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ZwischenLand

Roman

Als Montagsdemonstrantin der ersten Stunde fällt es der 19jährigen Ania schwer, ihren Traum von einer anderen DDR aufzugeben. In einer Wohngemeinschaft in Leipzig-Connewitz lebt sie mit Sascha, dem russischen Maler, und Alex, dem Westberliner Journalisten, ihren Traum von einer offenen Beziehung. Doch sie kann ihre große Liebe Bernd nicht vergessen.

Auch Anias Schwester Brit und ihre Freundin Suse finden in dem verfallenen und besetzten Haus im Leipziger Montmartre ein neues Zuhause. Aber ihre Gemeinschaft ist fragiler, als sie glauben: Überfälle von Neonazis und das Doppelleben eines Mitbewohners bedrohen das friedliche Zusammenleben.

Ankommen? Wenn ja, wo? Gehen? Wenn ja, wohin? Alles ist offen. So vieles scheint möglich. Verheißung, Chaos, Last: Was ist Freiheit eigentlich?

Kathrin Wildenberger setzt nach „Montagsnächte“ in ihrem zweiten Roman die Geschichte um Ania, Brit und Suse fort, die nun im „ZwischenLand“ des Sommers 1990 ihr Leben träumen und ihre Träume leben.

So erzählt eine nur, wenn sie mit Haut und Haar und Sommersprossen in ihrer Heldin steckt […] Ein Gänsehautbuch!
Ralf Julke, Leipziger IZ (über „Montagsnächte“ von Kathrin Wildenberger)
Portrait
Kathrin Wildenberger wurde 1971 in Sangerhausen/Sachsen-Anhalt geboren und lebt nach Lehr- und Wanderjahren in Göttingen und Heidelberg seit 2006 in Leipzig.
Sie arbeitet als freischaffende Autorin und Medizinisch-Technische Assistentin in einer Forschungsgruppe am Uniklinikum Leipzig.
Neben "ZwischenLand", dem zweiten Teil der Montagsnächte-Trilogie, erschien der erste Teil "Montagsnächte" ebenfalls im Verlag duotincta.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 350
Erscheinungsdatum 05.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-946086-28-4
Verlag Verlag duotincta
Maße (L/B/H) 21,6/13,4/2,5 cm
Gewicht 427 g
Auflage 1
Buch (Paperback)
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17,00
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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sehr interessantes Buch über die Zeit nach dem Mauerfall
von einer Kundin/einem Kunden aus Freudenberg am 07.06.2018

Dies ist die Fortsetzung zu dem Buch "Montagsnächte".Ich empfehle den Vorgänger bereits gelesen zu haben,da es sonst zu einigen Unverständlichkeiten kommen kann. Ich kannte "Montagsnächte" schon und so hatte ich natürlich große Erwartungen.Aber ich wurde nicht enttäuscht.Kathrin Wildenberger hat mich wieder in den Bann gezo... Dies ist die Fortsetzung zu dem Buch "Montagsnächte".Ich empfehle den Vorgänger bereits gelesen zu haben,da es sonst zu einigen Unverständlichkeiten kommen kann. Ich kannte "Montagsnächte" schon und so hatte ich natürlich große Erwartungen.Aber ich wurde nicht enttäuscht.Kathrin Wildenberger hat mich wieder in den Bann gezogen. Der Schreibstil ist leicht,flüssig und locker.Ich bin mit dem Lesen sehr gut voran gekommen.Die Seiten flogen nur so dahin.Einmal angefangen mit Lesen wollte ich das Buch kaum noch aus den Händen legen. Ich war gespannt zu erfahren wie es den mir schon bekannten Protoganisten nach dem Mauerfall ergangen ist.Ania,Brit und Suse mussten nun mit einer ganz neuen Gesellschaft klar kommen. Die Autorin erzählt uns wie schwer es ist diese Situation zu bewälitigen.Sie läßt uns einige Zeit am neuen Lebensweg der jungen Frauen teilnehmen.Neue Wege eröffnen sich.Es gibt aber nicht nur gute Seiten der Wende.Auch viele Probleme sind plötzlich da.Beruflich und privat muss man sich neu orientieren.Die Autorin bringt uns gekonnt Ängste,Sorgen,Gedanken und Gefühle nahe.Sehr emotional,bewegend und berührend beschreibt sie alles authentisch. Ich bin auch in der DDR aufgewachsen und habe die Zeit der Wende hautnah miterlebt.Geprägt durch meine eigenen Erinnerungen an diese Zeit,kamen sehr viele Emotionen in mir hoch.Durch die sehr ansprechende und fesselnde Erzählweise wurde ich wieder förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Auch wurden Themen angesprochen die mich zum Nachdenken angeregt haben.Das hat mir sehr gut gefallen. Bis zum Schluß blieb es sehr interessant und ich freue mich schon jetzt auf eine Fortsetzung. Mir hat das Lesen dieses Buches viel Freude bereitet.Bei mir sind Erinnerungen hoch gekommen und es hat mich sehr bewegt.Ich kann diese Lektüre nur sehr empfehlen.Ich vergebe glatte 5 Sterne.

