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Sieben Pfeifer

In alten Legenden heißt es, man höre in stürmischen Nächten manchmal ein seltsames Pfeifen, gefolgt vom Erscheinen riesiger schwarzer Hunde. Aber dies sind keine gewöhnlichen Kreaturen, sondern dämonische Wesen, entfesselt von der wilden Jagd auf verlorene Seelen. Nur selten sieht man mehr als einen von ihnen zur selben Zeit, doch wenn alle sieben zusammenkommen sollten, bedeutet dies das Ende der Welt.

In der malerischen Stadt Kingsbury mitten in Vermont betrauert Rose Kerrigan den Tod ihres Großvaters, eines liebenswürdigen, aber seltsamen alten Mannes. Schon bald wird sie von der Legende der Sieben Pfeifer erfahren, denn die gespenstischen Hunde sind nach Kingsbury gekommen und jagen eine Seele, die man vor ihnen verborgen hat. Zuerst ist es nur einer, doch es werden mit jedem Tag mehr. Und wenn sie nicht bald finden, wonach sie suchen, werden sich womöglich alle in Kingsbury versammeln.

Und wenn alle sieben Dämonen zusammenkommen ...
Portrait
Golden, Christopher
CHRISTOPHER GOLDEN ist in seiner amerikanischen Heimat einer der profiliertesten Autoren seines Genres. Seine Romane standen mehrfach auf der Bestsellerliste der New York Times. Bekannt ist er zudem für seine Drehbücher und Serienromane, unter anderem im Kontext von Hellboy, Buffy und X-Men, seine Jugendbücher und Texte für Comics. Dies ist sein zweiter Titel beim Buchheim Verlag, nach seinem klassischen Horrorroman Der Fährmann mit Zeichnungen von Tolkien-Illustrator John Howe.

Benson, Amber
AMBER BENSON ist ein echtes Multitalent. Bei uns vor allem bekannt als Tara Maclay aus der Fernsehserie Buffy - Im Bann der Dämonen, schreibt sie neben ihrer Karriere als Schauspielerin Bücher und Drehbücher, führt Regie und arbeitet als Produzentin. Zusammen mit Christopher Golden hat sie für die BBC die Trickfilmreihe Ghosts of Albion konzipiert und produziert. Mit den Sieben Pfeifern ist eine ihrer fantasievollsten Arbeiten nun auf Deutsch erhältlich.

Howe, John
JOHN HOWE zählt zusammen mit Alan Lee und Ted Nasmith zu den bedeutendsten Illustratoren der Werke J.R.R. Tolkiens. Howe und Lee waren die leitenden Künstler bei Peter Jacksons Film-Trilogie Der Herr der Ringe. Daneben hat Howe Illustrationen für den gleichnamigen Roman, für Der Hobbit und Das Silmarillion sowie zahlreiche weitere Fantasy-Titel geschaffen. Auch als Experte für mittelalterliche Rüstungen und Waffen hat er sich hervorgetan. Howe wurde in Vancouver, Kanada, geboren und lebt heute im schweizerischen Neuchâtel.

Kleinschmidt, Bernhard
BERNHARD KLEINSCHMIDT wurde in der schwäbischen Kleinstadt Ellwangen geboren. Nach einem Germanistikstudium in Tübingen, New Jersey und München samt Promotion unterrichtete er fünf Jahre an der Waseda-Universität in Tokyo. Inzwischen lebt er in einem oberbayerischen Dorf, hat eine Reitbeteiligung und übersetzt seit vielen Jahren Bücher aus dem Englischen, unter anderem von Dean Koontz, Jack Kornfield, Peter Straub und Stephen King.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 152
Erscheinungsdatum 15.03.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-946330-05-9
Verlag Buchheim Verlag
Maße (L/B/H) 22,1/13,9/2,2 cm
Gewicht 327 g
Originaltitel The Seven Whistlers
Abbildungen Cover sowie Illustrationen von Vor- und Nachsatz von John Howe
Illustrator Howe John
Übersetzer Bernhard Kleinschmidt
Buch (gebundene Ausgabe)
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14,95
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Buchhändler-Empfehlungen

