Aller Anfang ist Apulien

Roman

(17)
Eine einzige Postkarte kann alles verändern
Als sie an ihrem Geburtstag durch Zufall erfährt, dass ihr Mann sie betrügt, ist Elena erst mal weg: Sie packt ihre Koffer und ihren kleinen Sohn und fährt nach Süditalien, ins Land ihrer Kindheit. Im apulischen Lecce quartiert sie sich im Palazzo ihres Onkels Gigi ein. Dort lernt sie Michele kennen, einen jungen Maler aus Rom, der ebenfalls neu in der kleinen Stadt ist – und seiner Familiengeschichte auf der Spur. Auf einem nächtlichen Spaziergang machen die beiden eine Entdeckung, die das Leben in der kleinen Stadt auf den Kopf zu stellen droht – und die mehr mit ihnen zu tun hat, als sie ahnen. Eine brisante Affäre, ein lang gehütetes Familiengeheimnis und eine ungewöhnliche Liebesgeschichte – der Roman einer großen Entscheidung unter dem azurblauen Himmel Süditaliens.
Rezension
»Kirsten Wulf beschreibt ein Italien, wie man es auch aus Hochglanzprospekten kennt. [...] Und sie zeigt ein dunkles Italien, wie es in Gangsterfilmen erscheint.«
Portrait
Kirsten Wulf, geboren 1963 in Hamburg, arbeitete als Journalistin in Mittel- und Südamerika, Portugal und Israel. Seit 2003 lebt und arbeitet sie in Italien. Von ihr erschienen die Apulien-Romane »Aller Anfang ist Apulien« (KiWi 1313), »Tanz der Tarantel« (KiWi 1378) und »Vino mortale« (KiWi 1433).
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz kein Kopierschutz (enthält ein Wasserzeichen) i
Seitenzahl 320, (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 14.02.2013
Sprache Deutsch
EAN 9783462306989
Verlag Kiepenheuer & Witsch eBook
Verkaufsrang 19.863
eBook
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Buchhändler-Empfehlungen

„Lockere, nette Liebesgeschichte oder doch eher Krimi??“

Heidi Wosnitza, Thalia-Buchhandlung Düsseldorf

Wer hat schon einen liebeswerten, schwulen Onkel in Apulien, der sofort ja sagt, als Elena mit ihrem Sohn eine Zuflucht braucht? Elena wurde von ihrem Mann betrogen und braucht auch räumlichen Abstand, um nachzudenken. Onkel Gigi empfängt sie in seinem Palazzo wie ein Vater.
Aber es gibt noch jemand, der nach Lecce kommt: Michele,
Wer hat schon einen liebeswerten, schwulen Onkel in Apulien, der sofort ja sagt, als Elena mit ihrem Sohn eine Zuflucht braucht? Elena wurde von ihrem Mann betrogen und braucht auch räumlichen Abstand, um nachzudenken. Onkel Gigi empfängt sie in seinem Palazzo wie ein Vater.
Aber es gibt noch jemand, der nach Lecce kommt: Michele, der nach dem Tod seiner Mutter dort nach seinem Vater suchen will. Eine Postkarte aus dem Nachlass gibt Grund zu der Annahme, daß sein Vater aus Lecce stammt. Die beiden lernen sich kennen und was wäre ein italienischer Roman ohne Mafia und Korruption? Die Ereignisse überschlagen sich förmlich, zumal sie auch noch eine Spur zu Zwangsprostutierten finden. Wer steckt dahinter? Hohe Beamte, angesehene Mitbürger und auch Kirchenmänner stehen unter Verdacht. Ganz liebenswerte Schilderungen der italienischen Mentalität und ein spannendes Abenteuer!

