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Leichentuch

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Am Nachmittag des Weihnachtstages wird ein Mann in seinem Auto ermordet. Der dicht fallende Schnee hüllt das Opfer sanft ein. Erst als Tauwetter einsetzt, wird das Verbrechen entdeckt.
Hauptkommissarin Karin Wolf widmet dem Fall jedoch nicht ihre volle Aufmerksamkeit, da ihrem Todfeind Witkowski die Flucht aus dem Strafvollzug gelungen ist und er sich unverzüglich auf einen Rachefeldzug begibt. Bei der Jagd nach dem Kriminellen muss Karin erschüttert feststellen, dass ein Mitglied ihres Teams für Witkowski arbeitet. Für die Kommissarin beginnt ein Wettlauf ums Überleben, denn sie selbst steht ganz oben auf der Liste des einflussreichen Killers.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 328 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 06.07.2016
Sprache Deutsch
EAN 9783946734451
Verlag Edition krimi
eBook
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Großartiger Krimi!
von Igelmanu66 aus Mülheim am 05.03.2016
Bewertet: Taschenbuch

»Burkhard Eichler versteifte sich, wollte bitten, doch bevor es ihm gelang, spürte er einen Ruck an seinem Hals und fühlte, wie das scharfe Metall an seiner Kehle entlangfuhr. Schnell füllte sich sein Mund mit Blut und sein trüber werdender Blick erfasste, wie ein Blutschwall über das Armaturenbrett spritzte. Dass... »Burkhard Eichler versteifte sich, wollte bitten, doch bevor es ihm gelang, spürte er einen Ruck an seinem Hals und fühlte, wie das scharfe Metall an seiner Kehle entlangfuhr. Schnell füllte sich sein Mund mit Blut und sein trüber werdender Blick erfasste, wie ein Blutschwall über das Armaturenbrett spritzte. Dass seine Füße in einem wilden Tanz gegen die Pedale hämmerten, registrierte er bereits nicht mehr. Eine einzelne Schneeflocke trudelte vom Himmel herab und schmolz auf der Frontscheibe von Burkhard Eichlers Opel. Sie war der Vorbote einer gewaltigen Heerschar dieser zarten Eiskristalle, die sich wie ein Tuch über das Fahrzeug breiten und so den grausigen Inhalt vor den Blicken der weihnachtlich gestimmten Dresdner verbergen würden.« Dass diesem blutigen Verbrechen schon bald ein weiteres folgen wird, kann Hauptkommissarin Karin Wolf noch nicht ahnen. Ohnehin fällt es ihr schwer, sich auf die Ermittlungen zu konzentrieren, denn ihr aller Feind, der Schwerverbrecher Wittkowski, der dank ihr eigentlich eine lange Haftstrafe absitzen sollte, ist aus der JVA entwichen und Karin kennt ihn gut genug um zu wissen, dass nun ihr Leben in höchster Gefahr ist. Und als ob dies noch nicht schlimm genug wäre, wird ihr schon bald klar, dass einer ihrer engsten Mitarbeiter ein Informant Wittkowskis sein muss… Dieser Krimi war einfach großartig! Es gibt allein drei spannende Erzählstränge, die den Leser fesseln. Die Ermittlungen rund um die eingangs erwähnten Morde bieten einen tiefen Blick in menschliche Abgründe, die Suche nach dem Verräter in eigenen Reihen ist nervenaufreibend, denn schließlich handelt es sich dabei um die Menschen, die Karin als Freunde betrachtet und denen sie vertraut. Und dann erst die Jagd auf Karin durch Wittkowski! Schon im ersten Band (Vollstreckung) konnten wir ihn kennenlernen und auch hier zeigt er, was für ein skrupelloser und absolut gefühllos taktierender Mensch er ist und dass ihn ein tiefer Hass auf Karin antreibt. In Karins Privatleben entwickelt sich die Beziehung zu ihrer Partnerin Oberkommissarin Sandra König weiter. Ich mag beide sehr, sie ergänzen sich in ihrer Gegensätzlichkeit und sind auch beruflich ein tolles Team. Mit Oberkommissarin Heidelinde Grün kommt erneut eine weitere interessante Ermittlerin hinzu, die mir immer besser gefällt. Ich glaube, sie ist noch für einige Überraschungen gut! Der Stil liest sich angenehm und leicht, die Spannung bleibt durchgehend hoch und die Handlung baut sich logisch auf, ohne vorhersehbar zu wirken. Überhaupt konnte ich keinerlei Logikfehler entdecken und die gesamte Handlung einschließlich Tat und Ermittlungsarbeit erschien sehr realistisch. Nach „Vollstreckung“ und „Albträume“ war dies der dritte Fall für das Dresdner Team. Für das Verständnis ist es nicht notwendig, die Vorgängerbände zu kennen, da alles Wesentliche kurz dargelegt wird. Fazit: 5 Sterne für diesen großartigen Krimi, dem es an nichts fehlte. Jetzt freue ich mich auf Band 4 (Trauma)

