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Operation Bird Dog

Kriminalroman

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1948. Zwischen den Mächten der Alliierten treten immer deutlicher unterschiedliche Interessen zutage. Deutschland steht vor einer Zerreißprobe. Die Sowjetunion isoliert West-Berlin. Einige Monate nach der Währungsreform wird der Bankier Dr. Victor Wrede tot aufgefunden. Neben ihm liegen seine tote Frau und der bewusstlose Sohn Carl. Jahre später sucht Carl Wrede nach den Gründen für den Tod seiner Eltern. Dabei stößt er auf einen Betrug während der Währungsreform, der bisher unentdeckt blieb. Und auch unentdeckt bleiben sollte.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 420
Erscheinungsdatum 07.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8392-2283-6
Reihe Zeitgeschichtliche Kriminalromane im GMEINER-Verlag
Verlag Gmeiner Verlag
Maße (L/B/H) 20,8/13,4/4 cm
Gewicht 532 g
Auflage 2018
Buch (Taschenbuch)
15,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Operation Bird Dog (Gut)
von einer Kundin/einem Kunden aus Duisburg am 01.07.2018

Tenenbaum, der nach dem Examen als Wirtschaftswissenschaftler zur Army ging, kommt mit dem Flugzeug in Bremerhafen an. Dort hat er einen Auftrag zu erfüllen, der ihm zuvor per Fernschreiben erreicht hat. In Bremerhafen angekommen erwartet ihn jedoch zunächst eine Situation, die ihm nicht behagt. Ein Angriff auf die kostbare... Tenenbaum, der nach dem Examen als Wirtschaftswissenschaftler zur Army ging, kommt mit dem Flugzeug in Bremerhafen an. Dort hat er einen Auftrag zu erfüllen, der ihm zuvor per Fernschreiben erreicht hat. In Bremerhafen angekommen erwartet ihn jedoch zunächst eine Situation, die ihm nicht behagt. Ein Angriff auf die kostbare Fracht am Hafen konnte zurückgeschlagen werden. Tenenbaum unterschreibt die Papiere also und macht sich samt Fracht auf die Zugreise nach Frankfurt. Auf dem Weg dorthin wird der Zug jedoch gestoppt und angegriffen. Das Buch erstreckt sich insgesamt über 53 Kapitel plus einem Prolog. Die Kapitelüberschriften bestehen dabei nur aus einer Ziffer und der Angabe von Ort und Datum, zu Beginn eines jeden neuen Kapitels. Diese Angaben sind in diesem Buch aber auch wichtig, da die Zeit zwischen 1948 und 1958 wechselt. Zu Beginn des Buches gibt es einen Auszug der Personen, die in dem Buch eine Rolle spielen. Diesen Auszug fand ich recht hilfreich, da einem im Laufe der Geschichte recht viele Personen begegnen, die man so immer griffbereit hat. Neben den Charakteren gibt es auch einige Schauplätze, an welche das Buch spielt. Um hier den Überblick nicht zu verlieren, hilft die Angabe zu Beginn eines jeden Kapitels (siehe oben). Außerdem gibt es noch einige Wörter zu den Fakten des Buches, denn dieses Buch orientiert sich an realen Begebenheiten. Hier wäre eventuell ein Quellenverzeichnis nett gewesen, auch wenn in der Danksagung noch einige Hinweise gegeben werden (und Google selbst auch einiges ausspuckt). Leider ist der gewählte Themenbereich (Finanzen), nicht immer leicht zu verstehen, weshalb eventuell nicht alle Details dem Leser klar werden (hier wäre ein Glossar bzw. Fußnoten hilfreich). Das Buch spielt in der Nachkriegszeit und das erkennt man auch an einigen Details, wie zum Beispiel Hungersnöte. Hinter allem steht dann auch noch die Angst vor einer erneuten Zeit unter Nazis. Die gewählten Charaktere entwickeln sich dabei im Laufe des Buches nicht sonderlich weiter, jedoch bekommt der Leser immer wieder neue Informationen, um sein Bild der Charaktere