„Wandelhafte Atmosphäre“

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Wer hier einen schönen Urlaubs-Frauen-Schmöker erwartet, hat nur teilweise recht. Eingangs bietet "Aller Anfang ist Apulien" genau das, was das Cover verspricht - aber DANN! Wir finden uns im Süditalien der Mafia-Bosse, der Zwangsprostitution und solcherlei Dinge wieder. Spannend und gut geschrieben macht es großen Spaß, die Story zu Wer hier einen schönen Urlaubs-Frauen-Schmöker erwartet, hat nur teilweise recht. Eingangs bietet "Aller Anfang ist Apulien" genau das, was das Cover verspricht - aber DANN! Wir finden uns im Süditalien der Mafia-Bosse, der Zwangsprostitution und solcherlei Dinge wieder. Spannend und gut geschrieben macht es großen Spaß, die Story zu lesen. Bloß sollte man sich bewußt sein, worauf man sich bei der Lektüre einlässt!

„Aller Anfang ist Apulien“

Anke Hackler, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

Elena wagt mit ihrem Sohn einen Neuanfang bei ihrem Onkel im apulischen Lecce. Sie lernt dort Michele kennen, einen jungen Maler aus Rom, der ebenfalls neu in der Stadt ist. Beide entdecken eine heiße Spur, die zur Zwangsprostitution und Flüchtlingen in Süditalien führt.

Wer hier eine Liebesgeschichte erwartet wird enttäuscht, Kirsten
Elena wagt mit ihrem Sohn einen Neuanfang bei ihrem Onkel im apulischen Lecce. Sie lernt dort Michele kennen, einen jungen Maler aus Rom, der ebenfalls neu in der Stadt ist. Beide entdecken eine heiße Spur, die zur Zwangsprostitution und Flüchtlingen in Süditalien führt.

Wer hier eine Liebesgeschichte erwartet wird enttäuscht, Kirsten Wulf hat einen soliden, unterhaltsamen Krimi geschrieben - dafür 4 Sterne!

„Flotter Frauenroman im alten Palazzo “

Christina Dumke, Thalia-Buchhandlung Brühl

Was tut man wenn man seinen Mann mit seiner Sekretärin erwischt. Für Elena ist das keine Frage. sie schnappt sich Ihren Sohn und fährt zum geliebten Onkel aus Kindheitstagen. Clever die Frau, denn dort wartet ein altes Palazzo auf Renovierung, ein Kriminalfall will gelöst werden und der Maler aus Rom den es in das gleiche Dorf verschlagen Was tut man wenn man seinen Mann mit seiner Sekretärin erwischt. Für Elena ist das keine Frage. sie schnappt sich Ihren Sohn und fährt zum geliebten Onkel aus Kindheitstagen. Clever die Frau, denn dort wartet ein altes Palazzo auf Renovierung, ein Kriminalfall will gelöst werden und der Maler aus Rom den es in das gleiche Dorf verschlagen hat ist auch nicht zu verachten. Ein unterhaltender Frauenroman für den entspannten Badewannenabend.

Kundenbewertungen


Durchschnitt
17 Bewertungen
Übersicht
8
4
4
1
0

Aller Anfang ist Apulien
von Ines vom Blog Grüsse vom See aus Konstanz am 24.01.2015
Bewertet: Taschenbuch

