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Ab jetzt ist Ruhe

Roman meiner fabelhaften Familie

(29)

Marion Braschs unwiderstehlicher Roman erzählt die Geschichte ihrer außergewöhnlichen Familie im Spannungsfeld zwischen Ost und West. Der Vater war stellvertretender Kulturminister der DDR, die Brüder, darunter Thomas Brasch, wurden als Schriftsteller, Dramatiker und Schauspieler bekannt.
Mit überraschender Leichtigkeit erzählt die »kleine Schwester« die dramatischen Ereignisse in ihrer Familie – Erfolg, Revolte, Verlust der drei Brüder – und folgt ihrem Weg durch Abenteuer und Wirren in die eigene Freiheit. Selten wurde eine Familiengeschichte so persönlich und bewegend erzählt wie in diesem Roman.

Portrait

Marion Brasch wurde 1961 in Berlin geboren. Nach dem Abitur arbeitete die gelernte Schriftsetzerin in einer Druckerei, bei verschiedenen Verlagen und beim Komponistenverband der DDR. 1987 begann sie als Musikredakteurin beim Jugendsender »DT64« und ist heute als freie Rundfunkjournalistin und -moderatorin bei »radioeins« (RBB) tätig. Ihr erster Roman ›Ab jetzt ist Ruhe‹ ist 2012 bei
S. Fischer erschienen.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 22.08.2013
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-19196-3
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 191/126/32 mm
Gewicht 350
Auflage 3
Verkaufsrang 76.256
Buch (Taschenbuch)
9,99
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„Familie?“

Heidi Wosnitza, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

Ab jetzt ist Ruhe, diesen Spruch mussten die vier Kinder der Familie Brasch immer aufsagen, wenn sie endlich schlafen sollten. Autobiographisch erzählt die Autorin ihre Kindheit, Jugend und späteres Leben in der ehemaligen DDR. Ihr Vater war stellvertretender Kulturminister, ihre Brüder wurden als Schriftsteller und Schauspieler bekannt. Ab jetzt ist Ruhe, diesen Spruch mussten die vier Kinder der Familie Brasch immer aufsagen, wenn sie endlich schlafen sollten. Autobiographisch erzählt die Autorin ihre Kindheit, Jugend und späteres Leben in der ehemaligen DDR. Ihr Vater war stellvertretender Kulturminister, ihre Brüder wurden als Schriftsteller und Schauspieler bekannt. Der Vater führt ein strenges Reglement, kann seine Gefühle nie zeigen. Die Kinder rebellieren als Jugendliche. Sie vermissen alle die Zuneigung ihres Vaters, der aber nicht aus seiner Haut kann.Marion versucht ständig zu vermitteln oder ausgleichend zu sein. Sie erhofft sich damit eine Versöhnung mit ihrem Vater. Sie tut sich schwer, nabelt sich aber dann doch endlich ab. Ein bewegendes Buch und gute Eindrücke in die Zwänge der ehem. DDR.Sie überlebt alle ihre Brüder, deren Verlust prägt sie. Vielleicht wollte damit Marion Brasch auch ihr Leben aufarbeiten.

„eine besondere und doch ganz normale Familie“

Manuela Quarz, Thalia-Buchhandlung Köln


Die Jüngste in einer Familie zu sein und noch dazu mit so viel Abstand an Jahren bedeutet auch , alle damit verbundenen Verluste sehr jung mitzuerleben - und so ist die Jugend Marions auch geprägt vom frühen Krebstod der Mutter und dem Sterben der hochtalentierten und rebellischen Brüder . Auch die Enttäuschung des Vaters über

Die Jüngste in einer Familie zu sein und noch dazu mit so viel Abstand an Jahren bedeutet auch , alle damit verbundenen Verluste sehr jung mitzuerleben - und so ist die Jugend Marions auch geprägt vom frühen Krebstod der Mutter und dem Sterben der hochtalentierten und rebellischen Brüder . Auch die Enttäuschung des Vaters über die Schwierigkeit den Traum des Sozialismus zu leben ist spürbar nachhaltig und stimmt nachdenklich. Mit so viel Zündstoff in einer Familie hat man es schwer, den eigenen Platz im Leben zu finden und eine eigene Identität zu entwickeln...mit diesem autobiographischem Roman scheint es gelungen !

