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Meteor

Rezension
Zwei Jahre nach "Phönix", seinem letzten Longplayer, präsentiert Matthias Reim mit "Meteor" eines der stärksten Alben seiner Karriere. Die selbst verordnete Pause hat sich in einem Kreativschub niedergeschlagen. Matthias Reim hat in seiner Karriere viele Höhe und Tiefen erlebt. Trotzdem ist er stets seinem Grundsatz gefolgt: "Wer sich treu bleiben will, muss sich entwickeln." Vor zwei Jahren, nach der Veröffentlichung von "Phöenix" beschloss der Sänger sich eine Auszeit zu gönnen. Er wollte damit der Routine des Alltags entkommen. "Ich war gefangen in einer Spirale aus Album, Tour, Album, Tour", erklärt Reim. "Ich möchte, dass die Leute zu mir auf die Konzerte kommen und sagen, ich bin gespannt darauf, was er diesmal macht." Die eingelegte Pause hatte für ihn aber auch noch andere Gründe: "Ich wollte offen sein für neue Anregungen. Dazu habe ich mir in Ruhe ein Team von neuen Co-Autoren und Co-Textern ausgesucht - ein Team, das inzwischen zu einem Kreis von Freunden zusammengewachsen ist." Zusammen hatten sie viel Spaß bei der Arbeit an den neuen Songs. "Ich glaube, das spürt man auch, wenn man sich das fertige Album anhört." Als Orientierungspunkt diente ihm dabei auch andere deutschsprachige Musik: "Bei der Suche nach neuen Mitstreitern habe ich erst einmal geschaut, wessen Musik gefällt mir im Moment. Ganz vorne mit dabei Udo Lindenberg und auch Sarah Connor." Trotzdem geht Matthias Reim auf "Meteor" seine eigenen Wege. "Ich wollte den Menschen mit dem neuen Album das geben, was sie von mir erwarten und mich trotzdem weiterentwickeln. Was ich vermeiden wollte war, dass die Leute 16, 17, 18 Euro für das Album ausgeben und dann sagen, der war auch schon mal besser." Wirklich besser als auf "Meteor" war Reim in seiner langen Karriere noch nie. Der moderne, transparente und manchmal erstaunlich rockige Sound der zwölf neuen Songs überzeugt auf Anhieb. "Im Grunde bin ich ein Geschichtenerzähler", erklärt der Musiker. "Aber jede neue Geschichte musst du erst einmal finden. Ich bin kein Showman - ich bin Musiker und ich erzähle in meinen Liedern Geschichten, die aus dem Leben gegriffen sind." Entsprechend klar ist die musikalische und textliche Ansprache bei Nummern wie "Letzte Chance" und "Erzähl mir nichts von Liebe". "Mir war klar, ich möchte wieder ein authentisches Reim-Album haben. Ich möchte von mir erzählen. Ich bin 60 Jahre alt und habe eine Menge erlebt und das wollte ich auf der Platte dokumentieren." Zudem ist sich Matthias Reim in einer Sache sicher: "Auf dem Album ist für jeden etwas drauf, auch Songs wie ,Himmel voller Geigen' und ,Meteor', bei denen man so richtig feiern kann. Doch das eigentlich Wertvolle sind für mich die Balladen." Damit meint er Nummern wie "Niemals zu müde" oder "Verdammt nochmal gelebt", in denen Reim genau den richtigen Ton trifft. "Ich glaube ich kann mit Musik nur dann erfolgreich sein, wenn ich Songs singe, in denen sich die Menschen wiederfinden. Es geht mir um Glaubwürdigkeit." Norbert Schiegl (Quelle/Copyright: G+J Entertainment Media)
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 23.03.2018
Sprache Deutsch
EAN 0889853949229
Genre Schlager
Hersteller Sony Music Entertainment
Verkaufsrang 394
Musik (CD)
17,99
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