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Abbey Road Murder Song / Detective Breen & Tozer Bd.1

Kriminalroman

Detective Breen & Tozer

(17)
Swinging London – die Stadt ist ein einziges Beatles-Album: bunt, laut und fröhlich. Miniröcke beherrschen die Bürgersteige, Mini Cooper die Straßen. Die ganze Welt scheint nur noch aus Musik und Mode zu bestehen. Doch der Spaß ist nicht endlos: Unweit des Abbey Road Studios wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Auf der Suche nach ihrem Mörder lernen Detective Breen und seine Kollegin Tozer Londons düstere Kehrseite kennen.
London, Oktober 1968: Die Jungen, Wilden und Schönen haben die Macht ergriffen. Sie haben ihre eigenen Fernsehprogramme und Radiosender, ihre Boutiquen und eine eigene Sprache. Die Röcke werden kürzer, die Hosen enger. Im Abbey Road Studio entstehen die wahrscheinlich wichtigsten Alben aller Zeiten. Und vor dem Studio warten Hunderte junge Frauen darauf, dass SIE erscheinen: die Beatles.
Doch nur eine Straßenecke weiter zeigt sich ein anderes London. Die anonyme Leiche einer jungen Frau wird entdeckt. Der einzige Anhaltspunkt, den Detective Cathal Breen und seine Kollegin Helen Tozer haben: Sie muss ein Beatles-Fan gewesen sein. Ihre Ermittlungen führen die beiden vom Fan-Club der Fab Four zu einer Gerichtsverhandlung gegen John Lennon und zu George Harrisons Haus. Aber der wahre Grund, wieso das Mädchen sterben musste, ist viel tragischer, als sie es sich hätten träumen lassen.
Rezension
"Ein Polizeithriller par excellence."
Dresdner Morgenpost 22.10.2013
Portrait
William Shaw begann seine Karriere als Redakteur des Punk-Magazins ZigZag. Heute schreibt er für Zeitungen wie The Observer und The New York Times über Themen zwischen Pop- und Subkultur. Für das Magazin Details begleitete er New-Age-Traveller auf der Reise, schleuste sich in die rechte US-Musikszene ein und lebte einen Monat lang als Steinzeitmensch in der Wüste von Utah.
Conny Lösch lebt als Journalistin und Übersetzerin in Berlin. Sie hat Bücher u.a. von Jon Savage, Simon Reynolds, Gail Jones, Elmore Leonhard und Don Winslow ins Deutsche übertragen.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 474
Erscheinungsdatum 06.07.2015
Serie Detective Breen & Tozer 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-46602-5
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 244/165/42 mm
Gewicht 433
Originaltitel A Song from Dead Lips
Auflage 1
Buch (Taschenbuch)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen


Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
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Toller Debutroman
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am 29.03.2017

Wir schreiben das Jahr 1968. Ganz London steht Kopf wenn die Beatles im berühmten Abbey Road Studio sind. Als eine nackte Leiche hinter einer alten Matratze in der Nähe der Studios gefunden wird muss Polizist Cathal Brenn in diesem Fall ermitteln. Der Polizist der mit eigenen Problemen beladen ist,... Wir schreiben das Jahr 1968. Ganz London steht Kopf wenn die Beatles im berühmten Abbey Road Studio sind. Als eine nackte Leiche hinter einer alten Matratze in der Nähe der Studios gefunden wird muss Polizist Cathal Brenn in diesem Fall ermitteln. Der Polizist der mit eigenen Problemen beladen ist, bekommt eine junge und unerfahrene Kollegin an seine Seite gestellt um ihn zu unterstützen. Die Spurensuche kreuzt immer wieder die Wege der Beatles. William Shaw liefert mit seinem Debutroman ein ambitioniertes Werk ab, das nicht nur ein gestandener und spannender Krimi ist, sondern auch die politischen und gesellschaftlichen Änderungen der damaligen Zeit gekonnt darstellt. Er schafft es eine lange vergangen Zeit wieder auferstehen zu lassen. Die Handlung ist gut durchdacht und zieht sich mit viel Polizeiarbeit und Beatles-Hype von Anfang bis Ende durch den Roman. Die Protagonisten sind anschaulich dargestellt mit Ecken und Kanten und können im Großen und Ganzen überzeugen. Fazit: Ein Debutroman der für die Zukunft viel verspricht und durch einen Schreibstil besticht der einen in die sechziger Jahre Londons zurückversetzt.

