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Mortal Engines - Krieg der Städte

Roman

Mortal Engines Band 1

Philip Reeve

(77)
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Beschreibung

Der Beginn eines großen Abenteuers …

»Es war ein dunkler, böiger Nachmittag im Frühling, und im ausgetrockneten Bett der Nordsee eröffnete London die Jagd auf eine kleine Schürferstadt.«
Auf einer postapokalyptischen Erde in der fernen Zukunft haben sich die Städte, angetrieben von gigantischen Motoren, in Bewegung gesetzt. Und sie machen Jagd aufeinander. »Mortal Engines« ist der Auftaktband einer monumentalen Fantasyserie voller Luftschiffe und Piraten, Kopfgeldjäger und Aeronauten.

»Äußerst phantasievoll … Reeve ist ein grandioser Autor.« The Times

»Ein Meilenstein der phantastischen Literatur.« School Library Journal

Seine Bücher sind vielmehr eine Ansammlung zahlreicher, als Geschichten getarnter Gemälde, die den Stoffen, der Technik und dem Design einer vergangenen Zeit huldigen. Elena Gorgis Deutschlandfunk 20181212

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 24.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-70212-1
Verlag Fischer Tor
Maße (L/B/H) 19,1/12,6/2,8 cm
Gewicht 295 g
Originaltitel Mortal Engines
Auflage 4. Auflage
Übersetzer Nadine Püschel, Gesine Schröder
Verkaufsrang 40928

Weitere Bände von Mortal Engines

Buchhändler-Empfehlungen

Sci-Fi-Abenteuer der Extraklasse!

Franziska Japke, Thalia-Buchhandlung Berlin

Die Erde in der Zukunft: Zerstört, unbewohnbar und gefährlich. Nach einem Krieg in der Vergangenheit entschlossen sich die Menschen, ihre Städte zu motorisieren. Doch über die Jahre hinweg verschwanden Ressourcen, um die Fahrwerke am Leben zu erhalten, weswegen sich ein Städte-Darwinismus entwickelte. Die stärkste Stadt überlebt, die Schwachen werden gefressen. Tom Natsworthy, Gehilfe der Historiker-Gilde, wuchs mit diesem Prinzip auf. Er kennt es nicht anders, weswegen er die Jagden feiert und die Feinde, die Antitraktionisten-Liga, hasst. Eines Tages gerät dieses Bild jedoch ins Schwanken, als ein junges Mädchen versucht den Obersten Historiker Londons, Thaddeus Valentine, zu ermorden. Tom rettet ihn in letzter Sekunde, verfolgt das Mädchen sogar, welches aber durch einen Entsorgungsschacht entkommt, und wofür? Denn anstatt Dankbarkeit zu zeigen, stößt Valentine Tom kurzerhand ebenfalls in jenen Schacht. Nun müssen er und die Attentäterin, die fokussierte, willensstarke Hester Shaw, zusammen ein Abenteuer antreten und sich einen Weg durch die Großen Jagdgründe suchen, einen Weg zurück nach London. Dabei treffen die beiden Jugendlichen auf Piraten und Sklavenhändler und auch auf Angehörige des Feindes, die, wie Tom schnell feststellen muss, nicht wirklich sind, wie es ihm gelehrt wurde. Als wäre diese Odyssee nicht spannend genug, werden er und Hester von einem untoten Krieger aus alten Zeiten verfolgt wird, der noch eine Rechnung mit Hester offen hat. Und all das während Thaddeus Valentine in London einen neuen Krieg plant und dafür sogar die zerstörerische Waffe von damals neubaute ... Mehr als nur ein überzeugender Auftakt: 'Mortal Engines - Krieg der Städte' erinnert an eine wilde Achterbahnfahrt, denn Philip Reeve sorgt immer und immer wieder durch seine spannende Erzählweise dafür, dass man für einen Augenblick vergisst zu Atmen. Seine ungewöhnliche Welt fesselt von Beginn an und auch wenn die Charaktere ein wenig mehr Tiefe verdient hätten, schließt man sie nach einer Weile in sein Herz. Auf jeden Fall ein Dystopie-Abenteuer, dass man sich nicht entgehen lassen sollte!

