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Schrecklich amüsant – aber in Zukunft ohne mich

Illustrierte Ausgabe

Davis Foster Wallace

(4)
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Beschreibung

„Ich habe erwachsene US-Bürger gehört … die am Info-Counter wissen wollten, ob man beim Schnorcheln nass wird, ob das Tontaubenschießen im Freien stattfindet, ob die Crew an Bord schläft oder um welche Zeit das Midnight-Buffet eröffnet wird.“
David Foster Wallace hat sich an das Experiment gewagt: Im Auftrag von Harper’s Magazine ist er für eine Woche auf den Luxusliner Zenith gestiegen und hat eine Kreuzfahrt durch die Karibik gemacht. Dabei hat er alles ausprobiert, was das Leben an Bord für den Urlauber bereithält und eine Reisereportage darüber verfasst: sei es die Singleparty, zu der nur Paare erscheinen, Landgänge oder Bingo und Bordgymnastik.
Seine urkomischen Beobachtungen über den Amüsierzwang, das penetrante Service-Lächeln, die Verwöhnmaschinerie und die Marotten der Reisegenossen hat Chrigel Farner in seinen subtilen Illustrationen kongenial festgehalten. Farners Acryl- und Gouache-Bilder zeigen die surrealen und bisweilen tragischen Momente dieses unvergleichlichen Soziotops an Bord eines Luxusliners. Foster Wallace’ Perspektive ist dabei sezierend ehrlich und obsessiv bis in die Details seiner Fußnoten. All dies greift Chrigel Farner in seiner vieldeutigen Bildsprache gekonnt auf.

David Foster Wallace, Jahrgang 1962, zeichnete sich schon als Kind durch hohe intellektuelle Begabung aus. 1985 schloss er das Bachelorstudium mit summa cum laude ab; 1987 dann das Masterstudium in Kreativem Schreiben. Seit 2002 war er Professor für Englische Literatur und Kreatives Schreiben in Kalifornien. 2008 nahm sich Foster Wallace das Leben..
Chrigel Farner wurde 1972 in Schaffhausen, Schweiz, eingebürgert. Während seiner Zeit in Dublin bricht er, inspiriert durch die Reportagen des Magazins Egg and Hole, sein Studium ab und widmet sich ganz der Zeichnung und Malerei. Er tingelt nach Berlin, um Schlagzeug zu spielen. Mit seinen Illustrationen ist zuletzt D. W. Lovelaces King Kong erschienen.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 200
Erscheinungsdatum 06.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86406-083-0
Verlag Edition Büchergilde
Maße (L/B/H) 20,5/14,9/1,7 cm
Gewicht 397 g
Originaltitel A Supposedly Fun Thing I’ll Never Do Again. Essays and Arguments
Abbildungen 20 farbige Abbildungen
Auflage 1. Auflage
Illustrator Chrigel Farner
Übersetzer Marcus Ingendaay

Buchhändler-Empfehlungen

Cornelia Dygatz, Thalia-Buchhandlung Dinslaken

Dieses Buch ist zwar schon etwas älter, aber es lohnt sich :-) Der Autor beschreibt bis ins kleinste Detail eine einwöchige Kreuzfahrtreise mit vielen skurrilen, witzigen Erlebnissen und wie diese Reise seine Sichtweise ändert. Für jede/n (zukünftige/n) Kreuzfahrer/in ein MUSS!

Wiedergefunden

G. Probst, Thalia-Buchhandlung Heidenheim an der Brenz

Wenn manches nicht so dramatisch wäre, hätte ich tatsächlich laut gelacht bei der – zugegeben etwas verspäteten - Lektüre dieses Büchleins. Die Frage, ob das Personal auch an Bord des sich auf hoher See befindenden Luxusschiffes schläft, ist da ja noch harmlos… Für mich waren die Fußnoten das Salz in der Suppe und haben mich häufig zum Schmunzeln gebracht. Und wenn, sollte man unbedingt diese wunderschöne Ausgabe aus dem Mare-Verlag lesen. Der Heftfaden ist nämlich im gleichen Ton gehalten, wie das Lesebändchen und der Leineneinband. Somit nicht nur ein haptischer und literarischer Hochgenuss!