„Einer ist schon schlimm, aber richtig böse wird es erst, wenn alle Sieben zusammen kommen...“

André Pingel, Thalia-Buchhandlung Bremen

In einer alten Legende heißt es, dass der Teufel riesige schwarze Hunde aussendet, die sich auf die Jagd nach Seelen begeben, die ihm versprochen sind, aber vorenthalten werden. Es sind keine gewöhnlichen Hunde, sondern Dämonen, die die Welt der Lebenden heimsuchen. Es heißt weiter, dass diese dämonischen Hunde meist allein auftreten, sie kündigen sich durch ein seltsames Pfeifen an und nur selten sieht man mehrere von ihnen zusammen. Doch wenn alle sieben auf einmal zusammenkommen, bedeutet es das Ende der Welt…
Rose trauert noch über den Tod ihres Großvaters, als sie das seltsame Pfeifen hört und kurze Zeit später auch den ersten riesigen schwarzen Hund in Kingsbury entdeckt. Aber es bleibt nicht nur bei einem Hund, denn die gesuchte Seele scheint absichtlich verborgen zu werden. Die Zahl der dämonischen Jäger nimmt zu und wenn sie nicht finden, was sie suchen, werden sich alle sieben versammeln…

Der Buchheim Verlag hat mich bereits mit seiner Veröffentlichung „Der Fährmann“ (ebenfalls von Christopher Golden) enorm begeistert. Hier wird die Schönheit des gedruckten Buches genüsslich zelebriert! Aber auch „Sieben Pfeifer“ muss sich nicht verstecken. Wundervolles Hardcover mit Prägung, Lesebändchen, schwarzer Schnitt…da wird dem Buchliebhaber direkt warm ums Herz! John Howe war auch hier wieder für die Illustrationen zuständig (Umschlag und Umschlaginnenteil), allerdings wird die Geschichte dieses Mal (leider) nicht mit grafischer Begleitung inszeniert. Anders ist auch, dass Christopher Golden nicht der alleinige Autor ist, sondern an seiner Seite findet sich in diesem Fall Amber Benson, einigen vielleicht bekannt aus der Serie „Buffy“.
Zusammen lässt das Autorenduo nun eine schaurig schöne Novelle von der Leine, die sich mit der Legende der sieben Pfeifer beschäftigt und diese auch sehr gekonnt in Szene setzt. Wer hier brachialen Horror erwartet, wird enttäuscht. Wie bereits bei „Der Fährmann“ wird wieder einmal auf die leisen Töne gesetzt und das verdammt gut. Es ist herrlich düster, stellenweise etwas blutig und atmosphärisch sehr dicht. Die Geschichte baut sich schleichend auf, nimmt immer mehr Raum ein und steigert sich bis zum Finale immer weiter, das mir persönlich dann leider etwas zu schwach und schnell ausgefallen ist. Da hätte noch etwas mehr kommen dürfen, um dem Werk den letzten Knall-Effekt zu verpassen. Aber abgesehen davon hat man es hier mit einer wirklich wunderbar erzählten Gruselgeschichte zu tun, die auf den nicht mal 150 Seiten den Charakteren so viel Tiefe und Gefühl mit auf den Weg gibt, wie auf so schmaler Seitenzahl möglich ist. Für alle, die auf besondere Bücher und Geschichten aus dem Bereich des Horror- und Gruselgenres stehen eine klare Empfehlung!
In einer alten Legende heißt es, dass der Teufel riesige schwarze Hunde aussendet, die sich auf die Jagd nach Seelen begeben, die ihm versprochen sind, aber vorenthalten werden. Es sind keine gewöhnlichen Hunde, sondern Dämonen, die die Welt der Lebenden heimsuchen. Es heißt weiter, dass diese dämonischen Hunde meist allein auftreten, sie kündigen sich durch ein seltsames Pfeifen an und nur selten sieht man mehrere von ihnen zusammen. Doch wenn alle sieben auf einmal zusammenkommen, bedeutet es das Ende der Welt…
Rose trauert noch über den Tod ihres Großvaters, als sie das seltsame Pfeifen hört und kurze Zeit später auch den ersten riesigen schwarzen Hund in Kingsbury entdeckt. Aber es bleibt nicht nur bei einem Hund, denn die gesuchte Seele scheint absichtlich verborgen zu werden. Die Zahl der dämonischen Jäger nimmt zu und wenn sie nicht finden, was sie suchen, werden sich alle sieben versammeln…