Verena Zimmermann, Thalia-Buchhandlung Nuernberg

Ein toller Steampunk-Fantasy Roman. Die Idee mit den fahrenden Städten ist unglaublich toll und das Buch liest sich schön. Die Story ist nicht kompliziert und die Figuren könnten mehr Tiefgang haben aber es ist genau das richtige für einen gemütlichen Leseabend.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
77 Bewertungen
Übersicht
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0

Guter Sci-Fi Start für mich
von einer Kundin/einem Kunden aus Hermsdorf am 13.04.2020

Mein erstes Sci-Fi Buch und ich denke, dass ich damit einen guten Start für dieses Genre hingelegt habe. Die Nachfolger befinden sich noch nicht in meinem Besitz, also habe ich danach erstmal viele andere Bücher gelesen, aber so langsam möchte ich schon gerne wissen wie es weitergeht. Eine vom Leben gezeichnete Heldin versuch... Mein erstes Sci-Fi Buch und ich denke, dass ich damit einen guten Start für dieses Genre hingelegt habe. Die Nachfolger befinden sich noch nicht in meinem Besitz, also habe ich danach erstmal viele andere Bücher gelesen, aber so langsam möchte ich schon gerne wissen wie es weitergeht. Eine vom Leben gezeichnete Heldin versucht alles in ihrer Macht Stehende, um ihren Seelenfrieden zu finden. Ein naiver Junge, der noch nicht begriffen hat worum es im Leben geht und dass nicht alle Menschen gut sind. Zwei Teenager, die durch einen Zufall, gemeinsam eine schwierige Reise bestreiten müssen und sich das ein oder andere Mal gegenseitig oder selbst im Weg stehen. Der Schreibstil war nicht perfekt und an manchen Stellen etwas langatmig, außerdem gab es meines Erachtens nach zu viele verschiedene Schauplätze und Szenenwechsel, die ab und zu für Verwirrung gesorgt haben. Trotz der Kritik ist die Idee der motorisierten Traktionsstädte geradezu erfrischend und entführt den Leser in eine unvorstellbare Zukunft. Auch wenn das Buch vorwiegend junge Erwachsene ansprechen soll, kann ich mit gutem Gewissen älteren (immerhin gehe ich auch stark auf die 30 zu) Science-Fiction-Liebhabern, dazu raten dieses Buch zu lesen. Sobald man sich auf bockige Kinder, größenwahnsinnige Stadtoberhäupter und unberechenbare Kopfgeldjäger eingelassen hat, erfüllt einen die Geschichte mit Freude.

von einer Kundin/einem Kunden aus Wuppertal am 09.09.2019
Bewertet: anderes Format

Tolle Charaktere, tolle dystopische Welt! Nach Einstiegsschwierigkeiten, doch für bemerkenswert befunden! Teil 2-4 liegen schon zum Lesen bereit!

