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Das Eis

Roman

(61)
Die schmelzenden Gletscher der Arktis geben eine Leiche frei. Der leblose Körper gehört Umweltaktivist Thomas Harding, der drei Jahre zuvor spurlos im Eis verschwand. Von der gemeinsamen Expedition kehrte damals nur ein Mann zurück: Hardings bester Freund. Ein elektrisierender Abenteuerroman über Freundschaft, Verrat und unseren Umgang mit der Natur.

Die Eisdecke in der Arktis schmilzt unaufhörlich. Raffgierige Unternehmen wittern ihre Chance und wetteifern um einen Platz im ewigen Eis. Als ein Kreuzfahrtschiff im arktischen Wasser eine Leiche entdeckt, ist schnell klar, um wen es sich handelt: Tom Harding, Polarforscher und einer der besten Kenner der Arktis, der drei Jahre zuvor nach einem Unfall im Eis verschwand. Der Letzte, der ihn lebend gesehen hat, ist sein bester Freund und Geschäftspartner Sean Cawson. Die Männer planten gemeinsam die Eröffnung einer exklusiven arktischen Lodge, die sich gleichzeitig dem Schutz des Nordmeers verpflichtete. Als die Untersuchungen zu Hardings Tod beginnen, wächst der Druck auf Cawson. Waren ihre Vorstellungen von Naturschutz und Profitgier letztlich doch zu verschieden?
Portrait
Laline Paull, studierte Englisch und Theaterwissenschaften in Oxford, Los Angeles und London, wo sie auch für das Royal National Theatre tätig war. Sie lebt mit ihrer Familie in England. Nach dem großen Erfolg von »Die Bienen« ist nun auch ihr zweiter Roman, »Das Eis«, bei Tropen erschienen.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 448 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 31.03.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783608110463
Verlag Tropen
Dateigröße 2758 KB
Übersetzer Dorothee Merkel
Verkaufsrang 59.163
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

„Die "eisigen" Zeiten sind inzwischen vorbei....“

Beate Müller-Egberink, Thalia-Buchhandlung Landau

die Arktis eisfrei, Eisbären nahezu ausgestorben und die Gegend ist inzwischen zur Touristenattraktion geworden.
Beim "kalben" (abrutschen) eines Gletschers, taucht plötzlich eine, seit einem Unfall vor Jahren, vermisste Leiche auf.
Es handelt sich um Tom, Greenpeace-Aktivist und Partner von Sean, der bei dem damaligen Unfall bei dem Tom verschwand dabei war, aber gerettet werden konnte. Beide sind Inhaber der Midgard-Lodge, einer exklusiven und luxuriösen Unterkunft die betuchten Geschäftsleuten und einflussreichen Politikern fernab von der Weltöffentlichkeit eine Konferenzunterkunft bietet.
Diese Lodge, in einem der letzten Naturschutzgebiete der Arktis gelegen, hat sich dem Ziel verschrieben genau eben jenes Gebiet zu schützen. Doch verfolgen wirklich beide Partner noch dieses Ziel? Längst schon sind unterschiedliche Interessen im Spiel, längst schon ist die Arktis zu einer lukrativen Gegend für diverse Geschäftsinteressen geworden.
Die Untersuchung die nun erneut anberaumt wird, um zu klären, was genau bei dem Unfall geschah bei dem Tom sein Leben verlor, wirft viele schmerzliche Fragen für Sean auf.
Ungemein spannend geschriebener Roman über Freundschaft, Geschäftsinteressen und gleichzeitig aber auch um die Zerstörung der letzten Naturparadiese.
Besonders gut haben mir die zwischen den Kapiteln eingefügten Texte aus früheren Arktis-Expeditionen oder auch aus dem kulturellen Erbe der Inuit gefallen.
Also absolute Leseempfehlung!
die Arktis eisfrei, Eisbären nahezu ausgestorben und die Gegend ist inzwischen zur Touristenattraktion geworden.
Beim "kalben" (abrutschen) eines Gletschers, taucht plötzlich eine, seit einem Unfall vor Jahren, vermisste Leiche auf.
Es handelt sich um Tom, Greenpeace-Aktivist und Partner von Sean, der bei dem damaligen Unfall bei dem Tom verschwand dabei war, aber gerettet werden konnte. Beide sind Inhaber der Midgard-Lodge, einer exklusiven und luxuriösen Unterkunft die betuchten Geschäftsleuten und einflussreichen Politikern fernab von der Weltöffentlichkeit eine Konferenzunterkunft bietet.
Diese Lodge, in einem der letzten Naturschutzgebiete der Arktis gelegen, hat sich dem Ziel verschrieben genau eben jenes Gebiet zu schützen. Doch verfolgen wirklich beide Partner noch dieses Ziel? Längst schon sind unterschiedliche Interessen im Spiel, längst schon ist die Arktis zu einer lukrativen Gegend für diverse Geschäftsinteressen geworden.
Die Untersuchung die nun erneut anberaumt wird, um zu klären, was genau bei dem Unfall geschah bei dem Tom sein Leben verlor, wirft viele schmerzliche Fragen für Sean auf.
Ungemein spannend geschriebener Roman über Freundschaft, Geschäftsinteressen und gleichzeitig aber auch um die Zerstörung der letzten Naturparadiese.
Besonders gut haben mir die zwischen den Kapiteln eingefügten Texte aus früheren Arktis-Expeditionen oder auch aus dem kulturellen Erbe der Inuit gefallen.
Also absolute Leseempfehlung!