Kundenbewertungen

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Kreuzfahrten par excellence oder wie man sich selbst die Hölle auf Erden schafft.
von einer Kundin/einem Kunden am 02.07.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Im Jahr 1995 wird David Foster Wallace auf eine mehrtägige Luxuskreuzfahrt in die Karibik geschickt. Harpers's Magazine - die zweitälteste Zeitschrift in den Vereinigten Staaten - bezahlt den Trip, damit er darüber berichtet. Herausgekommen sind mehrere satirische und informative Essays, die vor nichts und niemanden halt machen:... Im Jahr 1995 wird David Foster Wallace auf eine mehrtägige Luxuskreuzfahrt in die Karibik geschickt. Harpers's Magazine - die zweitälteste Zeitschrift in den Vereinigten Staaten - bezahlt den Trip, damit er darüber berichtet. Herausgekommen sind mehrere satirische und informative Essays, die vor nichts und niemanden halt machen: Weder vor den Besatzungsmitglieder, deren Slogan - Your Pleasure is our Business - von dem talentierten Schriftsteller aufs Höchste zerpflückt wird, noch vor den amerikanischen Touristen an Bord (Schläft das Personal auch an Bord?), noch sich selbst. Überspitzt und satirisch aber immer ein stückweit liebevoll betrachtet der geneigte Leser die Protagonisten an Bord. Manchmal erinnerte mich die einzelnen Essays und teilweise längeren Fußnoten an die Fernsehreihe - Alltagsgeschichten - von der österreichischen Journalistin Elizabeth T. Spira, die im Rahmen ihrer Sendung Menschen im Alltag ein bisschen vorführte. Beide haben eine feine Beobachtungsgabe und beschreiben ihre Reportagen mit viel Witz und Humor. Schrecklich amüsant - aber in Zukunft ohne mich - ist manchmal tief traurig aber immer höchst amüsant. Nach wenigen Zeilen und Seiten merkt man, dass man hier etwas gänzlich anderes als eine schnöde, durchschnittliche Reportage vor einem liegt. Es ist einfach zu lesen und hat einen hohen Unterhaltungswert - egal ob sie es nun auf der nächsten Kreuzfahrt lesen, oder ob sie keine Kreuzfahrt mögen.

Schrecklich amüsant und hintergründig
von einer Kundin/einem Kunden aus Bonn am 30.09.2011
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der amerikanische Schriftsteller David Foster Wallace unternahm 1995 eine siebentägige Karibik-Kreuzfahrt; die Eindrücke dieser Fahrt hat er in dem Reise-Tagebuch "Schrecklich amüsant – aber in Zukunft ohne mich" festgehalten. Wallace verfügt über eine gnadenlos exakte Beobachtungsgabe und einen sehr unterhaltsamen ironischen... Der amerikanische Schriftsteller David Foster Wallace unternahm 1995 eine siebentägige Karibik-Kreuzfahrt; die Eindrücke dieser Fahrt hat er in dem Reise-Tagebuch "Schrecklich amüsant – aber in Zukunft ohne mich" festgehalten. Wallace verfügt über eine gnadenlos exakte Beobachtungsgabe und einen sehr unterhaltsamen ironischen Schreibstil. Besonders gut hat mir gefallen, dass Wallace nicht aus der Perspektive des neutralen, unbeteiligten Beobachters erzählt, sondern genau beschreibt, wie der übertriebene Luxus sich auf seine Empfindungen und sein Verhalten auswirkt. Selten habe ich so viel beim Lesen lachen müssen wie bei "Schrecklich amüsant..."! Das Buch kann ich uneingeschränkt empfehlen!


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