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Vom Einfachen das Beste

Essen ist Politik oder Warum ich Bauer werden musste, um den perfekten Genuss zu finden. Lesung. Ungekürzte Ausgabe

(7)
Das Beste vom Einfachen ist das Beste
Er kochte für die Queen, für Staatsoberhäupter, und Angela Merkel war mit Wladimir Putin in seiner "Adler Wirtschaft" in Hattenheim zu Gast. Doch nicht nur deshalb sagt Franz Keller, einer der meistdekorierten Sterneköche in Deutschland, der sein Handwerk bei Kochlegenden wie Jean Ducloux und Paul Bocuse erlernte: Essen ist Politik. Franz Keller, der neben Eckard Witzigmann zur ersten Generation der Starköche zählte, die die deutsche Küche revolutionierten, verabschiedete sich schon Ende der 1990er Jahre ganz bewusst von der übertriebenen Sterne-Jagd und verfolgt seither konsequent seine eigene Philosophie: vom Einfachen das Beste. Artgerecht und naturnah züchtet er heute die Rinder, Schweine und Hühner selbst, die er in seiner Küche verarbeitet, und fordert in seinem neuen Buch ein radikales Umdenken: Schluss mit einer sinnentleerten Sterneküche, in der ahnungslose Kritiker das luxuriöse Ambiente höher bewerten als die Qualität der Produkte. Und Schluss mit einer industriellen Nahrungsmittelproduktion, die den Respekt vor Tieren und Pflanzen verloren hat und den Menschen krank macht.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Josef Vossenkuhl
Erscheinungsdatum 18.05.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783954715985
Verlag ABOD Verlag GmbH
Auflage 1
Spieldauer 362 Minuten
Hörbuch (CD)
19,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Verändern Sie die Welt und genießen Sie es! Kellers Aufforderung, klar formuliert, mit politischen Seitenhieben und toll lesbar, von vorn bis hinten. Biographie mit Rezepten. Verändern Sie die Welt und genießen Sie es! Kellers Aufforderung, klar formuliert, mit politischen Seitenhieben und toll lesbar, von vorn bis hinten. Biographie mit Rezepten.

„Vom Sternekoch zum Bauer“

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Eine Biografie über die Liebe zum Kochen und Genießen mit vielen Anekdoten des Sternekochs, aber auch ein kritischer Blick, der nachdenklich macht auf die Geschäfte der Lebensmittelindustrie, die für uns Menschen nicht gesund ist. Eine Biografie über die Liebe zum Kochen und Genießen mit vielen Anekdoten des Sternekochs, aber auch ein kritischer Blick, der nachdenklich macht auf die Geschäfte der Lebensmittelindustrie, die für uns Menschen nicht gesund ist.

„Von der Küche auf den Acker“

Katharina Teister, Thalia-Buchhandlung Iserlohn

Schluss mit dem Sternewahn und der Sinnlosigkeit der gehobenen Küche.

Franz Keller, der unter anderem schon für die Queen und Angela Merkel gekocht hat, besinnt sich auf das was wichtig ist, Nachhaltigkeit und Qualität und rechnet in diesem Buch ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen mit der Industrie und den Machenschaften der Sterneküche ab.
Schluss mit dem Sternewahn und der Sinnlosigkeit der gehobenen Küche.