„Autobiographischer Roman und Zeitgeschichte der DDR“

Irene Hantsche, Thalia-Buchhandlung Jena, Goethe-Galerie

Marion Brasch nimmt uns in ihrem autobiografischen Roman vor allem mit in die 70er und 80er Jahre der DDR.
Innerhalb der Familiengeschichte der Braschs ist das Ringen der jungen Frau um ihren eigenen Weg irgendwie rührend. Ohne Begeisterung taumelt sie von einem Kompromiss zum anderen, schwankend im Beruf und unstet in den Beziehungen.
Marion Brasch nimmt uns in ihrem autobiografischen Roman vor allem mit in die 70er und 80er Jahre der DDR.
Innerhalb der Familiengeschichte der Braschs ist das Ringen der jungen Frau um ihren eigenen Weg irgendwie rührend. Ohne Begeisterung taumelt sie von einem Kompromiss zum anderen, schwankend im Beruf und unstet in den Beziehungen. Da ist viel Tod, Einsamkeit und Trauer, auch wenn die Autorin davon mit Gelassenheit erzählt.

Der eigentliche Reiz des Buches liegt aber dort, wo die Autorin den illustren Freundes- und Bekanntenkreis einbezieht und damit der Leser viele prominente Künstler erkennt.Auch wenn die Personen dabei nicht namentlich genannt werden, so sind sie doch größtenteils gut zu entschlüsseln (z.B. Katharina Thalbach mit ihrer Tochter Anna, Klaus Pohl und Sanda Weigl…)

Marion Brasch ist mit diesem Buch aus dem Schatten ihrer bekannteren Brüder herausgetreten. Große Literatur ist das Buch leider nicht, ein interessantes Stück deutscher Zeitgeschichte ist es dennoch.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Marion Brasch erzält ihre Familiengeschichte. Die Emigration der Eltern, später DDRNomenklatura. Den Konflikt ihrer Brüder mit Eltern und DDr. Und ihren eigenen Weg. Beeindruckend. Marion Brasch erzält ihre Familiengeschichte. Die Emigration der Eltern, später DDRNomenklatura. Den Konflikt ihrer Brüder mit Eltern und DDr. Und ihren eigenen Weg. Beeindruckend.

Friederike Gärtner, Thalia-Buchhandlung Wildau

Familiengeschichte grandios aufgearbeitet Sehr lesenswert. Familiengeschichte grandios aufgearbeitet Sehr lesenswert.

„Ein Wort für jedes Kind“

Ingrid Böhmer-Pietersma, Thalia-Buchhandlung Kleve

Ab-jetzt-ist-Ruhe - ein Wort zur „Guten Nacht“ für jedes der vier Kinder jüdischer Eltern, die sich im Londoner Exil kennen lernten und in Ostberlin ihre Familie
gründeten. Ostberlin, weil der Vater glaubte, hier seine politischen Ideale verwirklichen zu können und als stellvertretender Kulturminister der DDR Karriere machte. Die
Ab-jetzt-ist-Ruhe - ein Wort zur „Guten Nacht“ für jedes der vier Kinder jüdischer Eltern, die sich im Londoner Exil kennen lernten und in Ostberlin ihre Familie
gründeten. Ostberlin, weil der Vater glaubte, hier seine politischen Ideale verwirklichen zu können und als stellvertretender Kulturminister der DDR Karriere machte. Die drei Brüder sind talentiert; Schauspieler, Schriftsteller – sie rebellieren gegen die DDR, gegen den Vater – und scheitern am Ende.
Nur die kleine Schwester geht letztlich ihren Weg; nicht mühelos, aber pragmatisch und nicht zimperlich.