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Abbey Road Murder Song
von einer Kundin/einem Kunden aus Wedel am 07.11.2013
Bewertet: Medium: Hörbuch (Set)

Das Cover hatte mich anfangs nicht so recht ansprechen wollen und so habe ich erst einmal das Buch nur von aussen angesehen, bis ich mich herangewagt hatte. Der Inhalt war dann um einiges spannender und unterhaltsamer, als ich vermutet hatte. Das Ermittlerteam besteht aus Mann und Frau. Er wird... Das Cover hatte mich anfangs nicht so recht ansprechen wollen und so habe ich erst einmal das Buch nur von aussen angesehen, bis ich mich herangewagt hatte. Der Inhalt war dann um einiges spannender und unterhaltsamer, als ich vermutet hatte. Das Ermittlerteam besteht aus Mann und Frau. Er wird von seinen Kollegen (zu unrecht) angefeindet und sie ist eine der ersten Frauen in einer (damals noch) Männerdomäne. Beide haben zu kämpfen und beide wurden sich gegenseitig aufs Auge gedrückt. Und dennoch entwickelt sich ein schlaues Gespann, dass sich gegenseitig langsam zu schätzen weiss. Der Krimi an sich ist unglaublich geschickt mit der Beatlemania verstrickt. Die Beatles sind damals natürlich noch alle am Leben und die Ermittlungen führen uns hautnah an sie heran. Es ist, als ob man live dabei sein kann. Das ganze Buch ist durch die Ermittler sehr sympathisch, durch den Fall unglaublich (gerade zum Ende hin) spannend und dann kommt noch der Beatles-Faktor dazu. Ich war wirklich, wirklich begeistert und kann das Buch nicht nur gestandenen Beatles-Fans empfehlen.

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Abbey Road Murder Song
von einer Kundin/einem Kunden am 07.11.2013
Bewertet: Paperback

Das Cover hatte mich anfangs nicht so recht ansprechen wollen und so habe ich erst einmal das Buch nur von aussen angesehen, bis ich mich herangewagt hatte. Der Inhalt war dann um einiges spannender und unterhaltsamer, als ich vermutet hatte. Das Ermittlerteam besteht aus Mann und Frau. Er wird... Das Cover hatte mich anfangs nicht so recht ansprechen wollen und so habe ich erst einmal das Buch nur von aussen angesehen, bis ich mich herangewagt hatte. Der Inhalt war dann um einiges spannender und unterhaltsamer, als ich vermutet hatte. Das Ermittlerteam besteht aus Mann und Frau. Er wird von seinen Kollegen (zu unrecht) angefeindet und sie ist eine der ersten Frauen in einer (damals noch) Männerdomäne. Beide haben zu kämpfen und beide wurden sich gegenseitig aufs Auge gedrückt. Und dennoch entwickelt sich ein schlaues Gespann, dass sich gegenseitig langsam zu schätzen weiss. Der Krimi an sich ist unglaublich geschickt mit der Beatlemania verstrickt. Die Beatles sind damals natürlich noch alle am Leben und die Ermittlungen führen uns hautnah an sie heran. Es ist, als ob man live dabei sein kann. Das ganze Buch ist durch die Ermittler sehr sympathisch, durch den Fall unglaublich (gerade zum Ende hin) spannend und dann kommt noch der Beatles-Faktor dazu. Ich war wirklich, wirklich begeistert und kann das Buch nicht nur gestandenen Beatles-Fans empfehlen.

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Ein unterhaltsamer Krimi aus dem London der Sixties
von Silke Schröder aus Hannover am 05.11.2013
Bewertet: Medium: Hörbuch (Set)

Mit “Abbey Road Murder Song” wirft William Shaw einen Blick zurück auf das Swinging London der ausgehenden 60er Jahre. Die Röcke werden kürzer, die Stadt pulsiert und die Pille ist auch schon da. Trotzdem strotzt die eingesessene Männerwelt noch vor Vorurteilen gegenüber Farbigen und gegenüber Frauen - insbesondere solchen,... Mit “Abbey Road Murder Song” wirft William Shaw einen Blick zurück auf das Swinging London der ausgehenden 60er Jahre. Die Röcke werden kürzer, die Stadt pulsiert und die Pille ist auch schon da. Trotzdem strotzt die eingesessene Männerwelt noch vor Vorurteilen gegenüber Farbigen und gegenüber Frauen - insbesondere solchen, die auch ihren Spaß haben wollen. Derartige wohlgepflegte Klischees greift William Shaw gern auf, um sie sogleich wieder zu durchbrechen. Mit seiner ersten weiblichen DCI-Anwärtin Helen Toser schafft er eine Figur, die ganz dem damaligen Zeitgeist entspricht. Zwar kämpft sie vorerst noch allein auf weiter Flur, doch auch die Sekretärin ihrer Polizeidienststelle will schon bald mehr als nur Tee kochen. Und auch seinem zweiten Helden, dem irisch-stämmigen Detective Cathal Breenge, gesteht der Autor zu, sich etwas anders zu verhalten, als seine Testosteron-gesteuerten Kollegen. Nebenbei durchstreifen einige Figuren der Zeitgeschichte Shaws neuen Band, die Londons Jugend damals schwer in Atem hielten. So ist “Abbey Road Murder Song” ein unterhaltsamer Krimi aus dem London der Sixties. Wer auf “Life on Mars oder “Mad Man” steht, ist hier genau richtig.