Stück für Stück zu vervollständigen. Hier hält der Autor auch einige Punkte bereit, die den Leser sicherlich überraschen werden (da ich nicht spoilern möchte, gehe ich auf diese Punkte nicht genauer ein). Bei der allgemeinen Gestaltung des Buches überrascht der Autor positiv. Charaktere bekommen einen Akzent, Dokumente heben sich optisch vom Rest des Textes ab, und wenn es sein muss, sind sie sogar in Englisch gedruckt. Dass alles sorgt beim Lesen für eine bessere Identifikation, mit der Handlung und den Charakteren. Außerdem kann er sich so besser in die ganze Geschichte hineinfinden. Ausgelegt ist das Buch zwar als Kriminalroman, doch dies ist dem Autor nicht sonderlich gut gelungen. Ich würde hier viel mehr Thriller als passendes Genre nennen. Zwar gibt es ein Verbrechen, dass aufgedeckt werden soll (der Selbstmord von Carls Eltern), jedoch ist beim Lesen nur recht schwer eine Straftat zu erkennen. Dies sorgt dann auch leider für fehlende Spannung beim Lesen. Es gibt viele Informationen, Charaktere und Gespräche, bis das Verbrechen am Ende aufgedeckt wird. Im Gesamten also ein recht ruhiges Buch, ohne nennenswerte Action. Die Ermittlungen finden dabei im Jahr 1958 statt, wobei das Verbrechen schon 1948 begangen wurde. Hier gibt es zwar Erklärungen, wieso Carl erst jetzt aktiv wird, jedoch blieb bei mir noch immer die Frage ?wieso?? im Kopf. Ab ca. 3/4 des Buches treffen die Handlungsstränge dann zusammen, sodass ab diesem Zeitpunkt die Geschichte nur noch im Jahr 1958 erzählt wird. Neben dieser Hauptgeschichte gibt es noch 1-2 Nebenstränge, die einem die damalige Situation etwas näher bringen (z. B. Suche nach Rechten Überbleibseln). Lieder sorgt das alles aber auch, für eine Unübersichtlichkeit die schnell auftreten kann. Außerdem fällt auf, dass die Geschichte an manchen Punkten auch recht sprunghaft ist, was nicht immer schön ist beim Lesen. Cover: Das Cover ist fast ausschließlich in Schwarz und Weiß gehalten und passt daher auch sehr gut zum historischen Hintergrund des Buches. In einem weißen Kasten steht der Titel in Rot geschrieben, der sich deshalb sehr gut vom Hintergrund und Rest des Covers abhebt. Wenn man den Titel dann auch noch googelt, wird man schnell herausfinden, dass es sich hierbei um ein wahres Erlebnis aus der Vergangenheit handelt. Wir sehen im Hintergrund einige Menschen, die Geld in Ihren Händen halten (dieses Bild findet sich ebenfalls auf der Innenseite wieder). Auch hier ist der Zusammenhang zum Buch zu finden, denn in diesem geht es ebenfalls um Geld. Einige Teile des Covers heben sich zusätzlich noch dadurch ab, dass sie in Hochglanz gedruckt sind. Auf der Rückseite des Covers sind dann die Wörter ?tödliche D-Mark? ebenfalls in Rot gedruckt, wodurch das Wort ?tödlich? hervorgehoben wird, aber auch zwei wichtige Wörter des Buches. Insgesamt ist das Cover sehr gelungen und passt gut zur erzählten Geschichte. Fazit: Der Autor hat es geschafft, mit seinem Buch einen kleinen Einblick in die Nachkriegszeit zu geben. Leider verfehlt er hierbei ein wenig das Genre eines Krimis und landet eher bei einem Thriller. Viel Action und Spannung gibt es auch nicht, aber die Tatsache, dass das Buch einen realen Hintergrund hat, hat mir die Motivation zum Lesen gegeben. Nicht alles ist leicht zu verstehen, jedoch fällt das nicht sonderlich stark ins Gewicht. Am Ende hat das Buch trotz alledem einige Stunden Lesevergnügen gebracht, die nicht perfekt aber trotzdem empfehlenswert sind. Ich gebe dem Buch am 4/5 Sterne und empfehle ruhig einen Blick in das Buch zu riskieren.

