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Alles so leicht

(27)

Stevie hat nichts mehr zu verlieren. Sie ist fest entschlossen, aus diesem Körper, aus diesem Leben zu verschwinden. Aber alle wollen sie daran hindern. Ihr Vater, der sie ins Therapiezentrum einweisen ließ. Anna, die so ganz anders ist als die anderen Seelenklempner. Und selbst den Mädchen, mit denen sie ein Zimmer und ein Schicksal teilt, fühlt sich Stevie jeden Tag näher. Aber sie wird sich nicht öffnen, sie hat schließlich einen Plan.
Ehrlich bis zur Schmerzgrenze, mitfühlend und hoffnungsvoll erzählt

Portrait
Meg Haston lebt in Jacksonville, Florida. Hier schreibt sie und arbeitet als Beratungslehrerin an einer Privatschule. „Alles so leicht“ ist ihr erster Jugendroman.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Altersempfehlung 13 - 16
Erscheinungsdatum 13.07.2015
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-522-20215-2
Verlag Thienemann
Maße (L/B/H) 223/147/32 mm
Gewicht 516
Illustratoren Natalie C. Sousa
Verkaufsrang 86.749
Buch (gebundene Ausgabe)
19,99
inkl. gesetzl. MwSt.
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„Ehrlich und gefühlvoll“

Katja Behnke

Als ihr Vater sie in ein Therapiezentrum einweisen lässt, ist es schon fast zu spät. Denn Stevie hat ihren Entschluss bereits vor langer Zeit gefasst: Sie will aus dem Leben scheiden, und das an einem bestimmten Tag.

Hinter dem schönen Cover wartet eine gefühlvolle Geschichte, die die Leser mit ihrem flüssigen Schreibstil in Stevies
Als ihr Vater sie in ein Therapiezentrum einweisen lässt, ist es schon fast zu spät. Denn Stevie hat ihren Entschluss bereits vor langer Zeit gefasst: Sie will aus dem Leben scheiden, und das an einem bestimmten Tag.

Hinter dem schönen Cover wartet eine gefühlvolle Geschichte, die die Leser mit ihrem flüssigen Schreibstil in Stevies Gefühlswelt entführt.
Die Mädchen in der Klinik sind mir mit der Zeit sehr ans Herz gewachsen, und ich war fast schon ein wenig traurig, als ich am Ende des Buches angelangt war.
Eine klare Empfehlung, nicht nur für Mädchen bis 16.

„Alles so leicht?“

Maren Wollersheim, Thalia-Buchhandlung Düren

Stevie hat die Nase gestrichen voll, sie will ihrem Leben ein Ende setzen und hat alles minutiös geplant: Bis zum Todestag ihres Bruders will sie sich schlichtweg zu Tode gehungert haben. Keiner wird sie aufhalten. Dieser Plan ist das einzige was sie überhaupt noch am Leben hält. Doch der Aufenthalt in einem Therapiezentrum inklusive Stevie hat die Nase gestrichen voll, sie will ihrem Leben ein Ende setzen und hat alles minutiös geplant: Bis zum Todestag ihres Bruders will sie sich schlichtweg zu Tode gehungert haben. Keiner wird sie aufhalten. Dieser Plan ist das einzige was sie überhaupt noch am Leben hält. Doch der Aufenthalt in einem Therapiezentrum inklusive Seelenklempnerin und penetranten Zimmergenossen, lässt ihre dramatische Vorstellung sich aus dem Leben zu stehlen langsam verblassen.

Ich bin wirklich begeistert von diesem Buch. Meg Haston schafft es so leicht, Stevies Gefühlsachterbahn darzustellen und uns Leser mit auf diese spektakuläre Fahrt zu nehmen. Dieses Buch ermöglicht einen sich in solch eine Problematik rein zu lesen, die man doch so als Außenstehender oft nicht nachvollziehen kann. Ein wirklich lohnenswertes Buch, besonders für Fans von "Love Letters to the Dead"!

Indra Fürstenberg, Thalia-Buchhandlung Münster

Ein Mädchen kommt aufgrund ihrer Essstörung in eine Klinik. Sie wird konfrontiert mit sich, mit der Vergangenheit und auch mit dem Leben! Ein sehr interessanter Titel. Gut lesbar. Ein Mädchen kommt aufgrund ihrer Essstörung in eine Klinik. Sie wird konfrontiert mit sich, mit der Vergangenheit und auch mit dem Leben! Ein sehr interessanter Titel. Gut lesbar.

