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High Life

Thriller

(10)
Jack ist mit einem Ziel nach Hollywood gekommen: Er will zu den Reichen und Schönen gehören. Er will ein berühmter Star werden.
Aber er landet im Untergrund der Stadt, in dem sich die Menschen mit Drogen und Sex betäuben und unvorstellbare Abscheulichkeiten antun.
Als Jack die wunderschöne und reiche Bella trifft, sieht er die Chance, seine Träume wahr werden zu lassen. Aber wie sich herausstellt, fängt sein Albtraum gerade erst an ...

Dieses Buch ist kaum zu ertragen, aber es ist unmöglich, es aus der Hand zu legen. Man begibt sich auf eine Reise direkt in die Hölle.

Ken Bruen: »Vermutlich das größte übersehene Meisterwerk der Noir-Thriller. Ich habe so etwas nie wieder gelesen.«

Spiegel Online/Marcus Müntefering: »Jack taumelt zunehmend besinnungslos von Party zu Party, von Fick zu Fick, von Droge zu Droge. Und – das ist die erste böse Pointe dieses Romans – je tiefer er in diesem Sumpf versinkt, je erfolgreicher wird er; der amerikanische Traum, für Jack erfüllt er sich als Zerrbild.«

Martin Compart: »HIGH LIFE ist ein Splatter-Noir-Krimi, in dem Los Angeles wie eine Müllkippe erscheint. (…) Das Buch bleibt kleben, besudelt einen und kann Narben im Gehirn hinterlassen.«

Henry Flesh: »Gewalt und Sex, brutal und unerbittlich dargestellt. Dieses Buch ist eine gotteslästerliche Mischung aus Raymond Chandlers besten Werken und ›American Psycho‹ von Bret Easton Ellis.«

FESTA MUST READ: Große Erzähler ohne Tabus. Muss man gelesen haben.
Portrait
Matthew Stokoe wurde 1963 in England geboren. Nach Aufenthalten in den USA und Neuseeland lebt er heute in Australien. Er studierte Wirtschaftslehre, spielte als Gitarrist in unterschiedlichen Bands und arbeitete für die englische Staatsanwaltschaft.
1998 erschien sein Debüt-Roman COWS, der ihn schlagartig berühmt machte. Das Buch verursachte einen echten Schock und gilt als eines der entsetzlichsten in der Geschichte der Literatur.
Weitere Romane sind HIGH LIFE (2002), EMPTY MILE (2010) und COLONY OF WHORES (2014). Mit kalter Prosa schildert Stokoe die Entfremdung des Individuums und den gesellschaftlichen Verfall.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 544
Erscheinungsdatum 22.05.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86552-639-7
Verlag Festa Verlag
Maße (L/B/H) 20,5/12,6/4,3 cm
Gewicht 628 g
Übersetzer Joachim Körber
Buch (gebundene Ausgabe)
19,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Kevin Beckmann, Thalia-Buchhandlung Wuppertal

Ein Buch das seinesgleichen sucht! Stokoe nimmt uns mit auf eine schonungslose Reise hinter die Kulissen des glitzernden LA. Abstoßend, schockierend und sprachlich meisterhaft. Ein Buch das seinesgleichen sucht! Stokoe nimmt uns mit auf eine schonungslose Reise hinter die Kulissen des glitzernden LA. Abstoßend, schockierend und sprachlich meisterhaft.

B. Gebhardt, Thalia-Buchhandlung Aurich

Mit Abstand das krasseste Buch, das ich kenne. "American Psycho" nimmt sich dagegen harmlos aus und die Abgründe sind unfassbar tief. Spektakulär abgefahren und böse. Mit Abstand das krasseste Buch, das ich kenne. "American Psycho" nimmt sich dagegen harmlos aus und die Abgründe sind unfassbar tief. Spektakulär abgefahren und böse.

„FSK 18 +++ "Wie Schlagring auf Hirn" (Ken Bruen) “

Moritz Revermann, Thalia-Buchhandlung Neuss


1. Dieses Buch steht für mich außerhalb jeder Bewertung. Mit Sternen nicht fassbar. Dieser Stoff entzieht sich einfacher Kategorisierung.

