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Ich warte auf Dich am Ende der Straße

Jerôme Colin

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Beschreibung

Wann genau verwandelt sich die Liebe in eine To-do-Liste? Was sind die wichtigsten Momente im Leben? Und was die Schönsten? Mit vierzig ist alles festgelegt, dann gibt es kein Zurück mehr. So denkt er, bis er eines Nachmittags in einer Bar Marie kennenlernt und sie ihn anlächelt. Er ist Taxifahrer in Brüssel, lauscht bereitwillig den Sorgen und ...

Jérome Colin, wurde 1974 in Flawinne/Belgien geboren, arbeitet als Journalist und Fernsehmoderator, u.a. für die Sendung Hep Taxi! Er lebt in Brüssel. Ich warte auf dich am Ende der Straße ist sein erster Roman.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 176 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 05.06.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783455000696
Verlag Atlantik Verlag
Dateigröße 577 KB
Übersetzer Christian Kolb

Kundenbewertungen

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Muss man gelesen haben
von J. Kaiser am 10.10.2019

Es war nicht aus mit uns. Doch all die Verpflichtungen, die ein funktionierendes Familienleben mit sich bringt, hatten unsere Liebe in den Hintergrund gedrängt. Es war so weit gekommen, dass diese Verpflichtungen uns auseinandergetrieben hatten. Wir begrüßten uns am Morgen und verabschiedeten uns am Abend. Wann genau verwandelt ... Es war nicht aus mit uns. Doch all die Verpflichtungen, die ein funktionierendes Familienleben mit sich bringt, hatten unsere Liebe in den Hintergrund gedrängt. Es war so weit gekommen, dass diese Verpflichtungen uns auseinandergetrieben hatten. Wir begrüßten uns am Morgen und verabschiedeten uns am Abend. Wann genau verwandelt sich die Liebe in eine To-do-Liste? Was sind die wichtigsten Momente im Leben? Und was die Schönsten? Mit vierzig ist alles festgelegt, dann gibt es kein Zurück mehr. So denkt er, bis er eines Nachmittags in einer Bar Marie kennenlernt und sie ihn anlächelt. Er ist Taxifahrer in Brüssel, lauscht bereitwillig den Sorgen und Nöten seiner Passagiere oder hört Leonhard Cohen und Lou Reed. Er ist glücklich verheiratet, hat ein kleines Haus und drei Kinder. Doch mit Marie gerät alles durcheinander. Ein Kurzroman über einen Mann, der vor der Frage steht, ob er sein altes Leben gegen ein unbekanntes neues eintauscht. Er enthält viele kluge Gedanken, über die es nachzudenken lohnt. Dieses Buch war kein Genuss, aber es war erhellend und unterhaltsam, weshalb ich nicht bereue, es gelesen zu haben.

Taxifahrten durch die Nacht in Brüssel
von einer Kundin/einem Kunden am 23.09.2019

„Ich warte auf dich am Ende der Straße“ ist der Debütroman des belgischen Schriftstellers Jerome Colin aus dem Jahr 2018. Der Icherzähler ist ein 38jähriger Taxifahrer in Brüssel und in der Midlife-crisis. Zwar ist er verheiratet und hat Kinder, doch zufrieden ist er nicht. Sein Vater ist jung gestorben. Man kann während der ... „Ich warte auf dich am Ende der Straße“ ist der Debütroman des belgischen Schriftstellers Jerome Colin aus dem Jahr 2018. Der Icherzähler ist ein 38jähriger Taxifahrer in Brüssel und in der Midlife-crisis. Zwar ist er verheiratet und hat Kinder, doch zufrieden ist er nicht. Sein Vater ist jung gestorben. Man kann während der Taxifahrten mit wechselnden Fahrgästen oder Wartezeiten seinen Gedanken folgen. Es gibt auch Fahrgäste, die er regelmäßig fährt, z.B. Henry, ein älterer Mann in Hawaiihemd, der immer nur ein Ziel hat. Die Bar Le Jardin des fleurs. Sie verstehen sich nicht schlecht, ihre Gespräche gehen über das Leben und haben einen philosophischen Anklang. Man kann von dem wehmütigen Erzähler, der sich kurzfristig von seiner Frau getrennt hat und nur noch von seiner Liebe mit Marie denkt, genervt sein. Aber die eine oder andere seiner Überlegungen kann man als Mann gut folgen. Vermutlich ist es nicht direkt ein Buch für Frauen, obwohl es betont sensibel geschrieben ist. Mir persönlich haben die musikalischen Einsprengsel gefallen, z.B. A Love Surpreme von John Coltrane, denn ihm ist Musik sehr wichtig. Ein Ereignis wirft dann alles um und führt den Roman zu einem für mich befriedigen Ende. Vielleicht kein wichtiger Roman, doch für einen Debütroman nicht schlecht und Potential des Autors ist erkennbar.

Endlosgejammer eines 38-jährigen Familienvaters in der Midlife-Crisis
von Jennifer am 17.06.2018

Der Klappentext und das interessante Cover von Jerôme Colins kleiner Erzählung haben mich auf Anhieb neugierig gemacht. Eine Lektüre ließ sich also nicht vermeiden. Worum geht's? Die Ehe eines dreifachen Familienvaters, der als Taxifahrer in Brüssel arbeitet, ist eingeschlafen. Man funktioniert nur noch für die gemeinsamen K... Der Klappentext und das interessante Cover von Jerôme Colins kleiner Erzählung haben mich auf Anhieb neugierig gemacht. Eine Lektüre ließ sich also nicht vermeiden. Worum geht's? Die Ehe eines dreifachen Familienvaters, der als Taxifahrer in Brüssel arbeitet, ist eingeschlafen. Man funktioniert nur noch für die gemeinsamen Kinder. Infolge stürzt sich der frustrierte 38-Jährige in eine Affäre mit der viel jüngeren Marie, die ihm an seinem bisherigen Lebensentwurf (ver-)zweifeln lässt... Meinung Die Umsetzung dieser typischen Midlife-Crisis-Geschichte hat mich allerdings von Anfang an nicht mitreißen können. Dies lag zum einen an dem drögen und sich häufig selbst beweinenden wie hypochondrischen Hauptcharakter, der bis zum Schluss stets nur sich selbst und sein ach so verkorkstes Leben im Blick hatte. Diese monotone Endlosspirale aus männlichem Gezeter empfand ich weder originell noch realistisch, sondern nur ausnahmslos langweilig. Zum anderen nervte mich der oft recht ordinäre Sprachstil des Autors, der mir jegliche Freude an der Lektüre vergällte. Daher konnte ich mich weder inhaltlich noch sprachlich für Jerôme Colins Geschichte erwärmen. Bei aller persönlicher Dramatik wurde mir der 38-jährige Hauptprotagonist, dessen Name innerhalb des Plots nicht ein einziges Mal erwähnt wird, zu eindimensional angelegt. Positive Wendungen bzw. eine zufriedenstellende Lösung seiner Lebenskrise suchte man vergebens. Zuversicht blitzte nur sporadisch am offenen Ende der Story auf, sonst dominierte Melancholie und Hypochondrie. Auch die kleine, kaum erwähnenswerte Affäre kurbelte den Spannungsbogen an. Fazit Eine alles in allem enttäuschende Lektüre, von der ich mir plottechnisch wie sprachlich mehr versprochen hatte.

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