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Nachruf auf Amerika

Das Ende einer Freundschaft und die Zukunft des Westens

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Die USA sind uns fremd geworden. Zwar waren sie immer schon ein Land der Widersprüche, doch mit Donald Trumps Präsidentschaft wurde klar: Fundamentales verschiebt sich, was gerade noch verlässlich schien, bricht entzwei. Auch nach Donald Trump wird es nicht wieder so werden wie zuvor.

Warum das so ist, zeigt uns Klaus Brinkbäumer in seinem großen Buch über Amerika. Als Chefredakteur und langjähriger USA-Korrespondent des Nachrichtenmagazins 'Der Spiegel' kennt er das Land wie wenige andere. Er hat über die Jahre mit Barack Obama, Dick Cheney oder Hillary Clinton, mit George Clooney oder Bruce Springsteen, mit zahlreichen Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Wirtschaft gesprochen und mit Donald Trump ein etwas anstrengendes Telefongespräch geführt. In seiner so leidenschaftlichen wie analytischen Schilderung von Menschen, Orten, Stimmungen, Geschichte und Geschichten zeichnet er das faszinierende Porträt einer Nation, die für Jahrzehnte wegweisend für uns war und nun im Begriff ist, sich selbst zu verlieren. Das Ende dieser einst so verlässlichen Beziehung wird unsere Zukunft wesentlich bestimmen.
Portrait
Seit dreißig Jahren ist Klaus Brinkbäumer (geb. 1967) den USA eng verbunden. Seit seinem Studium an der University of California, Santa Barbara/USA, war er regelmäßig dort und verfolgte fasziniert und kritisch das politische und kulturelle Leben. 2007 wurde sein Lebenstraum wahr und er ging als Korrespondent des SPIEGEL nach New York. So erlebte er die berühmten Krisenjahre und die Jahre Obamas hautnah mit. Im Januar 2011 wurde er als Textchef Mitglied der Chefredaktion des SPIEGEL und ab 1. September 2011 stellvertretender Chefredakteur. Im Januar 2015 wurde Klaus Brinkbäumer zum Chefredakteur des SPIEGEL berufen. Er gewann u. a. den Egon-Erwin-Kisch-Preis, den Henri-Nannen- Preis, den Deutschen Reporterpreis und wurde 2016 Chefredakteur des Jahres. Er schrieb Bücher wie 'Der Traum vom Leben – Eine afrikanische Odyssee', 'Unter dem Sand' oder 'Die letzte Reise – Der Fall Christoph Columbus' (mit Clemens Höges).
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 528
Erscheinungsdatum 08.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-397232-0
Verlag S. Fischer
Maße (L/B/H) 21,8/14,6/4,3 cm
Gewicht 745 g
Auflage 1
Verkaufsrang 33.221
Buch (gebundene Ausgabe)
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R. Braun, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Der Chefredakteur vom Spiegel ist ein wahrer Amerika-Kenner. Er bringt seine persönlichen Erfahrungen mit ein und schildert seine Sicht auf das Land.
Lesenswert


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Das Ende der US-Dominanz
von S.A.W aus Salzburg am 08.03.2018

Das Ende des amerikanischen Jahrhunderts ist längst angebrochen. In den 1990er Jahren waren die USA auf dem Höhepunkt ihrer Macht, als einzige Supermacht ohne Konkurrenz. Seit 2001, seit 9/11, seit den unsinnigen Kriegen des G.W. Bush, der globalen Zurückhaltung des Barack Obama und dem Isolationismus des D.Trump verlieren die... Das Ende des amerikanischen Jahrhunderts ist längst angebrochen. In den 1990er Jahren waren die USA auf dem Höhepunkt ihrer Macht, als einzige Supermacht ohne Konkurrenz. Seit 2001, seit 9/11, seit den unsinnigen Kriegen des G.W. Bush, der globalen Zurückhaltung des Barack Obama und dem Isolationismus des D.Trump verlieren die USA Schritt für Schritt ihre Vormachtstellung. Brinkbäumer macht diese Entwicklung anhand zahlreicher Interviews und Kommentare deutlich. So kommen in Original-Zitaten Trump, Obama, Dick Cheney, Hillary Clinton, George Clooney, Angela Merkel, Joschka Fischer, Außenminister Gabriel und viele maßgebliche Politiker, Manager und Künstler zu Wort. Dabei sind die Original-Texte oft entlarvender als jeder Kommentar. Trump 2008:..."This is America my friend, the greatest country on earth, glaubst du, wir sind Schwächlinge, Feiglinge, glaubst du, wir geben in einer kleinen Krise einfach auf? Sorry, ich habe einen Termin, reicht dir das jetzt?...Wenn du mehr brauchst, deutscher Reporter, lies meine Bücher, sie sind phantastischDas Buch ist spannend zu lesen, da die unverfälschte Meinung all dieser Menschen ein sehr klares Bild der Lage geben, besser als jeder Kommentar. Die Spaltung des Landes in die reichen Küstenregionen und den verarmenden Midwest nimmt zu, die Nervosität steigt, da alle spüren, dass es abwärtsgeht. Im Ausblick beschreibt Brinkbäumer China als kommende Führungsmacht, die schon dabei ist, die USA politisch zu überholen, ökonomisch ist es spätestens in 15 Jahren soweit. Die Zukunft wird daher nicht nur ein Kampf der beiden Giganten, sondern auch ein Kampf zwischen den Demokratien und den autokratischen Systemen, da Chinas KP das Land weiter fest im Griff hat. Deutschland muss sich neu positionieren, innerhalb einer gestärkten EU, kann sich nicht mehr auf die USA verlassen und muss außenpolitisch aktiv werden, sollen die Demokratien die kommende Auseinandersetzung nicht verlieren. Ein absolut spannendes Buch, auch im Detail voller neuer Informationen. Siehe auch: Opelt, R: Die Kinder des Tantalus. Czernin2002