Dear Martin

Nic Stone

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Beschreibung

"Absolut unglaublich, ehrlich und herzzerreißend!"

Angie Thomas, Autorin von «The Hate U Give»

Justyce McAllister ist einer der Besten seiner Klasse, Captain des Debattierclubs und Anwärter auf einen Studienplatz in Yale – doch all das interessiert den Polizisten, der Justyce die Handschellen umlegt, nur wenig. Der Grund für seine Verhaftung: Justyce ist schwarz. Und er lebt in den USA im Jahr 2017.

Mit Briefen an sein großes Vorbild Martin Luther King Jr. versucht Justyce, dem alltäglichen Rassismus etwas entgegenzusetzen. Und dann ist da noch Sarah-Jane, seine kluge, schöne — und weiße – Debattierpartnerin. Als jedoch sein bester Freund Manny erschossen wird, scheint es, als ob selbst Martin Luther King Jr. keine Antwort mehr für Justyce bereithält.

«Dear Martin» bringt den kleinen alltäglichen Rassismus gekonnt ans Licht. (...) Die Spannung trägt die Geschichte, so dass man einfach nur noch weiterlesen will.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Altersempfehlung 14 - 17 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 24.04.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-21833-0
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 22,1/15,2/2,5 cm
Gewicht 445 g
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Karsten Singelmann
Verkaufsrang 11393

Buchhändler-Empfehlungen

Julia Will, Thalia-Buchhandlung Rostock

Es gibt wohl kein Buch, welches mir mehr das Herz gebrochen hat, als "Dear Martin". Was zunächst wie ein klassiches Teenie Drama anfängt, entpuppt sich schnell zu einem Wunsch nach Veränderung in unserer Gesellschaft. Für alle, die auch von "The hate u give" bewegt worden sind.

Ein Buch, das vor allem von Alltagsrassismus handelt.

Mara Sonnek, Thalia-Buchhandlung Essen

Justyce McAllister, 17 Jahre alt, ist einer der Besten seiner Klasse, wirkt im Debattierclub mit und strebt ein Stipendium für die Yale Universität an. Er hat einen tollen besten Freund und seine Freundin ist das beliebteste Mädchen der Schule. Sein Leben könnte perfekt sein. Doch Justyce ist schwarz. Und das ist auch der Grund, warum er festgenommen wird, obwohl er nur seiner Freundin in einer schwierigen Situation helfen wollte. Und dann wird auch noch seiner bester Freund Manny vor seinen Augen erschossen. Er ist ebenfalls schwarz. Wieso er erschossen wurde? Weil dem Polizisten nicht in den Kragen gepasst hat, welche Musik er gehört hat. Ich weiß gar nicht großartig was ich zu dem Buch sagen soll, außer, dass es mich unglaublich berührt und vor allem wütend gemacht hat. Bei „Dear Martin“ wird vor allem das Thema Alltagsrassismus aufgegriffen. Es fängt schon bei kleinen Bemerkungen an wie „Wie kann der denn bessere Noten haben als ich“ und führt hin bis zum Tod eines Jungen, nur weil er schwarz ist. Lest dieses Buch. Es ist eine spannende und bewegende Geschichte, die unglaublich zum Nachdenken anregt.

Kundenbewertungen

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Aufwühlend, erschütternd und so wichtig! Unbedingt lesen!
von Philip am 07.12.2018

