Alle Rache will Ewigkeit

Kriminalroman

(57)
Die Profilerin Charlie Flint bekommt unerwartet Post, ein Päckchen mit Zeitungsausschnitten über einen brutalen Mord an ihrem alten College in Oxford. Dort ist auf einer Hochzeitsfeier der Bräutigam erschlagen worden. Während die Gäste sich den Champagner schmecken ließen, hat man seine blutüberströmte Leiche in den nahen Fluss geworfen. Charlie weiß nicht, wer der Absender ist, doch das Verbrechen will ihr einfach nicht aus dem Kopf gehen. Weil sie gerade vom Dienst suspendiert worden ist, hat sie genug Zeit für Nachforschungen in Oxford. Je mehr sie in die geschlossene Welt der Universität eindringt, desto unbegreiflicher wird die Tat. Und jeder ihrer Schritte könnte einer zu viel sein …
Portrait
Val McDermid wuchs in einem schottischen Bergbaugebiet auf und studierte dann Englisch in Oxford. Nach Jahren als Literaturdozentin und als Journalistin bei namhaften englischen Zeitungen lebt sie heute als freie Autorin in Manchester und in einem kleinen Dorf an der Nordseeküste. Sie gilt als eine der interessantesten Autorinnen im Spannungsgenre - und ist außerdem als Krimikritikerin der BBC, der "Times", des "Express" und der Krimi-Website Tangled Web sowie als Jurymitglied mehrerer Krimipreise eine zentrale Figur in der Krimiszene ihres Landes. Val McDermids Romane "Das Lied der Sirenen" und "Schlussblende", zwei spannende Psychothriller um den Profiler Tony Hill und die Kommissarin Carol Jordan, verschafften ihr den Durchbruch. "Das Lied der Sirenen" gewann den Gold Dagger Award für den besten Kriminalroman des Jahres 1995. Ihre beiden Krimiserien mit der Detektivin Kate Brannigan aus Manchester bzw. der amerikanischen Journalistin und Detektivin Lindsay Gordon werden ständig fortgeführt. Val McDermids Bücher wurden nach USA und Kanada verkauft und außerdem ins Deutsche, Französische, Holländische, Schwedische, Norwegische, Dänische, Finnische, Japanische, Hebräische, Kroatische, Tschechische und Bulgarische übersetzt.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 608, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 20.12.2011
Sprache Deutsch
EAN 9783426411872
Verlag Knaur eBook
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Als Charlie Flint ein Päckchen mit Zeitungsausschnitten über einen Mord in Oxford bekommt kann sie zunächst nichts damit anfangen. Doch ihre Neugier ist geweckt und sie versucht mehr
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Alle Rache will Ewigkeit. Kriminalroman von Val McDermid
Alle Rache will Ewigkeit
Rezension vom 20.05.2012
Als Charlie Flint ein Päckchen mit Zeitungsausschnitten über einen Mord in Oxford bekommt kann sie zunächst nichts damit anfangen. Doch ihre Neugier ist geweckt und sie versucht mehr über den Mord an einem Bräutigam in Erfahrung zu bringen. Sie stellt fest dass sie die Braut Magda Carling bzw. nun Witwe des Opfers kennt. Charlie war die Babysitterin von Magda und nun ahnt sie auch wer ihr die Zeitungsausschnitte geschickt hat. Aber aus welchem Grund? Charlie fährt nach Oxford um genaueres in Erfahrung zu bringen. Dort wird sie mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert und gerät immer tiefer in ein undurchsichtiges Katz-und-Maus-Spiel. Kann sie die Puzzleteile zusammensetzen und so Licht in die Angelegenheit bringen? Sie muss sich beeilen denn der Mörder ist auf sie aufmerksam geworden.....
Wieder ist Val Mcdermind ein super Krimi gelungen. Ich habe alles von ihr gelesen und finde ihre einzelnen Krimis, ohne Bezug zu einer Reihe, am besten. Dieser gehört definitiv dazu.
Wieder einmal zeigt Andrea Sawatzki das sie eine super Hörbuchsprecherin ist. Sie schafft es einfach jedes Mal dem Hörbuch genau die Stimme zu verleihen die perfekt dazu passt.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
57 Bewertungen
Übersicht
4
12
33
4
4

