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Die ferne Hoffnung

Roman

Die Hansen-Saga Band 1

Ellin Carsta

(23)
Buch (Taschenbuch)
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9,81
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Beschreibung

Der Auftakt zur historischen Hansen-Saga von Ellin Carsta, der Erfolgsautorin von »Die heimliche Heilerin«: opulent erzählt, emotional und von sinnlicher Farbigkeit. Eine mächtige Familiendynastie auf dem Prüfstand der Geschichte. Hamburg 1888: Als der Familienpatriarch Peter Hansen aus dem Leben scheidet, bleiben seine Söhne Robert, Karl und Georg mit einer großen Aufgabe zurück: Wie können sie in diesen turbulenten Zeiten den Fortbestand des hoch verschuldeten Familienunternehmens und die gesellschaftliche Stellung der Hansens sichern? Eine Plantage im fernen Kamerun bietet die einmalige Chance, die stark wachsende Nachfrage nach Kakao zu bedienen. Was von einem Teil der Familie als großes Abenteuer gesehen wird, ist für die anderen schon in der Vorstellung ein Albtraum. Robert macht sich mit seiner Familie auf den Weg in das Land am Golf von Guinea. Seine Frau Elisabeth kehrt Hamburg nur sehr widerwillig den Rücken, und das Verhältnis zwischen den Eheleuten wird zusehends angespannt. Luise hingegen, ihre jüngste Tochter, findet das Leben auf der Plantage sehr aufregend. Nicht zuletzt, weil mit Hamza, dem Sohn des Vorarbeiters, zum ersten Mal ein Mann in ihr Leben tritt, für den sie starke Gefühle entwickelt …

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 362
Erscheinungsdatum 20.02.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-1-5420-4788-3
Verlag Tinte & Feder
Maße (L/B/H) 18,7/12,6/2,3 cm
Gewicht 410 g
Verkaufsrang 6300

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Buchhändler-Empfehlungen

Karsten Rauchfuss, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Die Geschichte um eine Hamburger Familiendynastie. Eindringliche und voller Emotionen erzählte Geschichte, die den Leser begeistern wird.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
23 Bewertungen
Übersicht
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Unglaublich toller Auftakt
von Marion2505 am 16.06.2020