2. Das ist mir noch nie passiert. Ich habe in meinem Leben so einiges gelesen. Nie hat mich ein Roman mehr gespalten.

3. Meine Frau, auch Buchhändlerin, hatte ebenfalls ein Leseexemplar. Gleichzeitig gelesen. Stumme schreiende Fassungslosigkeit ob des Inhaltes. Fiebrige Lektüre, weil sprachlich und vom Aufbau und in seiner Konsequenz brillant. Anders. Unfassbar. Nicht zu ertragen, aber auch unmöglich wegzulegen.

4. So auch immer diese Rezension Interesse Ihrerseits weckt, so möchte ich Sie bitten, sich mit diesem Buch vor dem Gang an die Kasse in eine stille Ecke zu setzen, drei bis fünf Seiten anzulesen, um dann zu entscheiden, ob Sie die Hölle ertragen können, in die dieses Buch unweigerlich herab- und hineinzieht.

5. Meine Frau sagte, man dürfe dieses Buch nicht rezensieren. Ich sehe das anders. Literatur, egal, ob sie verstört, irritiert oder - nennen wirs beim Wort - mit moralisch mittelgeerdeten Werten nur als pervers bezeichnet werden kann, hat seine Berechtigung dann, wenn sie nicht des Selbstzweckes wegen geschrieben und veröffentlicht wurde.

6. Dieses Buch beschäftigt mich nachhaltend.

Genug der Warnung. Genug des Prologs. Wenn Sie, wie ich, die Inhaltsangabe zu diesem Buch lesen, ein Faible für Noir Romane haben, wird der Plot interessieren. Mich eben auch. Dazu ein großartiges Cover und schon hat die Schlange aus dem alten Testament gewonnen. Unerbittlich zieht einen Matthew Stokoe in eine Geschichte, die so widerwärtig, obzön und trotzdem schon fast plaudertonartig parlierend stringent und logisch ist. Eine gärende, süßliche, stinkende Wunde des menschlichen Geistes und seiner Phantasie (Meine Frau sagte: Wenn Du dieses Buch geschrieben hättest, müßte ich mich von Dir trennen. Ich hätte Angst. - Sie hat definitiv Recht!)

7. Dieses Buch ist in jeder Hinsicht beängstigend.

8. Ist es eine Form von Voyeurismus, die einen diesen Stoff lesen lässt? Ist es das Wissen, das es außerhalb der eigenen Grenzen noch andere gibt? Sagen Sie es mir, wenn Ihr Magen stark genug ist.

9. Nocheinmal: Für Steckdosen gibt es Kindersicherungen. Nicht für Literatur.

10. Wenn Sie statt der Biene Maya schon Dantes 'Inferno' vorgelesen bekommen haben, wenn Sie statt der Sesamstrasse eine Verfilmug des Marquis de Sade geschaut haben und Ihnen 'American Psycho' langweilig war, Houellebecqs 'Elementarteilchen' Grundschullektüre war, dann sollten Sie dieses Buch nicht lesen. Es könnte Sie enervierend langweilen.

11. Ich gebe selten etwas auf Zitate von Buchrückseiten, dieser stimme ich uneingeschränkt zu: "Einer der verstörendsten, radikalsten und faszinierendsten Roman unserer Zeit." (Dennis Cooper)

12. Cooper neigt zur sanften Untertreibung.

1. Dieses Buch steht für mich außerhalb jeder Bewertung. Mit Sternen nicht fassbar. Dieser Stoff entzieht sich einfacher Kategorisierung.

2. Das ist mir noch nie passiert. Ich habe in meinem Leben so einiges gelesen. Nie hat mich ein Roman mehr gespalten.

3. Meine Frau, auch Buchhändlerin, hatte ebenfalls ein Leseexemplar. Gleichzeitig gelesen. Stumme schreiende Fassungslosigkeit ob des Inhaltes. Fiebrige Lektüre, weil sprachlich und vom Aufbau und in seiner Konsequenz brillant. Anders. Unfassbar. Nicht zu ertragen, aber auch unmöglich wegzulegen.

4. So auch immer diese Rezension Interesse Ihrerseits weckt, so möchte ich Sie bitten, sich mit diesem Buch vor dem Gang an die Kasse in eine stille Ecke zu setzen, drei bis fünf Seiten anzulesen, um dann zu entscheiden, ob Sie die Hölle ertragen können, in die dieses Buch unweigerlich herab- und hineinzieht.