Stephanie Hepp, Thalia-Buchhandlung Saarbruecken

Eisbären, kalbende Gletscher, eine lange verschollene Leiche und skrupellose Geschäftemacher die aus der Erderwärmung Profit schlagen wollen - ein unglaublich fesselnder Roman . Eisbären, kalbende Gletscher, eine lange verschollene Leiche und skrupellose Geschäftemacher die aus der Erderwärmung Profit schlagen wollen - ein unglaublich fesselnder Roman .

Christine Kais, Thalia-Buchhandlung Peine

Der Leser wird hervorragend in die polare Arktis zu entführt..
Abwechslungsreich und spannend erzählt, jedoch manchmal etwas langatmig,
regt dieser Umweltroman zum Nachdenken an.
Der Leser wird hervorragend in die polare Arktis zu entführt..
Abwechslungsreich und spannend erzählt, jedoch manchmal etwas langatmig,
regt dieser Umweltroman zum Nachdenken an.

„Weil die Arktis schmilzt...“

Inga Roos, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Viele kennen die Autorin, Laline Paull, durch ihren großartigen Roman, "Die Bienen", der aus der Sicht einer Biene geschrieben ist. Im Unterschied dazu ist der neue Roman viel eingängiger geschrieben, jedoch musste ich mich erst damit abfinden, dass es hier keine Tiere als Hauptfigur gibt.

Der Ort des Geschehens ins aber die Arktis, die in einer fiktiven Zukunft schon so weit geschmolzen ist, dass es im Sommer gar kein Eis mehr gibt und die Eisbären kurz vorm Aussterben stehen. Viele Unternehmen nutzen die neuen kürzeren Seewege, das sie Zeit und Energie sparen. Außerdem hat sich der Konflikt zwischen den Weltmächten, Russland, Europa und USA, gesteigert.

An einem Gletscher wird die Leiche des Umweltaktivisten Tom gefunden, der vor fünf Jahren hier in einer Eishöhle begraben wurde. Für seinen Kameraden und Geschäftspartner Sean, da damals dabei war, wird der Prozess zu einer Aufarbeitung der Geschehnisse und wirft die Frage auf, ob es überhaupt möglich ist, wirtschaftliche Interessen mit Umweltschutz zu vereinen.

Zum Ende hin wird der Roman durch unerwartete Wendungen unglaublich spannend und es kommt zu einen Showdown. Die Figuren sind so konzipiert, dass sie die verschiedenen Positionen unserer Gesellschaft widerspiegeln. Auch die Tatsache, dass viele der Wahrheit nicht ins Auge sehen wollen und sich daher von Unternehmern viel zu schnell um den Finger wickeln lassen, wird hier großartig thematisiert. Besonders beeindruckt haben mich die Textpassagen von früheren Entdeckern, welche die Arktis und die Bräuche der Inuits beschreiben. Sie stehen im krassen Kontrast zu der Hotel- und Tourismuslandschaft, die in der Jetztzeit beschrieben wird.
Viele kennen die Autorin, Laline Paull, durch ihren großartigen Roman, "Die Bienen", der aus der Sicht einer Biene geschrieben ist. Im Unterschied dazu ist der neue Roman viel eingängiger geschrieben, jedoch musste ich mich erst damit abfinden, dass es hier keine Tiere als Hauptfigur gibt.