Der Buchheim Verlag hat mich bereits mit seiner Veröffentlichung „Der Fährmann“ (ebenfalls von Christopher Golden) enorm begeistert. Hier wird die Schönheit des gedruckten Buches genüsslich zelebriert! Aber auch „Sieben Pfeifer“ muss sich nicht verstecken. Wundervolles Hardcover mit Prägung, Lesebändchen, schwarzer Schnitt…da wird dem Buchliebhaber direkt warm ums Herz! John Howe war auch hier wieder für die Illustrationen zuständig (Umschlag und Umschlaginnenteil), allerdings wird die Geschichte dieses Mal (leider) nicht mit grafischer Begleitung inszeniert. Anders ist auch, dass Christopher Golden nicht der alleinige Autor ist, sondern an seiner Seite findet sich in diesem Fall Amber Benson, einigen vielleicht bekannt aus der Serie „Buffy“.
Zusammen lässt das Autorenduo nun eine schaurig schöne Novelle von der Leine, die sich mit der Legende der sieben Pfeifer beschäftigt und diese auch sehr gekonnt in Szene setzt. Wer hier brachialen Horror erwartet, wird enttäuscht. Wie bereits bei „Der Fährmann“ wird wieder einmal auf die leisen Töne gesetzt und das verdammt gut. Es ist herrlich düster, stellenweise etwas blutig und atmosphärisch sehr dicht. Die Geschichte baut sich schleichend auf, nimmt immer mehr Raum ein und steigert sich bis zum Finale immer weiter, das mir persönlich dann leider etwas zu schwach und schnell ausgefallen ist. Da hätte noch etwas mehr kommen dürfen, um dem Werk den letzten Knall-Effekt zu verpassen. Aber abgesehen davon hat man es hier mit einer wirklich wunderbar erzählten Gruselgeschichte zu tun, die auf den nicht mal 150 Seiten den Charakteren so viel Tiefe und Gefühl mit auf den Weg gibt, wie auf so schmaler Seitenzahl möglich ist. Für alle, die auf besondere Bücher und Geschichten aus dem Bereich des Horror- und Gruselgenres stehen eine klare Empfehlung!

Friederike Gärtner, Thalia-Buchhandlung Wildau

Eine alte Legende wird zu einem spannenden Fantasy-Horror-Mix. Absolut lesenswert! Eine alte Legende wird zu einem spannenden Fantasy-Horror-Mix. Absolut lesenswert!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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5
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düster-unterhaltsam
von meggie aus Mertesheim am 18.02.2019