Leichentuch
von dorli am 24.07.2014
Bewertet: Taschenbuch

Dresden. Burkhard Eichler wird an Heiligabend in seinem Auto ermordet. Einsetzender Schneefall legt sich wie ein Tuch über den Wagen und nimmt die Sicht auf die Leiche. Erst mehrere Tage später wird der Tote entdeckt. Noch bevor Hauptkommissarin Karin Wolf von diesem Mordfall erfährt, bekommt sie es mit einem... Dresden. Burkhard Eichler wird an Heiligabend in seinem Auto ermordet. Einsetzender Schneefall legt sich wie ein Tuch über den Wagen und nimmt die Sicht auf die Leiche. Erst mehrere Tage später wird der Tote entdeckt. Noch bevor Hauptkommissarin Karin Wolf von diesem Mordfall erfährt, bekommt sie es mit einem ganz anderen Problem zu tun: René Witkowski, ein Schwerverbrecher, den Karin vor anderthalb Jahren verhaftet hat, ist die Flucht aus der JVA gelungen. Und Karin weiß: Witkowski sinnt auf Rache… Andreas M. Sturm versteht es ausgezeichnet, den Leser einzufangen und die Spannung schon nach wenigen Seiten auf ein hohes Level zu katapultieren. Dabei hat es mir außerordentlich gut gefallen, dass es dem Autor gelingt, grausame Szenen zu beschreiben, ohne ins blutige Detail zu gehen. „Leichentuch“ ist für mich nach „Albträume“ der zweite Fall, den ich mit den Kommissarinnen Karin Wolf und Sandra König erlebt habe und wieder hat mich der Autor mit seinem Dresdner Ermittlerduo begeistert. Karin ist sachlich, routiniert, manchmal impulsiv und aufbrausend, gerne auch mal biestig. Mit ihrer guten Menschenkenntnis kann sie ihr Gegenüber hervorragend einschätzen, sie beobachtet ihre Umgebung immer genauestens und kann ihren Instinkten vertrauen. Eine äußerst toughe Frau. Umso mehr hat es mich fasziniert, dass der Autor es schafft, Karins Furcht vor Witkowski so glaubwürdig zu vermitteln. Obwohl Karin für sich selbst beschließt, sich von einem Kriminellen nicht unterkriegen zu lassen, spürt man neben ihrer Wut auf Witkowski ganz deutlich ihre Angst. Eine Angst, die durch einen Verräter in den eigenen Reihen noch gesteigert wird. Sandra ist ein Technik-Freak und eigentlich immer hungrig. Sie lässt sich von niemandem etwas sagen und hat auf alles eine Antwort. Die Zusammenarbeit der beiden Ermittlerinnen funktioniert prima – ein richtiges Team. Es macht Spaß, Karin und Sandra bei ihren Nachforschungen zu begleiten. Besonders, weil der Autor ihnen einen trockenen Humor in den Mund gelegt hat, es wird gefeixt, gefrotzelt, geflachst. Tatkräftige Unterstützung bekommen Karin und Sandra von Heidelinde Grün. Heidelinde ist freundlich, pflichtbewusst und anfangs sehr zurückhaltend. Mit ihrer ruhigen Art ergänzt sie das Team vortrefflich. Der Spurensuche im Mordfall Eichler ist knifflig. Die Ermittlungen gestalten sich als schwierig, weitere Morde geschehen. Der Autor lässt die Kommissarinnen und damit auch den Leser lange Zeit im Dunklen tappen. Man kann prima über Täter, Motive und Hintergründe miträtseln und mitgrübeln. Besonders das Spekulieren über die undichte Stelle bei der Polizei ist spannend, weil Andreas M. Sturm ganz geschickt mal den einen mal den anderen Kollegen von Karin in den Fokus rückt. „Leichentuch“ ist ein fesselnder Krimi, der sich angenehm zügig lesen lässt und mich von der ersten bis zur letzten Seite bestens unterhalten hat.