Kriminalroman der ruhigen Art
von anushka am 05.02.2012

Charlie Flint ist forensische Psychiaterin. Aufgrund eines missglückten Gutachtens ist sie nun suspendiert und erwartet ein Verfahren vor der Ärztekammer. Da kommt ihr der Umschlag mit den Zeitungsausschnitten über einen scheinbar aufgeklärten Mord zur Abwechslung und möglichen Rehabilitation gerade recht. Als sich herausstellt, dass Charlie die Beteiligten aus ihrer... Charlie Flint ist forensische Psychiaterin. Aufgrund eines missglückten Gutachtens ist sie nun suspendiert und erwartet ein Verfahren vor der Ärztekammer. Da kommt ihr der Umschlag mit den Zeitungsausschnitten über einen scheinbar aufgeklärten Mord zur Abwechslung und möglichen Rehabilitation gerade recht. Als sich herausstellt, dass Charlie die Beteiligten aus ihrer Zeit in Oxford kennt, lässt sie sich in einen Strudel aus Anschuldigungen und Rätsel hineinziehen. Als Charlie zudem Lisa Kent begegnet, zu der sich Charlie hingezogen fühlt, obwohl sie bis dahin glücklich verheiratet war, ist es um ihren Seelenfrieden geschehen. Vor diesem Buch habe ich bisher nur ein anderes von Val McDermid gelesen ("Moor des Vergessens") und hatte daher auch keine allzu hohen Erwartungen an die Autorin, da auch das andere Buch eher von der ruhigen Sorte war. Die Ausgangssituation in "Alle Rache will Ewigkeit" ist eher unspektakulär: ein Mord, der scheinbar aufgeklärt ist und für den bereits zwei Menschen verurteilt wurden. Und eine Beziehung, die unerwünscht ist und somit zerstört werden soll. Trotzdem hat mich das Buch mehr und mehr gepackt und ich bin gern mit Charlie auf Reisen durch Großbritannien gegangen um verschiedenen mysteriösen Todesfällen auf die Spur zu kommen. Durchsetzt war die Geschichte zudem mit den Memoiren einer der Charaktere, die an ihrem neuen Buch schreibt. Das war besonders interessant, da sich immer wieder Diskrepanzen zum objektiven Erzählstrang ergaben und die Neugier auf die Wahrheit noch anfachten. Die Protagonistin schwebt nicht ständig in unrealistischen Gefahrensituationen, sondern verbringt eher Zeit in Archiven zu Recherchezwecken. Spektakulär - und etwas abgehoben - wird es erst zum Ende hin. Allerdings vermutet man hier schon, wie das Ende aussehen wird. Dieses Buch ist also kein rasanter und blutrünstiger Krimi, sondern eher ein Kriminalroman der ruhigen Art. Etwas genervt haben mich allerdings die vielen Gefühlsduseleien, die oft recht kitschig und aus heiterem Himmel wirkten und bei mir kein Mitfühlen aufkommen lassen wollten. Zudem wirkte es etwas konstruiert, dass fast alle beteiligten Frauen lesbisch waren. Dadurch hatte man das Gefühl, dass die Autorin noch etwas "missionarische" Arbeit mit einbringen wollte. Alles in allem war dieses Buch unterhaltsam, streckenweise kurzweilig, sticht aber aus diesem Genre nicht ungewöhnlich hervor. Ich habe mich jedoch unterhalten gefühlt und bereue die investierte Lesezeit nicht.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Erwartungen nicht erfüllt
von Fruu aus Würzburg am 02.02.2012

„Alle Ewigkeit will Rache“ ist ein weiteres Buch der berühmten Krimiautorin Val McDermid. Leider kannte ich zuvor weder die Autorin, noch ihre bisher erschienenen Werke. Das liegt einfach daran, dass ich normalerweise keine Krimis lese. Mit gefällt das Genre nicht sonderlich, obwohl ich mich des Öfteren daran versucht habe.... „Alle Ewigkeit will Rache“ ist ein weiteres Buch der berühmten Krimiautorin Val McDermid. Leider kannte ich zuvor weder die Autorin, noch ihre bisher erschienenen Werke. Das liegt einfach daran, dass ich normalerweise keine Krimis lese. Mit gefällt das Genre nicht sonderlich, obwohl ich mich des Öfteren daran versucht habe. Somit habe ich mich vorerst einmal darüber informiert und bin auf viele positive Reaktionen auf ihre Kriminalromane gestoßen. Zusammenfassend bin ich also zweigeteilter Meinung an das Buch herangegangen. Die Story handelt hauptsächlich von Charlie Flint – nicht vom Namen ablenken lassen, wie es mir passiert ist, es handelt sich hierbei um eine Frau. Sie arbeitet als „Spezialistin“ für psychologisches Profiling mit der Polizei zusammen. Aufgrund einer folgenschweren Entscheidung in der Vergangenheit ist sie nun vom Dienst suspendiert und hat damit schwer zu kämpfen. Gerade in dieser Zeit erhält sie Post von einer unbekannten Person. Inhalt sind Zeitungsausschnitte über einen Mord, der vor längerer Zeit an ihrem alten College in Oxford geschehen ist. Also begibt sich Charlie auf eine Spurensuche in die Vergangenheit. Meiner Meinung nach hat sich die Geschichte recht vielversprechend angehört. Eine Ermittlerin in einer ihrer schwersten Zeiten verstrickt in einen mysteriösen Fall. Leider habe ich schnell feststellen müssen, dass sich die ganze Geschichte recht schleppend abspielt. Zusätzlich muss man ja betonen, dass Charlie ein Diplom in Psychologie, Philosophie und Physiologie hat und keinen Abschluss an einer Akademie des FBI oder was weiß ich. Was bedeutet, dass sie im Grunde genommen keine polizeiliche Ermittlerin ist, sondern eher Gutachten und Ähnliches erstellt. Falls man nun also auf eine spannende Hetzjagd mit Schießerei und so weiter hofft, so hofft man vergebens. Charlie ist Psychiaterin und daher besteht ihre Ermittlungsarbeit auch hauptsächlich darin, mit Leuten zu reden. Das ist nun leider genau die Art von Krimi, die ich gar nicht mag, weshalb ich wohl auch mit einer relativ negativen Einstellung an die Sache rangegangen bin. Aber weiter im Text: Ein weiterer wichtiger Aspekt des Buches ist die Homosexualität der meisten Protagonisten. Sie ist in der ganzen Geschichte recht präsent. Die meisten Hauptdarsteller sind weiblich und lesbisch. Ich habe nichts gegen Homosexualität und fand diesen Aspekt deshalb recht interessant. Zumal ich noch nie ein Buch über dieses Thema bzw. in dem dieses Thema eine Rolle spielte gelesen. Dennoch hat es mich teilweise ein wenig verwirrt. Vermutlich lag das auch daran, dass viele Darsteller männlich Namen besitzen, sich dann aber als Frau entpuppen. Ein weiterer wichtiger Punkt, den man hier behandeln sollte, ist der Schreibstil. Mir persönlich gefällt er nicht. Einfach deshalb, meiner Meinung nach, zu wenig beschrieben wird. Ich mag es, wenn ich mir die Situationen vorstellen kann. Das funktioniert aber nur, wenn der Autor alles so beschreibt, dass man glaubt, man wäre selbst dabei. Das bedeutet nicht, dass man jedes einzelne Haar einer Person beschreiben muss. Man sollte „nur“ das richtige Verhältnis finden. Fazit: Interessante Idee, schade, dass die Umsetzung nicht ebenso interessant ist. Ich hätte mir von der Autorin, aufgrund meiner Recherche, mehr erhofft.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Die Vergangenheit holt dich immer ein
von Sarah F. aus Essen am 22.01.2012
Bewertet: Taschenbuch