Dear Martin von Nic Stone befasst sich mit einem sehr ernstzunehmenden Thema, nämlich der Polizeigewalt und Amerika und dem allgegenwärtigen Alltagsrassismus. Doch sind gerade einmal 256 Seiten genug Raum, um sich ausgiebig mit dieser Thematik auseinanderzusetzen? Nic Stone hat genau dies geschafft und einen augenöffnenden Ro... Dear Martin von Nic Stone befasst sich mit einem sehr ernstzunehmenden Thema, nämlich der Polizeigewalt und Amerika und dem allgegenwärtigen Alltagsrassismus. Doch sind gerade einmal 256 Seiten genug Raum, um sich ausgiebig mit dieser Thematik auseinanderzusetzen? Nic Stone hat genau dies geschafft und einen augenöffnenden Roman geschrieben, welcher mit seiner tagespolitischen Brisanz und einem sehr durchdachten Setting direkt überzeugen kann. Im Zentrum der Geschichte steht dabei der jugendliche Protagonist Justyce, der eigentlich ein ziemlich unbeschwertes Leben führt. Er befindet sich im letzten Jahr der Highschool, ist mit dem hübschesten Mädchen der Schule zusammen, beliebt und zudem noch einer der besten seines Jahrgangs. Außerdem hat er einen Uniplatz an seiner Wunschuni sicher. Doch eines nachts gerät sein Leben aus den Fugen, als er aufgrund eines Missverständnisses und aufgrund seiner Hautfarbe von der Polizei für mehrere Stunden in Handschellen gesteckt wird. Justyce ist nämlich schwarz und muss sich trotz seiner Errungenschaften mit Vorurteilen und Alltagsrassismus auseinandersetzen und wird durch dieses nächtliche Erlebnis erst so richtig wachgerüttelt und sensibilisiert. Außerdem ist es Auslöser und Weckruf zugleich, um sich einmal näher mit der alltäglichen Situation in Amerika auseinanderzusetzen. Dabei setzt die Autorin Nic Stone sehr gekonnt unterschiedliche Erzählstile ein, um ein breites Aufgebot an Erfahrungen zu vermitteln. Einerseits wird auf die klassische Erzählweise gesetzt, indem wir die Perspektive des Protagonisten hautnah miterleben, zum anderen werden aber auch Zeitungsartikel, Verhörprotokolle und Briefe an Martin Luther King als erzählendes Element verwendet. Dadurch wird das sehr wichtige Thema durch den Einsatz unterschiedlicher Mittel stark verdeutlicht. Nic Stone scheut dabei nicht zurück, sich kritisch mit den Themen Polizeigewalt, Gangs und Rassismus in Amerika auseinanderzusetzen und ein klares Statement abzugeben. Dies hat die Autorin dabei so gekonnt in ihrem Werk Dear Martin verpackt und ausgearbeitet, dass es trotz des brisanten Themas auch für die eigentliche Zielgruppe geeignet ist und vor allem eines bewirkt: Das Werk sensibilisiert und rüttelt den Leser wach. Ein Augenöffner, mit dem sich jeder auseinandersetzen sollte! Darüber hinaus zeichnet Nic Stone unglaublich starke Charakterportraits, die zum einen aus dem Alltag gegriffen scheinen und zum anderen aber gleichzeitig dafür sorgen, dass sie eine Inspiration für andere Menschen darstellen. Sie sind charakterstark, wehrhaft und durchleben zahlreiche Höhen und Tiefen, die man als Leser wahnsinnig gerne verfolgt hat. Selbst nachdem man herbe Rückschläge und emotionale Achterbahnfahrten überbrücken musste. Fazit zu Dear Martin von Nic Stone Dear Martin ist definitiv kein Buch, welches man auf die leichte Schulter nehmen kann. Es ist erschütternd, beängstigend, zeigt gleichzeitig aber auch tolle Perspektiven auf und vermuttelt Mut. Eine unfassbar tolle, wenngleich auch augenöffnende Geschichte, die einem sehr ans Herz geht und sich mit zahlreichen der tagespolitischen Themen auseinandersetzt und deshalb auf jeden Fall gelesen werden sollte!