Sehr spannend
von mabuerele am 19.07.2014
Bewertet: Taschenbuch

Burkhard Eichler verlässt am 24. Dezember seine Firma, bevor die ersten Schneeflocken fallen. Wenige Minuten später ist er tot. Der Mörder lässt die Leiche im Auto liegen. Es beginnt zu schneien. Wie ein Leichentuch deckt der Schnee das Auto zu. Auf den Tisch von Hauptkommissarin Karin Wolf landet die Vermisstenmeldung.... Burkhard Eichler verlässt am 24. Dezember seine Firma, bevor die ersten Schneeflocken fallen. Wenige Minuten später ist er tot. Der Mörder lässt die Leiche im Auto liegen. Es beginnt zu schneien. Wie ein Leichentuch deckt der Schnee das Auto zu. Auf den Tisch von Hauptkommissarin Karin Wolf landet die Vermisstenmeldung. Wenige Minuten vorher hat ihr der Chef mitgeteilt, dass Witkowski aus der Haft ausgebrochen ist. Man nimmt an, dass er sich auf schnellstem Wege ins Ausland abgesetzt hat. Doch Karin ahnt, dass dies ein Trugschluss ist. Witkowski hat ihr mit Rache gedroht. Auch der neue Krimi des Autors zeichnet sich durch einen hohen Spannungsbogen aus, der bis zum Schluss gehalten wird. Die Protagonisten sind ausgezeichnet charakterisiert. Das trifft insbesondere auf die weiblichen Mitglieder des Ermittlerteams zu. Karin macht ihren Namen alle Ehre. Wie ein einsamer Wolf setzt sie sich auf die Spur der Täter. Aber in der momentanen Situation ist das lebensgefährlich. Sandra, ihre Kollegin, fällt durch ihren trockenen Humor auf. Sie hat aber auch ein Gespür für die emotionale Stimmung von Karin. Heidelinde wurde erneut ins Team abgeordnet. Gewissenhaft und akribisch erledigt sie ihre Aufgaben. Der Autor hat allen drei Frauen die Möglichkeit eingeräumt, sich weiterzuentwickeln. Den größten Sprung hat dabei für mich Heidelinde getan. Sie zeigt, dass mehr in ihr steckt als eine graue Büromaus. Beide Handlungsstränge, die Aufklärung des Mordes und Witkowkis Racheakte, laufen zwar nebeneinander, beeinflussen sich aber gegenseitig. Die Handlung wurde so konzipiert, dass mir die Möglichkeit eingeräumt wurde, mich mit auf die Suche nach dem Täter zu begeben. Geschickt werden nicht nur von Witkowski, sondern auch von Autor in der Mordgeschichte verwirrende Fäden gelegt. Gleichzeitig wird deutlich, dass verschiedene Unbekannte im Hintergrund agieren. Das Buch ließ sich zügig lesen und schwer aus der Hand legen. Es hat mich schnell seinen Bann gezogen. Der Schriftstil ist fesselnd. Dialoge wurden gekonnt ausgefeilt. Hier darf Sandra mit ihrer scharfen Zunge brillieren. Die Emotionen der Protagonisten werden überzeigend in Bilder gefasst. Angst, Wut und Zuneigung sind nur einige davon. Kleiner Anspielungen auf Dresdner Verhältnisse und Örtlichkeiten geben dem buch seine lokale Authentizität. Das Cover mit dem weit schreienden Frauenkopf im Blick zurücksteht für mich für Angst und Schrecken. Es passt zum Inhalt des Buches. Der Roman hat mir sehr gut gefallen. Dazu beigetragen haben die geschickte Verbindung der zwei Handlungsstränge, die Entwicklungsmöglichkeiten der Protagonisten und die vielen kleinen Feinheiten und Ideen im Ablauf der Geschichte.