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Leere Herzen

Das Hörspiel (gekürzte Lesung)

Der neue Bestseller von Juli Zeh als Hörspiel

Sie sind desillusioniert und pragmatisch. Sie haben den Zynismus der Politik genauso durchschaut wie den modernen Selbstoptimierungswahn oder das kleinbürgerliche Gutmenschentum. Sie haben sich in der Welt erfolgreich eingerichtet – und sie haben keine Lust, deswegen Schuldgefühle zu haben. Zusammen mit dem Informatikgenie Babak Hamwi hat Britta Söldner eine kleine Firma aufgezogen, die beide reich gemacht hat. Hinter der Fassade ihrer unscheinbaren Büroräume aber betreiben Britta und Babak ein lukratives Geschäft mit dem Tod. Als ihr Unternehmen unliebsame Konkurrenz zu bekommen droht, setzt Britta alles daran, die unbekannten Trittbrettfahrer auszuschalten. Doch sie hat ihre Gegner unterschätzt. Bald ist nicht nur Brittas Firma in Gefahr, sondern auch ihr Leben …

(Laufzeit: ca. 2h 6)
Portrait
Julia Zeh, 1974 in Bonn geboren, Jurastudium in Passau und Leipzig, Studium des Europa- und Völkerrechts. Längere Aufenthalte in New York und Krakau. Inzwischen vielfach preisgekrönt, lebt Juli Zeh heute in Leipzig. 2005 erhält sie den Per Olov Enquist-Preis.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Rainer Bock, Bettina Hoppe, Jule Böwe, Lisa Hrdina, Alexander Beyer
Erscheinungsdatum 12.02.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783844529982
Verlag Der Hörverlag
Spieldauer 127 Minuten
Format & Qualität MP3, 126 Minuten, 150.64 MB
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Buchhändler-Empfehlungen

Bettina Krauß, Thalia-Buchhandlung Neuwied

Ist diese provokante Zukunftsvision so abwägig?!
Allein schon der Gedanke, der hinter allem steckt ist gut und birgt Diskussionsstoff.
Ist diese provokante Zukunftsvision so abwägig?!
Allein schon der Gedanke, der hinter allem steckt ist gut und birgt Diskussionsstoff.

Sina Hufnagel, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Leider hat es Juli Zeh nicht geschafft, mich mit diesem doch interessanten Thema zu begeistern. War es der Schreibstil oder die Personen? Ich denke beides. Leider hat es Juli Zeh nicht geschafft, mich mit diesem doch interessanten Thema zu begeistern. War es der Schreibstil oder die Personen? Ich denke beides.

Jana Pohlscheid, Thalia-Buchhandlung Münster

Die Thematik ist aktuell und die Idee nicht schlecht umgesetzt. Aber der distanzierte Schreibstil konnte mich, trotz inhaltlicher Übereinstimmung, einfach nicht überzeugen. Die Thematik ist aktuell und die Idee nicht schlecht umgesetzt. Aber der distanzierte Schreibstil konnte mich, trotz inhaltlicher Übereinstimmung, einfach nicht überzeugen.

„Eine sehr interessant konstruierte Geschichte!“

Simon Rausch, Thalia-Buchhandlung Fulda

Am faszinierendsten fand ich die Verbindung zwischen dem Titel des Buches und der Protagonistin. "Leere Herzen" beschreibt den Charakter "Britta", und von Anfang an ist mir aufgefallen, dass man zu ihr nur schwer eine emotionale Bindung aufbauen kann. Dies spiegelt sich jedoch in ihrem Charakter wieder, da sie oft wenig Mitgefühl zeigt.
Zum Ende hin jedoch wird Britta wärmer bzw. offener mit sich selbst und ihrem Umfeld, und so auch mit dem Leser.
Die Geschichte ist zuerst etwas verwirrend und unverständlich, doch circa ab Seite 70 wird klar, was Britta genau in ihrem Leben macht.

Meiner Meinung nach sehr lesenswert!
Am faszinierendsten fand ich die Verbindung zwischen dem Titel des Buches und der Protagonistin. "Leere Herzen" beschreibt den Charakter "Britta", und von Anfang an ist mir aufgefallen, dass man zu ihr nur schwer eine emotionale Bindung aufbauen kann. Dies spiegelt sich jedoch in ihrem Charakter wieder, da sie oft wenig Mitgefühl zeigt.
Zum Ende hin jedoch wird Britta wärmer bzw. offener mit sich selbst und ihrem Umfeld, und so auch mit dem Leser.
Die Geschichte ist zuerst etwas verwirrend und unverständlich, doch circa ab Seite 70 wird klar, was Britta genau in ihrem Leben macht.

Meiner Meinung nach sehr lesenswert!

N. Zahlaus, Thalia-Buchhandlung Halle

Ähnlich wie schon Unter Leuten ein Roman, über den man erst noch drei Tage nachdenken muss bis man ihn ganz versteht. Gesellschaftskritik verpackt in einer außergewöhnlichen Story! Ähnlich wie schon Unter Leuten ein Roman, über den man erst noch drei Tage nachdenken muss bis man ihn ganz versteht. Gesellschaftskritik verpackt in einer außergewöhnlichen Story!

„Volle Taschen- leere Herzen“

Maria Surholt, Thalia-Buchhandlung Paderborn

Juli Zeh schaut mit scharfem Blick in eine nahe Zukunft.. Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn hohe Effizienz der Gott ist , dem alle Opfer dargebracht werden.
Niemand, nicht einmal der Ehemann, ahnt in welcher Branche die Protagonistin so viel Geld verdient. Nach und nach erschließt sich das Berufsfeld und es gehen einem die Augen über. Menschen, die ihrem Leben ein Ende bereiten wollen, werden an Kunden vermittelt, die für ihre Ziele Selbstmordattentäter brauchen. Dieser Zynismus wird in einer spannenden Handlung auf die Spitze getrieben. Spannende Unterhaltung als Transportmittel für tiefe Wahrheiten.
Juli Zeh schaut mit scharfem Blick in eine nahe Zukunft.. Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn hohe Effizienz der Gott ist , dem alle Opfer dargebracht werden.
Niemand, nicht einmal der Ehemann, ahnt in welcher Branche die Protagonistin so viel Geld verdient. Nach und nach erschließt sich das Berufsfeld und es gehen einem die Augen über. Menschen, die ihrem Leben ein Ende bereiten wollen, werden an Kunden vermittelt, die für ihre Ziele Selbstmordattentäter brauchen. Dieser Zynismus wird in einer spannenden Handlung auf die Spitze getrieben. Spannende Unterhaltung als Transportmittel für tiefe Wahrheiten.