Betrachtet man das Cover des Buches, erwartet man eine Sommerromanze mit viel Schmalz und Dolce Vita. Gut, beides bekommt man, aber noch viel mehr. Das Cover des Buches täuscht einen ein bisschen über den Inhalt. Elena, eine Deutschitalienerin, findet an ihrem 40. heraus, dass ihr Mann sie betrügt und... Betrachtet man das Cover des Buches, erwartet man eine Sommerromanze mit viel Schmalz und Dolce Vita. Gut, beides bekommt man, aber noch viel mehr. Das Cover des Buches täuscht einen ein bisschen über den Inhalt. Elena, eine Deutschitalienerin, findet an ihrem 40. heraus, dass ihr Mann sie betrügt und packt kurzerhand ihren kleinen Sohn und fährt nach Lecce in Apulien zu ihrem lebenslustigen Onkel Gigi. Gigi ist hocherfreut über ihren Einzug, hat er doch grad Probleme mit seinem Lebensgefährten, einem Opernstar, und ist froh über ein bisschen Abwechslung. Außerdem ist ja auch bald Weihnachten. Zeitgleich taucht in Lecce noch ein weiterer Neuankömmling auf, Michele. Der stolze Römer fährt nach dem Tod seiner Mutter nach Lecce, um mehr über sie und ihr Leben und seine eigenen Wurzeln zu erfahren. Da seine Mutter in Rom ein Restaurant hatte, heuert er bei seinem (anfangs noch unbekannten) Onkel als Kellner an, der aber grade Schwierigkeiten mit der Mafia hat und deshalb eigentlich keinen Kellner brauchen kann. Deshalb zieht Michele ins Hinterzimmer von Gigis Antiquitätenhandel. Elena beginnt mit der Renovierung der Wohnung neben Gigis und lebt sich langsam in Lecce ein, dabei behilflich ist ihr ihre Freundin, eine leicht neurotische und sehr herzliche Frau aus der Upper-Class von Lecce, die mit ihren Beziehungen zu allerlei Persönlichkeiten der Stadt noch als hilfreich erweisen wird. Deren Haushälterin kommt aus Afrika und sorgt sich um ihre Schwester, die illegal nach Italien kam und jetzt verschwunden ist. Zusammen mit Michele sucht die ehemalige Journalistin Elena nach der Afrikanerin und stößt auf einen Menschenhändlerring. Und plötzlich sind Elena und Michele selbst in Gefahr. Außerdem wurde die große Freiluftkrippe des Ortes mutwillig zerstört – wer tut nur so was?! Das Buch zeigt das Friede-Freude-Eierkuchen-Italien der Reiseprospekte mit Olivenhain und Espresso und verknüpft es mit dem Italien der Gangsterfilme mit Mafia, Menschenhandel und Prostitution. Alles in allem ist es aber ein lustiges Buch mit viel italienischem Lebensgefühl, einem herrlich komischen, sehr italienischen Onkel Gigi, der Mafia und einer Freundin, die immer ihren Willen bekommt. Einer alternden Hure, die schließlich das Geheimnis um Michele lösen kann und einem Kirchenmann, der nicht so fromm ist wie er sich gibt. Außerdem gibt´s natürlich noch einen Commissario, der ebenfalls mehr zu bieten hat, als man auf den ersten Blick meint. Elena entdeckt immer mehr ihre italienische Seite und ihr kleiner Sohn fühlt sich bei Onkel Gigi auch wohl. Und was ist das ein Gefühl, das Elena für Michele hat? Obwohl er doch jünger ist als sie. Und was macht eigentlich der Ex, der sich plötzlich doch wieder auf seine Familie besinnt? Ein herrliches Buch, um das Grau des Herbstes zu vertreiben und noch einmal ein bisschen Sonne zu tanken.

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Unterhaltsame Lektüre
von einer Kundin/einem Kunden am 02.12.2015
Bewertet: Taschenbuch

ein schöner, interessanter, abwechslungsreicher, unterhaltsamer Frauen-(Krimi)-Roman. Sehr angenehm zu lesen oder zu hören. Empfehlenswert!

Hat Ihnen diese Empfehlung geholfen?
Aller Anfang ist Apulien
von Aletheia aus Pforzheim am 24.06.2014
Bewertet: Taschenbuch

