Russische Geschichte

Beck'sche Reihe Band 2076

Andreas Kappeler

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Beschreibung


Mit Blick auf die Gegenwart werden in diesem Buch Grundlinien und Grundprobleme der russischen Geschichte seit ihren Anfängen knapp umrissen. Neben einem Überblick über die politischen Ereignisse werden in Gegensatzpaaren langfristige Kontinuitäten erörtert, deren Wurzeln zum Teil schon im Mittelalter liegen: mächtiger Staat und passive Gesellschaft, privilegierte Eliten und geknechtete Unterschichten, Welt der Bauern und Welt der Städte, Frauen und Männer, Abwehr und Expansion, Russen und Nicht-Russen, Bevölkerungswachstum und Kolonisation, Extensivität und verzögertes Wirtschaftswachstum, Heiliges Rußland und Staatskirche, Hochkultur und Volkskultur, Europa und Asien.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 123
Erscheinungsdatum 29.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-47076-9
Verlag C.H.Beck
Maße (L/B/H) 18/11,6/1 cm
Gewicht 132 g
Auflage 7. Auflage

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Kundenbewertungen

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Gute Übersicht
von einer Kundin/einem Kunden aus Winterthur am 08.02.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Das Buch ist ein Schnelldurchlauf durch die Geschichte Russlands (und der Vorläufer). Leider war es für mich als Laie etwas zu schnell. Das Buch konnte mich für keinen Teilaspekt der russischen Geschichte begeistern, zu dem ich gerne mehr lesen möchte, was ich sehr schade fand.

Konziser, aber differenzierter Überblick
von einer Kundin/einem Kunden am 31.10.2009

Kappeler läßt sein Buch mit der Bemerkung enden, er wünsche sich, das Buch könne dazu beitragen, Russland gerade in der heutigen Zeit wieder etwas differenzierter zu betrachten, und genau diesen Beitrag leistet dieser schmale Band in der Tat. Zwar kann man von einem solch knappen Abriß der russischen Geschichte nicht erwarten,... Kappeler läßt sein Buch mit der Bemerkung enden, er wünsche sich, das Buch könne dazu beitragen, Russland gerade in der heutigen Zeit wieder etwas differenzierter zu betrachten, und genau diesen Beitrag leistet dieser schmale Band in der Tat. Zwar kann man von einem solch knappen Abriß der russischen Geschichte nicht erwarten, daß er alles erwähnt, was sich in der langen Geschichte Russlands ereignet hat, geschweige denn, daß es die Nuancen, die die Forschung herausgearbeitet hat, abbildet. Es gelingt dem Autoren jedoch, mit einer Mischung aus chronologischer und thematisch orientierter Darstellung wichtige Eckpunkte der Geschichte und zentrale Themen und Fragestellungen herauszustellen. Dabei gelingt es ihm, und das ist eben im Deutschland der heutigen Zeit bemerkenswert, einen differenzierten Blick beizubehalten, der weder von übermäßigem Jubel über die "dunkle russische Volksseele" getragen wird und darüber das Faktische vernachlässigt, noch in eine aktuell verbreitete Globalkritik am "russischen Sonderweg" und den "undemokratischen Strukturen" zu verfallen. Im Gegenteil: Kappeler erkennt an, daß verschiedene Kulturen verschiedenen kulturellen Logiken folgen und daß es uns nicht zukommt, diese per se zu verurteilen, sondern daß es unsere Aufgabe ist, sie in ihrer Struktur zu begreifen und zu akzeptieren.


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