Wichtiges Buch für die heutige Welt
von Veras Literaturtraum am 22.11.2018

Meine Meinung Einleitung Dieses Buch hat mir Rika von Rikas Bookshelf netterweise ausgeliehen, da sie da so von geschwärmt hat. Es behandelt die "Black lives matter" - Bewegung in den USA. Auf ihren Rat hin habe ich zuerst "The Hate U Give" gelesen - ich entschuldige mich jetzt schon einmal für die vielen Vergleiche mit THUG. ... Meine Meinung Einleitung Dieses Buch hat mir Rika von Rikas Bookshelf netterweise ausgeliehen, da sie da so von geschwärmt hat. Es behandelt die "Black lives matter" - Bewegung in den USA. Auf ihren Rat hin habe ich zuerst "The Hate U Give" gelesen - ich entschuldige mich jetzt schon einmal für die vielen Vergleiche mit THUG. Außerdem möchte ich mit meiner Gruppe dieses Buch in der Schule vorstellen. Und eines kann ich euch sagen: Es hat den selben Hype wie THUG verdient. Cover, Haptik, Playlists & Co. Okay, eines ist wirklich auffällig. Und zwar die Dünne dieses Buches, was auch an dem dünnen Papier liegen kann. Ich habe keine Ahnung, wie lange es her ist, dass ich so ein dünnes Buch gelesen habe, was dennoch so viel Aussagekraft besitzt. Und außerdem ist auch noch ein Lesebändchen vorhanden! Da sich diese Autorin nicht so sehr wie Angie Thomas auf Rap fokussiert, gibt es keine Playlist. Dafür gibt es aber in den Innenklappen des Umschlages einen Textauszug und eine Kurzbiographie der Autorin. Und last, but not least, zum Cover. Ja, es sieht "The Hate U Give" nachgemacht aus. Aber die Schrift und die Art, wie der Hauptcharakter abgebildet ist, machen das wieder wett. Besonders die Schrift mag ich! Kurze Zusammenfassung des Anfanges (SPOILER!) Justyce ist einer der Jahrgangsbesten auf seiner Schule. Er hat ein Platz in Yale sicher, eine Freundin - und er ist schwarz. Deshalb nimmt ihn ein Polizist fest, als er seine betrunkene Freundin nach Hause fahren möchte, weil dieser aus irgendeinem idiotischen Grund denkt, er würde sie vergewaltigen wollen. Nur dank der Mutter seiner Debattierpartnerin SJ entgeht er einer Anklage. Danach beginnt er ein Experiment: Er möchte sich so wie Martin Luther King verhalten, und schreibt Briefe an ihn, wie er damit klar kommt. Sein bester Freund Manny versteht nicht, warum Justyce sich so über die Behandlung aufregt. Das kann auch daran liegen, dass Manny fast nur weiße Freunde hat und seine Eltern reich und integriert sind...während die beiden sich immer weiter voneinander entfernen, trennt sich Justyce zum fünften Mal (?!) von seiner Freundin Malo. Gleichzeitig entwickelt er besonders bei der Landesmeisterschaft des Paardebattierens Gefühle für die weiße SJ, obwohl seine Mutter das nie im Leben gut heißen würde... Doch dann geschieht der nächste Schicksalsschlag, schlimmer als je zuvor, und Justyce muss sich entscheiden, wie er weiter macht. Das Wichtigste: Schreibstil, Plot und Charaktere Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Der Wechsel zwischen den Ich - und Erzähler - Perspektiven war einfach sehr angenehm zu lesen, und einige Tränchen habe ich auch vergossen. Die Idee, zusätzlich zum "normalen" Text auch noch Tagebucheinträge hinzuzufügen, war sehr originell. Auch die Art, wie die Autorin mit der Thematik umgeht, gefällt mir besser als in THUG. Aber dazu später beim Plot mehr. Im Gegensatz zu THUG gibt es in "Dear Martin" einen männlichen Protagonisten, was ich durchaus gut fand. Am liebsten mochte ich aber immer noch SJ. Sie hat einfach ausgesprochen, was ich in dem Moment als Leserin gedacht habe und war mir sofort mehr als sympathisch. Justyce ist ein ziemlich schlauer Typ, der einen Studienplatz