Alma

Roman

Der Hamburger Musikalienhändler und Cellist Aaron Stern muss 1939 Deutschland ohne seine Tochter verlassen. Eine verhängnisvolle Odyssee beginnt. Er findet in keinem Land sichere Aufnahme und gerät in die Fänge der Nationalsozialisten. Nach leidvollen Erfahrungen als Schiffsflüchtling und Lagermusiker kehrt er schließlich nach Hamburg zurück. Eine berührende und abenteuerliche Suche nach seiner Tochter beginnt.
Rezension
»Ein gelungenes Buch, das man auf sich wirken lassen muss, damit es seinen intensiven Zauber vollständig entwickeln kann.«
Rita Dell'Agnese, histo-couch.de
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Beschreibung

Produktdetails


Format PDF i
Kopierschutz Wasserzeichen
Erscheinungsdatum 08.02.2017
Sprache Deutsch
EAN 9783839253816
Verlag Gmeiner Verlag
Verkaufsrang 14.564
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„ „Das Vergangene ist nicht tot, es ist nicht einmal vergangen.“ (William Faulkner -1951)“

Carola Ludger, Thalia-Buchhandlung Lippstadt

„Alma“ ist ein Lese-Highlight im Frühjahr 2017!
In ihrem Roman "Alma" nimmt uns die Autorin Dagmar Fohl mit auf eine beeindruckende Reise in die Zeit des Nationalsozialismus – eine bewegende Geschichte, die aufrüttelt und den Leser nachdenklich stimmt, aber mit einem großen Hoffnungsschimmer zurücklässt.
Der Roman beginnt mit einem
„Alma“ ist ein Lese-Highlight im Frühjahr 2017!
In ihrem Roman "Alma" nimmt uns die Autorin Dagmar Fohl mit auf eine beeindruckende Reise in die Zeit des Nationalsozialismus – eine bewegende Geschichte, die aufrüttelt und den Leser nachdenklich stimmt, aber mit einem großen Hoffnungsschimmer zurücklässt.
Der Roman beginnt mit einem Zitat von William Faulkner: „Das Vergangene ist nicht tot, es ist nicht einmal vergangen.“ Zutreffender könnte ein Zitat nicht gewählt sein. „Alma“ ist ein sensibler Roman, der genau um richtigen Zeitpunkt an unsere Vergangenheit erinnert und wegen der aktuellen politischen Situation, insbesondere der Flüchtingsthematik, zum Nachdenken und zur kontroversen Diskussion anregt.
Es ist die eindringliche und offene Sprache der Autorin, die uns Leser deutlich macht, was es bedeutet ein Flüchtling zu sein, wenn man nirgendwo willkommen ist, einem Hass und Fremdenfeindlichkeit entgegenschlägt, statt Hilfsbereitsbereitschaft und Zuneigung.
In der Sache erzählt der Roman von Aaron Stern, einem jungen Mann der gebildeten Oberschicht Hamburgs. Aaron ist Musikalienhändler und ein begabter Cellist. In den 1930 er-Jahren lernt er Leah kennen, die Frau seines Lebens. Sie heiraten, Leah wird schwanger. Ungünstiger könnte der Zeitpunkt nicht sein, denn durch den Nationalsozialismus verändert sich ihr Leben jäh. Aaron und Leah sind jetzt Juden. Sie stehen auf einer Liste, die in Deutschland erstellt wurde. Alma – ihr Kind – kommt zu früh auf diese grausame Welt. Ihnen bleibt 1939 nur die Flucht aus Deutschland. Schweren Herzens entscheiden sie sich, Alma, die als Frühchen zu schwach ist um die Reise zu überleben, in der Obhut des 'arischen' Kinderarztes zu lassen. Allein die Vorstellung ein Neugeborenes zurücklassen zu müssen, um es hoffentlich vor dem Tod zu schützen, ist aufwühlend. Für Aaron und Leah beginnt die wohl schwerste Odyssee ihres Lebens. Sie finden Platz auf einem Flüchtlingsschiff nach Kuba, doch niemand will die Flüchtlinge bei sich aufnehmen. So irren sie umher, bis dass sie schließlich nach Auschwitz deportiert werden. Wir alle wissen, was das bedeutet. In all diesem Leid findet Aaron Trost im Cello-Spiel. Leah hingegen zerbricht unter der Last der Trennung von Alma und die Ignoranz der um Asyl gebetenen Ländern nimmt ihr den letzten Hoffnungsschimmer. Der Leser spürt deutlich die Ohnmacht und die schmerzhafte Unmenschlichkeit, mit der das Schicksal erbarmungslos zuschlägt. Viele Jahre später kehrt Aaron in das völlig zertrümmerte Hamburg zurück. Er macht sich verzweifelt auf die Suche nach Hinterbliebenen, insbesondere auf die Suche nach seiner Tochter Alma, die er 19 Jahre nicht gesehen hat. Wird er Alma je wiedersehen? Wird er sie endlich beschützen können?
Jetzt habe ich Ihnen einiges geschildert, aber ich verspreche Ihnen, das war längst nicht alles. Die gut 200 Seiten des Roman haben es nämlich in sich und begeistern.
Dieser Roman beeindruckt mehrfach: Es ist nicht nur der Umstand, dass uns die Gräueltaten des Naziregimes vor Augen gehalten werden. Was „Alma“ aus den anderen Werken hervorstechen lässt, ist die spürbar große Verzweifelung der Eltern ihr Kind zurücklassen zu müssen. Aaron und Leah werden von Selbstvorwürfen gequält, lieber würden sie in Angst und Armut leben, als ohne ihr Kind. Zum anderen ist es die oben aufgezeigte Parallele zur aktuellen politischen Lage. Zum weiteren ist es der Wunsch nach einem gemeinsamen unabhängigen, demokratischen jüdisch-palästinensischen Staat, weil nur ein gemeinsamer Staat Gerechtigkeit und Frieden schaffen kann.
„Alma“ ist ein Buch, welches Sie unbedingt auf sich wirken lassen sollten!

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