Meine Meinung: Ein schönes Buchcover Das Buchcover von „Die ferne Hoffnung“ gefällt mir sehr, denn es passt ganz wunderbar zum Inhalt des Buches. Es lässt mich sofort wieder zwischen Kamerun und Hamburg hin- und herreisen, um Zeit mit der Hansen-Familie zu verbringen. Der Schreibstil von Ellin Carsta ist einfach wund... Meine Meinung: Ein schönes Buchcover Das Buchcover von „Die ferne Hoffnung“ gefällt mir sehr, denn es passt ganz wunderbar zum Inhalt des Buches. Es lässt mich sofort wieder zwischen Kamerun und Hamburg hin- und herreisen, um Zeit mit der Hansen-Familie zu verbringen. Der Schreibstil von Ellin Carsta ist einfach wunderbar. Ich war sofort mitten in der Geschichte und hatte schon nach dem Lesen des Prologs eine gute Vorstellung von der Familie Hansen. Auch beginnt die Geschichte eher gemächlich mit der Einführung der verschiedenen Charaktere und Handlungsstränge, um dann mächtig an Fahrt aufzunehmen und den Leser völlig gefangen zu nehmen. Durch den Wechsel der Handlungsorte, die sich in Hamburg, Wien und Kamerun befinden, ist das Lesen der Geschichte sehr kurzweilig und überaus lebhaft, denn ich konnte mir alle Orte und ihre Begebenheiten wunderbar vorstellen. Immer war ich gespannt, was sich wohl in den anderen Orten gerade so tut und habe der Handlung begeistert gefolgt. Die Protagonisten die ich in diesem Buch getroffen habe, waren alle sehr detailliert ausgearbeitet und konnten mich absolut überzeugen. Besonders haben mich die Veränderungen der einzelnen Protagonisten fasziniert und manchmal auch ein wenig geschockt. Denn was zu Beginn des Buches noch eine eingeschworene Hamburger Familie war, driftete im Laufe des Buches immer weiter auseinander, was ich überaus spannend zu beobachten fand. Ich hatte viel Raum für Spekulationen und bin auch nach Beendigung des Buches noch mit meinen Gedanken bei dem ein oder anderen Charakter. Robert konnte mich sofort begeistern, denn er ist abenteuerlustig und wagt für seine Familie so einiges. Bis zum Schluss des Buches hat sich dieser Eindruck auch nicht verändert, so dass ich mich auf ein baldiges Wiedersehen freue. Auch mit Luise bin ich sofort warm geworden, denn sie ist ihrem Vater sehr ähnlich. Ich habe es sehr genossen, Kamerun durch ihre Augen zu erkunden und habe mich von ihrer Begeisterung für das Land und seine Leute sehr gerne anstecken lassen. Auch Karl Hansen ist ein sehr besonderer Charakter, der mich schnell mit seiner besonderen Art für sich eingenommen hat. Ich bin sehr gerne bei ihm in Wien gewesen und habe sein Leben ziemlich gespannt verfolgt. Hier bin ich auch sehr gespannt, was die Nachfolgebände so bringen werden, denn er ist definitiv ein Charakter, mit dem ich als Leserin abgrundtief leiden werde … Das waren meine Lieblingscharaktere. Dann gab es noch die Protagonisten, die mich sehr überrascht haben, was mich ja immer sehr begeistert beim Lesen. Ich möchte nicht zu viel verraten, denn gerade diese Überraschungen haben mich das Buch wirklich genießen lassen. Ich möchte mal spekulieren, dass das nur der Anfang war und der ein oder andere auch in den Folgebänden seine Fähigkeiten sehr intensiv unter Beweis stellen könnte. Drei Brüder – drei Schicksale Leben zu Beginn alle drei Brüder mit ihren Familien im Familienanwesen in Hamburg, so zerstreuen sie sich bald. Mir hat es viel Freude gemacht, der kompletten Familie Hansen zuzusehen und zu beobachten, wie jeder auf sein neues Leben reagiert. Es gab hier nicht nur eine Überraschung. Und nicht nur einmal habe ich mit offenem Mund fassungslos möglichst schnell gelesen, denn oft mochte ich nicht glauben, wozu manch einer doch tatsächlich fähig ist. Ich glaube, es gibt noch viel zu entdecken in der Hansen-Familie, auch wenn ich jetzt schon befürchte, dass mir nicht alles gefallen werden wird. Denn zu lieb sind mir manche Charaktere schon geworden und zu sehr bin ich gespannt, was jeden einzelnen von ihnen noch erwarten wird. Mein Fazit: „Die ferne Hoffnung“ von Ellin Carsta ist ein unglaublich toller Auftakt der Hansen-Saga, der mich komplett begeistert und gefesselt hat. Das Buch ist voller interessanter und sehr unterschiedlicher Charaktere, deren Schicksal mich oft bewegt hat und ich unbedingt wissen möchte, wie es mit ihnen weitergeht. Ich denke, es gibt noch jede Menge zu entdecken und werde daher ganz bald und voller Vorfreude wieder zu den Hansens reisen. Was soll ich sagen? Absolute Leseempfehlung!

