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Löwenblut

Historischer Roman

(9)
"... eine der stärksten Stimmen der jungen Gegenwartsliteratur ..." Nina George, internationale Bestseller-Autorin und Vorstandsmitglied im VS – Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller, im Namen der Fachjury zum Deutschen Selfpublishing-Preis 2018.

"Ein Teil unserer Geschichte. […]
Wir können aus ihr lernen, uns aber auch einfach grandios unterhalten lassen, und die Autorin hat hier die perfekte Mischung gefunden!“ (Karla Paul/Literaturempfehlungen ARDBuffet/Das Erste)

Glaube ist ein Ruder, das durchs Meer des Lebens lenkt. Wer das Steuerrad in Händen hält, bestimmt den Kurs.

1268 nach Christus: Im Heiligen Römischen Reich ruht alle Hoffnung auf Frieden auf dem sechzehnjährigen Konradin. Er ist ein begnadeter Stratege und der Letzte aus dem Kaisergeschlecht der Staufer. Unter seiner Regentschaft könnte eine neue Zeit anbrechen. Dem Löwenwappen seiner Familie folgen Volk, Adel und die Bewahrer des alten Germanenglaubens - darunter die einflussreiche Cäcilia. Sie steht zwischen den Traditionen des alten Glaubens und der Liebe zu einem Ritter.
Die Kirche und die Anhänger des Christentums wollen Konradin und seine Anhänger vernichten. Sie verbünden sich mit dem grausamen Charles d'Anjou. Der Tag der entscheidenden Schlacht rückt näher. Der Papst und Charles d'Anjou sind gewillt, jedes Mittel gegen den Konradin, den rechtmäßigen Thronfolger, einzusetzen.
Portrait
Monika Pfundmeier folgt seit 2016 ihrem Herzen und ihrer Berufung als Autorin . Ihr erster Roman BLUTFÖHRE erschien im September 2016 und erhielt den Deutschen Selfpublishing Preis 2017 – Publikumspreis. BLUTFÖHRE ist der Auftakt der Geschichte rund um das Haus Wittelsbach.
Sie schreibt in München an weiteren Romanen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Autorin.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 464 (Printausgabe)
Altersempfehlung ab 16
Erscheinungsdatum 23.01.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783739408552
Verlag Via tolino media
Dateigröße 1438 KB
Verkaufsrang 50.219
eBook
7,99
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Kundenbewertungen