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Wie aus einer anderen Zeit
von mellie aus Mühlheim am Main am 31.10.2013
Bewertet: Paperback

Laut Verlagsinfo handelt es sich hierbei um den ersten Band einer Serie, wenn dem so ist, ist dem Autor ein brillianter Start gelungen! Der Krimi spielt hauptsächlich im London der 60iger Jahr, genauer gesagt rund um das Jahr 68. Ausgangspunkt ist der Mord an einer zunächst unbekannten jungen Frau, die... Laut Verlagsinfo handelt es sich hierbei um den ersten Band einer Serie, wenn dem so ist, ist dem Autor ein brillianter Start gelungen! Der Krimi spielt hauptsächlich im London der 60iger Jahr, genauer gesagt rund um das Jahr 68. Ausgangspunkt ist der Mord an einer zunächst unbekannten jungen Frau, die nakt unter einer Matraze von einem kleinen Jungen gefunden wird. Dabei beläßt es William Shaw nicht einfach nur bei der Beantwortung der Frage "wer war`s?"; sondern er entwirft eine Momentaufnahme der damaligen Zeit und der Gesellschaft. Neben dem alten Geist: der Widerstand gegen Frauen in der Polizei vor allem auch in der Mordkommission; dem Ungeist einer geschlossenen Truppe in der Kollegen Verfehlungen decken, auch mal Verdächtige oder Zeugen mißhandeln und sich auch an Straftaten beteiligen. Dabei gelingt es dem Ermittlungsgespann nach und nach die heile Fassade einzureißen und die tatsächlichen Hintergründe der Tat aufzudecken und in die Untiefen der Gesellschaft zu blicken. Faszinierende Kooperationen zwischen Freiheitskampf, Waffenschmuggel und Geldgier entstehen und finden ihre Opfer. Auch hier gilt, die Dinge sind nicht immer so wie sie zu sein scheinen. Vorurteile gibt es gegenüber Hautfarbe, Tätigkeitsfeldern und Geschlechtern. Inbesondere im Hinblick auf das Letztere scheint es ein paar Fortschritte gegeben zu haben;-)

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Abbey Road Murder Song
von Schnutsche am 31.07.2015
Bewertet: Paperback

Der Autor entführt uns mit diesem Buch ins London der Beatles. Der Schreibstil ist gut und das Buch lässt sich schnell lesen. Die beiden Ermittler waren mir sehr sympathisch und das Ende des Buches war für mich bis zum Schluss nicht wirklich einzuschätzen, was ich immer sehr positiv finde.... Der Autor entführt uns mit diesem Buch ins London der Beatles. Der Schreibstil ist gut und das Buch lässt sich schnell lesen. Die beiden Ermittler waren mir sehr sympathisch und das Ende des Buches war für mich bis zum Schluss nicht wirklich einzuschätzen, was ich immer sehr positiv finde. Dass die Beatles und ein paar Songtexte erwähnt werden, fand ich toll, und auch ein wenig Realität wurde mit ins Buch eingebaut. Ich würde das Buch wieder kaufen und werde mich nun dem Nachfolgebuch, das gerade erschienen ist widmen. Vielleicht darf ich ja noch ein wenig Zeit mit Breen und Tozer verbringen! :)

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Krimi im Swinging London
von einer Kundin/einem Kunden am 29.05.2015
Bewertet: Paperback

London 1968 : Durch Zufall wird auf einem Spaziergang von einem Kindermädchen und einem Kind eine verborgene Leiche eines jungen Mädchens gefunden . Es ermitteln in diesem Fall Seargent Cathal Breen und Constable Helen Tozer . Helen ist wie das Opfer Fan der Beatles . Helen hat es , da... London 1968 : Durch Zufall wird auf einem Spaziergang von einem Kindermädchen und einem Kind eine verborgene Leiche eines jungen Mädchens gefunden . Es ermitteln in diesem Fall Seargent Cathal Breen und Constable Helen Tozer . Helen ist wie das Opfer Fan der Beatles . Helen hat es , da Frauen als Ermittlerinnen in der damaligen Zeit doch eher selten waren , nicht immer leicht und auch Cathal hat beruflich und privat einige Klippen zu überwinden . Während den Ermittlungen kommt durch Befragungen auch der Biafra - Konflikt zur Sprache , zu dem der Autor im Nachwort auch noch einiges erklärt . Der Krimi an sich zählt nicht zu den spannendsten , die ich bisher gelesen habe , trotzdem wurde ich durch das Buch gut unterhalten . Der Autor stellt meiner Meinung die damalige Zeit gut da , Swinging London mit der Beatles Hysterie , die damalige Ermittlungsarbeit der Polizei und den Biafra Konflikt und auch die Zeichnung der Protagonisten finde gut gelungen . Das war mal ein etwas anderes Ermittlerpaar . Ich denke das Buch ist nichts für “nur Krimi Leser” , eher für die , die einen Roman mit Krimi Handlung lesen wollen .