Überraschend locker berichtet Marion Brasch über ihre nicht ganz einfache Familiengeschichte.
Persönlich, ehrlich und bewegend – ohne mit der Vergangenheit zu hadern. Es ist kein trauriges Buch, obwohl Trauriges passiert. Für Marion Brasch war es oft schwierig, aber es war auch schön in der DDR, die es so nun nicht mehr gibt. Die Autorin hat das Buch ihrer Tochter gewidmet; eine ganz besondere Familienerinnerung.

Toll geschrieben, sehr, sehr lesenswert.


„unbedingt downloaden!“

Annegrit Fehringer, Thalia-Buchhandlung Kassel

Leichtfüßig und behände erzählt uns Marion Brasch die Geschichte ihrer intellektuellen und künstlerisch begabten Familie in der DDR. Es ist ein großartiges Erinnerungswerk geworden, vielschichtig und spannend, aus der Sicht der "kleinen Schwester", die sich nach und nach ihr eigenes Leben aufbaut. Sehr lesenswert! Leichtfüßig und behände erzählt uns Marion Brasch die Geschichte ihrer intellektuellen und künstlerisch begabten Familie in der DDR. Es ist ein großartiges Erinnerungswerk geworden, vielschichtig und spannend, aus der Sicht der "kleinen Schwester", die sich nach und nach ihr eigenes Leben aufbaut. Sehr lesenswert!

„Großartiger DDR-Familienroman“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Im Moment boomen DDR-Romane ja geradezu. Und viele davon sind sehr schwer verdaulich und rechnen gnadenlos mit der ehemaligen DDR ab. Da finde ich den Roman von Marion Brasch gelungen anders, denn auch sie steht der ehemaligen DDR kritisch gegenüber, aber sie bringt es anders rüber. Und es war ja nun wirklich auch nicht alles schlecht Im Moment boomen DDR-Romane ja geradezu. Und viele davon sind sehr schwer verdaulich und rechnen gnadenlos mit der ehemaligen DDR ab. Da finde ich den Roman von Marion Brasch gelungen anders, denn auch sie steht der ehemaligen DDR kritisch gegenüber, aber sie bringt es anders rüber. Und es war ja nun wirklich auch nicht alles schlecht im Osten und alles gut im Westen!

Marion Brasch kommt nun allerdings auch aus einer etwas anderen DDR-Familie. Ihr Vater Horst Brasch ist freiwillig aus dem Exil in London, wohin ihn die Nazis getrieben haben, in die gerade gegründete DDR gegangen. In seiner politischen Laufbahn hat er es bis zum stellvertretenden Kultusminister geschafft. Aber diese Stelle hat er auch aus familiären Gründen wieder verloren. Marion Brasch ist das jüngste von 4 Kindern. Ihre drei Brüder haben sich mehr oder wenig offen gegen das System und den Vater gestellt. Ihr ältester Bruder war Thomas Brasch. Er war ebenso wie ihr jüngster Bruder Peter Schriftsteller. Der mittlere Bruder Klaus war Schauspieler. Als Marion Brasch sowohl ihre Eltern als auch ihre drei Brüder verloren hat, haben ihre Freunde sie dazu überredet, ihre Familiengeschichte zu veröffentlichen. Daraus ist dieser sehr autobiografische Roman entstanden.

Marion Brasch beginnt ihre Erinnerungsreise 1965 als sie vier Jahre alt ist. Sie erzählt von dem Familienleben, den politisch bedingten Umzügen der Familie und den Streitereien zwischen ihren Brüdern und ihrem Vater. Sie erzählt von einem Leben in der DDR, wo der Vater durchaus die Möglichkeit hat für seine Familie Privilegien herauszuholen, dies aber aus ideellen Gründen nicht tut. Er versucht seine Kinder im Sinne des Systems als starke, regimetreue Sozialisten zu erziehen. Aber ähnlich wie im Westen Deutschlands rebelliert auch die Jugend im Osten gegen die ältere Generation. Sie beschreibt dieses Leben mit einer klaren Sprache in sehr kurzen, prägnanten Sätzen. Sie lamentiert nicht über das Leben, was sie und ihre Familie erlebt haben, sondern sie bewahrt sich trotz aller Trauer auch immer einen gewissen Humor. Mich hat fasziniert, wie doch eigentlich alle in dieser Familie das gleiche wollten, aber dafür unterschiedliche Wege zum Glück gewählt und sich dabei so oft missverstanden haben.