Angela Franke, Thalia-Buchhandlung Magdeburg

Leere Herzen....dieser Titel trifft voll den Inhalt des Buches. Es gibt Menschen mit leeren Herzen. So aktuell, so wahr.... Leere Herzen....dieser Titel trifft voll den Inhalt des Buches. Es gibt Menschen mit leeren Herzen. So aktuell, so wahr....

Kristin Pein, Thalia-Buchhandlung Weimar

Leere Herzen regt ungemein zum Nachdenken und Hinterfragen an: Was sagt es über eine Gesellschaft aus, wenn Suizid und Terror zum erfolgreichen Geschäftsmodell werden?
Leere Herzen regt ungemein zum Nachdenken und Hinterfragen an: Was sagt es über eine Gesellschaft aus, wenn Suizid und Terror zum erfolgreichen Geschäftsmodell werden?

Kathrin Regel, Thalia-Buchhandlung Wetzlar

Atmosphärisch dicht, aktuell und super geschrieben. Mich hat "Leere Herzen" total mitgerissen - absolut lesenswert! Atmosphärisch dicht, aktuell und super geschrieben. Mich hat "Leere Herzen" total mitgerissen - absolut lesenswert!

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Ein verstörendes Buch einer verstörten Gesellschaft. Eine nahe Zukunft, in der mit dem Tod Geschäfte gemacht werden. Hochspannung u politisch brisant! Ein verstörendes Buch einer verstörten Gesellschaft. Eine nahe Zukunft, in der mit dem Tod Geschäfte gemacht werden. Hochspannung u politisch brisant!

„Beängstigender Blick auf unsere Zukunft“

Almuth Brenner, Thalia-Buchhandlung Berlin East Side Mall

Juli Zeh spinnt unser gesellschaftliches und politisches Dasein ein wenig weiter: Die Partei der besorgten Bürger ist an die Macht gekommen und es wird eng mit der persönlichen Freiheit. Wozu sind die Menschen mit ihren leeren Herzen bereit und fähig? Perfide und originell, Frau Zeh kann es einfach! Juli Zeh spinnt unser gesellschaftliches und politisches Dasein ein wenig weiter: Die Partei der besorgten Bürger ist an die Macht gekommen und es wird eng mit der persönlichen Freiheit. Wozu sind die Menschen mit ihren leeren Herzen bereit und fähig? Perfide und originell, Frau Zeh kann es einfach!

„Gut erzählt “

Frauke Geiger, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Juli Zeh erzählt hier eine spannende Zukunftsgeschichte und hat mich gut unterhalten. Auch wenn sie nicht an ihr Können der älteren Romane anknüpft, hat mich das Buch gefesselt und zum Nachdenken angeregt. Juli Zeh erzählt hier eine spannende Zukunftsgeschichte und hat mich gut unterhalten. Auch wenn sie nicht an ihr Können der älteren Romane anknüpft, hat mich das Buch gefesselt und zum Nachdenken angeregt.

Nadja Schwarz, Thalia-Buchhandlung Nürnberg

Politisch, aufrüttelnd, wie immer toll geschrieben und lesenswert. Politisch, aufrüttelnd, wie immer toll geschrieben und lesenswert.

„Beklemmende und sehr kluge Sozialsatire mit Thrillerelementen“

Kathrin Leibrock, Thalia-Buchhandlung Jena

Nicht therapiefähige Suizidgefährdete werden im Jahr 2025 ganz offiziell als Selbstmordattentäter ausgebildet und vermittelt - ein lukratives Geschäft für eine moralisch völlig aus dem Lot geratene Generation 30+ mit der Devise: "Full hands, empty hearts" Nicht therapiefähige Suizidgefährdete werden im Jahr 2025 ganz offiziell als Selbstmordattentäter ausgebildet und vermittelt - ein lukratives Geschäft für eine moralisch völlig aus dem Lot geratene Generation 30+ mit der Devise: "Full hands, empty hearts"

Tatjana Hefter, Thalia-Buchhandlung Aschaffenburg

Die Vermittlung Suizidwilliger als Selbstmordattentäter für kontrollierte Anschläge - das Geschäftsmodel der Zukunft? Aber gibt es das, den "guten Terror"? Unvorstellbar? Wirklich? Die Vermittlung Suizidwilliger als Selbstmordattentäter für kontrollierte Anschläge - das Geschäftsmodel der Zukunft? Aber gibt es das, den "guten Terror"? Unvorstellbar? Wirklich?

Rita Berhausen, Thalia-Buchhandlung Siegburg

"Full hands, empty hearts" ist das Lebensgefühl einer desillusionierten Gesellschaft in der nahen Zukunft. Zu lesen wie ein Krimi, dabei sarkastisch und analytisch! "Full hands, empty hearts" ist das Lebensgefühl einer desillusionierten Gesellschaft in der nahen Zukunft. Zu lesen wie ein Krimi, dabei sarkastisch und analytisch!