„Alle Rache will Ewigkeit“ ist ein Kriminalroman der aus drei Teilen und zwei Handlungssträngen besteht. Einmal erfährt man etwas über Charlies Ermittlungen der Ereignisse, wobei sie wirklich tief graben muss und im anderen Strang erfährt man etwas über die Hauptverdächtige. Die zweite Perspektive ist für mich die interessantere gewesen,... „Alle Rache will Ewigkeit“ ist ein Kriminalroman der aus drei Teilen und zwei Handlungssträngen besteht. Einmal erfährt man etwas über Charlies Ermittlungen der Ereignisse, wobei sie wirklich tief graben muss und im anderen Strang erfährt man etwas über die Hauptverdächtige. Die zweite Perspektive ist für mich die interessantere gewesen, da man hier viel über die Vergangenheit und Motive der Verdächtigen liest, aber gleichzeitig Sympathien für sie entwickelt. Charlies Ermittlungen wurden leider immer von ihrem Liebesdilemma unterbrochen, was mich zwischenzeitlich echt gestört hat. Die kleinen Zwischenszenen lassen die sonst so taffe Charlie naiv und unbeholfen, beinahe unsympathisch, wirken. Anfangs fiel es mir auch schwer, bei den ganzen Personen durchzublicken. So viele Charaktere aus der Vergangenheit und Gegenwart, dazu dann noch eine Frau, die einmal Maggot und einmal Magda genannt wird. Beziehungen der Charaktere untereinander, die einmal waren, erneuert oder/und ganz aufgelöst wurden. Ein Personenregister im Buch wäre für mich persönlich gut gewesen. Spannend wurde es erst im letzten Drittel, da die Geschichte bis dahin eher so dahin plätscherte. Hätte ich Val McDermids Art, die Dinge zu beschreiben, nicht so gemocht, dann hätte ich wohl leider aufgegeben. Hier mal ein kleines Beispiel für ihren bildhaften Schreibstil: „Der eine war klein und drahtig, hockte auf seinem Stuhl zusammengesunken wie ein Springteufel, der nur darauf wartet, dass der Deckel gehoben wurde.“ Die Homosexualität spielt in diesem Buch eine große Rolle. Es wimmelt nur so von Lesben, die mit beruflichen Querelen, Coming Outs und Vorurteilen fertig werden müssen. Diese Frauen sind sympathisch dargestellt und es wurde mir bewusst, wie selten man eigentlich in Büchern mit diesem alltäglichen Thema konfrontiert wird. Allerdings wurden alle heterosexuellen Männer, bis auf einen, in ein sehr schlechtes Licht gerückt. Das fand ich dann doch schade und übertrieben. Das Cover hat mir vom ersten Moment an gefallen. Das Streichholz allein würde zwar nicht viel her machen, aber der blaue Rauch auf schwarzem Hintergrund wirkt einfach fantastisch. Die Titelschrift ist übrigens geprägt und sticht in natura etwas besser heraus. „Alle Rache will Ewigkeit“ war mein erstes Buch von Val McDermid. Die psychologischen Überlegungen haben mich wirklich beeindruckt. Dennoch hatte ich mehr von diesem Kriminalroman erwartet. Es dauerte mir zu lange bis Schwung in die Geschichte kam und es gab insgesamt zu viel Ablenkung und Nebensächliches im Roman.

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