Ein großartiges Buch über eine außergewöhnliche Familie und eine untergegangene Staatsform.

Silvana Milstein, Thalia-Buchhandlung Hagen

Dieses Werk kommt ohne blumige Sprache aus und erzeugt anhand einer realistischen Familiengeschichte ein einzigartiges Bild der damaligen DDR. Dieses Werk kommt ohne blumige Sprache aus und erzeugt anhand einer realistischen Familiengeschichte ein einzigartiges Bild der damaligen DDR.

Saskia M., Thalia-Buchhandlung Bonn

Eine tolle Familienstory bei der man merkt was einzelne Menschen alles bewirken können. Bleibt noch lange im Gedächnis. Eine tolle Familienstory bei der man merkt was einzelne Menschen alles bewirken können. Bleibt noch lange im Gedächnis.

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Dies ist ein wunderbar erzähltes Familienportrait. Historisch stark eingebettet in die Geschichte der DDR. Und doch bestechend durch seine nüchterne Privatheit. Dies ist ein wunderbar erzähltes Familienportrait. Historisch stark eingebettet in die Geschichte der DDR. Und doch bestechend durch seine nüchterne Privatheit.

„Diskutierfähig“

Karin Harmel, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Marion Brasch erzählt die Geschichte ihrer Familie. Spannend sollte sie sein, denn in den politischen Einstellungen der Brüder, des Vaters und der Grosseltern liegt eine Menge Sprengstoff. Schade ist jedoch, dass das in den Erzählungen von Marion Brasch kaum vorkommt. Man liest den Text, der sich übrigens gut lesen lässt, aber irgendwie Marion Brasch erzählt die Geschichte ihrer Familie. Spannend sollte sie sein, denn in den politischen Einstellungen der Brüder, des Vaters und der Grosseltern liegt eine Menge Sprengstoff. Schade ist jedoch, dass das in den Erzählungen von Marion Brasch kaum vorkommt. Man liest den Text, der sich übrigens gut lesen lässt, aber irgendwie wunderts mich, dass obwohl die Mutter an der Seite des Vaters im wahrsten Sinne des Wortes eingeht, ein Bruder wegen seiner politischen Ansichten ins Gefängnis kommt und es den anderen Brüdern auch nicht viel besser ergeht, am Ende des Kapitels die Betonung auf der Feststellung liegt, dass der Sommer ansonsten sehr schön war. So plätschert also das Leben der Autorin vor sich hin, wenn sie dann am Ende der Geschichte an den Gräbern ihrer Familie steht und abschliessend den Satz sagt:“Und ab jetzt ist Ruhe.“, weiss ich nicht so recht, was ich jetzt denken soll. Irgendwie bin ich ein wenig ratlos.

„Familie“

C. Winkler, Thalia-Buchhandlung Leipzig

Marion Brasch erzählt aus Sicht der "kleinen" Schwester das Leben in der DDR. Früher Krebstod der Mutter , drei rebellische Und hochbegabte Brüder und der Vater, ein gewissenhafter Parteifunktionär .Marion versucht es ihrem Vater recht zu machen und sieht eine Aufgabe darin, zwischen den Brüdern und dem Vater zu vermitteln. Doch Marion Brasch erzählt aus Sicht der "kleinen" Schwester das Leben in der DDR. Früher Krebstod der Mutter , drei rebellische Und hochbegabte Brüder und der Vater, ein gewissenhafter Parteifunktionär .Marion versucht es ihrem Vater recht zu machen und sieht eine Aufgabe darin, zwischen den Brüdern und dem Vater zu vermitteln. Doch das Leben geht seine eigenen Wege! Immer wieder kommen einem beim Lesen die Erinnerungen an die Zeit in der DDR hoch. Egal ob im positiven wie im negativen Sinne !