fehlende Tiefe
von luisa aus NRW am 10.06.2020

Im ersten Teil der Hansen-Saga müssen die drei Brüder Georg, Robert und Karl nach dem Tod ihres Vaters die Geschicke eines Hamburger Handelshauses wieder in erfolgreiche Bahnen lenken. So übernimmt Georg die Leitung des Hamburger Kontors, während Karl einen neuen Standort in Wien eröffnet und Robert in die deutsche Kolonie Kamer... Im ersten Teil der Hansen-Saga müssen die drei Brüder Georg, Robert und Karl nach dem Tod ihres Vaters die Geschicke eines Hamburger Handelshauses wieder in erfolgreiche Bahnen lenken. So übernimmt Georg die Leitung des Hamburger Kontors, während Karl einen neuen Standort in Wien eröffnet und Robert in die deutsche Kolonie Kamerun übersiedelt, um Kakao anzubauen. Der Roman beschreibt die Höhen und Tiefen dieses Unterfangens und die familiären Zerwürfnisse, die damit einhergehen. Der Roman bietet nette Leseunterhaltung, ist aber vielfach recht einfach konstruiert. So birgt nicht nur die Handlung keine Überraschungen - bis auf die recht unrealistische Darstellung der Frauenpositionen - auch die Figuren sind so konzipiert, dass eine gewisse Langeweile aufkommt, denn die guten Charaktere sind gut und die bösen schlecht und daran ändert sich auch nichts. Hier wird leider Potential verschenkt, denn mehr Komplexität in den Figuren - zumindest in der tragenden Figur Luise - wäre absolut notwendig gewesen, um dem Roman Tiefe zu geben. Stattdessen wird Luise zur moralisch-naiven Instanz, die eine Identifikation schwer macht, und der ultimative weibliche Bösewicht Elisabeth noch zur spannendsten Figur im gesamten Ensemble. Darüber hinaus war mir der historische Rahmen ganz besonders in Bezug auf die weibliche Rolle nicht überzeugend genug. Man bekommt es in dem Roman so z.B. mit Therese zu tun, die gegen den Willen ihrer ausnehmend vermögenden Eltern Unternehmerin geworden ist und allein lebt, und mit Frederike, die mal eben bei Therese jobbt. Das sind einfach Dinge, die so kaum möglich waren, und bei "jungen Frauen aus gutem Hause" definitiv nicht geduldet wurden. Auch dass Luise als 15-jähriges deutsches Mädchen monatelang allein auf einer Plantage ohne Anstandsdame oder Vormund zurückgelassen wird, ist für mich absolut undenkbar. Der Bewegungsradius einer Frau war so unendlich klein, und die Frauenbewegung steckte erst in den Kinderschuhen... Gut gefallen hat mir hingegen der Ansatz, deutsche Kolonialgeschichte als einen wesentlichen Aspekt zu wählen, denn dieses Thema ist ja eher eins der "vergessenen". Auch die Entscheidung den Roman an drei verschiedenen Orten spielen zu lassen, fand ich überzeugend und im Kern auch gut umgesetzt. Insgesamt hat mich der Roman trotz seiner Längen nett unterhalten, aber man sollte weder die Figuren noch den historischen Kontext zu stark hinterfragen.

ein gelungener Auftakt der Familien-Saga
von einer Kundin/einem Kunden aus Radebeul am 07.06.2020

Als das Familienoberhaupt Peter Hansen sich das Leben nimmt, sind seine Söhne Robert, Karl und Georg schockiert. Sie dachten das Familienunternehmen sei durch ihren Vater gut gestellt gewesen. Doch dieser Schein trügt. Gemeinsam machen die drei sich daran den Kontor zu retten und neue Geschäftsideen zu entwickeln. Sie versuchen ... Als das Familienoberhaupt Peter Hansen sich das Leben nimmt, sind seine Söhne Robert, Karl und Georg schockiert. Sie dachten das Familienunternehmen sei durch ihren Vater gut gestellt gewesen. Doch dieser Schein trügt. Gemeinsam machen die drei sich daran den Kontor zu retten und neue Geschäftsideen zu entwickeln. Sie versuchen ihr Glück in Kamerun mit einer Kakaoplantage. Und so entführt uns die Autorin in unterschiedliche drei Schauplätze: Hamburg, Wien und das exotische Kamerun. Jeder Handlungsstrang hat seinen besonderen Reiz. In Hamburg führt Georg den alteingesessenen Kontor weiter, in Wien wo Karl einen neuen Kontor aufbaut und Kamerun, wo Richard die Kakaoplantage betreibt. Durch die viele Ortswechsel bleibt die Geschichte spannend. Störend waren für mich die vielen Charaktere. Ich musste mir erst einmal eine Skizze machen, wer mit wem verbandelt ist. Gerne hätte am Anfang oder am Ende des Buches eine Art Stammbaum aufgezeichnet sein können. Das hätte es mir bestimmt einfach gemacht, die einzelnen Figuren zuzuordnen. Dies war mein erster historischer Roman und ich war sehr beeindruckt wie es die Autorin schafft, die geschichtlichen Hintergründe einzuflechten ohne das bei mir Langeweile aufkam. Fazit: Ein wunderbarer Auftakt der Familien-Saga, mit vielen unterschiedlichen Charakteren, dynamischen Beziehungen und spannenden Querverweisen zur Geschichte.

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