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Solider Kriminalroman im London der 60er Jahre
von einer Kundin/einem Kunden aus Oberberg am 07.02.2015
Bewertet: Paperback

London, 1968, es dreht sich sich viel um die Beatles, die die jungen Leute nahezu verrrückt machen. Die Jugendlichen, vornehmlich Mädchen stehen vor den Wohnungen bzw. Häusern der Beatles oder belagern die Studios, in denen die Beatles ihre Aufnahmen machen. In der Abbey Road, die sich ganz in der... London, 1968, es dreht sich sich viel um die Beatles, die die jungen Leute nahezu verrrückt machen. Die Jugendlichen, vornehmlich Mädchen stehen vor den Wohnungen bzw. Häusern der Beatles oder belagern die Studios, in denen die Beatles ihre Aufnahmen machen. In der Abbey Road, die sich ganz in der Nähe eines Beatles-Studios befindet wird die nackte Leiche einer jungen Frau gefunden, auf einem Berg Müll, fast verdeckt von einer alten Matratze. Die dortige Wohngegend ist eher ärmlich, aber hauptsächlich von Weißen bevölkert. Zugezogenen Schwarzen begegnet man oft mit unverhohlener Abneigung. Cathal Breen, seit 13 Jahren Polizist, soll diesen Mordfall übernehmen, obwohl er eigentlich noch nicht den Fund einer Brandleiche abgeschlossen hat. Breen ist bei seinen Kollegen nicht sonderlich beliebt, zudem hat er gerade einen Kollegen in einer Notsituation im Stich gelassen, was man ihm unverhohlen übel nimmt. Einzig sein Chef, der ebenfalls von der Truppe nicht so angenommen wird und die Sekretärin Marilyn, scheinen zu Breen zu halten. Breen wird von dem Kollgen Jones unterstützt, doch dessen Hilfe kann er sich auch nicht immer gewiss sein. Dann wird Cathal Breen die junge Polizistin Helen Tozer zugeteilt, die sich beim CID beworben hat. Tozer, eine Farmerstochter, redet zwar ununterbrochen und hält sich nicht unbedingt an Breens Anweisungen, ist aber eine clevere und tatkräftige Unterstützung bei dem verzwickten Fall. Da niemand die junge Ermordete zu vermissen scheint, ist die Feststellung der Identität schwierig. Nachdem diese aber unter schwierigen Bedinungen und durch die Ideen von Tozer festgestellt ist, kommt die Sache ins Rollen und deckt tragische Zusammenhänge auf. Anfangs war ich noch nicht so begeistert von dem Roman. Auf den ersten Seiten schienen mir die Protagnosisten noch nicht so sympathisch, aber dies entwickelt sich schnell. Breen, ist eine liebenswerter, gerechter und ruhiger Polizist, der sich nicht in korrupte Machenschaften verstricken läßt. Tozer, die junge ehrgeizige Polizistin, hat es nicht leicht mit den sexisitschen Anfeidungen der männlichen Kollegen, die in den 60er Jahren keine weiblichen Kollegen akzeptieren wollen. Breen und Tozer sind ein gutes sympathisches Ermittlerteam, von dem ich gerne mehr lesen würde. Die 60er Jahre mit dem Wirbel um die Beatles werden ebenfalls gut und anschaulich wiedergegeben. Gerade wenn man nicht in der Zeit gelebt hat, kann man sich so vorstellen, welchen Wirbel die 4 Beatles damals ausgelöst haben. So, ich kann nur sagen, einfach selbst lesen: solider Kriminalroman mit einem Hauch von den Sixties.

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Abbey Road Murder Song
von raschke64 aus Dresden am 12.11.2014
Bewertet: Paperback

In der Nähe des berühmten Abbey Road Studios wird die Leiche einer jungen Frau auf einem Müllhaufen gefunden. Sie ist nackt und wurde erdrosselt. Aber niemand scheint sie zu vermissen. So landet der Fall bei Detective Breen, einem irischstämmigen Polizisten, der so seine eigenen Vorstellungen hat und aufgrund eines... In der Nähe des berühmten Abbey Road Studios wird die Leiche einer jungen Frau auf einem Müllhaufen gefunden. Sie ist nackt und wurde erdrosselt. Aber niemand scheint sie zu vermissen. So landet der Fall bei Detective Breen, einem irischstämmigen Polizisten, der so seine eigenen Vorstellungen hat und aufgrund eines Vorfalls gerade nicht sehr beliebt bei seinen Kollegen ist. Unterstützt wird er bald von Helen Tozer, die Polizistin werden will. Aber Ende der 1960er Jahre waren Polizistinnen bei den eigenen Kollegen nicht sehr beliebt und sie hat auch so ihre eigenen Vorstellungen. Bei den Ermittlungen stoßen sie immer wieder auf die Fans der Beatles und auf eine doch unerwartete Lösung des Falls. Das Buch hat mir gut gefallen. Der Einstieg ist rasant und auch gleich spannend. Die Differenzen zwischen den verschiedenen Polizisten (aus heutiger Sicht würde man sagen, die haben sich alle stark gemobbt) und den Ansichten über weibliche Mitarbeiterinnen wurden gut rübergebracht. Man spürt auch in Bezug auf die Beatles den damaligen Zeitgeist gut. Leider wurden gerade die Differenzen im Büro dann in der Mitte des Buches für meinen Geschmack etwas zu sehr ausgeweitet, so dass die Spannung um einiges nachlässt. Erst gegen Ende des Buches werden die Ermittlungen wieder schneller und auch spannender. Aber insgesamt ist es für einen Erstling wirklich gut gelungen und durch die Einbauten von realen Personen und Geschehnissen vergisst man manchmal, dass es ein fiktiver Krimi ist.