„Keine rosigen Aussichten“

Dirk Bluhm, Thalia-Buchhandlung Lünen

Britta ist nach eigenem Bekunden der Inbegriff des Durchschnitts. Mit Tochter Vera und Mann Richard bewohnt sie ein Haus aus viel Glas und Beton in ruhiger Lage. In einer mittelprächtigen und mittelgroßen Stadt versucht sie auch gar nicht sich von anderen abzuheben und bevorzugt deshalb unter anderem schlichte Blusen und graue Hosen. Schwer zu sagen, ob es ihrem Naturell entspricht oder ihr scheinbares Mittelmaß nur clevere Tarnung ist. Denn ihr Job ist alles andere als gewöhnlich. Mit ihrem Geschäftspartner Babak betreibt sie eine kleine aber einträgliche Firma des Todes. Das ebenso geniale wie zynische Geschäftsmodell: Suizidwillige Personen zu rekrutieren, um sie an terroristische Organisationen für einen Obolus zu vermitteln. Dass diese Sache ihrendwann aus dem Ruder laufen muss, ist eigentlich klar.Und tatsächlich wird nicht nur Brittas bürgerliche Existenz, sondern auch ihr Leben bald von einer anderen Geheimorganisation bedroht.
Der Roman spielt im Jahre 2025 und ist milde gesagt zukunftspessimistisch. Der Staat ist noch nicht so totalitäre wie in Orwells "1984" und die Bürger noch nicht so gleichgeschaltet wie bei Huxley, aber immerhin schon auf halber Treppe dorthin. Juli Zeh hat seit ihrem furiosen Debüt "Adler in Engel" ihr schriftstellerisches Talent immer wieder durch großartige Bücher wie "Nullzeit" und "Unterleuten" bewiesen. Mit ihrem neusten Roman ist ihr aber leider kein großer Wurf gelungen. Ebenso durchschnittlich wie ihre Protagonistin sind auch die anderen Figuren gezeichnet, und ob es sich um ein literarisches Stilmittel handelt, kann dem streckenweise gelangweilten Leser eigentlich egal sein. Fazit: Eine geniale Idee und viel Talent reichen als Zutaten für einen guten Roman hier nicht ganz aus. Die Bücher "Unterwerfung" von Houellebecq und "Der Circle" von Dave Eggers, mit einem ähnlichen dystopischen Ansatz, lösen meiner Meinung nach eher den literarischen Anspruch auf gesellschaftliche Relevanz ein, den Juli Zeh sicherlich auch beabsichtigte.
Britta ist nach eigenem Bekunden der Inbegriff des Durchschnitts. Mit Tochter Vera und Mann Richard bewohnt sie ein Haus aus viel Glas und Beton in ruhiger Lage. In einer mittelprächtigen und mittelgroßen Stadt versucht sie auch gar nicht sich von anderen abzuheben und bevorzugt deshalb unter anderem schlichte Blusen und graue Hosen. Schwer zu sagen, ob es ihrem Naturell entspricht oder ihr scheinbares Mittelmaß nur clevere Tarnung ist. Denn ihr Job ist alles andere als gewöhnlich. Mit ihrem Geschäftspartner Babak betreibt sie eine kleine aber einträgliche Firma des Todes. Das ebenso geniale wie zynische Geschäftsmodell: Suizidwillige Personen zu rekrutieren, um sie an terroristische Organisationen für einen Obolus zu vermitteln. Dass diese Sache ihrendwann aus dem Ruder laufen muss, ist eigentlich klar.Und tatsächlich wird nicht nur Brittas bürgerliche Existenz, sondern auch ihr Leben bald von einer anderen Geheimorganisation bedroht.
Der Roman spielt im Jahre 2025 und ist milde gesagt zukunftspessimistisch. Der Staat ist noch nicht so totalitäre wie in Orwells "1984" und die Bürger noch nicht so gleichgeschaltet wie bei Huxley, aber immerhin schon auf halber Treppe dorthin. Juli Zeh hat seit ihrem furiosen Debüt "Adler in Engel" ihr schriftstellerisches Talent immer wieder durch großartige Bücher wie "Nullzeit" und "Unterleuten" bewiesen. Mit ihrem neusten Roman ist ihr aber leider kein großer Wurf gelungen. Ebenso durchschnittlich wie ihre Protagonistin sind auch die anderen Figuren gezeichnet, und ob es sich um ein literarisches Stilmittel handelt, kann dem streckenweise gelangweilten Leser eigentlich egal sein. Fazit: Eine geniale Idee und viel Talent reichen als Zutaten für einen guten Roman hier nicht ganz aus. Die Bücher "Unterwerfung" von Houellebecq und "Der Circle" von Dave Eggers, mit einem ähnlichen dystopischen Ansatz, lösen meiner Meinung nach eher den literarischen Anspruch auf gesellschaftliche Relevanz ein, den Juli Zeh sicherlich auch beabsichtigte.

Marta Gorecki, Thalia-Buchhandlung Münster

Fesselnde, dystopische Schilderung der nahen Zukunft in Deutschland, in der die Hauptperson jede Werte und Prinzipien über Bord geworfen hat. Verstörend und aufrüttelnd! Fesselnde, dystopische Schilderung der nahen Zukunft in Deutschland, in der die Hauptperson jede Werte und Prinzipien über Bord geworfen hat. Verstörend und aufrüttelnd!

Pascal Endres, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Wofür lohnt es sich zu kämpfen, wofür lohnt es sich zu leben, wenn die Herzen leer sind. Ein deutsches Psychogramm. Wofür lohnt es sich zu kämpfen, wofür lohnt es sich zu leben, wenn die Herzen leer sind. Ein deutsches Psychogramm.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Dresden

Hier ist wieder die politische Juli Zeh unterwegs mit der Frage: In welchem Land wollen wir zukünftig leben? Wie hoch ist unser eigener Anteil daran? Kein versöhnliches Ende ... Hier ist wieder die politische Juli Zeh unterwegs mit der Frage: In welchem Land wollen wir zukünftig leben? Wie hoch ist unser eigener Anteil daran? Kein versöhnliches Ende ...

B. Gebhardt, Thalia-Buchhandlung Aurich

Für einen Thriller fehlt mir zwar die Spannung in diesem wichtigen und lesenswerten Roman über eine gar nicht so entfernte Zukunft, aber Zeh findet wie immer den passenden Tonfall. Für einen Thriller fehlt mir zwar die Spannung in diesem wichtigen und lesenswerten Roman über eine gar nicht so entfernte Zukunft, aber Zeh findet wie immer den passenden Tonfall.

Natalie Sommer, Thalia-Buchhandlung Vechta

Leider hat Juli Zeh mich nicht völlig überzeugt. Ihr Schreibstil ist sehr gut, aber die Geschichte hat mich nicht so gefesselt, wie ich gehofft habe. Leider hat Juli Zeh mich nicht völlig überzeugt. Ihr Schreibstil ist sehr gut, aber die Geschichte hat mich nicht so gefesselt, wie ich gehofft habe.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Remscheid

Julie Zeh beschwört mit ihrem Roman eine düstere Zukunft für Deutschland. Mit ihren fast schon schrägen Ideen entwirft sie einen hochspannenden literarischen Politthriller. Klasse! Julie Zeh beschwört mit ihrem Roman eine düstere Zukunft für Deutschland. Mit ihren fast schon schrägen Ideen entwirft sie einen hochspannenden literarischen Politthriller. Klasse!

„Gegen Politikverdossenheit und Populismus “

Christine Pajak, Thalia-Buchhandlung Lutherstadt Wittenberg

Messerscharfe, bitterböse Prosa über eine desillusionierte, kalte Gesellschaft.
Sprachlich ein Genuss, spannend wie ein Thriller und gehaltvoll wie ein politisches Sachbuch.
Ich bin absolut begeistert!
Messerscharfe, bitterböse Prosa über eine desillusionierte, kalte Gesellschaft.
Sprachlich ein Genuss, spannend wie ein Thriller und gehaltvoll wie ein politisches Sachbuch.
Ich bin absolut begeistert!