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9 Bewertungen
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Löwenblut von Monika Pfundmeier
von einer Kundin/einem Kunden am 05.07.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Monika Pfundmeier, eine Autorin , die in München lebt und dort ihrer Berufung folgt Bücher zu schreiben, hat im Herbst 2017 ihren zweiten historischen Roman ?Löwenblut? im Selbstverlag veröffentlicht. Die Ereignisse in ihrem Roman stellen eine Fortsetzung ihres Debütromans ?Blutföhre? dar und beziehen sich auf wahre Ereignisse im 13.... Monika Pfundmeier, eine Autorin , die in München lebt und dort ihrer Berufung folgt Bücher zu schreiben, hat im Herbst 2017 ihren zweiten historischen Roman ?Löwenblut? im Selbstverlag veröffentlicht. Die Ereignisse in ihrem Roman stellen eine Fortsetzung ihres Debütromans ?Blutföhre? dar und beziehen sich auf wahre Ereignisse im 13. Jahrhundert (genauer das Jahr 1268) rund um das Heilige Römische Reich, den Streit um die Macht bzw. Thronfolge und den Niedergang einer ganzen Dynastie, den Staufern. Auf 334 Seiten gelingt es Monika Pfundmeier einen historischen Roman zu schreiben, der sowohl Kriminal-, Thriller-, Abenteuer-, als auch Liebesgeschichtenelemente enthält, aber ein typischer Vertreter eines Romans mit historischem Bezug darstellt. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen mächtige Herzöge und andere hochrangige Adlige, brutale Fieslinge, tapfere Ritter und Soldaten, Kirchenmänner (wie dem Papst), schöne Hofdamen aber auch einfache Menschen, die sich den Gegebenheiten der damaligen Zeit stellen müssen. Als Ort der Handlung lässt sich grob das Heilige Römische Reich ausmachen, mit detaillierten Schilderungen der Gegenden rund um München, der Grafschaft Habsburg, Verona, Neapel, Rom und der Toskana. Beim Lesen fühlte man sich jeweils in diese Ortschaften versetzt, weil sich die Autorin darauf versteht, die Erscheinung, die Gerüche und die Geräusche, der jeweiligen Schauplätze zu den jeweiligen Jahreszeiten anschaulich zu beschreiben. Eine weitere Stärke der Autorin ist es, Liebes- bzw. Sexszenen anschaulich zu beschreiben. Typisch für Monika Pfundmeier ist ihre Sprache, der sogleich dialektgeprägt, zeitgemäß und präzise ist. Teilweise weist sie Andeutungen des Telegramstils auf, d.h. sie kommt ohne viele Ausschweifungen auf den Punkt und die Handlung kommt nicht ins Stocken oder wird gar langweilig. In die eigentliche Handlung und Reden der Charaktere fließen nun noch Zitate und Gedanken mit ein, die das Lesen zwar zuerst erschweren, aber für ein besseres Einfühlen in die Figuren ermöglichen, da man auch ihre Gedanken und nicht nur ihre Worte und Handlungen kennt. Allerdings musste ich mich beim Lesen auch erst an diese Erzählweise gewöhnen, man gewöhnt sich sehr schnell an dieses Stilmittel. Den einzelnen Kapiteln widmet Monika Pfundmeier ihren Hauptcharakteren, und lässt sie in ihnen agieren, fühlen und leider auch leiden. Jedes einzelne Kapitel ist aus den Sichtweisen der in ihm handelnden Person geschrieben. Besonders wichtige Figuren in dem Roman sind Herzog Ludwig der Strenge (war auch schon zentrale Figur in ihrem Debütroman), der Thronräuber Charles d´Anjou, der Thronerbe und Ludwigs Neffe Konradin, die Hofdame Cäcilia (auch schon wichtige Figur im Debütroman), der stumme und leidende Diener Albrecht (auch aus Blutföhre), die älteste Tochter des Grafen Rudolf von Habsburg Mathilde, der Mönch und Kirchengelehrte Thomas von Aquin und der Ritter Georg (spielte ebenfalls eine Rolle in Blutföhre). Somit lässt sich keine wirkliche Hauptfigur ausmachen, obwohl sich Dreiviertel des Buches aus den unterschiedlichen Betrachtungsweisen um das Schicksal des sechzehnjährigen Stauferprinzen Konradin drehen. Dennoch handeln alle Figuren selbstständig an ihren jeweiligen Orten und hadern mit ihren eigenen jeweiligen Schicksalen und Problemen. Die Personen aus ?Blutföhre? sind zum einen wichtig für die aktuelle Handlung, und andererseits liefern sie zum Teil Rückblenden, sodass ein Zusammenhang zwischen Aktualität und Vergangenheit hergestellt wird. Somit könnte man ?Löwenblut? u.a. lesen, ohne unbedingt den Debütroman ?Blutföhre? gelesen zu haben. Gleichzeitig glaube ich aber auch, dass ?Löwenblut? dazu verleitet und die Neugier beflügelt, ?Blutföhre? zu lesen. Eine strittige Person, auch schon in ?Blutföhre?, ist der Herzog Ludwig der Strenge, der da keine Gnade gegenüber seinem Vertrauten hat walten lassen und nun in ?Löwenblut? seine bittere Entscheidung bereut und zur Einsicht zu kommen scheint. Zu meiner Lieblingsfigur in ?Löwenblut? wurde die erfundene Figur der Cäcilia, eine ebenfalls eher fadenscheinige, zugleich gegensätzliche Persönlichkeit, die sich in ?Blutföhre? nicht so beliebt machte, aber im Folgeroman plötzlich ein Herz zu bekommen scheint. Cäcilia setzt sich durch ihre Privilegien und zahlreicher Verbindungen zu diversen Adelshäusern Europas über geltende Regeln gern hinweg und handelt zunächst zu ihrem eigenen Vorteil. Doch dann entdeckt man beim Lesen ihre Menschlichkeit und fängt an, ihre Vorgehensweise zu verstehen und mit ihr mitzufühlen. Schließlich hofft man am Ende sogar, dass für sie alles gut werden wird und ist gespannt, ob sich alles drehen und wenden wird. Dieses Buch schafft es, die Fantasie des Lesers zu beflügeln. Die Figuren, die Orte, die Gerüche, die Gefühle, die Liebesszenen, das Leid, etc. all das wird so gut beschrieben, dass die Fantasie nur so wirken kann. Man sieht, riecht und fühlt, als wäre man selbst fester Bestandteil des Romans und dieser geschaffenen Welt, wie sie vor Jahrhunderten existierte. Ich kann das Buch v.a. all jenen empfehlen, die sich für Geschichte, v.a. die deutsche Geschichte des Mittelalters interessieren, die sich nicht vor gewalttätigen und blutrünstigen Schilderungen scheuen und überhaupt gern historische Romane lesen. Vorkenntnisse muss man nicht haben, um dieses Buch zu verstehen, weil Monika Pfundmeier alle notwendigen Informationen während des Lesens kurz andeutet bzw. im Nachwort detailliert aufstellt.