Rose Kerrigan trauert um ihren toten Großvater. Doch umgibt diesen Tod auch etwas Seltsames. In der Stadt erscheinen große, schwarze Hunde, zuvor ertönt ein seltsames Pfeifen. Rose erfährt bald von der Legende um die Sieben Pfeifer, die in die Stadt gekommen sind, um eine Seele zu jagen. Die Legende... Rose Kerrigan trauert um ihren toten Großvater. Doch umgibt diesen Tod auch etwas Seltsames. In der Stadt erscheinen große, schwarze Hunde, zuvor ertönt ein seltsames Pfeifen. Rose erfährt bald von der Legende um die Sieben Pfeifer, die in die Stadt gekommen sind, um eine Seele zu jagen. Die Legende besagt auch, sollten sieben Hunde erscheinen, ist dies der Untergang der Welt. Nach "Der Fährmann", welches eines meiner Highlights 2018 war, habe ich nun "Sieben Pfeifer" gelesen. Hier war unter anderem spannend, da das Buch nicht nur von Christopher Golden geschrieben wurde, sondern auch von Amber Benson, die uns eigentlich eher als Schauspielerin bekannt ist. Ihre bekannteste Rolle ist die der Tara aus der Fernseh-Serie "Buffy". Dort spielt sie eine Hexe. Also schon mal ein kleiner Vorgeschmack auf ihre "Veranlagung", fantastische Geschichten zu erfinden. Als Autorin gefällt mir Amber Benson besser, da sie in ihren Rollen eher etwas naiv rüberkommt. Aber schreiben kann sie. Und die Geschichte, die sie zusammen mit Christopher Golden ersponnen hat, ist sehr interessant, aber leider viel zu kurz. Es bleibt kaum Zeit, die Spannung richtig aufzubauen. Dem Buch hätten ein paar Seiten mehr sehr gut getan, um einige Dinge etwas näher zu erklären. Schon die Charaktere leiden darunter. Die Protagonistin Rose bekommt nicht die Aufmerksamkeit, die ihr zusteht. Und auch die Nebencharaktere kommen leider zu kurz. Ich hätte gerne mehr von Mike, Jenny und Alan erfahren, für Rose sehr wichtige Menschen. Oder über die Legende an sich. Trotzdem hatte die Geschichte das gewisse Etwas, um am Ball zu bleiben. Schon allein die Legende war sehr spannend zu lesen. Sieben (Höllen)Hunde holen sich die Seele dessen, der in seinem Leben Schlimmes getan hat. Man fliegt förmlich durch die Geschichte und leider weiß man auch schon ziemlich lange vorher, wie sie enden wird. Aufgrund der Kürze ist es dann auch nicht überraschend, wenn alles so eintritt, wie man es selbst vorhersieht. Trotzdem habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Die Stimmung wird von vornherein sehr düster gehalten und zieht sich auch bis zum Ende so hin. Dies gibt Pluspunkte und macht die Geschichte natürlich wieder interessanter. Fazit: Eine zu kurze Kurzgeschichte, die düster-unterhaltsam ist.

Dark Fantasy der gelungenen Art: solide, ein wenig gruselig, nicht zu überladen.
von Gwynnys Lesezauber aus Nüdlingen am 13.01.2019