Rasanter Auftakt mit spannendem Szenario!
von Der Medienblogger am 08.09.2019

Science-Fiction-Autoren entwerfen in ihren Büchern oftmals ein futuristisches Bildnis: Wie werden sich technische Entwicklungen, menschliche Entscheidungen und umwelttechnische Faktoren verändern – ja, wie sieht das Leben in der Zukunft aus? Philip Reeve etabliert im Auftaktband der erfolgreichen „Moral Engines“-Saga das Prinzip... Science-Fiction-Autoren entwerfen in ihren Büchern oftmals ein futuristisches Bildnis: Wie werden sich technische Entwicklungen, menschliche Entscheidungen und umwelttechnische Faktoren verändern – ja, wie sieht das Leben in der Zukunft aus? Philip Reeve etabliert im Auftaktband der erfolgreichen „Moral Engines“-Saga das Prinzip des sogenannten Städtedarwinismus: Sich auf Rollen bewegende Traktionsstädte fressen kleinere Dörfer auf; diese wiederum bedienen sich an noch kleineren Ortschaften und so weiter. Der Roman wird eröffnet durch eine solche Sequenz, in der London die Jagd auf die kleine Schürferstadt Salthook eröffnet. Welche Eindrücke ich aus der mit „Momos Bookplanet“ im Buddyread gelesenen Lektüre gewinnen konnte, das erfährst du in der folgenden Rezension. Viel Spaß! Das bereits in der Einleitung skizzierte Szenario übte auf mich große Faszination aus. Es erschien mir total innovativ und unverbraucht – ja, nahezu revolutionär – und bietet als Kulisse eine unerquickliche Fülle an Möglichkeiten für den Autor, das gesamte Potenzial auszuschöpfen. Philip Reeve etabliert eine hochspannende Vision der zukünftigen Gesellschaft, die sich zunehmend in autonome Organismen, also einzelne Städte auf Rädern, zersplittert und ebenfalls mit dem Auseinanderdriften der Arm-Reich-Schere zu kämpfen hat. Dass gleich zwei Figuren aus sozial unterschiedlichen Milieus als Protagonisten fungieren, deren eigene Handlungsstränge stetig parallel zueinander laufen, empfinde ich als gelungene Methode, eine vielschichtige Geschichte zu erzählen, die das Geschehen aus den Extremen der Perspektive beleuchtet. Die Spannung ist so auf einem konstant hohen Niveau. Das Erzähltempo bleibt über die mehr als dreihundert Seiten recht rasant – der Autor erschafft geschickt auf seiner Strecke einzelne Höhepunkte, ohne dabei das angestrebte Ziel aus den Augen zu verlieren. Philip Reeve besitzt einen Schreibstil, an den ich mich zunächst gewöhnen musste. Zwar packt er seine Leser flink und begeistert sie schnell für sein Szenario; so schreibt er aber doch häufig seltsam hölzern und ungelenk. Seinen Figuren fehlt es an nötigem Tiefgang – die Hauptfigur Tom wirkt in ihrem Umfeld häufig wie eine von den Umständen vorangetriebene Marionette, der es an einem eigenen Wertesystem mangelt, mit der sie die Entwicklungen betrachtet. Sie ist nicht der Stütz- und Bezugspunkt für den Leser, wie sie es sein sollte. Bei der Ausarbeitung von fiktiven Räumen, die seine Charaktere betreten, beweist er hingegen großes Talent, da man sie sich hervorragend bildlich vorstellen kann – und hier sicherlich ein gutes Fundament für die visuelle Gestaltung der 2018 erschienenen Buchverfilmung bietet. Die einzelnen Handlungsstränge lassen zunächst recht lange im Dunkeln darüber, welche Richtung der Roman letztendlich einschlagen wird. Reeve kreiert aber sehr gekonnt einen atemlosen Showdown, der geschickt offene Enden miteinander verbindet, und einige unvorhergesehene Wendungen bereithält. Somit entlässt uns der Autor in ein recht klares Ende, sodass „Krieg der Städte“ durchaus als eigenständiges, alleinstehendes Werk betrachtet werden kann, aber definitiv Lust auf die drei bereits erschienen Folgebände weckt. Hester als großer Gegenpol zu Tom funktioniert ziemlich gut. Sie ist, ganz im Gegenteil zu ihm, zu einem klaren Ziel hingewandt und vertritt eigene Motivationen, die durch ihre bewegende Hintergrundgeschichte für mich nachvollziehbar hervortreten. Als Antagonist kristallisiert sich immer deutlicher eine bestimme, hier aber namenlos bleibende Figur heraus, deren Anregungen zwar verständlich, aber doch enttäuschend blass und uninteressant bleiben. Weiter möchte ich kurz anmerken, dass mich die geistige Entwicklung der Figur Thaddeus Valentine nicht überzeugt hat – der Gedankenumschwung auf den letzten Seiten ist sehr unglaubwürdig. Letztendlich überwiegt aber doch sehr deutlich das Positive. „Krieg der Städte“ ist ein von vorne bis hinten unterhaltsamer Roman, den ich hier gerne weiterempfehle. Der reine Science-Fiction-Anteil überwiegt hier nicht, sodass auch Leser außerhalb des Genres Spaß an der Lektüre haben dürften. Meine Neugier für die nächsten Teile ist definitiv geweckt! „Mortal Engines: Krieg der Städte“ ist ein rasanter, vielschichtiger Auftakt zu einer vielversprechenden Reihe, der vor allem durch sein hochspannendes Szenario punktet.

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