5. Meine Frau sagte, man dürfe dieses Buch nicht rezensieren. Ich sehe das anders. Literatur, egal, ob sie verstört, irritiert oder - nennen wirs beim Wort - mit moralisch mittelgeerdeten Werten nur als pervers bezeichnet werden kann, hat seine Berechtigung dann, wenn sie nicht des Selbstzweckes wegen geschrieben und veröffentlicht wurde.

6. Dieses Buch beschäftigt mich nachhaltend.

Genug der Warnung. Genug des Prologs. Wenn Sie, wie ich, die Inhaltsangabe zu diesem Buch lesen, ein Faible für Noir Romane haben, wird der Plot interessieren. Mich eben auch. Dazu ein großartiges Cover und schon hat die Schlange aus dem alten Testament gewonnen. Unerbittlich zieht einen Matthew Stokoe in eine Geschichte, die so widerwärtig, obzön und trotzdem schon fast plaudertonartig parlierend stringent und logisch ist. Eine gärende, süßliche, stinkende Wunde des menschlichen Geistes und seiner Phantasie (Meine Frau sagte: Wenn Du dieses Buch geschrieben hättest, müßte ich mich von Dir trennen. Ich hätte Angst. - Sie hat definitiv Recht!)

7. Dieses Buch ist in jeder Hinsicht beängstigend.

8. Ist es eine Form von Voyeurismus, die einen diesen Stoff lesen lässt? Ist es das Wissen, das es außerhalb der eigenen Grenzen noch andere gibt? Sagen Sie es mir, wenn Ihr Magen stark genug ist.

9. Nocheinmal: Für Steckdosen gibt es Kindersicherungen. Nicht für Literatur.

10. Wenn Sie statt der Biene Maya schon Dantes 'Inferno' vorgelesen bekommen haben, wenn Sie statt der Sesamstrasse eine Verfilmug des Marquis de Sade geschaut haben und Ihnen 'American Psycho' langweilig war, Houellebecqs 'Elementarteilchen' Grundschullektüre war, dann sollten Sie dieses Buch nicht lesen. Es könnte Sie enervierend langweilen.

11. Ich gebe selten etwas auf Zitate von Buchrückseiten, dieser stimme ich uneingeschränkt zu: "Einer der verstörendsten, radikalsten und faszinierendsten Roman unserer Zeit." (Dennis Cooper)

12. Cooper neigt zur sanften Untertreibung.

„Gewaltpornografische Supernova. (eBook)“

Christian Oertel, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

Kürzlich bekam ich eine euphorische, aber verstörte SMS vom Kollegen Revermann. Ich zitiere: "Bestellen Sie sich SOFORT Stokoes ´High Life`", in der es weiter hieß, dass Osborns JAGDZEIT und Houellebecqs ELEMENTARTEILCHEN im Vergleich Grundschulfibeln seien. Was tun? Richtig! Vertrauen, bestellen, kaufen, lesen. Ich ergänze: schockiert sein.

Als Vielleser und Liebhaber des klassischen Whodunnit und Hard Boiled über True Crime bis zum Psychothriller, habe ich von menschlichen Grausamkeiten schon so oft gelesen, dass mich nichts mehr wirklich schockieren kann. Bis hierhin. Stokoe läutet mit HIGH LIFE eine neue Zeitrechnung ein, mit tonnenschwerem unheilverkündendem Geläut.


Kalifornien. Neunzigerjahre. Exotische Hollywood-Paradiesvögel, Millionäre und Filmstars.
Jack verkauft Donuts. Fortschreitende Armut. Er ist besessen von einem besseren Leben. Sein ehrgeizigstes und einziges Ziel ist es, auf die Titelseite eines Klatschmagazins zu kommen.
Nachdem Jack erfährt, dass seine Frau Karen, eine Prostituierte, ihre Niere verkauft hat, wirft er sie aus dem gemeinsamen Apartment. Kurz darauf wird sie tot im Park aufgefunden. Die Augen geschlossen, der Bauch dagegen geöffnet, sämtliche Organe entnommen. Jack´s Maß an Mitgefühl bleibt dabei begrenzt. Eigentlich schert es ihn nicht einmal.
Was bleibt und treibt ist die Frage: How does it feel to be one of the beautiful people? "Hollywood, ich komme." Und während der Walk of Fame mit Sternen gepflastert ist, besteht Jack´s Weg nach oben zum HIGH LIFE aus Drogen, Prostitution, Erniedrigung, Folter und Mord.