Franz Keller, der unter anderem schon für die Queen und Angela Merkel gekocht hat, besinnt sich auf das was wichtig ist, Nachhaltigkeit und Qualität und rechnet in diesem Buch ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen mit der Industrie und den Machenschaften der Sterneküche ab.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Gerne davon etwas mehr.
von einer Kundin/einem Kunden aus Beindersheim am 10.04.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Eine sehr informative und angenehm zu lesende Biografie, die aber auch den Finger tief in die Wunde legt. Franz Keller, der sein Leben lang nah an der Fleischgewinnung und deren Zubereitung auf Sterneniveau war, weiß wovon er spricht, wenn er unser Ernährungsangebot und unser -verhalten anprangert. Es liegt zu... Eine sehr informative und angenehm zu lesende Biografie, die aber auch den Finger tief in die Wunde legt. Franz Keller, der sein Leben lang nah an der Fleischgewinnung und deren Zubereitung auf Sterneniveau war, weiß wovon er spricht, wenn er unser Ernährungsangebot und unser -verhalten anprangert. Es liegt zu einem großen Teil an uns selbst, wie und womit wir uns ernähren. Aber er macht auch konkret darauf aufmerksam, wo die Politik versagt und für Rahmenbedingungen sorgt, die auf unsere Essgewohnheiten direkten Einfluss haben. Es ist allerdings zu befürchten, dass dieses Buch, hauptsächlich die Leser findet, die sich ohnehin um eine gesündere Ernährung Gedanken machen und bereit sind, für Qualität einen angemessenen Preis zu bezahlen. Von diesen Büchern und Bewusstseinsmachern dürfen es gerne etwas mehr sein. So fundiert und kritisch wie Franz Keller äußern sich wenige. Trotzdem passt es gut dazu, dass in den letzten Wochen auch andere Brancheninsider, wie z.B. Karl Ludwig Schweisfurth, der vom größten Wurstfabrikanten Europas zum Biolieferanten wurde oder auch der Koch Detlev Ueter mit seinem Buch ?Lamm und Zicklein? Nose to tail, ins gleiche Horn stoßen und sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit den Tieren und deren Verwertung einsetzen.

Ein großartiges Buch. Bitte mehr davon!
von Wedma am 08.04.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