Der Kampf um Macht, Glaube und Liebe
von Tina Bauer aus Essingen am 03.06.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Was wäre ein historischer Roman ohne Machtgerangel, dem Glaubenskonflikt und einer aufflammenden Liebe? Während Konradin damit beschäftigt ist, sein Reich zu vergrößern, bzw. überhaupt zusammenzuhalten, doch sein Wille ist groß und als letzter Staufer weiß er um seine Bedeutung. Doch Ränkespiele, Rache und tiefer Hass sind seine Gegner, die... Was wäre ein historischer Roman ohne Machtgerangel, dem Glaubenskonflikt und einer aufflammenden Liebe? Während Konradin damit beschäftigt ist, sein Reich zu vergrößern, bzw. überhaupt zusammenzuhalten, doch sein Wille ist groß und als letzter Staufer weiß er um seine Bedeutung. Doch Ränkespiele, Rache und tiefer Hass sind seine Gegner, die schon längst die Fäden für sein Spinnennetz gewoben haben. Fernab des Kriegsschauplatzes kämpfen die Anhänger Konradins mit dem christlichen Glauben, versprochenen und aufgelösten Ehen sowie unbändiger Liebe, die einige Seiten neben dem Kriegsschauplatz füllen. Natürlich muss man die richtige Mischung zwischen der rein historischen und gut recherchierten Geschichte sowie dem Erzählfaktor und dem Lesegeschmack, bzw. Lesegenuss treffen. Mir war es teilweise zu romantisch und die Nebenstränge gingen mir zu sehr ins Detail. Dennoch bewundere ich den Mut, sich ins historische Metier zu wagen, ausgezeichnet gut zu recherchieren und einen Mehrteiler zu Buche zu bringen.

Außergewöhnlicher Mittelalterroman
von einer Kundin/einem Kunden aus Magdeburg am 19.05.2018
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Glaube ist ein Ruder, das durchs Meer des Lebens lenkt. Wer das Steuerrad in Händen hält, bestimmt den Kurs. 1268 nach Christus: Im Heiligen Römischen Reich ruht alle Hoffnung auf Frieden auf dem sechzehnjährigen Konradin. Er ist ein begnadeter Stratege und der Letzte aus dem Kaisergeschlecht der Staufer. Unter seiner... "Glaube ist ein Ruder, das durchs Meer des Lebens lenkt. Wer das Steuerrad in Händen hält, bestimmt den Kurs. 1268 nach Christus: Im Heiligen Römischen Reich ruht alle Hoffnung auf Frieden auf dem sechzehnjährigen Konradin. Er ist ein begnadeter Stratege und der Letzte aus dem Kaisergeschlecht der Staufer. Unter seiner Regentschaft könnte eine neue Zeit anbrechen. Dem Löwenwappen seiner Familie folgen Volk, Adel und die Bewahrer des alten Germanenglaubens - darunter die einflussreiche Cäcilia. Sie steht zwischen den Traditionen des alten Glaubens und der Liebe zu einem Ritter. Die Kirche und die Anhänger des Christentums wollen Konradin und seine Anhänger vernichten. Sie verbünden sich mit dem grausamen Charles d'Anjou. Der Tag der entscheidenden Schlacht rückt näher. Der Papst und Charles d'Anjou sind gewillt, jedes Mittel gegen den Konradin, den rechtmäßigen Thronfolger, einzusetzen. Ein spannungsreicher Roman über eine der leuchtendsten und zugleich tragischsten Figuren des Mittelalters - Konradin von Hohenstaufen - inmitten des Konflikts zwischen Religion und Liebe, zwischen persönlichem Ehrgeiz und gesellschaftlichen Werten." - soweit der Klappentext. Monika Pfundmeier lebt in München und hat sich nach Tätigkeiten in der Finanzbranche und Unternehmensberatung für ein Leben als Autorin entschieden. Ihr Debütroma "Blutföhre" als Auftakt einer Mittelalterreihe gewann 2017 den Deutschen Selfpublishing Preis/Publikums-preis, ihr zweiter Roman LÖWENBLUT wurde in die Literaturempfehlungen im Ersten aufgenommen. Das Cover nimmt in seiner Gestaltung das Cover des ersten Buches auf und bezieht sich durch den Löwen auf den Buchtitel. Ich finde es gut gelungen. Den ersten Band "Blutföhre" habe ich (noch) nicht gelesen, da es sich nicht um eine Fortsetzung handelt, ist die Kenntnis dieses Buches nicht notwendig. Der Roman wird in 58, meist kurzen Kapiteln aus wechselnden Perspektiven beschrieben, wobei historische und fiktive Personen im Mittelpunkt stehen. Ein Kurzüberblick über die wichtigsten Personen steht zu Beginn und ist damit sehr hilfreich. Am Ende des Romans werden der geschichtliche und der kirchlich/religiöse Rahmen skizziert. Weitere Informationen über die hier beteiligten Adelshäuser und die historischen und fiktiven Akteure sind ebenfalls zu finden und ergänzen den Roman. Monika Pfundmeier schreibt einen außergewöhnlichen Schreibstil, in den man sich erst "einlesen" muss. Und man muss diesen Stil mögen und Spaß an Sprache haben. Der historische Kontext ist sehr gut recherchiert, die Personen und Handlungsorte werden detailliert beschrieben, so dass das Lesen zum Vergnügen wird. Fazit: ein außergewöhnlicher Roman, der sehr lesenswert ist. Die Rezension bezieht sich auf das E-Book.