"Ich lag auf dem Bett und dachte daran, wie die junge Frau ... ausgesehen hatte ... wie reglos und schwer ihr Leichnam auf dem Boden lag, nachdem sie mit dem Schlagbohrer fertig waren ... ."


Stokoe gießt den sonnigen Optimismus der Schönen und Reichen in der Traumfabrik, des Hochglanzes, unter kalifornischer Sonne, als schmutziges und gefährlich bröckelndes Fundament verkorkster Psychen.
Der Mensch wird als etwas ganz und gar Widerwärtiges, Trauriges und Abstoßendes porträtiert. Das eigentliche Wesen der menschlichen Natur sei Käuflichkeit. Macht und Geld der höchste Lebenszweck, der sie manipulierbar macht.
Bei Stokoe wird Sex im Imperativ konjugiert. Kein Sex, der Fensterscheiben beschlagen lässt, in HIGH LIFE muss der Boden mit Plane ausgelegt werden. Nichts Zärtliches, mehr Kampf. Keine Spur von Liebe, nur Befriedigung der Lust.

HIGH LIFE - ein unbequemes und unvergessliches Buch - hat nichts Normales zu bieten. In pornografischer Detailgenauigkeit beschreibt Stokoe eine Welt in der Welt, ein perverses Universum, außerhalb der üblichen Moralvorstellungen, außerhalb des Erträglichen, des Vorstellbaren, der Gesetze. Alles ist von einer Patina der Brutalität überzogen. Roh, düster, demoralisierend, extrem, brachial, bizarr, obszön. Ungeheuerlichkeiten und Widerwärtigkeiten kollidieren zu einer gewaltpornografischen Supernova.

Um HIGH LIFE schulterzuckend abzutun, müsste man schon Marquis de Sade mit der Muttermilch, spätestens aber in präpupertären Jahren aufgesogen haben oder bei Texas Chainsaw Massacre genüsslich ins besenfte Blutwurstschnittchen beißen und gähnen.


Was bleibt ist schiere Fassungslosigkeit und Redebedarf - meinerseits.
Kürzlich bekam ich eine euphorische, aber verstörte SMS vom Kollegen Revermann. Ich zitiere: "Bestellen Sie sich SOFORT Stokoes ´High Life`", in der es weiter hieß, dass Osborns JAGDZEIT und Houellebecqs ELEMENTARTEILCHEN im Vergleich Grundschulfibeln seien. Was tun? Richtig! Vertrauen, bestellen, kaufen, lesen. Ich ergänze: schockiert sein.

Als Vielleser und Liebhaber des klassischen Whodunnit und Hard Boiled über True Crime bis zum Psychothriller, habe ich von menschlichen Grausamkeiten schon so oft gelesen, dass mich nichts mehr wirklich schockieren kann. Bis hierhin. Stokoe läutet mit HIGH LIFE eine neue Zeitrechnung ein, mit tonnenschwerem unheilverkündendem Geläut.


Kalifornien. Neunzigerjahre. Exotische Hollywood-Paradiesvögel, Millionäre und Filmstars.
Jack verkauft Donuts. Fortschreitende Armut. Er ist besessen von einem besseren Leben. Sein ehrgeizigstes und einziges Ziel ist es, auf die Titelseite eines Klatschmagazins zu kommen.
Nachdem Jack erfährt, dass seine Frau Karen, eine Prostituierte, ihre Niere verkauft hat, wirft er sie aus dem gemeinsamen Apartment. Kurz darauf wird sie tot im Park aufgefunden. Die Augen geschlossen, der Bauch dagegen geöffnet, sämtliche Organe entnommen. Jack´s Maß an Mitgefühl bleibt dabei begrenzt. Eigentlich schert es ihn nicht einmal.
Was bleibt und treibt ist die Frage: How does it feel to be one of the beautiful people? "Hollywood, ich komme." Und während der Walk of Fame mit Sternen gepflastert ist, besteht Jack´s Weg nach oben zum HIGH LIFE aus Drogen, Prostitution, Erniedrigung, Folter und Mord.