Der Ort des Geschehens ins aber die Arktis, die in einer fiktiven Zukunft schon so weit geschmolzen ist, dass es im Sommer gar kein Eis mehr gibt und die Eisbären kurz vorm Aussterben stehen. Viele Unternehmen nutzen die neuen kürzeren Seewege, das sie Zeit und Energie sparen. Außerdem hat sich der Konflikt zwischen den Weltmächten, Russland, Europa und USA, gesteigert.

An einem Gletscher wird die Leiche des Umweltaktivisten Tom gefunden, der vor fünf Jahren hier in einer Eishöhle begraben wurde. Für seinen Kameraden und Geschäftspartner Sean, da damals dabei war, wird der Prozess zu einer Aufarbeitung der Geschehnisse und wirft die Frage auf, ob es überhaupt möglich ist, wirtschaftliche Interessen mit Umweltschutz zu vereinen.

Zum Ende hin wird der Roman durch unerwartete Wendungen unglaublich spannend und es kommt zu einen Showdown. Die Figuren sind so konzipiert, dass sie die verschiedenen Positionen unserer Gesellschaft widerspiegeln. Auch die Tatsache, dass viele der Wahrheit nicht ins Auge sehen wollen und sich daher von Unternehmern viel zu schnell um den Finger wickeln lassen, wird hier großartig thematisiert. Besonders beeindruckt haben mich die Textpassagen von früheren Entdeckern, welche die Arktis und die Bräuche der Inuits beschreiben. Sie stehen im krassen Kontrast zu der Hotel- und Tourismuslandschaft, die in der Jetztzeit beschrieben wird.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
61 Bewertungen
Übersicht
21
27
10
3
0

Eisige Freunde
von Christine Kruse aus Hannover am 10.11.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Eis von Laline Paull Als ein Schiff mit Luxustouristen die Antarktis entlangschippert und dabei in geschützte Gebiete vordringt, auf der Suche nach einem ultimativen Foto, ?kalbt? ein Gletscher. Ein riesiger Eisbrocken bricht ab und gleitet ins Meer und legt dabei eine Leiche frei. Hierbei handelt es sich um Tom... Das Eis von Laline Paull Als ein Schiff mit Luxustouristen die Antarktis entlangschippert und dabei in geschützte Gebiete vordringt, auf der Suche nach einem ultimativen Foto, ?kalbt? ein Gletscher. Ein riesiger Eisbrocken bricht ab und gleitet ins Meer und legt dabei eine Leiche frei. Hierbei handelt es sich um Tom Harding, einen bekannten Umweltaktivisten. Harding kam ein paar Jahre zuvor bei einer Expedition ums Leben und galt seither als vermisst. Seinem Freund, Sean Cawson, überlebte diese Expedition und ist mittlerweile Eigentümer der Midgard Lodge auf Spitzbergen. Ein Traum, den er gemeinsam mit Tom verwirklichen wollte. Während Tom die Verbindung zwischen Umweltschutz und Geschäft ein Anliegen war, ging es Sean nur um Geld. Doch er nutzte Tom gerne als Aushängeschild. Nach dem Fund von Toms Leiche werden die Ermittlungen zum Tod von Hardings Tod aufgenommen und Sean rückt in den Fokus der Ermittlungen. War die gemeinsame Eröffnung der Lodge vielleicht doch von zu gegensätzlichen Interessen? Mit diesem Roman schuf Laline Paull einen Ökothriller, der sich mit den aktuellen Themen in der Arktis beschäftigt. Die Kombination aus Thriller und ökologischen Idealen machen dieses Werk besonders. Zu Beginn kam ich nicht leicht in die Geschichte, da mir der Lesefluss einfach etwas diffus war, dies änderte sich aber recht schnell, sodass ich dem Faden folgen konnte. Obwohl das Buch einen stetigen roten Faden hatte und ich die Thematik grundsätzlich interessant fand, konnte mich das Buch leider nicht ganz überzeugen. Daher von mir drei von fünf Sternen. 448 Seiten ISBN 978-3608503524 Erschienen beim Tropen Verlag im März 2018