Der Legende nach handelt es sich um von der Hölle ausgesandte Dämonen, die nach Seelen suchen, auf die der Teufel Anspruch erhebt. Allen, denen sie begegnen, bringen sie Unheil. Aus „Sieben Pfeifer“ von Amber Benson und Christopher Golden FAKTEN Das Buch „Sieben Pfeifer“ wurde von Amber Benson, bekannt aus Buffy – Im... Der Legende nach handelt es sich um von der Hölle ausgesandte Dämonen, die nach Seelen suchen, auf die der Teufel Anspruch erhebt. Allen, denen sie begegnen, bringen sie Unheil. Aus „Sieben Pfeifer“ von Amber Benson und Christopher Golden FAKTEN Das Buch „Sieben Pfeifer“ wurde von Amber Benson, bekannt aus Buffy – Im Bann der Dämonen, und Christopher Golden, bekannt aus der gemeinsamen Reihe Ghosts of Albion geschrieben. Es ist im Buchheim Verlag erschienen und als Hardcover und eBook erhältlich. Es handelt sich um einen in sich abgeschlossenen Einzelband mit einer Länge von 168 Seiten. KLAPPENTEXT In alten Legenden heißt es, man höre in stürmischen Nächten manchmal ein seltsames Pfeifen, gefolgt vom Erscheinen riesiger schwarzer Hunde. Aber dies sind keine gewöhnlichen Kreaturen, sondern dämonische Wesen, entfesselt von der wilden Jagd auf verlorene Seelen. Nur selten sieht man mehr als einen von ihnen zur selben Zeit, doch wenn alle sieben gemeinsam erscheinen sollten, sei das Ende der Welt gekommen. In der malerischen Stadt Kingsbury mitten in Vermont betrauert Rose Kerrigan den Tod ihres Großvaters, eines liebenswürdigen, aber seltsamen alten Mannes. Schon bald wird sie von der Legende der Sieben Pfeifer erfahren, denn die gespenstischen Hunde sind nach Kingsbury gekommen und jagen eine Seele, die man vor ihnen verborgen hat. Zuerst ist es nur einer, doch es werden mehr, je länger sie nicht finden, wonach sie suchen. Und wenn alle sieben Dämonen zusammenkommen … KURZMEINUNG Dark Fantasy der gelungenen Art: solide, ein wenig gruselig, nicht zu überladen. SCHREIBSTIL & CHARAKTERE Im Frühjahr auf der LBM hat mich das Cover angezogen – nachdem sogar meine beste Freundin das Buch gekauft hat, gab es schließlich kein Halten mehr und es durfte aus Leipzig mit nach Hause kommen ^^ Die Erwartung lag bei ein wenig Nervenkitzel, einem schönen Gruselfaktor und der Behandlung einer Legende, wie ich sie mag. (Bin ja auch ein absoluter Supernatural Fan  ) Und genau das habe ich auch bekommen – eine solide Dark Fantasy, die auf ihren wenigen Seiten erstaunlich viel Tiefe für die Emotionen der Charaktere zugelassen hat. Auch wirkte es bodenständig, realitätsnah – sofern man das bei Fantasy sagen kann. Hinzu kam eine wundervoll bildgebende Beschreibung mit kleinen Details, die für ein abgerundetes Lese-Erlebnis gesorgt haben. Ich hätte mich gern noch ein wenig mehr gegruselt, aber wir befinden uns ja nicht im Horror-Sektor  Darum habe ich mir gleich noch Der Fährmann von Christopher Golden bestellt – die Erwartungen sind hoch, ich bin gespannt! Die Protagonistin, Rose, stammt aus eigentlich ziemlich seltsamen Familienverhältnissen und sorgt schon damit für einen passenden Einstieg in die Geschichte: Ihr Großvater hat Alzheimer und lebt in einem Pflegeheim, ihre Großmutter ist eine unnahbare Frau und schmeißt Rose aus dem Zimmer ihres Grandpas. Die Eltern sind zunächst nicht anwesend ... Ihre Gedankenwelt wird mir gut vermittelt und ich kann mich in sie hineinversetzen. Allerdings muss ich zugeben, dass diese Geschichte weniger von Rose als Hauptperson getragen wird. Vielmehr sind es die vielen kleinen Geschehnisse drumherum, welche die Spannung aufbauen und für den leichten Nervenkitzel sorgen. Schade fand ich ein wenig, dass es am Ende so schnell abgehandelt war. Natürlich ist auf 168 Seiten nicht so viel Platz, aber vielleicht hätte man der Geschichte noch 10 Seiten mehr zum Atmen lassen können. MEIN FAZIT Gruselige Dark Fantasy, die mich gut unterhalten und mit Realitätsnähe und Tiefe für die Charaktere überrascht hat. Mit ein paar kleinen Schwächen hat sie mich davon überzeugen können, noch mehr von Christopher Golden lesen zu wollen.  MEINE BEWERTUNG Hier gibt es 4 von 5 Zahnrädchen

