisten mit erfundenen Namen, die sich gleichwohl an die realen Namen anlehnen, genannt wurden. Es fehlen Quellenangaben, die es erschweren, Fiktion von Realität zu trennen. Auch das Cover, das einen Ausschnitt aus einer bekannten schwarz-weiß Fotografie darstellt, die Andreas Baader bei einer Verhaftung zeigt, unterstützt den Sachbuch-Charakter. Sehr positiv ist Schweizers Wissen zu diesem Thema zu erwähnen. Schweizers Schreibstil ist gut lesbar und sachlich, die Geschichte gut aufgebaut, beginnend mit Baaders Kindheit und den Erwartungen, die seine Mutter an ihn hat und die er völlig falsch versteht. Die Taten der RAF und ihre Geschichte werden gut beschrieben. Andreas Baader wird als geltungssüchtiger und von sich eingenommener Mann beschrieben, der große Veränderungen herbeiführen möchte. Trotz meiner Kritik ist es ein durchaus lesenswertes Buch über die RAF, das ich durchaus empfehlen kann.