Spannende Unterhaltung
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 29.06.2018

Dem Autor ist es aufs Beste gelungen die Atmosphäre wiederzugeben, die damals, nach dem verlorenen Krieg herrschte. War man einerseits froh dass der Krieg zu Ende war und hoffte, dass sich langsam auch wieder die Versorgung im Lande besser werden würde. Doch, noch lange nach dem Krieg funktionierte die... Dem Autor ist es aufs Beste gelungen die Atmosphäre wiederzugeben, die damals, nach dem verlorenen Krieg herrschte. War man einerseits froh dass der Krieg zu Ende war und hoffte, dass sich langsam auch wieder die Versorgung im Lande besser werden würde. Doch, noch lange nach dem Krieg funktionierte die Versorgung nach wie vor nur mittels Lebensmittelkarten und die Reichsmark war nahezu wertlos. Der Schwarzmarkt blühte und damit einhergehend auch die Kriminalität. Vor diesem Hintergrund spielt dieser spannende Kriminalroman. Die Figuren hatten durchweg die, für meinen Geschmack, notwendige Tiefe und sie wirkten allesamt authentisch. So kam bei mir das Gefühl auf sie teilweise im wirklichen Leben kennengelernt zu haben. Besonders gut gefiel mir die Beschreibung der Schauplätze, die durchweg sehr lebendig wirkten. Es ging auch direkt recht spannend los mit dem Transport der neuen Deutschen Mark. Je länger das Buch ging umso spannender wurde das Buch. Irgendwann hatte man dann den Point of no return erreicht, aber dem man dann das Buch nicht wieder aus den Händen legen konnte. Viele Leser kennen die Geschichten um die Währungsreform von den Erzählungen der Großeltern oder Tanten und Onkels. Jedoch ist das Buch so geschrieben dass es mit dem einen oder anderen Mythos aufräumt, ohne jedoch Oberlehrerhaft zu wirken. Ich spürte die Ängste der Menschen, aber auch die Aufbruchsstimmung der fünfziger Jahre. Es kam mir teilweise so vor als hätte der Autor dies prägende Zeit selbst miterlebt. Das Buch hat mich aufs allerbeste unterhalten und ich kann es ohne Bedenken weiterempfehlen. Insgesamt komme ich auf die Höchstpunktzahl von 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung!

Ein Stück spannende Zeitgeschichte kurzweilig verpackt
von einer Kundin/einem Kunden aus Bochum am 06.04.2018

Ein spannendes Thema, besonders weil es auch in zwei Zeitebenen spielt, nämlich 1948 und 1958. Besonders gelungen sind meiner Meinung nach die eigenwilligen Charaktere der unterschiedlichen Protagonisten, wie zum Beispiel der Finanzberater Jack Bennett. Interessant fand ich auch, dass es einzelne Figuren aus dem Roman tatsächlich gegeben hat zum Beispiel Edward... Ein spannendes Thema, besonders weil es auch in zwei Zeitebenen spielt, nämlich 1948 und 1958. Besonders gelungen sind meiner Meinung nach die eigenwilligen Charaktere der unterschiedlichen Protagonisten, wie zum Beispiel der Finanzberater Jack Bennett. Interessant fand ich auch, dass es einzelne Figuren aus dem Roman tatsächlich gegeben hat zum Beispiel Edward Tennenbaum, oder auch die Familie Wrede, die beide beim Start der DM beteiligt waren. Insgesamt kann ich das Buch nur empfehlen! Ein kurzweiliger und interessanter Lesegenuss! Ich freue mich schon auf eine baldige Fortsetzung.