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Swinging Killing London
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 12.09.2014
Bewertet: Paperback

„Pass auf. Du hast es vermasselt, und ich wäre fast dabei draufgegangen. Beim Mord an dem Mädchen hast du’s auch vermasselt, indem du den falschen Mann verhaftet hast. In Cornwall hast du, nach allem, was man so hört, so ziemlich alles vermasselt, was man vermasseln kann. Fang jetzt bloß... „Pass auf. Du hast es vermasselt, und ich wäre fast dabei draufgegangen. Beim Mord an dem Mädchen hast du’s auch vermasselt, indem du den falschen Mann verhaftet hast. In Cornwall hast du, nach allem, was man so hört, so ziemlich alles vermasselt, was man vermasseln kann. Fang jetzt bloß nicht an und häng dich in meine Fälle rein, okay?“ Detective Cathal Breen hat es zur Zeit nicht leicht. Ohnehin hat er aufgrund seiner irischen Abstammung regelmäßig mit Vorurteilen gegen ihn zu kämpfen. Aber seit sein Vater, den er bis zu seinem Tod gepflegt hat, vor ein paar Monaten gestorben ist, steht er ein wenig neben sich. Plötzlich bekommt er es angesichts eines Angreifers mit der Angst zu tun und plötzlich wird ihm bei einem Leichenfund übel. Bei seinen Kollegen hat er derzeit keinen guten Stand. Und dabei will er wirklich mit ganzem Herzen ein guter Polizist sein! London, im Oktober 1968. Die Welt ist scheinbar im Umbruch. Die Haare werden länger, dafür die Röcke kürzer. Die Mädchen nehmen die Pille und scheinen sich nur noch für eins zu interessieren, nämlich für Paul, John, George und Ringo. Als in der Nähe der Abbey Road Studies die Leiche einer jungen, unbekannten Frau entdeckt wird, führen die Ermittlungen sehr schnell zum Beatles-Fan-Club. Doch rebellierende Jugendliche sind nicht unbedingt kooperativ… „Warum sind Sie weggerannt? … Ich wollte mich nur kurz mit Ihnen unterhalten.“ – „Weil Sie von der Polizei sind natürlich.“ Die Ermittlungen gestalten sich also schwierig. Zudem hat man Breen eine junge Polizistin als Assistentin zugewiesen. Trainee Detective Constable Helen Tozer ist eine echte Exotin – die erste Frau in der Behörde, die Polizeiarbeit tun und sich nicht auf das Annehmen von Telefonaten und das Kaffeekochen beschränken will. Natürlich hat sie es nicht leicht, traut ihr doch niemand etwas zu. („Ein Weibsstück beim Observieren? Ach du Scheiße!“) Selbst das Autofahren ist ihr untersagt. Auch Breen hat zunächst Vorbehalte ihr gegenüber, das ändert sich aber, als er sie näher kennenlernt. Sie zeigt Mut und Entschlossenheit und sie unterstützt ihn… „Irgendwie passen Sie nirgendwo rein. Deshalb sind Sie so gut in dem, was Sie machen. Sie schleppen keine Altlasten mit sich herum.“ Die beiden sind wirklich ausgesprochen interessante und sympathische Charaktere! Was man von einigen ihrer Kollegen nicht unbedingt sagen kann. Die Polizei wird durchaus kritisch betrachtet, in der Handlung wird auch der Fall des Detective Sergeant Norman Pilcher thematisiert, der – wie man im Anhang erfährt – „im September 1973 der Rechtsbeugung für schuldig erklärt wurde, als herauskam, dass er seinen Opfern erst Drogenvergehen angehängt und anschließend Geld von ihnen erpresst hatte. Während seiner fünfjährigen Dienstzeit beim Drogendezernat hatte Pilcher Donovan, Mick Jagger, Brian Jones, Keith Richards, George Harrison und John Lennon wegen Drogendelikten festnehmen lassen.“ Er wurde zu 4 Jahren Haft verurteilt. Das Ganze in die Handlung eingebettet war für mich (als alten Beatles-Fan) ausgesprochen amüsant. „Ratet mal, wen Pilcher gerade mit seinen Leuten nach Paddington Green verfrachtet.“- „Wen?“ – John Lennon und seine japanische Schnalle.“ – „Pilcher? John Lennon?“ – „Warum?“ – „Drogen. Die haben John Lennon auf Drogen gefilzt. Sind schon unterwegs, und deshalb scheißt sich der Chef jetzt in die Hosen.“ – „Drogen?“ – „Ja, John Lennon und diese Alte, diese Yoko Boko.“ – „Yoko Boko? Wer soll das sein?“ Und damit nicht genug! Eine weitere wichtige Rolle spielt im Buch der Bürgerkrieg 1967 in Biafra, die Pogrome 1966 und 1967 im muslimischen Norden Nigerias und die britische Haltung dazu. Sehr interessant und das Nachwort enthält noch weitere ergänzende Infos zum Thema. In der Summe ergibt das einen wirklich spannenden Krimi, mit tollen Charakteren, viel Zeitgeist und mehreren überraschenden Entwicklungen, die zu einer für mich unerwarteten Auflösung führen. Ich habe mich wirklich von diesem Buch gut unterhalten gefühlt! „Abbey Road Murder Song“ ist laut Klappentext der Auftakt zu einer Reihe um die Ermittler Breen und Tozer. Beim nächsten Band werde ich wieder dabei sein!