in Yale sicher hat und lieber Hemden als Hoodies trägt. Er liebt es, zu debattieren, und ist hilfsbereit. Manny ist Justyce' bester Freund. Seine Eltern sind sehr vermögend, weshalb er einen als Schwarzer außergewöhnlichen Lebensstil hat. Leider hat er die falschen (weißen) Freunde. Witze über Schwarze von seinen Freunden ignoriert er absichtlich, weshalb er sich öfter mit Justyce streitet. Sarah-Jane (SJ) ist Justyce' Debattierpartnerin. Sie hat meistens die selbe Meinung wie er und ist das Gegenteil von schüchtern. Ihre Eltern lieben Justyce sehr. Melo ist Justyce' On-Off-Freundin, die sich gerne mal einen genehmigt und ziemlich sexy aussieht. Sie geht aber auch gerne fremd. Jared ist ein Freund von Manny, weiß, und ziemlich...na ja, arschig, was daher kommt, dass er (fast) ein Rassist und (ganz sicher) ein Egoist ist. Doc ist der Lehrer für "Gesellschaft" und unterstützt die Debattierpartner tatkräftig. Er ist schwarz. Wie schade ich es finde, dass man überhaupt solche Bücher schreiben muss, habe ich glaube ich schon in meiner Rezension zu "The Hate U Give" deutlich gemacht. Allerdings gibt es einen ziemlich deutlichen Unterschied zwischen den beiden Büchern: THUG behandelt eher die Zeit zwischen dem Mord und der Möglichkeit einer Anklage und die Entscheidung, ob man in die Öffentlichkeit gezogen werden möchte oder nicht; außerdem ist es viel ghettomäßiger und beinhaltet viel Rap-Kultur. "Dear Martin" beginnt schon weit vor dem Tod einer Person und behandelt zum Glück auch noch im Gegensatz zu THUG die Verhandlung, was ich sehr gut fand. "Dear Martin" geht viel mehr auf den Druck der Medien ein und philosophiert viel mehr über die Frage, ob man es jedem Recht machen kann. Vor allem die Debattierrunden haben mir sehr gut gefallen. Sie regen einen zum Nachdenken an, haben mich aber auch dazu gebracht, einen Charakter zu hassen, weil ich komplett anderer Meinung war. Ich persönlich finde, dass die Autorin mir nicht so wie Angie Thomas dieses Schuldgefühl verpasst hat. Durch diese Diskussionen bzw. Debatten behandelt Nic Stone beide Seiten der Medaille äußerst zutreffend. Außerdem MUSS ich unbedingt noch erwähnen, wie unglaublich süß diese kleine Lovestory mir im Hintergrund gefallen hat. Sie hat in den Plot einfach perfekt reingepasst, war romantisch, aber nicht überzogen. Das Ende hat mich weder zufrieden noch unzufrieden gestellt, eher so ein Mittelmaß. Ich hätte gerne noch ein paar Fragen beantwortet gehabt, aber so ist das Ende auch total in Ordnung. Fazit Ich finde wirklich, dass "Dear Martin" mindestens den gleichen Hype wie THUG verdient hat. Dieses Literarische Meisterwerk hat mich mit einem tollen Schreibstil, einer wichtigen Thematik mit einer sehr guten Herangehensweise und einer zarten Lovestory wirklich noch mehr als THUG überzeugen können! Zitat Ich will nicht angefressen durch die Gegend laufen und überall nur Probleme sehen, aber ich weiß, dass ich nicht länger so tun kann, als wäre alles in Ordnung. Ja, es gibt keine extra Trinkbrunnen für Farbige mehr, und theoretisch ist es illegal, jemanden zu diskriminieren, aber wenn man mich zwingen kann, in zu engen Handschellen auf dem Asphalt zu sitzen, obwohl ich nichts Böses getan habe, dann gibt es eindeutig ein Problem. Dann ist es mit der Gleichheit nicht mehr so weit her, wie die Leute behaupten. - Justyce auf S. 23 -

von einer Kundin/einem Kunden aus Magdeburg am 03.09.2018
Bewertet: anderes Format

Ein hochaktueller Titel über Rassismus, der authentischer nicht hätte geschrieben werden können. Kurzweilig aber nachhallend.


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