Tatort Kuhstall

Thea Lehmann

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Beschreibung

Mord oder Selbstmord? Am Fuße der Zyklopenmauer, unterhalb des "Kuhstall" genannten riesigen Felsentores, wird ein toter Mann gefunden. Es handelt sich um den Unternehmer Dr. Stefan Schüppel, der in Rathmannsdorf ein alteingesessenes Unternehmen für kosmetische Produkte mit Kräuterauszügen führt. Nichts deutet zunächst auf einen Mord hin, zumal Dr. Schüppel nachweislich immer wieder depressive Phasen hatte. Ein Selbstmord liegt nahe. Doch je länger Leo Reisinger und Sandra Kruse recherchieren, desto dubioser wird der Tod des Mannes. Und jeder der zahlreichen Verdächtigen hat ein mögliches Motiv und seine eigene Wahrheit, die weit zurück in die Vergangenheit reicht...

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 300
Erscheinungsdatum 01.07.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-943444-76-6
Reihe Dresdner Kriminal
Verlag Ddv Edition
Maße (L/B/H) 20/12,8/2,7 cm
Gewicht 330 g
Auflage 1
Verkaufsrang 40970

Kundenbewertungen

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Gut durchdacht, mit menschlicher Note und tollem lokalem Flair
von einer Kundin/einem Kunden aus Mainz am 13.04.2021

Nachdem ich vor Jahren den ersten Teil der Serie gelesen habe, hat mich nun – nach der Entdeckung, dass die Reihe inzwischen unglaublich gewachsen ist – der Titel auf Anhieb angesprochen. Doch es geht gar nicht um Kühe und einen Stall, wie ich schnell festgestellt habe, sondern um eine der Sehenswürdigkeiten des Elbsandsteingebi... Nachdem ich vor Jahren den ersten Teil der Serie gelesen habe, hat mich nun – nach der Entdeckung, dass die Reihe inzwischen unglaublich gewachsen ist – der Titel auf Anhieb angesprochen. Doch es geht gar nicht um Kühe und einen Stall, wie ich schnell festgestellt habe, sondern um eine der Sehenswürdigkeiten des Elbsandsteingebirges, das ich inzwischen alleine aufgrund der Bücher zu lieben lerne. Die Landschaft ist toll beschrieben und beim Lesen kommt richtig Lust auf, dort selbst einmal wandern zu gehen. Dass dort im Buch nicht nur gewandert, sondern nackt gewandert wird und dabei eine Leiche gefunden wird, sorgt natürlich direkt für einen grandiosen Start in den aktuellen Mordfall. Obwohl zunächst nicht ganz klar ist, ob es sich tatsächlich um einen Mord oder einen Selbstmord handelt, wird man als Leser direkt in den Fall hineingezogen. Wer war dieser zurückgezogene Dr. Schüppel, in was war er verwickelt und was hat es mit dem Unfall in seiner Vergangenheit auf sich? Es tauchen immer neue Bausteine und Verdächtige auf und auch wenn ich ab einem gewissen Punkt eine Ahnung hatte, welche Fährte die richtige ist, so war mir doch noch lange nicht klar, wer letztlich der Mörder ist. Die drei Ermittler haben es aber nicht nur mit der Auflösung des Mordes, sondern auch jeweils mit sehr eigenen Beziehungssituationen zu tun, die sie einem auch menschlich näherbringen. Besonders gefallen hat mir, dass in diesem Fall nicht nur die Polizei nach Antworten sucht. Herrlich, wie der selbsternannte Insektenexperte Rigobert Bausewein, sich zum Ermittler berufen fühlt und welche Theorien er sich zusammenreimt. Dass er dabei Hilfe von der verschmähten Haushälterin des Mordopfers bekommt und wie die beiden sich auf eigene Faust einmischen, lockert die Polizeiarbeit auf und ist wirklich amüsant. Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt und gebe gerne eine Leseempfehlung!

