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Tausend Teufel

(gekürzte Lesung)

Dresden, 1947: Im zweiten Jahr nach Kriegsende gehört die Stadt zur sowjetischen Besatzungszone und ist nach wie vor eine Trümmerwüste. Im klirrend kalten Winter wird das Leben beherrscht von Wohnungsnot, Hunger und Krankheiten. Kriminalinspektor Max Heller wird von der neu gegründeten Volkspolizei an einen Tatort in der Dresdner Neustadt gerufen. Doch bevor er mit den Ermittlungen beginnen kann, wird der tot aufgefundene Rotarmist vom Militär weggeschafft. Zurück bleiben eine gefrorene Blutlache und ein herrenloser Rucksack, in dem Heller eine grauenhafte Entdeckung macht: den abgetrennten Kopf eines Mannes.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Heikko Deutschmann
Erscheinungsdatum 25.10.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783742402806
Verlag Der Audio Verlag
Spieldauer 632 Minuten
Format & Qualität MP3, 632 Minuten, 484.3 MB
Verkaufsrang 906
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Buchhändler-Empfehlungen

„Denn das Böse lauert in den Trümmern....“

Julia Joachimmeyer, Thalia-Buchhandlung Osnabrück

Im chaotischen Dresden der Nachkriegszeit kämpft Kommissar Heller gegen Hunger, Kälte & einen perfiden Mörder, der es scheinbar auf Angehörige der Roten Armee abgesehen hat. Klasse! Im chaotischen Dresden der Nachkriegszeit kämpft Kommissar Heller gegen Hunger, Kälte & einen perfiden Mörder, der es scheinbar auf Angehörige der Roten Armee abgesehen hat. Klasse!

„atmosphärisch und düster“

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Im 2. Nachkriegswinter sind die Dresdner nur noch ein Schatten ihrer selbst.Das russische Oberkommando hat die Stadt fest im Griff, wer aufbegehrt wird mitgenommen und verhört, die eisigen Temperaturen veranlassen die Menschen zu verzweifelten Maßnahmen, Schwarzmarkt und Prostitution blühen. Oberkommissar Heller und seine Frau kämpfen um das Leben ihrer Vermieterin und warten auf den älteren ihrer Söhne, der aus Russland nach Hause kommen soll.
Als Heller in eine Mordserie mit russischen Milizionären verwickelt wird, setzt er sich mal wieder zwischen alle Stühle.
Auch dieser historische Krimi bringt uns die Stimmung und die harten Nachkriegsjahre mit einer Bevölkerung, die teilweise noch den Nazis nachtrauert, eindrucksvoll näher.
Der integre Ermittler kommt dabei dem Leser auch emotional näher, man nimmt ihm sein dickköpfiges "Gutmenschentum" ab und möchte wissen, wie es mit ihm und seiner Familie weitergeht...
Im 2. Nachkriegswinter sind die Dresdner nur noch ein Schatten ihrer selbst.Das russische Oberkommando hat die Stadt fest im Griff, wer aufbegehrt wird mitgenommen und verhört, die eisigen Temperaturen veranlassen die Menschen zu verzweifelten Maßnahmen, Schwarzmarkt und Prostitution blühen. Oberkommissar Heller und seine Frau kämpfen um das Leben ihrer Vermieterin und warten auf den älteren ihrer Söhne, der aus Russland nach Hause kommen soll.
Als Heller in eine Mordserie mit russischen Milizionären verwickelt wird, setzt er sich mal wieder zwischen alle Stühle.
Auch dieser historische Krimi bringt uns die Stimmung und die harten Nachkriegsjahre mit einer Bevölkerung, die teilweise noch den Nazis nachtrauert, eindrucksvoll näher.
Der integre Ermittler kommt dabei dem Leser auch emotional näher, man nimmt ihm sein dickköpfiges "Gutmenschentum" ab und möchte wissen, wie es mit ihm und seiner Familie weitergeht...

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Erneut ein wirklich gut recherchierter und spannender Krimi, der uns ins Nachkriegsdeutschland nach Dresden führt. Man sollte vielleicht den ersten Teil vorab gelesen haben! Erneut ein wirklich gut recherchierter und spannender Krimi, der uns ins Nachkriegsdeutschland nach Dresden führt. Man sollte vielleicht den ersten Teil vorab gelesen haben!

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

Dresden 1947. Max Heller arbeitet an einem schwierigen Fall. Zwei Rotarmisten sind ermordet worden. Bei den Ermittlungen gerät er in Konflikt mit seinen Vorgesetzten. Toller Krimi. Dresden 1947. Max Heller arbeitet an einem schwierigen Fall. Zwei Rotarmisten sind ermordet worden. Bei den Ermittlungen gerät er in Konflikt mit seinen Vorgesetzten. Toller Krimi.