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Abbey Road Murder Song
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am Main am 28.05.2014
Bewertet: Paperback

William Shaw hat ein neues Ermittlerduo geschaffen, und es ist ihm gut gelungen. Die Geschichte spielt in London 1968. Es ist die Zeit des Umbruchs. Die Jugend rebelliert gegen althergebrachte Traditionen, was in den Familien und der Gesellschaft große Turbulenzen verursacht. Es ist die Zeit, da die Beatles ihre... William Shaw hat ein neues Ermittlerduo geschaffen, und es ist ihm gut gelungen. Die Geschichte spielt in London 1968. Es ist die Zeit des Umbruchs. Die Jugend rebelliert gegen althergebrachte Traditionen, was in den Familien und der Gesellschaft große Turbulenzen verursacht. Es ist die Zeit, da die Beatles ihre ersten großen Erfolge feiern, und wer sich an die Zeit erinnern kann, dem wird die Hysterie unter den Fans in Erinnerung sein. Weibliche Fans harrten stunden- oder tagelang vor den Wohnungen ihrer Idole aus, um mit etwas Glück einen Blick auf sie zu erhaschen. Ganz in der Nähe des Aufnahmestudios der Beatles in der Abbey Road wird die Leiche einer jungen Frau gefunden, und Inspector Breen wird mit den Ermittlungen beauftragt. Bei den Kollegen ist Breen nicht sehr beliebt, und er hat es schwer sich durchzusetzen. Zu seinem Mißbehagen wird ihm auch noch eine junge Polizistin zur Seite gestellt. Weibliche Polizisten hatten es schwer zu der Zeit. Es war neu, Frauen bei der Mordkommission einzusetzen, und es wude ihnen nicht leichtgemacht. Man traute ihnen einfach nichts zu. Die neue Kollegin ist Helen Tozer, und Detective Cathal Breen sieht der Zusammenarbeit mit Unbehagen entgegen. Aber so nach und nach nähern sich die beiden an. Helen ist ehrgeizig und trägt viel zu den Ermittlungen bei. Aber sie wagt auch einige Alleingänge, die sie in Gefahr bringen und bei den Kollegen auf Unverständnis stoßen. Weitere Morde geschehen, und es ist viel Ermittlungsarbeit erforderlich, um den Fall schließlich zu lösen. Die Geschichte ist nicht nur ein Kriminalroman, sondern auch ein Zeitspiegel. Die Jugend rebelliert, Frauen drängen in Männerberufe. Dem Autor ist es hervoragend gelungen, beide Aspekte in einen spannenden Roman zu verpacken. Die Protagonisten sind hervorragend beschrieben, und man darf gespannt sein auf die angekündigte Fortsetzung .

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Nix swinging London
von einer Kundin/einem Kunden am 03.12.2013
Bewertet: Paperback

Vordergründig spielt das Ganze im Swinging London des Jahres 1968. Vordergründig ist das Leben dort ein pralles, rund um die Abbey Road. Vordergründig muss die junge Frau, welche ermordet in dem Viertel aufgefunden wird, ein Beatles-Fan sein. Die beiden Detectives Breen und Tozer kommen jedoch im Zuge ihrer Ermittlungen... Vordergründig spielt das Ganze im Swinging London des Jahres 1968. Vordergründig ist das Leben dort ein pralles, rund um die Abbey Road. Vordergründig muss die junge Frau, welche ermordet in dem Viertel aufgefunden wird, ein Beatles-Fan sein. Die beiden Detectives Breen und Tozer kommen jedoch im Zuge ihrer Ermittlungen auf ganz schön hintergründige Dinge drauf.

