Warenkorb
 

H wie Habicht

(ungekürzte Lesung)

(21)
Schon als Kind beschloss Helen Macdonald, Falknerin zu werden. Sie eignete sich das Fachvokabular an und las die Klassiker der Falknerei-Literatur. Ihr Vater unterstützte sie in dieser ungewöhnlichen Leidenschaft, er lehrte sie Geduld und Selbstvertrauen und blieb eine wichtige Bezugsperson in ihrem Leben. Als ihr Vater stirbt, setzt sich ein Gedanke in Helens Kopf fest: Sie muss ihren eigenen Habicht abrichten. Sie ersteht ein Habichtweibchen, das sie auf den Namen Mabel tauft, und begibt sich auf die abenteuerliche Reise, das wildeste aller wilden Tiere zu zähmen.
… weiterlesen
Einzeln kaufen

Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Cathlen Gawlich
Erscheinungsdatum 07.08.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783844913200
Verlag TIDE exklusiv
Spieldauer 707 Minuten
Format & Qualität MP3, 706 Minuten, 463.1 MB
Übersetzer Ulrike Kretschmer
Verkaufsrang 3.372
Hörbuch-Download (MP3)
0,00
im Hörbuch-Abo / Monat
inkl. gesetzl. MwSt.
30 Tage kostenlos testen
Danach 9,95 € für 1 Hörbuch pro Monat, monatlich kündbar
Im Abo kaufen
Hörbuch-Download (MP3)
20,95
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar i
In der Cloud verfügbar
Einzeln kaufen
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Buchhändler-Empfehlungen

Stephanie Hepp, Thalia-Buchhandlung Saarbruecken

Ein Buch, bei dem einem das Herz aufgeht, in dem es aber auch viele schmerzliche Momente gibt. Ein absolut lesenswertes Buch . Ein Buch, bei dem einem das Herz aufgeht, in dem es aber auch viele schmerzliche Momente gibt. Ein absolut lesenswertes Buch .

„Vielschichtige Trauerarbeit“

Anette Dingeldein, Thalia-Buchhandlung Varel

Ein ungewöhnliches Buch über eine ungewöhnliche Frau, die einen ganz eigenen Weg geht, um mit der Trauer um ihren geliebten Vater fertigzuwerden. Ein ungewöhnliches Buch über eine ungewöhnliche Frau, die einen ganz eigenen Weg geht, um mit der Trauer um ihren geliebten Vater fertigzuwerden.