Katalin Kocsis, Thalia-Buchhandlung Neubrandenburg

Ein packender gesellschaftskritischer Politthriller. Juli Zeh zeichnet einen sehr erschreckenden Einblick in eine mögliche Zukunft Deutschlands. Faszinierend und sehr aktuell. Ein packender gesellschaftskritischer Politthriller. Juli Zeh zeichnet einen sehr erschreckenden Einblick in eine mögliche Zukunft Deutschlands. Faszinierend und sehr aktuell.

Heike Fischer, Thalia-Buchhandlung Hürth

Ein „höchst interessantes Geschäftsmodell“ fesselnd geschrieben, lesenswert.
Eine Lösung für leere Herzen? Der Titel verrät den Inhalt nicht ;-)
Ein „höchst interessantes Geschäftsmodell“ fesselnd geschrieben, lesenswert.
Eine Lösung für leere Herzen? Der Titel verrät den Inhalt nicht ;-)

Juli Zeh ist mit "Leere Herzen" wieder ein aktueller, kritischer Gesellschaftsroman gelungen! Juli Zeh ist mit "Leere Herzen" wieder ein aktueller, kritischer Gesellschaftsroman gelungen!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Limburg

Mein erstes Buch von Juli Zeh und bestimmt nicht mein letztes! Die Autorin versteht es, einen politischen Blick auf die nahe Zukunft zu geben, der schon manchmal beängstigend ist. Mein erstes Buch von Juli Zeh und bestimmt nicht mein letztes! Die Autorin versteht es, einen politischen Blick auf die nahe Zukunft zu geben, der schon manchmal beängstigend ist.

Valesca Wolfgramm, Thalia-Buchhandlung Köln

Wahnsinnige Ideen oder doch Realismus? Zeh schafft uns eine beklemmende Welt in nicht allzu ferner Zukunft inklusiver überraschender Wendung. Lesenswert! Wahnsinnige Ideen oder doch Realismus? Zeh schafft uns eine beklemmende Welt in nicht allzu ferner Zukunft inklusiver überraschender Wendung. Lesenswert!

„Leere Herzen“

Jana Torge, Thalia-Buchhandlung Freital

Nachdem mir Unterleuten von Juli Zeh sehr gut gefallen hatte, habe ich mich auf ihr neues Buch gestürzt. Sie benutzt viele Begriffe, von denen ich nicht weiß, ob sie sich die ausgedacht hat oder, ob es sie wirklich gibt. Ich musste ziemlich weit lesen, um einen Sinn in dem Roman zu erkennen. Es geht um selbstmordgefährdete Menschen, die über ein Computerprogramm, welches das Internet durchforstet, herausgefiltert werden. Denen wird entweder geholfen oder, sie werden als Selbstmordattentäter weitervermittelt. Das ist sehr gewagt. Ihr Schreibstil gefällt mir sehr, aber die Geschichte war mir zu schwierig. Nachdem mir Unterleuten von Juli Zeh sehr gut gefallen hatte, habe ich mich auf ihr neues Buch gestürzt. Sie benutzt viele Begriffe, von denen ich nicht weiß, ob sie sich die ausgedacht hat oder, ob es sie wirklich gibt. Ich musste ziemlich weit lesen, um einen Sinn in dem Roman zu erkennen. Es geht um selbstmordgefährdete Menschen, die über ein Computerprogramm, welches das Internet durchforstet, herausgefiltert werden. Denen wird entweder geholfen oder, sie werden als Selbstmordattentäter weitervermittelt. Das ist sehr gewagt. Ihr Schreibstil gefällt mir sehr, aber die Geschichte war mir zu schwierig.

Linda Schmidt, Thalia-Buchhandlung Iserlohn

Ein Roman, einzuordnen zwischen Thriller und Gesellschaftsporträt. Juli Zeh stellt mal wieder unter Beweis, dass sie schreiben kann und dass ihr das Genre Psychothriller liegt. Ein Roman, einzuordnen zwischen Thriller und Gesellschaftsporträt. Juli Zeh stellt mal wieder unter Beweis, dass sie schreiben kann und dass ihr das Genre Psychothriller liegt.

„Sie wollen Ihrem Leben ein Ende setzen? Dann haben wir genau den richtigen Job für Sie!“

Marcel Armlich, Thalia-Buchhandlung Düren

Eine Agentur vermittelt suizidgefährdete Menschen an Terrororganisationen. Ein sehr lukratives Geschäft, bis eines Tages Konkurrenz auf den Plan zu treten scheint. Klingt absurd? Ist aber gewohnt sprachlich stark und ziemlich gut durchdacht von Juli Zeh zu Papier gebracht. Absolut empfehlenswert, auch wenn das Ende bei mir einen eher zwiespältigen Eindruck hinterlassen hat. Nichtsdestotrotz eine Empfehlung! Eine Agentur vermittelt suizidgefährdete Menschen an Terrororganisationen. Ein sehr lukratives Geschäft, bis eines Tages Konkurrenz auf den Plan zu treten scheint. Klingt absurd? Ist aber gewohnt sprachlich stark und ziemlich gut durchdacht von Juli Zeh zu Papier gebracht. Absolut empfehlenswert, auch wenn das Ende bei mir einen eher zwiespältigen Eindruck hinterlassen hat. Nichtsdestotrotz eine Empfehlung!

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Bremen

Ziemlich schreckliche Zukunftsvisionen, trotzdem sehr packend. Trotz meines Unbehagens MUSSTE ich das Buch bis zum Schluss durchlesen. Ziemlich schreckliche Zukunftsvisionen, trotzdem sehr packend. Trotz meines Unbehagens MUSSTE ich das Buch bis zum Schluss durchlesen.

Christel Cader, Thalia-Buchhandlung bonn

Wir zählen das Jahr 2025. Nicht therapierbare Selbstmörder werden als Selbstmord-Attentäter verkauft. Die Handlung finde ich völlig abgedreht, beängstigend, sehr spannend erzählt. Wir zählen das Jahr 2025. Nicht therapierbare Selbstmörder werden als Selbstmord-Attentäter verkauft. Die Handlung finde ich völlig abgedreht, beängstigend, sehr spannend erzählt.