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London der 70er Jahre - Fälle lösen nicht so einfach!
von Leserin am 11.11.2013
Bewertet: Paperback

Der mürrische Einzelgänger Kommissar Breen bekommt einen neuen Mordfall auf den Tisch, als wäre die scheinbar aussichtslose Lage dieses Falles nicht schon genug, bekommt er zusätzlich einen neuen Constable an seine Seite gestellt. Und dieser ist nicht irgendwer, nein, für die Zeit der 70er völlig untypisch ist dieser Constable... Der mürrische Einzelgänger Kommissar Breen bekommt einen neuen Mordfall auf den Tisch, als wäre die scheinbar aussichtslose Lage dieses Falles nicht schon genug, bekommt er zusätzlich einen neuen Constable an seine Seite gestellt. Und dieser ist nicht irgendwer, nein, für die Zeit der 70er völlig untypisch ist dieser Constable anders als erwartet eine Frau. Diese muss ohnehin einige Schmähungen ihrer Kollegen ertragen, denn als einzige Frau auf dem Revier ist man zu damaligen Zeit mit weitaus weniger Rechten ausgestattet, als es scheint. Doch Breen und Tozer verstehen sich nach anfänglichen Schwierigkeiten doch gut, kommen gut miteinander aus und agieren als eingespieltes Team. Der Mordfall wird immer prekärer, es sterben weitere Zeugen, die Verstrickungen werden immer undurchsichtiger, nicht zuletzt, weil die meisten relevanten Zeugen des Mordfalls Groupies der Beatles sind. Diese touren quasi mit den Beatles herum, besetzen die Stellen vor deren Häusern und Tourstationen, haben dadurch aber keinen festen Aufenthaltsort und sind für die ermittelnden Beamten schwer erreichbar. Dennoch gelingt es den beiden schlussendlich den Fall zu lösen, obwohl sich eine ziemlich unscheinbare Wendung des Falles ergibt. Das Buch bleibt bis zum Schluss richtig spannend, am meisten begeisterte mich, mehr über die Zeit des Londons der 70er Jahre zu erfahren, dem Autor gelingt es sehr gut dieses Zeitgeschehen mit seinen Werten und Sichtweisen wiederzugeben! Buch ist sehr zu empfehlen.

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Politische Verstrickungen im Swinging London
von miss.mesmerized am 27.10.2013
Bewertet: Paperback

1968, London. Die Jugend ist im Aufruhr, die Beatles und andere Popgruppen verändern die Welt. Ihre Eltern verstehen sie nicht mehr und so ist es auch nicht verwunderlich, dass niemand das blonde Mädchen vermisst, das ermordet in einem Hinterhof aufgefunden wird. Erst die junge Polizeianwärterin Tozer hat den richtigen... 1968, London. Die Jugend ist im Aufruhr, die Beatles und andere Popgruppen verändern die Welt. Ihre Eltern verstehen sie nicht mehr und so ist es auch nicht verwunderlich, dass niemand das blonde Mädchen vermisst, das ermordet in einem Hinterhof aufgefunden wird. Erst die junge Polizeianwärterin Tozer hat den richtigen Riecher und bringt Sergeant Breen auf die richtige Fährte um Umfeld der Beatles-Fans. Schon bald scheint sich der Mord als Familiendrama zu entpuppen, doch Breen und Tozer sind nicht davon überzeugt und ermitteln weiter. William Shaw hat einen interessanten Krimi geschaffen, der sich unerwartet politisch entwickelt und ein heut weitgehend ausgeblendetes Thema aufgreift. Für mich meistens ein Pluspunkt, doch in diesem Fall erscheint mir das Motiv für den Mord etwas zu weit hergeholt und konstruiert, es dauert auch zu lange, bis das eigentliche Motiv in den Fokus rückt. Gleiches gilt dem zweiten Mordfall, der immer wieder aufgegriffen, aber letztlich vergessen wird. Dazu verschwinden andere Figuren wie die Nanny, die die Leiche entdeckt und zunächst einen großen Raum einnimmt. Mit Tozer und Breen wurden zwei Außenseiter zu Protagonisten gemacht, die jedoch dank ihrer Überzeugungen und dem durch und durch guten Herzen für den Leser ungemein sympathisch erscheinen. Fazit: unterhaltsam beim Lesen, jedoch insgesamt zu viel hineingepackt.

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London in den Swinging Sixties
von melange aus Bonn am 14.06.2014
Bewertet: Paperback