„Krimi mit Geschichtsstunde !“

Anett Nestler, Thalia-Buchhandlung Peine

Max Heller ermittelt zum zweiten Mal. Dresden, Februar 1947. Es ist bitterkalt, die Versorgung klappt nicht, die Stadt ist ein riesiger Schutthaufen und die sowjetische Besatzungsmacht unbeliebt. Und ausgerechnet zwei russische Soldaten werden ermordet. Für den geradlinigen Heller ist die Aufklärung ein Drahtseilakt. Politische Ränkespiele und beängstigend reale Beschreibungen machen diesen Kriminalroman Besonders. Ein paar wenige Stellen sind zu lang geraden, daher keine volle Punktzahl. Max Heller ermittelt zum zweiten Mal. Dresden, Februar 1947. Es ist bitterkalt, die Versorgung klappt nicht, die Stadt ist ein riesiger Schutthaufen und die sowjetische Besatzungsmacht unbeliebt. Und ausgerechnet zwei russische Soldaten werden ermordet. Für den geradlinigen Heller ist die Aufklärung ein Drahtseilakt. Politische Ränkespiele und beängstigend reale Beschreibungen machen diesen Kriminalroman Besonders. Ein paar wenige Stellen sind zu lang geraden, daher keine volle Punktzahl.

„Suchtgefahr !!!“

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Dresden 1947: Max Heller ist wieder im Polizeidienst - als Oberkommissar der neuen Volkspolizei. Wäre er in die SED eingetreten, könnte er Polizeidirektor sein. Aber er ist ein Mann, der sich nicht verbiegen lässt .....
In diesem eiskalten Februar findet man die Leiche eines Rotarmisten am Elbufer, einen abgetrennten Kopf in einem Rucksack, abgetrennte Hände bei einer Hausdurchsuchung und schließlich sind auch noch zwei russische Offiziere verschwunden. Ermordet ?? Da ihn die russischen Besatzer bei den Ermittlungen behindern, ist er der Aufklärung immer einen Schritt hinterher.
Bis zu einem grandiosen Finale taucht man in eine Zeit, die man sich kaum noch vorstellen kann. Max Goldammer erzählt mit großer Liebe zum Detail, exzellent recherchiertem Hintergrund und einem tragendem Spannungsbogen bis zur letzten Seite.
Ich will bitte mehr davon !!!
Dresden 1947: Max Heller ist wieder im Polizeidienst - als Oberkommissar der neuen Volkspolizei. Wäre er in die SED eingetreten, könnte er Polizeidirektor sein. Aber er ist ein Mann, der sich nicht verbiegen lässt .....
In diesem eiskalten Februar findet man die Leiche eines Rotarmisten am Elbufer, einen abgetrennten Kopf in einem Rucksack, abgetrennte Hände bei einer Hausdurchsuchung und schließlich sind auch noch zwei russische Offiziere verschwunden. Ermordet ?? Da ihn die russischen Besatzer bei den Ermittlungen behindern, ist er der Aufklärung immer einen Schritt hinterher.
Bis zu einem grandiosen Finale taucht man in eine Zeit, die man sich kaum noch vorstellen kann. Max Goldammer erzählt mit großer Liebe zum Detail, exzellent recherchiertem Hintergrund und einem tragendem Spannungsbogen bis zur letzten Seite.
Ich will bitte mehr davon !!!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
25 Bewertungen
Übersicht
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Das Ende der Kriegs ist nicht das Ende der Grausamkeit
von Michèle Schmidt aus Duisburg am 04.04.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Der zweite Fall für Max Heller. Inhalt: Dresden 1947: Im zweiten Jahr nach Kriegsende gehört die Stadt zur sowjetischen Besatzungszone und ist nach wie vor eine Trümmerwüste. Im klirrend kalten Winter wird das Leben beherrscht von Wohnungsnot, Hunger und Krankheit. Oberkommissar Max Heller wird von der neu gegründeten Volkspolizei an einen... Der zweite Fall für Max Heller. Inhalt: Dresden 1947: Im zweiten Jahr nach Kriegsende gehört die Stadt zur sowjetischen Besatzungszone und ist nach wie vor eine Trümmerwüste. Im klirrend kalten Winter wird das Leben beherrscht von Wohnungsnot, Hunger und Krankheit. Oberkommissar Max Heller wird von der neu gegründeten Volkspolizei an einen Tatort in der Dresdner Neustadt gerufen. Doch bevor er mit den Ermittlungen beginnen kann, wird der tot aufgefundene Rotarmist vom Militär weggeschafft. Zurück bleiben eine gefrorene Blutlache und ein herrenloser Rucksack, in dem Heller eine grauenhafte Entdeckung macht… Meinung: Der zweite Fall von Kommissar Max Heller ist nicht weniger fesselnd und schockierend, wie schon sein erster Fall. In “Tausend Teufel” werden die Repressalien der sowjetischen Besatzer und deren Ausschweifungen ebenso realistisch beschrieben, wie das Leid und die Verzweiflung der besiegten Deutschen. Dies alles bildet die erschreckende und atmosphärische Kulisse für eine grausame neue Mordserie. Wie schon im ersten Buch verbindet Autor Frank Goldammer geschickt eine bedrückende und schockierende Szenerie mit seinem ruhigen und besonnenen Ermittler, der trotz der Umstände immer integer bleibt. Der Schreibstil hat mich quasi ab der ersten Seite gepackt und ins Dresden von 1947 gezogen. Die Gegebenheiten damals gleichen einer Achterbahnfahrt durch Leid und Elend. Die Ermittlungen gestalten sich dabei reichlich verzwickt, so dass nicht nur der Leser immer wieder in die Irre geführt wird. Man hat auch diesmal aber wieder das Gefühl, dass gar nicht so sehr die Polizeiarbeit, sondern mehr Hellers nachdenklicher Blick auf die Welt im Fokus des Buches steht. Dementsprechend ist das Buch weniger etwas für Leser, die einen turbulenten und energiegeladenen Thriller erwarten. Der Ton des Buches ist eher nachdenklich und die Handlung nimmt sich die nötige Zeit um dem Leser die Atmosphäre zu vermitteln. Fazit: Der Erzählstil von Frank Goldammer gefällt mir sehr gut. Er ist gefühlvoll, atmosphärisch, aber ebenso brutal und schockierend. Max Heller ist ein ungewöhnlicher und interessanter Ermittler, der stets auf der Suche nach der Wahrheit versucht seine Menschlichkeit zu bewahren. Auf jeden Fall lesenswert!

