Unter der Drachenwand

Arno Geiger

(43)
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Beschreibung


Veit Kolbe verbringt ein paar Monate am Mondsee, unter der Drachenwand, und trifft hier zwei junge Frauen. Doch Veit ist Soldat auf Urlaub, in Russland verwundet. Was Margot und Margarete mit ihm teilen, ist seine Hoffnung, dass irgendwann wieder das Leben beginnt. Es ist 1944, der Weltkrieg verloren, doch wie lang dauert er noch? Arno Geiger erzählt von Veits Alpträumen, vom ›Brasilianer‹, der von der Rückkehr nach Rio de Janeiro träumt, von der seltsamen Normalität in diesem Dorf in Österreich – und von der Liebe. Ein herausragender Roman über den einzelnen Menschen und die Macht der Geschichte, über das Persönlichste und den Krieg, über die Toten und die Überlebenden.

Produktdetails

Verkaufsrang 61
Abo-Fähigkeit Ja
Medium MP3
Family Sharing Ja i
Sprecher Torben Kessler, Michael Quast, Cornelia Niemann, Torsten Flassig
Spieldauer 864 Minuten
Erscheinungsdatum 08.01.2018
Verlag Hörbuch Hamburg
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783844917864

Buchhändler-Empfehlungen

Sabine Daub, Thalia-Buchhandlung Hildesheim

Bedrückend und feinfühlig zeichnet Arno Geiger ein Stimmungsbild der Zeit zum Ende des 2. Weltkrieges in der österreichischen Provinz. Gekonnt mischt er dabei Fakten und Fiktion. -Grundlage des Schauspiels am TfN. -Abiturthema 2022.

Tina Neutschmann, Thalia-Buchhandlung

Arno Geiger hat eine klare direkte Sprache, die einen frontal erwischt. Das Leben ganz unterschiedlicher Menschen überschneidet sich am Mondsee unter der Drachenwand im Jahre 1944. Veit nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein, hat schon als Soldat den Krieg erlebt. Sehr bewegend!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
43 Bewertungen
Übersicht
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Überraschend gut
von einer Kundin/einem Kunden am 05.09.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Als Pflichtlektüre für das Abi 2022 gekauft und wirklich positiv überrascht. Am Anfang hat man möglicherweise etwas Mühe reinzukommen und es ist ein wenig zäh, danach wird man jedoch mitgerissen und man erlebt eine Geschichte aus dem 2. Weltkrieg abseits von den historischen Ereignissen und gleichzeitig mittendrin. Obwohl die ... Als Pflichtlektüre für das Abi 2022 gekauft und wirklich positiv überrascht. Am Anfang hat man möglicherweise etwas Mühe reinzukommen und es ist ein wenig zäh, danach wird man jedoch mitgerissen und man erlebt eine Geschichte aus dem 2. Weltkrieg abseits von den historischen Ereignissen und gleichzeitig mittendrin. Obwohl die Charaktere gewöhnlich erscheinen und teilweise stellvertretend für viele stehen könnten, ist die Erzählung spannend und der Schreibstil des Autors angemessen. Teilweise muss man, wenn man ein neues Kapitel beginnt einige Sätze lesen, bevor man weiß, wer gerade spricht, aber das ist eher belanglos. Positiv überrascht hat mich außerdem Arno Geigers Art, vollkommen auf Nazi-Sprache zu verzichten. So werden die Begriffe “Führer” und “Hitler” mit F. und H. abgekürzt. Ich hätte mir das Buch selbst nicht gekauft, jetzt, wo ich es gelesen habe, kann ich allerdings nur empfehlen, sich darauf einzulassen. Wirklich gut gelungen.

Nicht so gut wie es auf den ersten Blick scheinen mag
von einer Kundin/einem Kunden am 30.08.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Interessantes Thema, welches allerdings schon vermehrt aufgearbeitet wurde und somit kein Alleinstellungsmerkmal hat. Dies allein hätte noch nicht zu einer schlechten Bewertung geführt, wäre da nicht der sehr ermüdende und merklich erzwungene Schreibstil. Geiger vesucht seiner ohnehin schon unspektakulären Handlung Würze zu verl... Interessantes Thema, welches allerdings schon vermehrt aufgearbeitet wurde und somit kein Alleinstellungsmerkmal hat. Dies allein hätte noch nicht zu einer schlechten Bewertung geführt, wäre da nicht der sehr ermüdende und merklich erzwungene Schreibstil. Geiger vesucht seiner ohnehin schon unspektakulären Handlung Würze zu verleihen, indem er versucht tiefsinnige Gedanken, bzw Ansätze mitschwingen zu lassen, was ihm allerdings so gut wie gar nicht gelingt. Die Moral und die Hintergedanke der Geschichte werden dem Leser schmerzhaft unter die Nase gerieben und lassen ihm somit keine Gelegenheit zwischen den Zeilen zu lesen, da der Autor vor lauter Furcht vor Missverständnis die Botschaft gleich in die Zeilen erhoben hat. Dies führt dazu, dass der Leser (ich zumindest ganz sicher) sich während der Lektüre langweilt und frustriert und vergebens nach dem gewissen Etwas sucht und "Unter der Drachenwand" in der Masse der Zweite-Weltkrieg-Romane untergeht. Dies ist kein zukünftiger Klassiker, sondern ein mittelklassiger Roman, welcher bereits zeitlose Werke imitiert in der Hoffnung es falle niemandem auf.

von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

So muss es sich abgespielt haben: Ein verwundeter Soldat auf Urlaub und zwei Frauen mit völlig unterschiedlichen Lebensumständen kommen 1944 in einem österreichischen Alpendorf zusammen. Durch Geigers brillante Sprache wird der Leser ganz nah an schlimmste Kriegstraumata geführt. Mein Großvater selbst entkam durch einen Heimatsc... So muss es sich abgespielt haben: Ein verwundeter Soldat auf Urlaub und zwei Frauen mit völlig unterschiedlichen Lebensumständen kommen 1944 in einem österreichischen Alpendorf zusammen. Durch Geigers brillante Sprache wird der Leser ganz nah an schlimmste Kriegstraumata geführt. Mein Großvater selbst entkam durch einen Heimatschuss der Hölle von Stalingrad: Immer und immer wieder lauschten wir Enkel und auch die Urenkel gespannt seinen Erzählungen, die Frage nach dem Warum stets im Raum schwebend!

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