sechs Monate zwischen Vergangenheit und Zukunft...
von einer Kundin/einem Kunden aus Lugau am 01.06.2018

„Du hast in drei Monaten erlebt, wofür manche ein halbes Leben brauchen….“ s.S. 324 Leipzig 1990: Umbruchzeiten… Ania, eine der Montagsdemonstranten von Herbst‘ 89, ist verunsichert. Sie sieht ihre Zukunft nicht in einem „Westen überall“, ihre große Liebe Bernd verschwindet einfach ohne Abschied aus ihrem Leben und der schein... „Du hast in drei Monaten erlebt, wofür manche ein halbes Leben brauchen….“ s.S. 324 Leipzig 1990: Umbruchzeiten… Ania, eine der Montagsdemonstranten von Herbst‘ 89, ist verunsichert. Sie sieht ihre Zukunft nicht in einem „Westen überall“, ihre große Liebe Bernd verschwindet einfach ohne Abschied aus ihrem Leben und der scheinbare Zufluchtsort in einer WG im Leipziger Süden und ihre offene Dreierbeziehung mit Sascha und Alex birgt auch manches Konfliktpotenzial…. Auch Ania‘s Schwester Brit und ihre Freundin Suse sind auf der Suche nach ihrem eigenen Weg in die Zukunft… Die drei jungen Frauen halten zusammen, müssen aber eigene Entscheidungen treffen… Wohin führt der Weg? Welche Träume lassen sich verwirklichen? * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * Nach „Montagsnächte“ erzählt Kathrin Wildenberger nun in „Zwischenland“ die Geschichte von Ania, Suse und Britt weiter. Dabei kommt jede der drei jungen Frauen zu Wort. In einzelnen, teils sehr kurzen Kapitel schildern sie ihre Erlebnisse, Gedanken und Gefühle. So spürt der Leser ihre inneren Zerrissenheit und Unsicherheit: das, was man von klein auf gelernt hatte, gilt nicht mehr… Freiheit ist ungewohnt und überfordert fast… Was ist richtig und was falsch? Wohin führt der Weg? Nachdem ich „Montagsnächte“ mit Begeisterung gelesen hatte, freute ich mich sehr auf die Fortsetzung. Allerdings hatte ich anfangs leichte Probleme in die Geschichte zu finden. Ich konnte mich diesmal auch nicht so richtig mit Ania identifizieren (was mir im 1. Buch gut gelungen ist). Gut gefällt mir, dass Ania, Suse und Brit zu Wort kommen, man ihre Wege verfolgen kann. Da die einzelnen Kapitel oft recht kurz sind und die Erzählung zwischen den Protagonisten hin und her springt, ist es sehr hilfreich, dass jeweils Name und Datum in der Kapitelüberschrift stehen. Durch diese Art zu schreiben, gelingt es der Autorin allerdings deutlich die Unruhe der damaligen Wendezeit zu verdeutlichen. Das Cover des Buches finde ich sehr gut gelungen und es ähnelt dem von „Montagsnächte“, so dass es einen Wiedererkennungseffekt gibt. Auch der Titel ist gut gewählt… „Zwischenland“ - nicht mehr DDR, aber auch noch nicht BRD…. Fazit: „Zwischenland“ ist ein interessantes Buch über drei junge Frauen auf der Suche vor dem geschichtlichen Hintergrund der Wendezeit. Gern vergebe ich 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

Zwischen Ost und West
von frenzelchen90 aus Ilmenau am 29.05.2018

Meine Meinung: Mit diesem Buch setzt die Autorin nach „Montagsnächte“ die Geschichte um Ania, Brit und Suse fort. In jedem Kapitel kommt eine der Frauen zu Wort und beschreibt ihre Erlebnisse kurz nach der Wende. Damit der Leser nicht den Überblick verliert, ist jedes Kapitel mit dem Namen der aktuellen Erzählerin überschrieben.... Meine Meinung: Mit diesem Buch setzt die Autorin nach „Montagsnächte“ die Geschichte um Ania, Brit und Suse fort. In jedem Kapitel kommt eine der Frauen zu Wort und beschreibt ihre Erlebnisse kurz nach der Wende. Damit der Leser nicht den Überblick verliert, ist jedes Kapitel mit dem Namen der aktuellen Erzählerin überschrieben. Der Titel des Buches passt wunderbar, denn so gesehen stehen alle in dieser Zeit zwischen zwei Ländern und müssen erst mal mit der neuen Situation und auch den neuen Möglichkeiten zurechtkommen. Dabei geht es um Träume, Zukunftsängste aber auch um neue Freiheiten, die ausgetestet werden müssen. Alles wird von der Autorin genau beschrieben, so dass man mit den jungen Frauen mitfühlen kann. Mein Fazit: Eine faszinierende Geschichte mit viel geschichtlichem Hintergrund. Menschen, die die Zeit hautnah miterlebt haben, werden sicherlich sehr viele Dinge aus dem eigenen Leben wiedererkennen.