R. Braun, Thalia-Buchhandlung Mannheim

Juli Zeh ist die selten glückende Kombination eines spannenden und intelligenten Buches gelungen. Absolute Leseempfehlung!
Juli Zeh ist die selten glückende Kombination eines spannenden und intelligenten Buches gelungen. Absolute Leseempfehlung!

„"Da.So seid ihr."“

P. Krüger, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Nur wenige Jahre voraus hat sich die Gesellschaft in einer sich heute schon abzeichnenden Richtung entwickelt. Der unseren einerseits noch sehr ähnlich, haben in ihr plakative Politik, Populismus und zynische Gleichgültigkeit zugenommen.
Juli Zeh siedelt hier einen unterhaltsamen Roman und spannenden Politthriller an; eine beunruhigende Geschichte über die Wechselwirkung von Gesellschaft und Individuum, aber für mich auch ein überraschend drängender Aufruf, das eigene Denken, Fühlen und Handeln doch einmal mehr einer differenzierten Überprüfung zu unterziehen! "Da. So seid ihr." hat Juli Zeh dem Buch vorangestellt..... .
Nur wenige Jahre voraus hat sich die Gesellschaft in einer sich heute schon abzeichnenden Richtung entwickelt. Der unseren einerseits noch sehr ähnlich, haben in ihr plakative Politik, Populismus und zynische Gleichgültigkeit zugenommen.
Juli Zeh siedelt hier einen unterhaltsamen Roman und spannenden Politthriller an; eine beunruhigende Geschichte über die Wechselwirkung von Gesellschaft und Individuum, aber für mich auch ein überraschend drängender Aufruf, das eigene Denken, Fühlen und Handeln doch einmal mehr einer differenzierten Überprüfung zu unterziehen! "Da. So seid ihr." hat Juli Zeh dem Buch vorangestellt..... .

„Spannend und gesellschaftskritisch“

Ulrike Ackermann, Thalia-Buchhandlung Erlangen

In naher Zukunft, in einem meinungslosen Deutschland und einer immer mehr zerfallenden EU,
haben Britta und Babak eine ungewöhnliche aber erfolgreiche Geschäftsidee entwickelt...

Der klare und flüssige Schreibstil hat mich diesen Roman - trotz einiger langatmigeren Passagen - in einem Zug
verschlingen lassen!
In naher Zukunft, in einem meinungslosen Deutschland und einer immer mehr zerfallenden EU,
haben Britta und Babak eine ungewöhnliche aber erfolgreiche Geschäftsidee entwickelt...

Der klare und flüssige Schreibstil hat mich diesen Roman - trotz einiger langatmigeren Passagen - in einem Zug
verschlingen lassen!

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Ein stark beunruhigender und sehr nachdenklich stimmender Politthriller über den Gesellschaftszustand in Deutschland in kommenden Zeiten! Ein stark beunruhigender und sehr nachdenklich stimmender Politthriller über den Gesellschaftszustand in Deutschland in kommenden Zeiten!

Hannelore Wolter, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Was verbirgt sich hinter der Firmenbezeichnung "Brücken? Zwei Leute werden durch das lukrative Geschäft mit dem Tod reich, aber Neider trachten ihnen nach dem Leben. Sehr spannend. Was verbirgt sich hinter der Firmenbezeichnung "Brücken? Zwei Leute werden durch das lukrative Geschäft mit dem Tod reich, aber Neider trachten ihnen nach dem Leben. Sehr spannend.

„Die Brücke“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln

An Verheißungen und Versprechen hat die Zukunft anscheinend nichts mehr zu bieten, düstere Beklemmung und Bedrohungen sind zurückgeblieben. In Juli Zehs Vision von der Zukunft ist die Demokratie abgeschafft, die " Besorgte Bürgerbewegung " hat längst die Macht über persönlichste Bereiche übernommen. Britta, die Protagonistin hat eine interessante Geschäftsidee als Antwort: Terrorbusiness für Suizidwillige ! Der Spannungsbogen zwischen normalen Familienleben und der " Brücke" scheint gelungen, bis dann alles völlig aus dem Rudert läuft ! Spannend zu lesen, düster und sehr unbarmherzig ! An Verheißungen und Versprechen hat die Zukunft anscheinend nichts mehr zu bieten, düstere Beklemmung und Bedrohungen sind zurückgeblieben. In Juli Zehs Vision von der Zukunft ist die Demokratie abgeschafft, die " Besorgte Bürgerbewegung " hat längst die Macht über persönlichste Bereiche übernommen. Britta, die Protagonistin hat eine interessante Geschäftsidee als Antwort: Terrorbusiness für Suizidwillige ! Der Spannungsbogen zwischen normalen Familienleben und der " Brücke" scheint gelungen, bis dann alles völlig aus dem Rudert läuft ! Spannend zu lesen, düster und sehr unbarmherzig !

Haike Zimmer, Thalia-Buchhandlung Dresden

Der kalte Erzählton passt perfekt zum Inhalt dieser nahen Zukunft.
Spannende sogähnliche Handlung mit knallendem Ende. Mein Herz hat dieser Roman nicht erreicht, aber meinen Kopf
Der kalte Erzählton passt perfekt zum Inhalt dieser nahen Zukunft.
Spannende sogähnliche Handlung mit knallendem Ende. Mein Herz hat dieser Roman nicht erreicht, aber meinen Kopf

„Eine aufrüttelnde Zukunftsvision“

Kai Reinhard, Thalia-Buchhandlung Zweibrücken

Juli Zeh schafft es wieder, durch eine interessante Thematik und eine überaus gelungene Sprache den Leser bis zur letzten Seite zu fesseln.
Von Anfang an faszinierte mich die Protagonistin, auch wenn mich manches Verhalten von ihr hin wieder abstieß und schockierte.
In einer prägnanten Sprache schildert Julie Zeh eine Welt, in der viele Menschen sich scheinbar selbst verloren haben und keine mögliche Zukunft sehen.
Ich habe das Buch wirklich ansatzlos verschlungen und kann es jedem ans Herz legen.
Juli Zeh schafft es wieder, durch eine interessante Thematik und eine überaus gelungene Sprache den Leser bis zur letzten Seite zu fesseln.
Von Anfang an faszinierte mich die Protagonistin, auch wenn mich manches Verhalten von ihr hin wieder abstieß und schockierte.
In einer prägnanten Sprache schildert Julie Zeh eine Welt, in der viele Menschen sich scheinbar selbst verloren haben und keine mögliche Zukunft sehen.
Ich habe das Buch wirklich ansatzlos verschlungen und kann es jedem ans Herz legen.