„Lückentext“

Joke Hoogendoorn, Thalia-Buchhandlung Leer (Ostfriesland)

Marion Brasch erzählt in diesem Roman die Geschichte ihrer Familie. Es ist keine fröhliche Geschichte. Nach dem Krieg teilten die jüdischen Eltern mit vielen anderen den Traum von einem sozialistischen Paradies in der DDR. Und wie viele andere wurden sie schwer enttäuscht. Weil der Vater Parteifunktionar war, genoss die Familie einige Marion Brasch erzählt in diesem Roman die Geschichte ihrer Familie. Es ist keine fröhliche Geschichte. Nach dem Krieg teilten die jüdischen Eltern mit vielen anderen den Traum von einem sozialistischen Paradies in der DDR. Und wie viele andere wurden sie schwer enttäuscht. Weil der Vater Parteifunktionar war, genoss die Familie einige Privilegien, aber die schützten auch nicht gegen Strafversetzung und Gefängnis. Marions drei ältere Brüder lehnten sich gegen den Vater und das Land auf und bezahlten dafür einen hohen Preis. Alle drei erlangten sie einen gewissen Ruhm, starben aber (zu) jung. Marion, die kleine Schwester, war dagegen sehr bemüht, dem Vater keine Schwierigkeiten zu bereiten. So versuchte sie auch immer zwischen den Brüdern und dem Vater zu ermitteln, meist jedoch ohne Erfolg. Am Ende steht sie alleine da; sie sind alle vor ihr gegangen.
Marion Brasch beschreibt die DDR fast freundlich. Aber wer gut zwischen den Zeilen liest und einiges an Wissen mitbringt, kann die Lücken in der Geschichte ausfüllen. „Ab jetzt ist Ruhe“ ist sicherlich einen sehr unterhaltsamen Roman, der uns Einblicke in eine einigermaßen bekannte Familie und ihr Umfeld bietet. Gut geschrieben und absolut fesselnd!

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Durchschnitt
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großes Lesevergnügen
von einer Kundin/einem Kunden am 03.09.2013

Marion Brasch erzählt in "Ab jetzt ist Ruhe" ihre eigene Familiengeschichte. Ihre Eltern lernen sich im Exil in London kennen. Nach Ende des Krieges übersiedelt die Familie nach Deutschland. Ihr Vater ist felsenfest davon überzeugt, dass die DDR genau das Land ist - in dem sich seine politischen Träume... Marion Brasch erzählt in "Ab jetzt ist Ruhe" ihre eigene Familiengeschichte. Ihre Eltern lernen sich im Exil in London kennen. Nach Ende des Krieges übersiedelt die Familie nach Deutschland. Ihr Vater ist felsenfest davon überzeugt, dass die DDR genau das Land ist - in dem sich seine politischen Träume verwirklichen lassen. .....Mein Vater rauchte immer. Auch wenn Oma London kam, die es nicht leiden konnte, wenn er rauchte. Sie mochte meinen Vater nicht und hatte ihrer Tochter nie verziehen, dass sie sich von einem zum Katholizismus und später Kommunismus konvertierten Juden nach dem Krieg ausgerechnet ins verhasste Deutschland hatte verschleppen lassen. Und dann auch noch in den Osten.......... Großes Lesevergnügen