Rührend, aufwühlend und schockierend realistisch. Eine Geschichte von Schmerz, Trauer, Freundschaft und dem Kampf gegen sich selbst. Rührend, aufwühlend und schockierend realistisch. Eine Geschichte von Schmerz, Trauer, Freundschaft und dem Kampf gegen sich selbst.

Chiara Pache, Thalia-Buchhandlung Bremen

Alles so leicht - schwere, doch schöne Geschichte ! Alles so leicht - schwere, doch schöne Geschichte !

Melanie Kehl, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Die beeindruckende Geschichte der essgestörten Stevie. Kann sie sich ihren Problemen stellen und den Weg zurück ins Leben schaffen? Absolut lesenswert!!! Die beeindruckende Geschichte der essgestörten Stevie. Kann sie sich ihren Problemen stellen und den Weg zurück ins Leben schaffen? Absolut lesenswert!!!

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Kundenbewertungen


Durchschnitt
27 Bewertungen
Übersicht
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0

Wundervoll, mitfühlender Jugendroman
von myprintwords aus Hürth am 13.11.2016

Stevie ist krank. Sie hat Bulimie. Sie hungert und kotzt, weil sie glaubt Schuld am Tod ihres Bruders zu tragen. Dem Leben gegenüber abgeneigt, arbeitet Stevie auf den sich jährenden Todestag ihres Bruders hin, der zugleich ihr eigener sein soll. Der Aufenthalt in einer Klinik, so ist Stevie... Stevie ist krank. Sie hat Bulimie. Sie hungert und kotzt, weil sie glaubt Schuld am Tod ihres Bruders zu tragen. Dem Leben gegenüber abgeneigt, arbeitet Stevie auf den sich jährenden Todestag ihres Bruders hin, der zugleich ihr eigener sein soll. Der Aufenthalt in einer Klinik, so ist Stevie überzeugt ändert auch nichts an ihrem Vorhaben. Es hat mich schockiert, eine Geschichte von einem fiktiven Mädchen zu lesen, die trotzdem auf realer Ebene so viele wirklich betrifft. Die Protagonistin nimmt sich selbst so anders wahr, als man sie im Buch kennenlernt. Sie versteckt ihr Herz, aus Angst wieder enttäuscht zu werden und beißt so Jeden erst mal weg, der ihr zu nah kommt. Ihre Zimmergenossin, wie ihre Therapeutin. Und trotzdem wurde ich überzeugt, welch großes Herz Stevie eigentlich hat, die sich einfach nur nach der Liebe ihrer geflohenen Mutter und ihrem toten Bruder sehnt. Man kriegt sehr detaillierte Einblicke in Stevies Gedanken und ihre Wahrnehmung und leidet total mit ihr mit. Es ist ein grandioses Buch, dass zu verstehen gibt in welch tragischer und für die betroffene Person aussichtsloser Situation sie sich befindet. Aber es zeigt auch, dass es einen Ausweg gibt.

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rührend und mitreißend
von Schneeflöckchen am 06.06.2016