Klasse Horror
von einer Kundin/einem Kunden aus Nack am 02.01.2019

Meine Meinung Handlung Die Handlung ist, wie gewohnt, sehr gut durchgeplant und verstrickt. Neben dem Haupthandlungsstrang, der Atombombe in Clouds besitzt, gibt es die Handlung um Cloud selber, woher seine Motivation stammt und wie es dazu kommen konnte. Außerdem noch einige Nebenhandlungen, welche aber alle wichtig und gut platziert sind. Alles beginnt... Meine Meinung Handlung Die Handlung ist, wie gewohnt, sehr gut durchgeplant und verstrickt. Neben dem Haupthandlungsstrang, der Atombombe in Clouds besitzt, gibt es die Handlung um Cloud selber, woher seine Motivation stammt und wie es dazu kommen konnte. Außerdem noch einige Nebenhandlungen, welche aber alle wichtig und gut platziert sind. Alles beginnt mit dem Kopf der Russischen Mafia welcher später noch einige Male auftreten soll. Viele Kapitel lang begleiten wir Cloud, lernen ihn kennen und merken wie gerissen er ist. Alles, jeden einzelnen Schritt hat er auf lange Sicht geplant. Der Grund für seine Rachegelüste ist ein unsagbares Unglück, welches erst nach und nach aufgeklärt wird und in oberste Regierungskreise der USA reicht. Generell werden viele Nebenhandlungsstränge nach und nach aufgelöst, was die Spannung hält und aufbaut. Dewey Andreas ist mittlerweile zurück in seiner Heimatstadt. Ein Hohes Tier in der Agency hat ihn jedoch auf der Abschussliste, denn als Non Official Cover, ein Agent ohne diplomatischen Schutz, ist er ein Sicherheitsrisiko. Diese Nebenhandlung ist später noch entscheidend und legt Dewey hier einige Steine in den Weg. Obwohl er handlungsmäßig nicht so im Fokus steht, wie in den Vergangenen Bänden, ist er dennoch ein wichtiges Bindeglied als Hauptcharakter. Wie ihr merkt möchte ich zum Handlungsverlauf gar nicht so viel sagen. Denn das alles wäre irgendwie ein Spoiler. Die vorhergehenden Ereignisse, beispielsweise aus Band 1 werden zwischendurch nochmals kurz erläutert, ebenso widmet Ben Coes sich hier wieder mit viel Liebe zum Detail jedem Thema. Der Konflikt zwischen Russland und Amerika wird gut dargestellt und erklärt, ebenso werden auch „Kleinigkeiten“ welche nicht Handlungsrelevant sind gut ausgeschrieben. Zwischen den aktiven Handlungen und Dialogen wird viel erklärt und dargestellt, dass gibt der Geschichte Tiefe und hilft, diese aufzubauen. Zeitweise begleiten wir die Atombombe bei ihrem Transport und der Montierung, auch hier wird viel erklärt um das ganze Greifbarer zu machen – definitiv gelungen. Gleichzeitig sind wir auf der Amerikanisch Politischen Seite und begleiten hauptsächlich Hector Calibrisi und den Präsidenten – hier wird die Bedrohung durch eine Atombombe, welche als „9/12“ gehandelt wird, wirklich ernst genommen. Das Rennen gegen die Zeit ist unaufhaltsam spürbar, ebenso wie die aufkeimende Panik. So werden einige unkonventionelle Mittel genutzt um Cloud und somit die Bombe ausfindig zu machen. Hier geht es auch viel um Technik (klar, Cloud ist ja Hacker), aber alles wird gut erklärt, nichts davon ist langweilig oder nicht verständlich. Spannungsmäßig muss ich sagen, ist dieser Teil wirklich der Beste. Es sind einige Cliffhänger eingebaut, welche mir den Mund haben offen stehen lassen. Das ganze ist absolut nicht vorhersehbar gewesen, bis zum Ende war nicht klar ob die Bombe detonieren wird. Die verschiedenen Nebenhandlungen werden am Ende gut verwoben und alles ergibt ein stimmiges Bild. Die