„Ein ganz besonderes Trauerjahr“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Schon als kleines Mädchen hatte Helen MacDonald für Raubvögel geschwärmt und jedes alte Buch über die Falknerei,das ihr Vater ihr schenkte, verschlungen.Überhaupt hatte ihr Vater, ein bekannter Foto-Journalist, seine etwas scheue Tochter bei ihrem Herzensthema immer nach allen Kräften unterstützt.
Als er nun überraschend verstirbt, bricht für die junge Helen die Welt in Stücke.Sie versinkt in ihrer Trauer,ihre Arbeit als Stipendiatin in Cambridge leidet ebenso darunter wie ihre wenigen Kontakte zu Freunden und ihrer Familie.Als ihre Alpträume und ihr Bezug zur Realität immer abgedrehter werden, beschließt sie, dass nur ein Habicht, den sie persönlich abrichten will,ihre Rettung sein kann...
Und so kommt der Habicht "Mabel" in ihr Haus und ein ganz besonderes Jahr nimmt seinen Verlauf...erfahre
Wir erleben mit , wie die einsame,menschenscheuende Frau versucht, sich quasi selbst in einen wilden Vogel zu verwandeln,wie sich Mabel entwickelt und Helen Dinge über sich selber lehrt,die sie vorher nicht wußte und das es schließlich ein Jahr später dann ein Trauergottesdienst zu Ehren ihres Vaters ist, der ihr den letztlich rettenden Schubs aus der Wildnis zurück zu den Menschen gibt.
Eingefügt in MacDonalds Gedanken und Erlebnisse mit Habicht Mabel und anderen Tieren,erfährt der Leser gleichzeitig die Geschichte des berühmten englischen Literaten T.H.White, bekannt durch seine Artus/Merlin-Geschichte, vor allem etwas über seinen Roman einer missglückten Habichtaufzucht,genannt "The Goshawk",der Helen bereits in Jugendtagen tief beeindruckt hatte.
Heutzutage sieht die Autorin das Leben wieder positiv, "die Zeit ist vergangen und hat ihren sorgsamen Zauber gewirkt", Helen weiss, das die Natur kein Allheilmittel ist und "das Hände dafür geschaffen sind, die Hände anderer Menschen zu halten,sie sollten nicht auschließlich als Sitzstange für Greifvögel dienen".
Aber ihr ganz besonderes Buch über ein Jahr der Trauerarbeit mit einem wilden Vogel hat der Britin immerhin zwei Literaturpreise verschafft, der Raubvogel als Synonym für Freiheit hat wohl immer noch für viele Menschen eine besondere Anziehungskraft....
Schau`n Sie mal rein!?!
Schon als kleines Mädchen hatte Helen MacDonald für Raubvögel geschwärmt und jedes alte Buch über die Falknerei,das ihr Vater ihr schenkte, verschlungen.Überhaupt hatte ihr Vater, ein bekannter Foto-Journalist, seine etwas scheue Tochter bei ihrem Herzensthema immer nach allen Kräften unterstützt.
Als er nun überraschend verstirbt, bricht für die junge Helen die Welt in Stücke.Sie versinkt in ihrer Trauer,ihre Arbeit als Stipendiatin in Cambridge leidet ebenso darunter wie ihre wenigen Kontakte zu Freunden und ihrer Familie.Als ihre Alpträume und ihr Bezug zur Realität immer abgedrehter werden, beschließt sie, dass nur ein Habicht, den sie persönlich abrichten will,ihre Rettung sein kann...
Und so kommt der Habicht "Mabel" in ihr Haus und ein ganz besonderes Jahr nimmt seinen Verlauf...erfahre
Wir erleben mit , wie die einsame,menschenscheuende Frau versucht, sich quasi selbst in einen wilden Vogel zu verwandeln,wie sich Mabel entwickelt und Helen Dinge über sich selber lehrt,die sie vorher nicht wußte und das es schließlich ein Jahr später dann ein Trauergottesdienst zu Ehren ihres Vaters ist, der ihr den letztlich rettenden Schubs aus der Wildnis zurück zu den Menschen gibt.
Eingefügt in MacDonalds Gedanken und Erlebnisse mit Habicht Mabel und anderen Tieren,erfährt der Leser gleichzeitig die Geschichte des berühmten englischen Literaten T.H.White, bekannt durch seine Artus/Merlin-Geschichte, vor allem etwas über seinen Roman einer missglückten Habichtaufzucht,genannt "The Goshawk",der Helen bereits in Jugendtagen tief beeindruckt hatte.
Heutzutage sieht die Autorin das Leben wieder positiv, "die Zeit ist vergangen und hat ihren sorgsamen Zauber gewirkt", Helen weiss, das die Natur kein Allheilmittel ist und "das Hände dafür geschaffen sind, die Hände anderer Menschen zu halten,sie sollten nicht auschließlich als Sitzstange für Greifvögel dienen".
Aber ihr ganz besonderes Buch über ein Jahr der Trauerarbeit mit einem wilden Vogel hat der Britin immerhin zwei Literaturpreise verschafft, der Raubvogel als Synonym für Freiheit hat wohl immer noch für viele Menschen eine besondere Anziehungskraft....
Schau`n Sie mal rein!?!

