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Der betrogene Patient

Ein Arzt deckt auf, warum Ihr Leben in Gefahr ist, wenn Sie sich medizinisch behandeln lassen (gekürzte Lesung)

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Nie waren die Heilungsversprechen größer als heute und doch ist die ärztliche Behandlung zu unserer häufigsten Todesursache geworden. Wer den Therapieempfehlungen der Mediziner rückhaltlos vertraut, schadet sich häufiger, als er sich nützt. Erschreckend viele Behandlungen sind ohne nachgewiesene Wirksamkeit und oft wäre das Abwarten des Spontanverlaufs sogar wirksamer und nachhaltiger.

Schonungslos ehrlich seziert Dr. med. Gerd Reuther nach 30 Jahren als Arzt seinen Berufsstand. Er deckt auf, dass die Medizin häufig nicht auf das langfristige Wohlergehen der Kranken abzielt, sondern in erster Linie die Kasse der Kliniken und Praxen füllen soll. Seine Abrechnung ist aber nicht hoffnungslos, denn er zeigt auch auf, wie eine neue, bessere Medizin aussehen könnte. Sie müsste mit einer anderen Vergütung medizinischer Dienstleistungen beginnen und Geld dürfte nicht mehr über Leben und Tod bestimmen.

Mit der Expertise eines Mediziners geschrieben, verliert das Buch trotzdem nie den Patienten aus dem Blick. Durch seine präzise Analyse der herrschenden Verhältnisse wird es zu einer Überlebensstrategie für Kranke, die ihr Leid nicht durch Medizin vergrößern wollen.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium MP3
Sprecher Gerd Reuther
Erscheinungsdatum 22.01.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783745301038
Verlag Riva Verlag
Spieldauer 406 Minuten
Format & Qualität MP3, 406 Minuten, 341.63 MB
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Buchhändler-Empfehlungen

„Kritik an unserem Gesundheitssystem“

Karin Thuma, Thalia-Buchhandlung Dresden

Diese Analyse eines Arztes mit sehr langjähriger Berufserfahrung steht in einer zunehmenden Reihe medizinkritischer Bücher. Geht es wirklich zuallererst um unser eigenes Wohl, so, wie wir Patienten dies erwarten und glauben? Sehr viele Beispiele sprechen leider dagegen. Diese werden hier akribisch aufgeführt und mit vielen Statistiken und Studien belegt.
Für den Laien nicht immer leicht verständlich zu lesen, doch eine wichtige Lektüre für alle, die sich selbstbestimmt um ihre Gesundheit sorgen wollen.
Diese Analyse eines Arztes mit sehr langjähriger Berufserfahrung steht in einer zunehmenden Reihe medizinkritischer Bücher. Geht es wirklich zuallererst um unser eigenes Wohl, so, wie wir Patienten dies erwarten und glauben? Sehr viele Beispiele sprechen leider dagegen. Diese werden hier akribisch aufgeführt und mit vielen Statistiken und Studien belegt.
Für den Laien nicht immer leicht verständlich zu lesen, doch eine wichtige Lektüre für alle, die sich selbstbestimmt um ihre Gesundheit sorgen wollen.

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Interessante Punkte über die Gesundheitsindustrie.
von kvel am 24.05.2017
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis: - Was wir verordnen, wirkt auch Medizin ohne Evidenz und kritische Selbstkontrolle - Man wird eine Studie (er)finden Mediziner als Wissenschaftsgaukler - Was nicht sein darf, kann nicht sein Ärztliche Investigationsverweigerung - Eine schlechte Therapie ist besser als keine Therapie Medizinischer... Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis: - Was wir verordnen, wirkt auch Medizin ohne Evidenz und kritische Selbstkontrolle - Man wird eine Studie (er)finden Mediziner als Wissenschaftsgaukler - Was nicht sein darf, kann nicht sein Ärztliche Investigationsverweigerung - Eine schlechte Therapie ist besser als keine Therapie Medizinischer Aktionismus - Geschluckt wird, was wir geliefert bekommen Mediziner als Erfüllungsgehilfen der Medizinindustrie - Auch heute sterben im Krankenhaus die Leute Hochrisikobereich Klinik - Zynische Dreiecksbeziehung Undurchsichtige Geldflüsse und Interessenkonflikte Meine Meinung: Der Autor stellt viele „Fakten“ und Paradigmen zu Recht in Frage. Er vertritt die These, dass es oftmals besser für die Patienten wäre, wenn die Ärzte lieber keine Therapie ihren Patienten angedeihen ließen und stattdessen auf die Selbstheilungsfähigkeit des menschlichen Körpers zu vertrauen, statt auf eine evtl. auf lange Sicht ehr schädliche Medikation zu setzen. Gut fand ich, dass der Autor einige wichtige Themen angesprochen und erörtert hat, bspw.: - Forschungen in gewünschte Richtungen der Industrie - Mangel an ehrlichen und langfristigen Studien zu (Neben-)Wirkungen von Medikamenten, sondern stattdessen schnelles auf den Markt drücken von neuen Medikamenten - Weiterbildung von Ärzten auf Kongressen von Pharmafirmen - Entsprechen der Erwartungshaltung von Patienten (u.a. auch durch nutzlose Verschreibung von Antibiotika bei viralen Infekten mit all den unguten Nachwirkungen) - Mangelndes Kostenbewusstsein der Gesundheitskassen für das Sozialsystem durch egoistisches Anfüttern von Kunden mit unsinnig-kostspieligen Anreizen (z.B. „Gesundheitsreisen“) Manko: Einige Themen / Erläuterungen wiederholen sich über die Kapitel. Fazit: Lesenswert.