„Gute Idee, leider mit Längen“

Stefanie Willaredt, Thalia-Buchhandlung Bonn

Das Buch spielt in der nahen Zukunft. Man lebt in einer Gesellschaft, in der sich die Menschen nur noch für ihr eigenes Wohlergehen interessieren, alles andere ist ihnen egal - also fast schon wie heute. Britta und Babak haben eine psychologische Beratungsstelle, die " Brücke ". Dort versuchen sie selbstmordgefährdeten Menschen zu helfen - vermeintlich. Eigentlich testen sie mit einem ausgeklügelten Computerprogramm das Selbstmordpotential und vermittelt Personen an Umweltorganisationen oder politische Organisationen, die durch ein Selbstmordattentat auf sich aufmerksam machen wollen.
Eigentlich eine tolle, zynische Idee, doch leider mit Längen umgesetzt. Trotzdem lohnt es, das Buch zu lesen.
Das Buch spielt in der nahen Zukunft. Man lebt in einer Gesellschaft, in der sich die Menschen nur noch für ihr eigenes Wohlergehen interessieren, alles andere ist ihnen egal - also fast schon wie heute. Britta und Babak haben eine psychologische Beratungsstelle, die " Brücke ". Dort versuchen sie selbstmordgefährdeten Menschen zu helfen - vermeintlich. Eigentlich testen sie mit einem ausgeklügelten Computerprogramm das Selbstmordpotential und vermittelt Personen an Umweltorganisationen oder politische Organisationen, die durch ein Selbstmordattentat auf sich aufmerksam machen wollen.
Eigentlich eine tolle, zynische Idee, doch leider mit Längen umgesetzt. Trotzdem lohnt es, das Buch zu lesen.

Kristina Urban, Thalia-Buchhandlung Berlin

Juli Zehs Vorstellung vom Leben in Deutschland im Jahr 2025 ist beängstigend und weckt in mir den Wunsch zu hoffen, dass es anders kommen möge - vom Grundeinkommen abgesehen. Juli Zehs Vorstellung vom Leben in Deutschland im Jahr 2025 ist beängstigend und weckt in mir den Wunsch zu hoffen, dass es anders kommen möge - vom Grundeinkommen abgesehen.

„Leere Herzen - da braucht es keine Thriller mehr !!!“

Susanne Gey, Thalia-Buchhandlung Hürth

Deutschland in naher Zukunft : Die BBB ( Bewegte Bürger Bewegung) regiert das Land und demontieren soziale und politische Errungenschaften. Den Bürgern ist es egal - man kann eh nichts ändern, sich aber in den Komfortzonen des Wohlstands nett einrichten und von den "alten Zeiten" unter Merkel & Co schwärmen.
Eingerichtet haben sich auch Britta und Babak: sie betreiben unter dem Namen " Die Brücke" eine kleine, unauffällige Firma und sind mit ihrer Geschäftsidee reich geworden. Sie betreuen potentielle Selbstmörder, die ein bestimmtes Level einer Skala erreichen müssen. Erst dann verhilft man ihnen zu einem spektakulären Tod als Selbstmordattentäter für eine gute Sache. Die Anderen steigen vorher aus und beginnen meist ein glücklicheres Leben.
Und dann kopiert jemand diese Geschäftsidee. Britta und Babak wehren sich und die Geschichte nimmt ihren Lauf ...
Juli Zeh hält uns den Spiegel vor - wir sind auf dem Weg in dieses unsägliche Deutschland, das sie hier beschreibt. Dieser Roman sollte uns wachrütteln, wir sollten uns wieder einmischen und nicht so werden wie die Menschen in ihrem Buch : satt, aber ohne Hirn und Herz. Und das beschreibt sie drastisch, böse und hinterhältig. Wer braucht da noch einen Thriller ??
Absolute Leseempfehlung !!!
Deutschland in naher Zukunft : Die BBB ( Bewegte Bürger Bewegung) regiert das Land und demontieren soziale und politische Errungenschaften. Den Bürgern ist es egal - man kann eh nichts ändern, sich aber in den Komfortzonen des Wohlstands nett einrichten und von den "alten Zeiten" unter Merkel & Co schwärmen.
Eingerichtet haben sich auch Britta und Babak: sie betreiben unter dem Namen " Die Brücke" eine kleine, unauffällige Firma und sind mit ihrer Geschäftsidee reich geworden. Sie betreuen potentielle Selbstmörder, die ein bestimmtes Level einer Skala erreichen müssen. Erst dann verhilft man ihnen zu einem spektakulären Tod als Selbstmordattentäter für eine gute Sache. Die Anderen steigen vorher aus und beginnen meist ein glücklicheres Leben.
Und dann kopiert jemand diese Geschäftsidee. Britta und Babak wehren sich und die Geschichte nimmt ihren Lauf ...
Juli Zeh hält uns den Spiegel vor - wir sind auf dem Weg in dieses unsägliche Deutschland, das sie hier beschreibt. Dieser Roman sollte uns wachrütteln, wir sollten uns wieder einmischen und nicht so werden wie die Menschen in ihrem Buch : satt, aber ohne Hirn und Herz. Und das beschreibt sie drastisch, böse und hinterhältig. Wer braucht da noch einen Thriller ??
Absolute Leseempfehlung !!!

„In der nahen Zukunft“

Claudia Tross, Thalia-Buchhandlung Offenbach

Nicht ganz so packend wie „Unterleuten“ dafür aber beklemmender, sehr bedrückend und unheimlich.
Das Wahlrecht wird nur noch von wenigen ausgeübt und die somit gewählte Regierung nach Merkel schafft Stück für Stück die Demokratie ab, und: keinen interessiert´s!
Dystopisches Szenario, das Gänsehaut und Angstschauer produziert und mich sprachlos gemacht hat, wie man auf diese Geschäftsidee der Protagonisten kommen kann. Typisch für Juli Zeh, die weiß, dass man mit den leisen Tönen niemanden mehr erreicht.
Nicht ganz so packend wie „Unterleuten“ dafür aber beklemmender, sehr bedrückend und unheimlich.
Das Wahlrecht wird nur noch von wenigen ausgeübt und die somit gewählte Regierung nach Merkel schafft Stück für Stück die Demokratie ab, und: keinen interessiert´s!
Dystopisches Szenario, das Gänsehaut und Angstschauer produziert und mich sprachlos gemacht hat, wie man auf diese Geschäftsidee der Protagonisten kommen kann. Typisch für Juli Zeh, die weiß, dass man mit den leisen Tönen niemanden mehr erreicht.