„Eintauchen “

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Mein Urteil schwankt sehr - am bösesten ist wohl esoterisches Gemurmel, am besten ist dann geschliffene Sprache, die mich auf eine fantastische Reise mitnahm.
Die Flucht der Autorin vor der Trauer um ihren Vater vermischt sich mit der Projektion von Gefühlen, Wünschen und Vorstellungen auf den Habicht. Aber auch auf T. H. White. Vormals als Tierquäler gesehen, versteht die Autorin nun, dass die Beweggründe, einen Habicht zu haben, bei ihm ähnlich dramatisch waren.
Ich erfuhr viel über White, Habichte, kulturgeschichtliches über Tiere und Natur und die Autorin selbst. Kein Buch zum schnell dahinlesen. Zum Versinken und auch kritischen Nachdenken.
Mein Urteil schwankt sehr - am bösesten ist wohl esoterisches Gemurmel, am besten ist dann geschliffene Sprache, die mich auf eine fantastische Reise mitnahm.
Die Flucht der Autorin vor der Trauer um ihren Vater vermischt sich mit der Projektion von Gefühlen, Wünschen und Vorstellungen auf den Habicht. Aber auch auf T. H. White. Vormals als Tierquäler gesehen, versteht die Autorin nun, dass die Beweggründe, einen Habicht zu haben, bei ihm ähnlich dramatisch waren.
Ich erfuhr viel über White, Habichte, kulturgeschichtliches über Tiere und Natur und die Autorin selbst. Kein Buch zum schnell dahinlesen. Zum Versinken und auch kritischen Nachdenken.

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Helen hat durch den Tod ihres Vaters allen Halt verloren. In der Zähmung des Falken Mabel gibt sie sich erst völlig auf, findet dann durch sie zurück ins Leben. Wunderschön! Helen hat durch den Tod ihres Vaters allen Halt verloren. In der Zähmung des Falken Mabel gibt sie sich erst völlig auf, findet dann durch sie zurück ins Leben. Wunderschön!

Petra Dressing, Thalia-Buchhandlung Kaiserslautern

Ein großartiges Buch über die Beziehung der trauernden Helen und ihres Habichts, der ihr über die Depression helfen soll. Wunderbar hoffnungsvoller Stil, tolle Naturbeschreibungen! Ein großartiges Buch über die Beziehung der trauernden Helen und ihres Habichts, der ihr über die Depression helfen soll. Wunderbar hoffnungsvoller Stil, tolle Naturbeschreibungen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
13
6
2
0
0

von einer Kundin/einem Kunden am 06.10.2018
Bewertet: anderes Format

Mit ihrem scharfsinnigen, elegantem Stil und sehr viel Offenheit schafft Macdonald eine mühelose Mischung aus Sachbuch, Biographie und Autobiografie. Packend von allen Seiten!

Begegnung mit dem wilden Raubvogel
von einer Kundin/einem Kunden aus Kaltbrunn am 19.02.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Die DOK Sendung vom Februar 2018 im SRF1 über „Die Legende der Adler“ wo einem Adlerweibchen das Fliegen beigebracht wurde, nachdem es über 18 Jahre in einem Tierpark gefangen gehalten war, war mein Interesse geweckt worden über das Abrichten oder Zähmen eines Raubvogels. Das Buch von Helen Macdonald „H wie... Die DOK Sendung vom Februar 2018 im SRF1 über „Die Legende der Adler“ wo einem Adlerweibchen das Fliegen beigebracht wurde, nachdem es über 18 Jahre in einem Tierpark gefangen gehalten war, war mein Interesse geweckt worden über das Abrichten oder Zähmen eines Raubvogels. Das Buch von Helen Macdonald „H wie Habicht“ hat mich fasziniert und ist sehr interessant und gibt über das Abrichten eines Habichtweibchens eine realistische Beschreibung der Beziehung eines Menschen zum Habicht, der eigentlich als Raubtier bezeichnet wird.

Die Falknerei ist ein weites Feld
von einer Kundin/einem Kunden am 30.09.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein vielschichtiges Sachbuch, das auf sehr vielen Ebenen gleichzeitig arbeitet, allerdings sollte man nicht unterschätzen, dass man neben der Falknerei ziemlich viel Literaturwissenschaft vorgelegt bekommt. Mitunter wagt die Autorin dabei einige gewagte Interpretationen. Sicherlich ein lesenswertes Buch, das jedoch gerade in dieser Hinsicht auch Diskussionsstoff bereit hält.