Nur fürs Überleben
von Tina Bauer aus Essingen am 01.01.2019
Bewertet: Medium: H?rbuch (MP3-CD)

Max Heller ermittelt wieder. Zwei Jahre ist Dresden nun unter russischer Herrschaft und das Leid und Elend nimmt kein Ende. Es fehlt an Lebensmitteln, Hunger und Krankheit plagt die Deutschen während die Russen scheinbar in Saus und Braus leben. Als ein russischer Soldat ermordet aufgefunden wird, soll Heller in... Max Heller ermittelt wieder. Zwei Jahre ist Dresden nun unter russischer Herrschaft und das Leid und Elend nimmt kein Ende. Es fehlt an Lebensmitteln, Hunger und Krankheit plagt die Deutschen während die Russen scheinbar in Saus und Braus leben. Als ein russischer Soldat ermordet aufgefunden wird, soll Heller in dem Fall ermitteln. Er stolpert sogleich über einen weiteren toten Russen. Er und sein Kollege Werner sind gewarnt. Die Beziehung zu den beiden russischen Oberkommandanten ist gefährlich angespannt, als Heller hinter den Morden einen Komplott vermutet und den Mörder den eigenen Reihen zuschreibt. Als Heller auf eine äußerst verwahrloste Gruppe von Kindern und Jugendliche im Wald stößt und auf die Prostituierte Fanny trifft, ergeben seine Ermittlungen plötzlich alle einen Sinn. Frank Goldammer schildert auch in seinem zweiten Kriminalroman „Tausenteufel“ um Max Heller erstklassig und mit einer gewaltigen Vorstellungskraft das Leben der Dresdener in der russischen Besatzungszone. Die Verwahrlosung der Menschen und insbesondere der Kinder und die immer noch anhaltende Meinung, dass die Kriegsschuld natürlich nur bei den Besatzungsmächten lag, lässt einen als Hörer erschauern. Erzählt von Heikko Deutschmann steigt man tief hinein in die dunklen Zeiten unserer Vergangenheit und hofft, dass es niemals wieder zu so einem Krieg kommen mag. Deutschmann verleiht Max Heller die Stimme der Wahrheit und auch der Hoffnung, die in den tiefkalten Wintern im zerstörten Dresden für manch einen schon verloren scheint. DAV eröffnet dem Hörer den Zutritt zu einer dunklen Vergangenheit und schafft mit der Vertonung dieser Geschichte auch einen Blick in die Zukunft.