„Fein konstruierter Politthriller“

Barbara Plagge, Thalia-Buchhandlung Hamburg, Spitaler Straße

Juli Zeh hat diesmal einen in naher Zukunft spielenden Politthriller vorgelegt, in dem man sich erneut davon überzeugen kann, dass sie wie keine Zweite in der Lage ist, Figuren zu entwickeln, die einem gleichzeitig nahekommen und einen abstoßen.
Vor allem auch Braunschweig-Kenner werden auf ihre Kosten kommen!
Unbedingt lesen!
Juli Zeh hat diesmal einen in naher Zukunft spielenden Politthriller vorgelegt, in dem man sich erneut davon überzeugen kann, dass sie wie keine Zweite in der Lage ist, Figuren zu entwickeln, die einem gleichzeitig nahekommen und einen abstoßen.
Vor allem auch Braunschweig-Kenner werden auf ihre Kosten kommen!
Unbedingt lesen!

„Da. So seid ihr.“

Laura Donauer, Thalia-Buchhandlung Landau

Da ist er nun endlich, der neue Roman von Juli Zeh, die mit "Unterleuten" einen der besten Romane des Jahres 2016 geliefert hat.
Die Erwartungen waren durchweg hoch und, vorweg, wurden nicht enttäuscht!

Es ist das Jahr 2025.
Die "Besorgte Bürger Bewegung" regiert das Land, das in einen Strudel aus Politikverdrossenheit und der Einschränkung der Rechte des Individuums geraten ist. Durch die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens fühlen sich die Bürger ausreichend gut versorgt, kümmern sich in ihren vier Wänden um ihre eigenen, und auch nur die eigenen, Probleme und haben dem gesellschaftlichen Leben, der Politik, den Entscheidungen, den Rücken gekehrt.
Das Wahlrecht wird kaum noch ausgeübt, vielmehr wird sich den politischen Verhältnissen geschlagen gegeben, die sich scheinbar unveränderlich darstellen, die akzeptiert und übernommen werden.
Inmitten dieser düsteren gesellschaftlichen Strukturen betreiben Britta und ihr Kollege Babak ein lukratives Geschäft mit Terror. Getarnt unter dem Anschein einer psychologischen Praxis vertreiben sie Selbstmordkandidaten als potenzielle Attentäter an unterschiedliche Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, durch gezielte, medienwirksame Anschläge die Aufmerksamkeit der Bevölkerung hin und wieder auf einen Punkt zu fokussieren.
Ein Geschäft, das gute Gewinne abschlägt, reißt es doch die Bevölkerung für einen kurzen Moment aus deren (selbst verschuldeter) Lethargie.
Doch plötzlich scheint ihr Geschäftsmodell durch einen Konkurrenten bedroht, der vor Nichts zurückschreckt...

Fiktion oder doch schon Realität?
Es ist diese eine Frage, die sich bei dem Lesen von Juli Zeh's neuem Roman immer wieder vor das innere Auge schleicht.
Kann man all das als einen dystopischen Roman abtun, lesen und einfach wieder vergessen?
Oder es ist doch viel eher ein Spiegel, den sie uns vor Augen hält?
Weil das Ganze doch gar nicht so abwegig erscheint.
Weil die Parallelen da sind, offenliegen, und man sich fragen muss, inwieweit sich die eigene Gesellschaft, unser Heute, in die Gesellschaft der "Bewegte Bürger Bewegung" verändert.
Eine Gesellschaft ohne Moral, ohne Diskurs, ja ohne Demokratie, die nur so verschwimmt, in einem Meer aus Desinteresse und Ignoranz.

Zeh ist zynisch, gesellschaftskritisch und düster.
Zeh ist beunruhigend, desillusioniert und gefühllos.
Zeh ist differenziert, abrechnend und präzise.
Zeh ist großartig. Mal wieder.

Der Roman liest sich wie im Rausch, was sicherlich mit dem enorm flüssigen Schreibstil zusammenhängt - literarisch, aber doch gut zu folgen.
Und ist man dann am Ende angelangt, fühlt man sich leer.
Und dann, langsam, kommt auch die Angst,
Angst vor dem, was man da gerade gelesen hat.
Angst vor der Ähnlichkeit, den Parallelen, die sich gerade mit dem letzten, tatsächlichen, Wahlergebnis tief einbrennen.
Angst vor der Zukunft.
Man wird aufgerüttelt.
Aufgerüttelt durch die Angst.
Der Angst vor der düsteren Zukunft.
Man sollte Zeh's Roman lesen. Jeder. Man sollte ihn drucken und überall auslegen. Vervielfältigen. Man sollte darüber reden und jedem davon erzählen.

Von einer Gesellschaft, die aufgegeben hat und sich geschlagen gibt.
Von einer Gesellschaft, die schweigt, obwohl sie doch eigentlich alle Möglichkeit hat, etwas zu ändern.
Vom einer Gesellschaft, die es geschehen lässt.
Deshalb:
Lest Zeh, aus Trotz, aus Protest!
Lest Zeh und habt Angst!
Denn nur so können wir etwas ändern.
Sonst ist es irgendwann wirklich soweit, dass wir uns im Spiegel ansehen und es nicht mehr zu sagen gibt als:
Da. So sind wir.
Da ist er nun endlich, der neue Roman von Juli Zeh, die mit "Unterleuten" einen der besten Romane des Jahres 2016 geliefert hat.
Die Erwartungen waren durchweg hoch und, vorweg, wurden nicht enttäuscht!