"Ich lag auf dem Bett und dachte daran, wie die junge Frau ... ausgesehen hatte ... wie reglos und schwer ihr Leichnam auf dem Boden lag, nachdem sie mit dem Schlagbohrer fertig waren ... ."


Stokoe gießt den sonnigen Optimismus der Schönen und Reichen in der Traumfabrik, des Hochglanzes, unter kalifornischer Sonne, als schmutziges und gefährlich bröckelndes Fundament verkorkster Psychen.
Der Mensch wird als etwas ganz und gar Widerwärtiges, Trauriges und Abstoßendes porträtiert. Das eigentliche Wesen der menschlichen Natur sei Käuflichkeit. Macht und Geld der höchste Lebenszweck, der sie manipulierbar macht.
Bei Stokoe wird Sex im Imperativ konjugiert. Kein Sex, der Fensterscheiben beschlagen lässt, in HIGH LIFE muss der Boden mit Plane ausgelegt werden. Nichts Zärtliches, mehr Kampf. Keine Spur von Liebe, nur Befriedigung der Lust.

HIGH LIFE - ein unbequemes und unvergessliches Buch - hat nichts Normales zu bieten. In pornografischer Detailgenauigkeit beschreibt Stokoe eine Welt in der Welt, ein perverses Universum, außerhalb der üblichen Moralvorstellungen, außerhalb des Erträglichen, des Vorstellbaren, der Gesetze. Alles ist von einer Patina der Brutalität überzogen. Roh, düster, demoralisierend, extrem, brachial, bizarr, obszön. Ungeheuerlichkeiten und Widerwärtigkeiten kollidieren zu einer gewaltpornografischen Supernova.

Um HIGH LIFE schulterzuckend abzutun, müsste man schon Marquis de Sade mit der Muttermilch, spätestens aber in präpupertären Jahren aufgesogen haben oder bei Texas Chainsaw Massacre genüsslich ins besenfte Blutwurstschnittchen beißen und gähnen.


Was bleibt ist schiere Fassungslosigkeit und Redebedarf - meinerseits.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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Grandios
von Emma´s Bookhouse aus Berlin am 01.06.2018

Inhalt: Jack ist mit einem Ziel nach Hollywood gekommen: Er will zu den Reichen und Schönen gehören. Er will ein berühmter Star werden. Aber er landet im Untergrund der Stadt, in dem sich die Menschen mit Drogen und Sex betäuben und unvorstellbare Abscheulichkeiten antun. Als Jack die wunderschöne und reiche Bella... Inhalt: Jack ist mit einem Ziel nach Hollywood gekommen: Er will zu den Reichen und Schönen gehören. Er will ein berühmter Star werden. Aber er landet im Untergrund der Stadt, in dem sich die Menschen mit Drogen und Sex betäuben und unvorstellbare Abscheulichkeiten antun. Als Jack die wunderschöne und reiche Bella trifft, sieht er die Chance, seine Träume wahr werden zu lassen. Aber wie sich herausstellt, fängt sein Albtraum gerade erst an ... Mein Fazit: Zum Cover: Hier haben wir ein sehr schlichtes Cover, was mich aber angesprochen hat, da es durch die schlichte Eleganz besticht. Erinnert ein wenig an Retro, früher gab es viele Cover in diesem Stil. Zum Buch: Dieses Buch ist in der Kategorie Festa Must Read erschienen. Karen, eine Prostituierte ist mit Jack verheiratet. Als sie einige Tage nicht wieder nach Hause kommt, ist Jack doch langsam besorgt denn so lange blieb sie noch nie weg. Er begibt sich auf die Suche, doch als er sie tot in einem graben findet, ändert sich sein Leben schlagartig. Er wird hier in menschliche Abgründe gezogen, die man sich nicht vorstellen kann. Von Prostitution über Drogen bis hin zu Organhandel ist alles dabei. Auch Korruption darf hier nicht fehlen. Matthew Stokoe will hier provozieren und über die menschlichen Grenzen hinausgehen und das ist ihm mit diesem Buch gut gelungen. Dieses Buch ist nichts für Leser mit schwachen Nerven und auch manch hartgesottener Leser kann hier an seine Grenzen stoßen. Jack ist gefühlskalt und nicht gesellschaftsfähig und das ist hier wirklich sehr gut dargestellt. Auch dem Verfall zu Drogen und Alkohol ist realistisch. Gerade zu der damaligen Zeit, in der die Geschichte spielt. Der Schreibstil ist flüssig und bewegend, jedenfalls für mich, habe ich doch hin und wieder mit einem der Protagonisten mit gelitten, aber auch mich mit geärgert oder mir auch nur gedacht, wie kann man nur. Zwischendurch bekommen wir kleine Rückblicke von Jack und der ein oder andere kann nachvollziehen was mit Jack los ist. Zumindest ging es mir so. Die bildliche Darstellung ist sehr gut, ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Erzählt wird die ganze Geschichte von Jack, der hier alles erlebt, was man nur erleben kann. Immer wenn man denkt, schlimmer geht es nicht mehr, setzt Stokoe noch einen drauf. Gewalt, Perversion und noch viel mehr, erlebt der Leser hier mit Jack zusammen. Dieses Buch wird gern im Zusammenhang mit Bret Easton Ellis ? American Psycho ? genannt, ich würde sogar sagen es ist härter und schonungsloser. Ich kann hier gar nicht anders als 5 von 5 Sternen geben, denn dieses Buch ist das heftigste daas ich dieses Jahr gelesen habe. Manch einer denkt jetzt, was bin ich für ein Mensch, doch dazu sei gesagt, auch diese Geschichte ist nur eine Geschichte.