Tausend Teufel
von NiWa aus Euratsfeld am 17.12.2018

Zwei Jahre nach dem 2. Weltkrieg in Dresden. Die Russen haben die Stadt vollständig in der Hand. Der Hunger geht um, die Kälte kriecht den Menschen in die Knochen und von Dresden selbst sind nur Trümmer geblieben. Mitten in dieser Tristesse ist Oberkommissar Heller erneut einem Mörder auf der... Zwei Jahre nach dem 2. Weltkrieg in Dresden. Die Russen haben die Stadt vollständig in der Hand. Der Hunger geht um, die Kälte kriecht den Menschen in die Knochen und von Dresden selbst sind nur Trümmer geblieben. Mitten in dieser Tristesse ist Oberkommissar Heller erneut einem Mörder auf der Spur. Die Leiche eines Rotarmisten wird entdeckt und ein Rucksack beherbergt einen grauenhaften Fund. "Tausend Teufel" ist der zweite Teil um Kommissar Max Heller, der in den Trümmern von Dresden nach dem Zweiten Weltkrieg seinen Beruf ausübt. Der Fall der "Tausend Teufel" beginnt im zweiten Jahr nach dem Zweiten Weltkrieg. Er spielt in den Jahren, in denen Dresden fest in russischer Hand liegt. Atmosphärisch und dicht schildert Frank Goldammer die Stimmung und Probleme der damaligen Zeit. Die Wohnungsnot macht den Menschen zu schaffen. In den wenig verbliebenen Trümmern sind sie zusammengerückt, um über die Runden zu kommen. Der harte Winter und die unerbittliche Kälte bringen die Menschen zusätzlich in Bedrängnis. Kohle ist rar. Damit man es warm hat, sitzt man in Mänteln in den Wohnungen. In dieser Not wird schon mal ein stolzer alter Baum gefällt. Nicht nur an Heizmaterial fehlt es an allen Ecken und Enden, sondern Grundnahrungsmittel und Medikamente sind ebenso Mangelware. Stundenlang steht man an, um einen Laib Brot oder etwas Butter zu bekommen, und wird dennoch oft mit leeren Händen nachhause geschickt. Hier fängt der Autor die Unzufriedenheit der Bevölkerung ein. Hinter vorgehaltener Hand trauert mancher dem Nationalsozialismus hinterher, man vertraut den Russen nicht, und wird gleichzeitig gedrängt, sich dem Kommunismus zu verschreiben. Denn auf diese Weise wäre zumindest die Grundversorgung garantiert. Und mitten in dieser Not schlägt sich Max Heller mit einem toten Russen und einem Kopf im Rucksack herum. Er handelt nach bestem Wissen und Gewissen, und bleibt hartnäckig seinen Prinzipien treu. Denn schon bei den Nationalsozialisten hat er sich der Partei verweigert, und er hütet sich jetzt erst recht davor, sich zu einem politischen Lager zu bekennen. Auch wenn das Leben erheblich einfacher wäre. Durch Max Hellers Perspektive wird die Stimmung und das Klima dieser Jahre anschaulich vermittelt. Heller sinniert, wie es so weit kommen konnte, hat Mitleid mit den Veteranen, nimmt sich so gut wie möglich seiner Mitmenschen an, und schätzt sich glücklich, dass seine Familie zumindest am Leben ist. Der historische Rahmen wird dicht und authentisch transportiert. Anhand Hellers Ermittlungen werden weitere Problemfelder in den Fokus gerückt. Hat schon einmal jemand an die Kinder des Nationalsozialismus gedacht? Einerseits sind sie mit Hitlers Vision aufgewachsen, andrerseits sind viele verwaist, und niemand fühlt sich für sie verantwortlich. Der Autor zeichnet ein drastisches Bild der damaligen Zustände, die man lebhaft vor Augen sieht. Mein einziger Kritikpunkt ist der Krimi-Anteil, weil die polizeilichen Ermittlungen im Hintergrund verschwinden. Meinem Gefühl nach haben sich Heller viele Zusammenhänge durch Zufall erschlossen, anstatt durch bewährte Polizeiarbeit. Hier hätte ich mehr typische Ermittlungstätigkeiten und eine Prise mehr Spannung gewünscht. Insgesamt ist „Tausend Teufel“ ein würdiger zweiter Teil der historischen Krimi-Reihe um den Ermittler Max Heller, der hartnäckig seine Pflicht im Trümmerhaufen Dresden erfüllt. Und ich bin auf die nächsten Fälle gespannt. Bisherige Fälle: 1) Der Angstmann 2) Tausend Teufel 3) Vergessene Seelen 4) Roter Rabe