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Ehrliche Bestandsaufnahme
von Detlev Reichel aus Berlin am 18.03.2014
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Marion Brasch liefert eine ehrliche Bestandsaufnahme. Ihr Bericht aus der Sicht der "kleinen Schwester" einer sehr männlich geprägten Familie ist unprätentiös, fast sachlich und doch zugleich menschlich anrührend. Der Roman gewinnt durch die angenehme Abwesenheit jeglicher Gehässigkeit über die DDR - eine Seltenheit heutzutage. Der/Die Leser/in muss sich schon... Marion Brasch liefert eine ehrliche Bestandsaufnahme. Ihr Bericht aus der Sicht der "kleinen Schwester" einer sehr männlich geprägten Familie ist unprätentiös, fast sachlich und doch zugleich menschlich anrührend. Der Roman gewinnt durch die angenehme Abwesenheit jeglicher Gehässigkeit über die DDR - eine Seltenheit heutzutage. Der/Die Leser/in muss sich schon die Mühe machen, eigene Wertungen vorzunehmen. Marion Braschs Geschichte ist zudem "un-put-downable", wie man im Englischen sagt. Wenn man angefangen hat möchte man einfach nur weiterlesen.

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Eine Liebeserklärung an ein Land, das es nicht mehr gibt. Lesen!!!
von piubellas-lesezeichen am 08.05.2012
Bewertet: Buch (gebunden)

Eigentlich sollte das hier eine ziemlich kurze Rezension werden, da ich der festen Überzeugung war, dass es doch auch manchmal reicht, einfach zu sagen: super Buch, unbedingt kaufen und erst recht unbedingt lesen. Doch irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass dieses Buch beides und noch viel mehr verdient... Eigentlich sollte das hier eine ziemlich kurze Rezension werden, da ich der festen Überzeugung war, dass es doch auch manchmal reicht, einfach zu sagen: super Buch, unbedingt kaufen und erst recht unbedingt lesen. Doch irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass dieses Buch beides und noch viel mehr verdient hat und doch keine Rezension ihm gerecht werden wird. Auch meine folgende nicht.... Bewegend und teilweise auch sehr traurig erzählt die Autorin die Geschichte ihrer Familie, einer Familie, welche geteilt und zerissen ist wie das Land selbst, in welchem sie lebt. Gleichzeitig schafft sie es aber auch dieses kleine, ehemalige Land DDR wieder auferstehen zu lassen, vermittelt die andere Seite des Lebens in diesem Land, die Seite des normalen Mädchens, welches die große Unzufriedenheit mancher Mitbürger nicht so recht fassen kann. Die Seite, welche heute in den Medien nicht mehr vermittelt wird, der ganz normale Alltag. Ein Alltag, der vielleicht oft stark vorgegeben Normen unterlegen hat, aber trotzdem eine Sicherheit bot, die es heute nicht mehr gibt. Behütet sein, aufgehoben sein...diese Gefühle verbinden viele nicht mit der DDR. Und genau das macht dieses Buch so besonders. Es beschöhnt nicht, zeigt Misstände des Sozialismus auf, verweist aber gleichzeitig darauf, dass das normale Leben auch schön gewesen ist. Marion Brasch hat mich mit ihrer Geschichte überzeugt, da sie es geschafft hat, das typische DDR-Gefühl wieder in mir zu erwecken, mich in die Zeit zurück zu führen, in der auch ich aufgewachsen bin. Mein Fazit Geht in den Buchladen, kauft euch das Buch und fangt einfach an zu lesen! Besser kann man DDR-Geschichte und das Gefühl, wie es war dort aufzuwachsen, nicht erleben! Die DDR aus der Sicht eines normalen DDR Kindes mit einer fabelhaften Familie. Nicht wie in den Medien einseitig und verzerrt dargestellt, sondern ehrlich und so, wie Leben in der DDR nun mal war! Eine Liebeserklärung an eine nicht ganz so perfekte, aber außergewöhnlich gewöhnliche Familie. Eine Liebeserklärung an ein nicht ganz so perfektes, aber nicht minder schönes Land. Ein Land, dass es nicht mehr gibt. Danke fürs Teilhaben an einem kleinem Stück Lebensweg und danke für ein paar Stunden alte Heimat! Kaufen!!! Lesen!!! Genießen!!! LESEN!!!UNBEDINGT!!!

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