von Christiane Strecker aus Neuss am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Heftig, brutal, verstörend und ab 18!!!! Ein grandioses Buch, wenn Sie keine Probleme mit detaillierter Darstellung von Brutalität Haben. Auf gar keinen Fall beim Lesen Essen.

+++Vorsicht: absolut grenzüberschreitend!+++
von Mehmet Düzgün aus Neuss am 16.11.2012
Bewertet: Einband: Kunststoff-Einband

Also gut, ich habe mich im wahrsten Sinne gewagt, 'High Life' zu lesen. Und das war seine Zeit bestimmt wert. Ein unverblümter und sehr direkter Schreibstil des Autors, stellenweise sehr bizarre Szenerien mit Wendungen in der Handlung, die man vielleicht leise erahnt aber so nicht erwarten will, drängen einen beim... Also gut, ich habe mich im wahrsten Sinne gewagt, 'High Life' zu lesen. Und das war seine Zeit bestimmt wert. Ein unverblümter und sehr direkter Schreibstil des Autors, stellenweise sehr bizarre Szenerien mit Wendungen in der Handlung, die man vielleicht leise erahnt aber so nicht erwarten will, drängen einen beim Lesen förmlich dazu weiterzublättern. In manchen Kapiteln will man einfach nur weiterblättern, um exzessive gewaltpornographische Darstellungen schnellstmöglich hinter sich zu lassen, nur um sich im Anschluss zu fragen: habe ich das jetzt wirklich gelesen? Wie ich mich jetzt fühle? Das ist nur allzu schwierig in Worte zu fassen! Aufgewühlt, verstört, schockiert, fassungslos, wütend.. all diese Attribute beschreiben nicht im Geringsten, was Stokoe mit dem Leser anstellt, wenn er diesen mit auf seinen Höllentrip nimmt. Henry Miller, Bret Easton Ellis, Jack Ketchum oder auch Matias Faldbakken...Autoren, bei deren Lektüre ich so einiges schlucken und verdauen musste, aber dieser Matthew Stokoe hat hier Grenzen überschritten, von denen man nicht wahrhaben möchte, dass es so etwas in der Realität gibt. Den Aussagen von Dennis Cooper ("Einer der verstörendsten, radikalsten und faszinierendsten Roman unserer Zeit.") und Ken Bruen ("Wie Schlagring auf Hirn"), aber auch eines gewissen Kollegen Revermann ("Cooper neigt zur sanften Untertreibung") kann ich mich nur anschliessen. Verstehen Sie das Ganze besser einfach nur als wahnwitzigen und düsteren Krimi...