"Die Arktis von ihrer dunklen Seite"
von einer Kundin/einem Kunden am 27.10.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Die "Kalbung" (Abspaltung) eines Gletschers ist ein faszinierendes und atemberaubendes Schauspiel. Dieses Naturschauspiel jedoch gibt die Leiche eines vor Jahren Verunglückten frei und bringt Dinge ins Rollen die alles verändern werden. Ein Roman der die handelnden Personen fast in den Hintergrund treten lässt, aber dafür die Natur und Schönheit der... Die "Kalbung" (Abspaltung) eines Gletschers ist ein faszinierendes und atemberaubendes Schauspiel. Dieses Naturschauspiel jedoch gibt die Leiche eines vor Jahren Verunglückten frei und bringt Dinge ins Rollen die alles verändern werden. Ein Roman der die handelnden Personen fast in den Hintergrund treten lässt, aber dafür die Natur und Schönheit der Arktis umso mehr in den Fokus bringt. Das Thema Klimawandel ist in einer spannenden Geschichte verpackt und führt uns auch wieder die Machtgier so mancher Menschen vor Augen, die vor nichts zurückschrecken.

Das ewige Eis
von einer Kundin/einem Kunden am 24.07.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Sean Cawson hat es geschafft. Vom Kinderheim hat er sich fast bis zum Ritterschlag hochgearbeitet. Er besitzt exklusive Privatclubs auf der ganzen Welt und ist ein gefragter und charismatischer Geschäftsmann. Vor Jahren verlor er seinen besten Freund und Geschäftspartner, den bekannten Umweltaktivisten Thomas Harding, beim Einsturz einer Eishöhle im... Sean Cawson hat es geschafft. Vom Kinderheim hat er sich fast bis zum Ritterschlag hochgearbeitet. Er besitzt exklusive Privatclubs auf der ganzen Welt und ist ein gefragter und charismatischer Geschäftsmann. Vor Jahren verlor er seinen besten Freund und Geschäftspartner, den bekannten Umweltaktivisten Thomas Harding, beim Einsturz einer Eishöhle im Midgard Fjord. Er selbst überlebte das Unglück nur knapp. Bei der aufsehenerregenden Kalbung des Gletschers im Midgard Fjord wird Toms Leiche plötzlich wieder an die Oberfläche befördert. Es gibt eine erneute Ermittlung zu Toms Todesumständen, die Sean nervös werden lässt. Nicht nur, dass er sich alten Schuldgefühlen und den Anschuldigungen von Toms Exfreundin Ruth stellen muss, er ist auch nicht glücklich darüber, dass sein exklusiver Club Midgard Lodge auf Spitzbergen ins Visier von Ermittlungen gerät. Midgard Lodge ist weit mehr als ein edler Treffpunkt für internationale Geschäftsleute und Politiker. Wie viel mehr, ahnt noch nicht einmal Sean selbst. Das Buch beginnt mit der beeindruckenden Schilderung der Kalbung des riesigen Gletschers. Die Autorin zeichnet mit ihren Worten atemberaubende Bilder von diesem phänomenalen Naturereignis. Doch nach diesem phantastischen Anfang fällt die Spannung etwas ab. Die Fokussierung auf Sean und seine Gefühlswelt hat einige Längen. Ab der Mitte des Buches und mit Beginn der Gerichtsverhandlung ziehen das Tempo und damit die Spannung wieder an. Das Finale entschädigt dann für alle Längen in der ersten Hälfte des Buches. Sean ist ein vielschichtiger und interessanter Charakter, auf den die Autorin den absoluten Fokus legt. Neben ihm verblassen alle anderen Figuren. Das Buch berührt wichtige aktuelle Themen zur Zerstörung der Arktis und der rücksichtslosen Ausbeutung der Natur. Die fiktive Geschichte erscheint oft erschreckend realitätsnah, vor allem wenn finanzielle und politische Aspekte ganz selbstverständlich über den Umweltschutz gestellt werden. ?Das Eis? ist ein spannender Polit- und Umweltthriller, der trotz kleiner Schwächen von mir eine Leseempfehlung bekommt.