Handlung ist zwar sehr abwegig, durch die authentische Darstellung aber gut vorstellbar und nahm mich als Leser vollkommen ein. Das Ende wird nach und nach aufgebaut, man fiebert regelrecht darauf hin und hofft und bangt das alles gut geht. Ben Coes hat es hier geschafft, den Leser in eine Berg und Tal Fahrt zu schicken. Durch die verschiedenen Sichtweisen erfährt der Leser bestimmte Dinge vor den Protagonisten und ist somit im Geschehen emotional gefangen. Ein großartiger Pageturner. Charaktere Cloud ist der bis dato raffinierteste und charismatischste Antagonist. Gleich zu Beginn wird klar, dass mit ihm nicht zu Spaßen ist und er vor nichts zurück scheut. Wer denkt er sei „nur“ ein Hacker, der denkt falsch. Er ist mal ein Antagonist, welcher Dewey und Co. auf Augenhöhe begegnet. Doch auch Cloud hat seine Schwächen – man muss sie nur finden. Von Dewey erfahren wir hier wieder mehr, viel über seine Vergangenheit in Maine und sein Leben mit seiner damaligen Frau. Es wird nochmal besonders herausgearbeitet wie besonders er ist und war, schon als Kind. Die Trauer um seine Verlobte rafft ihn aktuell allerdings dahin und das finde ich wirklich gut dargestellt und beschrieben. In diesem Band hatte ich zum ersten Mal das Gefühl wirklich komplett Teil der Geschichte zu sein. Hier merkt man tatsächlich auch wie sehr Dewey sich entwickelt. Vom trauernden Verlobten zum funktionierenden Delta, der sein Land retten will – sehr eindrucksvoll. Die Crewmitglieder, welche die Bombe transportieren, werden sehr eindrucksvoll dargestellt und es wird klar, dass sie bereit sind ihr Leben dafür zu opfern, dass diese Bombe an ihren Bestimmungsort kommt. So fanatisch dass auch ist, so realitätsnah ist es auch beschrieben. Die Zusammenarbeit auf Amerikanischer Seite ist mit unglaublich vielen Charakteren gut dargestellt. Vielseitig, authentisch und mehrdimensional begegnen und Politiker, Seals und Spezialagenten sowie das ein oder andere Ass im Ärmel von Calibrisi. Ben Coes hat auch hier wieder bewiesen das er keinen Seitenlangen Charakteraufbau braucht, um einen Charakter in die Geschichte einzufügen. Dafür sind seine Protagonisten zu gut ausgearbeitet. Schreibstil und Erzählweise Der Schreibstil und die Erzählweise von Ben Coes sind auch hier wieder mal grandios. Alles ist sehr gut vorstellbar geschrieben, sogar durcheinander wirkende Kampfszenen haben bei mir ein Kopfkino erzeugt. Zwischendurch gibt es oftmals Gesprächsprotokolle, Akten und einmal sogar ein Codefenster, das gibt der Geschichte noch mehr Authentizität. Die Verschiedenen Perspektiven werden, wie immer, aus der Sicht einer dritten Person geschildert. Vor den Kapiteln, welche mal sehr kurz und mal sehr, sehr lang sind, steht immer der aktuelle Ort und bei Bedarf auch die Zeitangabe. Fazit Eine ausgeklügelte Story, ein Hauptcharakter der zu Beginn so gar nichts Heldenhaftes mehr an sich hat, sich aber gut wandelt, ein Antagonist der mal richtig gut ist und der typisch ausgefallen gute Schreibstil alla Ben Coes. Der fünfte Band der Reihe ist meiner Meinung nach der beste, auch wenn ich alle anderen nun in einem etwas anderen (besseren) Licht sehe. Ich empfehle dieses Buch jedem der von Ben Coes Schreibstil so begeistert ist wie ich und den diese abgefahrene Story ebenso anfixen. Ansonsten würde ich sagen das nur Leseratten, welche Action nicht zu ihrem Genre zählen, auf Ben Coes verzichten können. Ich gebe diesem Buch 5,0 von 5,0 Sterne!