Inhalt Stevie hat nichts mehr zu verlieren. Sie ist fest entschlossen, aus diesem Körper, aus diesem Leben zu verschwinden. Aber alle wollen sie daran hindern. Ihr Vater, der sie ins Therapiezentrum einweisen ließ. Anna, die so ganz anders ist als die anderen Seelenklempner. Und selbst den Mädchen, mit denen sie... Inhalt Stevie hat nichts mehr zu verlieren. Sie ist fest entschlossen, aus diesem Körper, aus diesem Leben zu verschwinden. Aber alle wollen sie daran hindern. Ihr Vater, der sie ins Therapiezentrum einweisen ließ. Anna, die so ganz anders ist als die anderen Seelenklempner. Und selbst den Mädchen, mit denen sie ein Zimmer und ein Schicksal teilt, fühlt sich Stevie jeden Tag näher. Aber sie wird sich nicht öffnen, sie hat schließlich einen Plan. Quelle: Thienemann-Esslinger Verlag Meinung "Alles so leicht" ist ein ausgezeichnetes Debüt der Autorin Meg Haston. Mit ihrem hervorragendem Schreibstil hat sie die Geschichte besonders hervorgehoben. Feine und ausdrucksstarke Wortwahl unterstreicht das Ganze und bringt beim Leser Emotionen hervor. Mitfühlend und hoffnungsvoll wird die Geschichte über Stevie erzählt. Stevie ist 16 Jahre alt und leidet unter Magersucht und Bulimie. Nach einem tragischen Vorfall in der Familie hat sie sich nämlich ein Ziel gesetzt: von Tag zu Tag immer leichter zu werden und so ihrem verstorbenem Bruder immer ein Stück näherzukommen. Voller Besorgnis weist ihr Vater sie ins Therapiezentrum ein. Auch dort verfolgt sie ihrem Plan. Doch nach und nach öffnet sie sich ihrer Therapeutin Anna, denn Anna ist anders als alle anderen Therapeuten. Es entwickelt sich ein intensives, teils freundschaftliches Verhältnis zwischen den beiden. Anna unterstützt sie und hilft ihr, so gut es geht. Doch schafft sie auch, Stevie von ihrem Plan abzuhalten? In den mitreißenden Rückblenden.wird Stevies Geschichte eingeleuchtet. Ihre Beziehung zu ihrer Mutter und ihrem Bruder sowie auch ihre Freundschaft zu Eden werden beschrieben. So kriegt der Leser einen besseren Einblick in Stevies Geschichte. Schließlich werden die Umstände sichtbar, die zu ihren Essstörungen geführt haben. Stevie habe ich in erster Linie ganz nett aufgefasst. Doch später als ich sie besser kennen gelernt habe, habe ich ihr gegenüber Sympathie empfungen. Ich habe mit ihr gefühlt und mit ihr gelitten. Sie hat eine große Entwicklung vollzogen. Die zu Beginn schwache, einsame Stevie ist zu einem starken Mädchen herangewachsen. Fazit So rührend und ehrlich erzählt Meg Haston in "Alles so leicht". "Alles so leicht" ist eine bewegende Geschichte, die unter die Haut geht. Es ist eine Geschichte voller Schmerz und Hoffnung zugleich. Klare Leseempfehlung!

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Alles so leicht - oder doch nicht?
von goat am 24.11.2015

Nur dem Umstand, dass Stevie "erst" siebzehn ist, ist es zu verdanken, dass sie sich einer Therapie nicht allein entziehen kann. Ihr Vater hat in der letzten Sekunde die Reißleine gezogen. Hungert seine Tochter noch weiter, dann wird es sie bald nicht mehr geben. Aber genau das hat Stevie... Nur dem Umstand, dass Stevie "erst" siebzehn ist, ist es zu verdanken, dass sie sich einer Therapie nicht allein entziehen kann. Ihr Vater hat in der letzten Sekunde die Reißleine gezogen. Hungert seine Tochter noch weiter, dann wird es sie bald nicht mehr geben. Aber genau das hat Stevie vor: Bevor der Todestag ihres Bruders sich zum ersten Mal jährt, möchte sie diese Welt verlassen haben. Und nichts und niemand wird sie davon abhalten … „Alles so leicht“ ist gar nicht mal so leicht und ließ mich an manchen Stellen schon sehr nachdenklich werden. Diese Krankheit ist sehr schlimm, aber ich bin mir sicher, dass Meg Haston mit ihrem Roman einen großen Teil dazu beitragen kann, wachzurütteln. Ein sehr schöner Text zu einem nicht sehr schönen aber doch wichtigem Thema. Ich habe mich schnell in die Lage von Stevie hineinversetzen können, weil die Autorin mit ihrer lebhaften Schreibweise alles wahnsinnig authentisch rüberbringen kann. Die Einlieferung in die "Klinik", Stevies Gedanken und auch ihre Gefühle. Es wird schnell klar, dass sich Stevie mit ihrem Umfeld auseinandersetzen muss, denn sterben wird man sie dort nicht lassen. Durch die strenge Überwachung wird sie ihren Plan auch nicht in die Tat umsetzen können. Doch die Frage, die sich dem Leser die ganze Zeit stellt ist, wie es der Therapeutin gelingt, Stevies Vertrauen zu gewinnen und ob sie e auch schafft, Stevies Denken in die richtige Richtung zu lenken. Zusätzlich zum guten Schreibstil, machen die überzeugenden Charaktere einen Großteil dieses wundervollen Jugendromans aus, der für mich einer der besten Jugendromane in den letzten Jahren ist. Ich kann ihn nur empfehlen und vergebe fünf Sterne.

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