64

Hideo Yokoyama

(39)
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Beschreibung

Im Januar 1989 wird in Tokio ein siebenjähriges Mädchen entführt. Fünf lange Tage versuchen die verzweifelten Eltern alles, um die Forderungen des Entführers zu erfüllen. Doch alle Bemühungen sind vergebens. Der Entführer entkommt unerkannt mit dem Lösegeld, kurz darauf wird die Leiche des Mädchens gefunden. Die Ermittlungen der Polizei laufen ins Leere. Der Fall geht unter dem Aktenzeichen 64 als ungelöstes Drama in die Kriminalgeschichte Japans ein. Vierzehn Jahre später verschwindet die Tochter von Yoshinobu Mikami, dem Pressesprecher eines kleinen Polizeireviers. Mikami, selbst Gefangener eines übermächtigen Verwaltungsapparats, stößt kurz darauf auf ein geheimes Memo zu Fall 64. Getrieben von einer dunklen Ahnung beginnt er, auf eigene Faust zu ermitteln - und öffnet eine Tür, die besser für immer verschlossen geblieben wäre.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 768 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 09.03.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783037921043
Verlag Atrium Verlag AG
Dateigröße 2197 KB
Übersetzer Sabine Roth, Nikolaus Stingl
Verkaufsrang 7854

Buchhändler-Empfehlungen

Machtkampf und Korruption im Polizeiapparat

Tijen Tamer, Thalia-Buchhandlung Heinsberg

Ein hochspannender und vielschichtiger Gesellschaftsroman! Der Autor gibt uns tiefe Einblicke in eine fremde Lebensweise und setzt sich mit Fragen der Moral auseinander. Ein Buch mit Suchtfaktor.

Laura Jung, Thalia-Buchhandlung Sulzbach

Ein gewaltiges Buch über einen Pressesprecher, der als kleines Rädchen im riesigen Apparat der Polizei feststeckt, und eine 14 Jahre alte Ermittlung, die nie aufgeklärt wurde. Wow!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
39 Bewertungen
Übersicht
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1
3
3

Zickenkrieg der Verwaltung
von Susanne am 30.07.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Dieses Buch ist leider eins der schlechtesten Bücher, die ich je gelesen habe; "Zickenkrieg der Verwaltung" wäre ein wesentlich passenderer Titel für dieses Buch gewesen. Es geht um einen psychisch abgewrackten Pressesprecher der Polizei, der drei Viertel des Romans wie ein Elefant im Porzellanladen herumrennt und ehemaligen und... Dieses Buch ist leider eins der schlechtesten Bücher, die ich je gelesen habe; "Zickenkrieg der Verwaltung" wäre ein wesentlich passenderer Titel für dieses Buch gewesen. Es geht um einen psychisch abgewrackten Pressesprecher der Polizei, der drei Viertel des Romans wie ein Elefant im Porzellanladen herumrennt und ehemaligen und aktuellen Kollegen auflauert, um sie aus dem Nichts mit Fragen zu einen vierzehn Jahre zurückliegenden Fall zu bedrängen. Obwohl er früh bemerkt, dass ihm einer seiner Kollegen in seinen Nachforschungen stehts einen Schritt voraus zu sein scheint, versucht er erst nach ca. zwei Dritteln des Buches mit diesem zu sprechen. Davor darf man sich seitenlang langweilen bei den Versuchen Mikamis Leute zu befragen, die, wie er selber wissen sollte, nicht mit Unbefugten über ihre Arbeit reden dürfen (aber hey, die Polizei ist doch eine Familie... in der Aber die eine Abteilung nicht mit der anderen redet und sich jeder für etwas Besseres hält). Dies zieht die ganze Handlung extrem in die Länge und sorgt dafür, dass sämtliche Spannung verschwindet. Erst kurz vor Ende, als es zu einer Verfolgungsjagd bei einer Geiselnahme kommt, hat es mich mitgerissen. Sobald diese Szenen jedoch vorbei sind, geht es genauso langatmig weiter wie zuvor. Ich habe mir vorher das buch "2" von H. Yokoyama durchgelesen und fand dies wesentlich besser. Kurze knackige Handlung und einen Hauptcharakter der nicht nur als schlau beschrieben wird, sondern auch so handelt (spielt hier leider nur eine Nebenrolle). “64“ kann ich daher leider absolut gar nicht empfehlen.

Machen Sie nicht zweimal den selben Fehler.
von einer Kundin/einem Kunden am 13.07.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

64 Die 10 Jahre Arbeit an diesem Buch merkt man. Jede Figur ist in der Geschichte sehr tief eingebunden, kein Protagonist zu viel und jeder Satz ist perfekt zu recht geschliffen. Tobias Gohlis, ZEIT-Journalist und Herausgeber der KRIMIBESTENLISTE, ruft sogar den Nobelpreis für „64“ aus. Eine Überlegung wäre es wert. Der Pre... 64 Die 10 Jahre Arbeit an diesem Buch merkt man. Jede Figur ist in der Geschichte sehr tief eingebunden, kein Protagonist zu viel und jeder Satz ist perfekt zu recht geschliffen. Tobias Gohlis, ZEIT-Journalist und Herausgeber der KRIMIBESTENLISTE, ruft sogar den Nobelpreis für „64“ aus. Eine Überlegung wäre es wert. Der Pressesprecher und Direktor Mikani kämpft an zwei Fronten einen erbitterten Kampf. Seine Tochter ist seit Wochen abgängig und zu allen sorgen privater Natur hat sich jetzt auch noch hoher Besuch aus Tokio angekündigt. Ein 14 Jahre alter entführungsfall, geführt als „64“, wird alles verschlingen und eine neue Ordnung herstellen. Minako wird zwischen privater Verzweiflung und dienstlicher Aufopferung wechseln bis sich beide Welten vermischen. Der Autor schafft hier auf knapp 800 Seiten ein gesellschaftliches Bild des heutigen Japans zu zeigen daher wäre es zu billig zu sagen „64“ ist ein Krimi. Krimi JA aber viel mehr.

Nummer 1 der Krimibestenliste?
von einer Kundin/einem Kunden aus Kraichtal am 03.07.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Es ist mir ein Rätsel, wie es zu den zahlreichen positiven Bewertungen gekommen ist . Und der Vergleich mit Stieg Larsson verwundert mich noch viel mehr. Dazwischen liegen Galaxien ! Schade um das hinausgeworfene Geld und die vergeudete Lebenszeit beim lesen. Ich fühle mich getäuscht.

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