Es ist das Jahr 2025.
Die "Besorgte Bürger Bewegung" regiert das Land, das in einen Strudel aus Politikverdrossenheit und der Einschränkung der Rechte des Individuums geraten ist. Durch die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens fühlen sich die Bürger ausreichend gut versorgt, kümmern sich in ihren vier Wänden um ihre eigenen, und auch nur die eigenen, Probleme und haben dem gesellschaftlichen Leben, der Politik, den Entscheidungen, den Rücken gekehrt.
Das Wahlrecht wird kaum noch ausgeübt, vielmehr wird sich den politischen Verhältnissen geschlagen gegeben, die sich scheinbar unveränderlich darstellen, die akzeptiert und übernommen werden.
Inmitten dieser düsteren gesellschaftlichen Strukturen betreiben Britta und ihr Kollege Babak ein lukratives Geschäft mit Terror. Getarnt unter dem Anschein einer psychologischen Praxis vertreiben sie Selbstmordkandidaten als potenzielle Attentäter an unterschiedliche Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, durch gezielte, medienwirksame Anschläge die Aufmerksamkeit der Bevölkerung hin und wieder auf einen Punkt zu fokussieren.
Ein Geschäft, das gute Gewinne abschlägt, reißt es doch die Bevölkerung für einen kurzen Moment aus deren (selbst verschuldeter) Lethargie.
Doch plötzlich scheint ihr Geschäftsmodell durch einen Konkurrenten bedroht, der vor Nichts zurückschreckt...

Fiktion oder doch schon Realität?
Es ist diese eine Frage, die sich bei dem Lesen von Juli Zeh's neuem Roman immer wieder vor das innere Auge schleicht.
Kann man all das als einen dystopischen Roman abtun, lesen und einfach wieder vergessen?
Oder es ist doch viel eher ein Spiegel, den sie uns vor Augen hält?
Weil das Ganze doch gar nicht so abwegig erscheint.
Weil die Parallelen da sind, offenliegen, und man sich fragen muss, inwieweit sich die eigene Gesellschaft, unser Heute, in die Gesellschaft der "Bewegte Bürger Bewegung" verändert.
Eine Gesellschaft ohne Moral, ohne Diskurs, ja ohne Demokratie, die nur so verschwimmt, in einem Meer aus Desinteresse und Ignoranz.

Zeh ist zynisch, gesellschaftskritisch und düster.
Zeh ist beunruhigend, desillusioniert und gefühllos.
Zeh ist differenziert, abrechnend und präzise.
Zeh ist großartig. Mal wieder.

Der Roman liest sich wie im Rausch, was sicherlich mit dem enorm flüssigen Schreibstil zusammenhängt - literarisch, aber doch gut zu folgen.
Und ist man dann am Ende angelangt, fühlt man sich leer.
Und dann, langsam, kommt auch die Angst,
Angst vor dem, was man da gerade gelesen hat.
Angst vor der Ähnlichkeit, den Parallelen, die sich gerade mit dem letzten, tatsächlichen, Wahlergebnis tief einbrennen.
Angst vor der Zukunft.
Man wird aufgerüttelt.
Aufgerüttelt durch die Angst.
Der Angst vor der düsteren Zukunft.
Man sollte Zeh's Roman lesen. Jeder. Man sollte ihn drucken und überall auslegen. Vervielfältigen. Man sollte darüber reden und jedem davon erzählen.

Von einer Gesellschaft, die aufgegeben hat und sich geschlagen gibt.
Von einer Gesellschaft, die schweigt, obwohl sie doch eigentlich alle Möglichkeit hat, etwas zu ändern.
Vom einer Gesellschaft, die es geschehen lässt.
Deshalb:
Lest Zeh, aus Trotz, aus Protest!
Lest Zeh und habt Angst!
Denn nur so können wir etwas ändern.
Sonst ist es irgendwann wirklich soweit, dass wir uns im Spiegel ansehen und es nicht mehr zu sagen gibt als:
Da. So sind wir.

Bettina Mohler, Thalia-Buchhandlung Soest

Spielt ein paar Jahre in der Zukunft. Aus einer hohen Selbstmordrate haben Britta und ihr Partner ein lukratives Geschäft gemacht. Sehr, sehr zynisch + beklemmend. Und richtig gut! Spielt ein paar Jahre in der Zukunft. Aus einer hohen Selbstmordrate haben Britta und ihr Partner ein lukratives Geschäft gemacht. Sehr, sehr zynisch + beklemmend. Und richtig gut!

Gabriele Sudhoff, Thalia-Buchhandlung Cottbus

Regt sehr zum Nachdenken an und ließ mich beim Lesen immer wieder frösteln. Juli Zehs Sprache ist glasklar und präzise. Eine messerscharfe Analyse unserer (zukünftigen?) Zeit. Regt sehr zum Nachdenken an und ließ mich beim Lesen immer wieder frösteln. Juli Zehs Sprache ist glasklar und präzise. Eine messerscharfe Analyse unserer (zukünftigen?) Zeit.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
117 Bewertungen
Übersicht
49
51
12
5
0

Keine Skrupel...
von einer Kundin/einem Kunden am 13.03.2019
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Ein Politthriller der die Selbstmordattentäter und die daraus resultierenden vermehrten Anschläge auf eine besondere Art behandelt. Juli Zeh hat es geschafft aus einem sehr aktuellen und brisanten Thema eine spannende Story zu machen.

Mir hat es nicht so gefallen
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 02.03.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Die Idee Buches, also damit meine ich die Geschäftsidee der Hauptprotagonistin Britta, ist genial. Tiefgründig, poltik- und gesellschaftskritisch. Auch die Idee, das Buch zeitlich in unserer nahen Zukunft spielen zu lassen und uns somit einen kleinen Ausblick, wie es sein könnte,zu gönnen, gefällt mir. Aber die Story, in die diese... Die Idee Buches, also damit meine ich die Geschäftsidee der Hauptprotagonistin Britta, ist genial. Tiefgründig, poltik- und gesellschaftskritisch. Auch die Idee, das Buch zeitlich in unserer nahen Zukunft spielen zu lassen und uns somit einen kleinen Ausblick, wie es sein könnte,zu gönnen, gefällt mir. Aber die Story, in die diese tollen Ideen eingebettet wurden, ist leider lahm. Britta ist mir absolut unsympathisch, auch mit den anderen Charakteren konnte ich nicht viel anfangen. Mir waren sie, wie die Story selbst, zu naheliegend, zu vorhersehbar, zu langweilig. Den Verlauf der Story konnte man schnell erahnen.Auf unvorhersehbare Wendungen wartet man vergeblich. Wirklich schade, mit der Idee wäre so viel mehr möglich gewesen.

Schade
von einer Kundin/einem Kunden aus Schaffhausen am 12.11.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich mag die Literatur von Juli Zeh. Dieses Buch jedoch ist äusserst konstruiert und unglaubwürdig von der Story. Ich kann es leider nicht weiter empfehlen: die Charaktere sind schwach gezeichnet, die Story entfaltet sich sehr langsam für das genre eines Zukunftskrimis und ist gesellschaftlich nicht glaubwürdig.