Der Maler Michele findet in Rom beim Ausräumen der Wohnung seiner verstorbenen Mutter eine geheimnisvolle Postkarte, welche vor 28 Jahren in Lecce/Apulien abgeschickt wurde und macht sich auf in die italienische Provinz, um dem Geheimnis seiner Mutter auf die Spur zu kommen. Die Szenerie wechselt zu Elena von Eschenburg, die... Der Maler Michele findet in Rom beim Ausräumen der Wohnung seiner verstorbenen Mutter eine geheimnisvolle Postkarte, welche vor 28 Jahren in Lecce/Apulien abgeschickt wurde und macht sich auf in die italienische Provinz, um dem Geheimnis seiner Mutter auf die Spur zu kommen. Die Szenerie wechselt zu Elena von Eschenburg, die gerade 40 Jahre alt geworden ist. Einstmals eine abenteuerlustigen Fotoreporterin versauert sie nun in der Bildredaktion einer Reisezeitschrift und ist seit Jahren nur Mama. Das Leben, das Abenteuer, das hat ihr Mann. Er verreist, macht Karriere und betrügt Elena. Als sie von seiner Untreue erfährt, greift sie entschlossen zum Telefonhörer und ruft ihren Onkel Gigi an. Zusammen mit ihrem kleinen Sohn Ben sucht sie Asyl bei ihm in seinem barocken Palazzo in Lecce. Ihr neues Heim befindet sich in der Nähe eines Nonnenklosters, in dessen Schatten Huren wohnen. Was für ein starker Kontrast zum ihrem Leben in einer Hamburger Doppelhaushälfte am Stadtrand! Trotz der unerschütterlich guten Laune des Onkels fühlt sie sich von den Problemen die auf sie zukommen überrollt. Sie kommt kaum dazu ihrer Ehe nachzutrauern, denn die Ereignisse überschlagen sich. Zuerst sind es kleinere Übel wie der baufällige Palazzo und das Treiben Jugendlicher. Doch dann steckt die neugierige Elena mitten drin im Treiben der Mafia. Verbissen versucht sie herauszufinden, was mit der aus Afrika angereisten Grace, der Schwester von Elisabettas afrikanischer Hausangestellten Blessing passiert ist. Wurde sie abgeschoben? Ist sie jemals in Lecce angekommen und wo steckt sie überhaupt? Im Gegensatz zu Commissario Pantaleo Cozzoli ahnt Elena nicht, in welche Gefahr sie sich bei ihren Recherchen begibt. Reiche und bekannte Lecceser Familien bewahren dunkle Geheimnisse. Illegale Immigranten kämpfen ums Überleben, Frauenhandel und Prostitution stehen an der Tagesordnung. Michele ist indes in Lecce auf der Suche nach seinem Onkel, mit dem Allerweltsnamen Rizzo und als er ihn findet, gerät er in Erklärungsnot. Soll er sich ihm zu erkennen geben? Was verschlägt einen Römer mitten im Winter in die italienische Provinz nach Lecce? Nicht nur Michele hat Geheimnisse, sondern auch sein Onkel. Eine spannende Geschichte voller überraschender Wendungen nimmt ihren Lauf. Das Buch ist für mich zum Einen die abenteuerliche Reise einer betrogenen Frau zu sich selbst. Zum Anderen ist es die Geschichte von Michele, der nicht der Wahrheit über das Leben seiner Mutter auf die Spur kommt, sondern nebenbei einen großen Skandal aufdeckt. Das Buch steckt voller überraschender Wendungen. Es ist Roman, Liebesgeschichte und Krimi in Einem. Der Schreibstil der Autorin ist locker, humorvoll und voller lebhafter Beschreibungen von Land und Leuten. Ihre Charaktere sind vielseitig und voller Kontraste, die Abwechslung in das bunte Geschehen bringen. Die Autorin legt den Charakteren typische Redewendungen und Begriffe in den Mund. Für Kenner von Apulien, Rom und Lecce ist das Buch ein besonderer Leckerbissen, da die Autorin im Buch Orte verwendet, die es tatsächlich dort gibt. Auch das Verhalten der Apulier gibt sie sehr glaubhaft wieder. Der Schluß bringt die spannende Geschichte zu einem gelungenen Ende und macht gleichzeitig Hoffnung auf eine Fortsetzung, die es in „Tanz der Tarantel“ sicherlich geben wird.

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