Ein Bayer in Sachsen
von einer Kundin/einem Kunden aus Düsseldorf am 30.12.2019

Meine Meinung: Ich bin hier an einen Krimi geraten, der nicht nur spannend, sondern auch sehr informativ für mich war. Ich gestehe, dass ich gegoogelt habe. Irrtümlich bin ich von einem "echten" Kuhstall ausgegangen und musste dann erfahren, dass der Tatort sich im Elbsandsteingebirge befindet und ein beliebter Ausflugsort ist.... Meine Meinung: Ich bin hier an einen Krimi geraten, der nicht nur spannend, sondern auch sehr informativ für mich war. Ich gestehe, dass ich gegoogelt habe. Irrtümlich bin ich von einem "echten" Kuhstall ausgegangen und musste dann erfahren, dass der Tatort sich im Elbsandsteingebirge befindet und ein beliebter Ausflugsort ist. So gerne ich in manchen Büchern selber vor Ort sein möchte, war ich diesmal froh, dass ich dort nicht wandern und schon mal gar nicht klettern musste. Aber das nur nebenbei. Bisher kannte ich noch keine Bücher von Thea Lehmann und wollte gerne einen Krimi von ihr lesen. So lernte ich ein sehr interessantes Ermittlerduo kennen. Sandra Kruse, die Einheimische, sie konnte ihrem Kollegen sehr vieles erklären. Denn Leo Reisinger war ein Bayer, der für zwei Jahre in Sachsen arbeiten wollte und nach anderthalb Jahren noch immer nicht alles in der Umgebung kannte und Begriffe schon mal gar nicht. Sascha, der dritte Kollege dieser Runde musste allerdings während dieser Ermittlungen Urlaub nehmen, warum verrate ich natürlich nicht, aber die Idee fand ich sehr lustig. Natürlich habe ich sehr viel über das Privatleben der drei erfahren können, was durchaus für Probleme sorgen konnte, denn manches lenkte die eine oder den anderen von konzentriertem Arbeiten ab. Es war aber auch verworren, der erste Eindruck täuschte, aber die Ermittler gaben nicht auf. Ich selber hatte irgendwann einen Verdacht geschöpft und musste am Ende feststellen, dass ich fast richtig lag. Fazit: Für mich war es der erste Krimi, den ich von der Autorin gelesen habe. Ich weiß jetzt, dass es mit Sicherheit nicht der einzige bleiben wird. Sobald es meine Zeit zulässt, werde ich wohl noch weitere lesen. Gerne empfehle ich das Buch weiter.

Ein Bayer im Elbsandsteingebirge
von Streiflicht am 17.11.2018

Dieses Buch hat mich nicht nur deswegen gereizt, weil es ein Krimi ist und Spannung verspricht, sondern auch, weil ein Bayer im Exil lebt und arbeitet. Das fand ich ganz persönlich einen spannenden Ansatz, auch weil ich selbst in der gleichen Situation bin. Ich mochte den Kommissar Leo Reisinger auch sofort. Seine Kollegin Sandr... Dieses Buch hat mich nicht nur deswegen gereizt, weil es ein Krimi ist und Spannung verspricht, sondern auch, weil ein Bayer im Exil lebt und arbeitet. Das fand ich ganz persönlich einen spannenden Ansatz, auch weil ich selbst in der gleichen Situation bin. Ich mochte den Kommissar Leo Reisinger auch sofort. Seine Kollegin Sandra Kruse hat mir ebenfalls gefallen und ist ein guter Gegenpart. Der Kriminalfall ist interessant, aber leider hat mir das letzte Quäntchen Spannung und Tempo gefehlt. Ich hatte am Ende schon eine Ahnung, was passiert ist, dennoch war die Auflösung spannend. Trotzdem hat mir das Buch gefallen und ich habe es gerne gelesen. Interessant war neben den vielen Schilderungen der Gegend auch das Privatleben des Ermittlers. Leider kenne ich die Vorgängerromane nicht, sodass ich nicht weiß, wie der Verlauf seiner Lebensgeschichte war. Da das meiner Meinung doch ein wichtiger Teil war, wäre es vielleicht besser gewesen, zuerst die Vorgänger zu lesen. Für den Kriminalfall spielt das aber keine Rolle, der ist in sich abgeschlossen und kann auch so gelesen werden. Der Titel ist herrlich, denn er ist provokant und spielt mit den örtlichen Gegebenheiten. Das hat mir gut gefallen, denn es passt auch zum Lokalkolorit das im Buch reichlich vorkommt. Es ist wie ein kleiner Urlaub im Elbsandsteingebirge.


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