?Vom Einfachen das Beste? von Franz Keller habe ich sehr gern gelesen und empfehle es auch gern weiter. Für manche wird es ein Augenöffner. Auch für diejenigen, die nicht so ganz in Sachen gutes Essen und Herstellung von Lebensmitteln unbeleckt sind, hält der Autor einige wissenswerte Dinge parat. Das Buch... ?Vom Einfachen das Beste? von Franz Keller habe ich sehr gern gelesen und empfehle es auch gern weiter. Für manche wird es ein Augenöffner. Auch für diejenigen, die nicht so ganz in Sachen gutes Essen und Herstellung von Lebensmitteln unbeleckt sind, hält der Autor einige wissenswerte Dinge parat. Das Buch las sich sehr angenehm, war sowohl voller sehr guter Fragen bezüglich des heutigen Essens, als auch Einsichten, spannenden Geschichten aus dem Leben, wohl gewürzt mit Ironie und klaren Worten, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Es wirkt auch nach. Paar Tage sind vergangen, als die letzte Seite umgeblättert wurde, ich muss gedanklich oft zurückgreifen, indem ich oft denke: Wie recht er doch hat! Franz Keller zeigt deutlich, dass die Industrialisierung der Lebensmittelherstellung ein großes Problem ist, das viele unliebsame Konsequenzen wie Umweltprobleme, Artensterben, Krankheiten, uvm. nach sich zieht: ?Die Massentierhalter und Großproduzenten machen die Gewinne, aber die Folgen für Umwelt und Gesundheit bezahlen die Bevölkerung und der Steuerzahler. Würde man nach dem Verursacher-Prinzip alle Kosten ehrlich aufrechnen, könnte auch die vollautomatische Mastfabrik niemals ein Kilo Schweinefleisch zu einem Erzeugerpreis von derzeit gerade mal 1,60 Euro produzieren.? S. 33. Franz Keller ist durchaus Fürs Fleischessen. Wie Frage ist, um welchen Fleisch geht es? Von welcher Qualität, wie hergestellt, und in welchen Mengen? Er räumt mit so manchem neumodischen Schmu auf, er erzählt z.B. ganz klar, wie Dry Aged Beef industriell produziert wird. Er weiß, was es ist und wie es gemacht wird: Er hält Rinder bei sich auf dem Hof, produziert das Fleisch für sein Restaurant selbst. Er ist zudem auf dem Bauernhof aufgewachsen und von Klein auf mit Rinderzucht und Tierhaltung insg. vertraut. Franz Keller schildert, was heute im Bereich Lebensmittelproduktion schiefläuft: Zum übermäßigen Zuckerkonsum, Eier- und Milchproduktion sagt er auch paar klare Worte, nennt die Dinge beim Namen, stellt sehr gute, kritische Fragen und sagt, dass auch die Politik einige gute Dinge gern in Lauf hätte setzen können. Beim Lesen musste ich oft denken: Von solchen Büchern gibt es wahrlich nicht viele. Mehr davon wäre toll. Sehr spannend sind auch seine Geschichten aus dem Leben um sein Sternekochdasein, insb. die als Franz Keller beim Grundig (Der mit Fernsehern &Co. mal ein Vermögen gemacht, seine Firma dann aber verkauft hat), als Sternekoch in seinem neu ausgestalteten Hotel gearbeitet hatte. Da wird schnell klar: Mehr Schein als Sein - das kann nicht lange gut gehen, wenn?s nach Franz Keller geht. Seine Bodenständigkeit, seine Ehrlichkeit, seine klaren Worte haben mich beeindruckt. Dabei war es nicht sein Anliegen, Eindruck zu schinden, vielmehr mit seinen Lesern über die akuten Themen rund ums gutes Essen zu sprechen. ?Im Grunde ist die Sache doch ganz einfach. Der Mensch ist, was er ist. Doch wenn ich über die Qualität und Inhaltsstoffe unsere sogenannten Lebensmittel nachdenke, dann mache ich mir ernsthafte Sorgen. Wir produzieren Unmengen fast inhaltsleere Nahrungsmittel und davon landen allein in Deutschland achtzehn Millionen Tonnen pro Jahr gleich wieder im Müll? Als Zyniker könnte ich sagen, ?gut, so, da gehört ein Großteil des Industriefoods auch hin?. Doch ich bin kein Zyniker. Es tut mir in der Seele weh, wenn ich den Niedergang unserer Ess- und Kochkultur in den letzten Jahren so beobachte.? S. 17. An einer anderen Stell nennt er Industriefoods nicht Lebens- sondern Sterbemittel. Das gibt zu denken. Ich habe angefangen, die Regale in den Supermärkten von diesem Standpunkt aus zu betrachten. Der nächste Schritt ist klar: lieber zum Bauernmarkt und dort mein Gemüse& Co. holen. Einige ganz einfache Rezepte gibt der Sternekoch seinen Lesern auch mit auf den Weg: Lauchgratin, Endiviensalat mit Kartoffel, Speck und Ei, Pot-au-feu, Champignonragout, Bratkartoffeln mit Garnelen, usw. Er hat die Rezepte auch ganz toll beschrieben, sodass jeder, auch Anfänger sie nachkochen kann. ?Selber kochen und gemeinsam essen stärkt unsere zwischenmenschlichen Beziehungen und es stellt auch unsere Verbindung zu Natur und Umwelt wieder her. Klimawandel, Artensterben, Umweltschutz, Energiewende ? für all diese drängenden Probleme werden wir andere und bessere Lösungen finden, wenn wir häufiger kochen.? S. 193. Fazit: Ein großartiges Buch. Eine bemerkenswerte Mischung aus persönlicher Geschichte und akuten Fragen rund um die Herstellung von Lebensmitteln. Sehr lesenswert. 5 wohl verdiente Sterne.

Artikel nicht erhalten
von einer Kundin/einem Kunden aus Neckarsulm am 07.04.2018
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Buch nicht erhalten keine Ahnung wo es ist,daher ist eine Bewertung momentan nicht möglich. Es kann ja sein das es noch kommt , lass mich mal überraschen.