Zum Inhalt: Detective Breen bekommt die Polizistin Tozer als Partnerin zugeteilt. Ein Unding in einer Zeit, in der eine Frau kein Polizeiauto fahren darf und ganz natürlich Machosprüchen und Anzüglichkeiten ihrer Kollegen ausgeliefert ist. Zusammen versuchen sie, den Mord an einer jungen Frau aufzuklären, deren Leiche in der Abbey... Zum Inhalt: Detective Breen bekommt die Polizistin Tozer als Partnerin zugeteilt. Ein Unding in einer Zeit, in der eine Frau kein Polizeiauto fahren darf und ganz natürlich Machosprüchen und Anzüglichkeiten ihrer Kollegen ausgeliefert ist. Zusammen versuchen sie, den Mord an einer jungen Frau aufzuklären, deren Leiche in der Abbey Road gefunden wurde. Cover: Farbgebung, Frisur und Make-up versetzen einen direkt in die Zeit der 60er Jahre, - perfekt! Mein Eindruck: Mehr als der Kriminalfall weiß die Geschichte mit Lokal- und vor allem Zeitkolorit zu glänzen. Es ist kaum mehr vorstellbar, dass ganz selbstverständlich angenommen wurde, dass die Frau im Raum den Tee zu kochen hat. Dabei erschreckt insbesondere, dass die Frauen selbst dieses Verhalten für völlig gerechtfertigt hielten. Shaw zieht das Konfliktpotenzial seiner Geschichte daraus, dass er mit einem Iren und einer Frau zwei Außenseiter ermitteln lässt, die nicht nur mit dem Fall, sondern zusätzlich mit den Umständen kämpfen müssen und die Oberhand behalten. Der Mord zieht dafür den Leser nicht besonders in seinen Bann. Es gibt keinen Knalleffekt, sondern eher ruhige Ermittlungsarbeit, die zum Ziel führt und die geschriebene Dramatik führt nicht zu Herzklopfen oder Zähneklappern vor dem Buchdeckel. Aber auch wenn der Geschichte das Fessel-Gen fehlt, würde ich ein weiteres Buch mit diesem Team lesen wollen, weil London als Schauplatz und die Zeit mit ihrer Rückständigkeit und deren Ablösung durch die 68er viel Spannung verspricht. Fazit: Mehr Zeitzeugnis als Mördersuche 3 Sterne

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gekonnte Zeit.- und Millieustudie
von einer Kundin/einem Kunden aus Linnich am 14.05.2014
Bewertet: Paperback

Der Kriminalroman entführt den Leser in das London von 1968. Die Leiche einer jungen nackten Frau wird in einem Hinterhof gefunden. Detective Cathal „Paddy“ Breen beginnt mit der jungen Helen Tozer zu ermitteln. Die etwas eigenwilligen Charaktere der Hauptpersonen sind gut getroffen und man kommt ihnen näher. Der Handlungsverlauf... Der Kriminalroman entführt den Leser in das London von 1968. Die Leiche einer jungen nackten Frau wird in einem Hinterhof gefunden. Detective Cathal „Paddy“ Breen beginnt mit der jungen Helen Tozer zu ermitteln. Die etwas eigenwilligen Charaktere der Hauptpersonen sind gut getroffen und man kommt ihnen näher. Der Handlungsverlauf selbst lässt jedoch einiges zu wünschen übrig. Das Buch ist eine gekonnte Zeit.- und Milieustudie, dieser im Umbruch begriffenen Zeit, daher auch noch drei Sterne von mir. Ich hätte mir allerdings mehr von dem Buch versprochen.

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Nicht so spannend wie erwartet
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 10.11.2013
Bewertet: Paperback

London 1968: Die Beatles feiern ihre ersten große Erfolge, die Jugend rebelliert, will neue Freiheiten und auch das Frauenbild ist noch althergebracht. Es herrschen Rassismus, Frauenfeindlichkeit und Vorurteile. Die Storry handelt davon, dass eine Nanny beim Spaziergang mit den beiden Kindern einer reichen Familie eine unbekannte Frauenleiche in... London 1968: Die Beatles feiern ihre ersten große Erfolge, die Jugend rebelliert, will neue Freiheiten und auch das Frauenbild ist noch althergebracht. Es herrschen Rassismus, Frauenfeindlichkeit und Vorurteile. Die Storry handelt davon, dass eine Nanny beim Spaziergang mit den beiden Kindern einer reichen Familie eine unbekannte Frauenleiche in einem Müllhaufen findet. Detective Sergeant Cathal „Paddy“ Breen, der aufgrund eines Vorfalls nicht gerade beliebt bei seinen Kollegen ist, soll sich dem Fall annehmen. Im Umbruch der Zeit soll ihm dabei eine neue Polizistin Helen Tozer zur Seite stehen und ihn unterstützen. Da 1968 der Beruf eines Polizisten nur Männern vorbehalten war, wird hier gut beschreiben, welche Probleme eine Frau in diesem Männerdomizil erwarten. Bei den Ermittlungen stellt sich heraus, dass Helen Tozer aber doch eine gute Polizistin ist und in der ein oder anderen Sache, Paddy Breen um einiges voraus ist. Mir fehlt aber in dem ganzen Buch die Spannung. Gerade der Anfang liest sich sehr langweilig, so dass man sich schwer tut, weiter zu lesen. Die Spannungen zwischen den Kollegen, vor allem was die neue Kollegin betrifft, heute als „starkes Mobbing“ bekannt, wird sehr detailliert beschrieben, in der Mitte des Buches, meines Erachtens, etwas zu detailliert. Zum Ende hin nimmt das Ganze dann doch etwas an Fahrt auf und wird dann auch (endlich) spannender und es kommen unerwartete Ereigniss hinzu, die das Lesen zum Ende hin dann auch lesenwert machen und zum Nachdenken anregen. Alles in allem nicht schlecht, aber es „reißt auch nicht vom Hocker“.

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